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Forum: "Flohmarkt?"

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@rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.09.2005 21:34:57

unterrichtsentwürfe (und deine internetseite zähle ich dazu) sind ein guter ideenlieferend. und verhindern, zumindestens bei mir, dass meine fachliche unsicherheit dazu führt in ein festes schema zufallen. (und zwar weil sie gute und schlechte ideen liefern und mich damit auf gute und schlechte ansätze meinerseits aufmerksam machen)


lernunwillige?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.09.2005 21:45:17

ich glaub nicht das es das gibt. eher belehrung ablehnende.
kinder und jugendliche die sich nicht manipulieren lassen wollen.
in berlin kreuzberg hab ich mal "vorgemacht" wie man mit "widerspenstigen" achtklässlern arbeiten könnte. ich hab auch da einfach möglichkeiten ausgebreitet, an den wandtafeln und auf einem tisch. nach einer schulstunde hat ein 15jähriger der lehrerin(die mich eingeladen hatte) erklärt was ich da mache. lerngelegenheiten anbieten, möglichkeiten zeigen und die lernenden ernst nehmen. eine referendarin die ich "begleite" hat das "melden" abgeschafft in einer 6.klasse. das klappt wirklich. der umgang ändert sich.


Hallo Rolf,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.09.2005 09:34:46 geändert: 10.09.2005 09:35:50

wenn es nicht
deine Zeugnisse
waren, die du geschrieben hast, sondern die
Zeugnisse der Kinder
, dann waren auch nicht
deine Noten
zu gut bzw. nicht zu gut, sondern die der Kinder. Nur um der Genauigkeit willen.
Ansonsten bin ich gern bereit, mich von dir "belehren" zu lassen und nehme auch gern das für mich und meine Arbeit an, was ich umsetzen kann und wozu ich in meiner ganzen Persönlichkeit als Lehrerin und als Mensch zusammen mit den Kindern, mit denen ich arbeite, in der Lage bin.


@rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elke2 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.09.2005 13:10:11

Wie auch streberin bin ich stets bereit,etwas zu lernen und auch Neues auszuprobieren.Wie ich Hauptschüler, die -obwohl du mir widersprichst- zum Teil wirklich keinen Willen zu lernen haben
( es sind nur wenige,aber die gibt es!!), zum selbstorganisierten Lernen führen kann,kann ich mir nicht vorstellen ! Und: wie funktioniert das " Nichtmelden"? Wie ist das organisiert? Gruß elke2


zum selbstorganisierten Lernen führen ?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.09.2005 13:19:48

nein das geht nicht. das wäre ja nicht selbstorganisiert.
die kinder oder jugendlichen deren lernverhalten du beklagst, haben üble erfahrungen gemacht im umgang mit ihrer person. sie sollten manipuliert werden, wurden für blöd und widerspenstig erklärt, wurden in bewertungen abgewertet.
sie erfahren, dass sie in der schule etwas tun sollen, weil es eben getan werden muss damit sie bewertungen bekommen (mit denen sie gar nichts anfangen können).
sie müssten erstmal erleben, dass sie etwas können, dass sie wertschätzung erfahren, dass sie wirklich ernst genommen werden, dass ihnen zugehört wird, dass ihnen fragen beantwortet werden, dass sie selbstständig sein können.
das alles wurde ihnen ja erst mal abgewöhnt.
lass ihnen zeit. zeig einfach was es an lerngelegenheiten gibt (und noch viel mehr) und dass das, was sie gerade interessiert, wichtig ist.
wie nichtmelden funktioniert? na die kinder müssen nicht die hand heben und aufs "aufrufen" warten, wenn sie etwas sagen wollen was ihnen wichtig ist. nein das gibt kein chaos.
es ist nur ungewohnt.


interessantneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sonnenblume100 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.09.2005 14:26:47

Rolf, ich finde deine Beiträge sehr interessant und lese interessiert mit; habe mir vor einiger Zeit auch deine Internteseite angeschaut und war ebenfalls positiv überrascht.
Bisher dachte ich immer, dein Konzept funktioniert nur bei den "Kleinen". Ich unterrichte u.a. in einer 5. Klasse und stelle immer wieder fest, wie wissbegierig die Schüler in diesem Alter sind.

Ich unterrichte aber auch in höheren Klassen, wo es einfach viel schwieriger ist, die Schüler zu motivieren. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Schüler aus einem schwierigen sozialen Umfeld kommen.
Selbst wenn ich diesen Schülern in Englisch vielfältige Lernangebote auslegen oder aufbauen würde, dann würden sie sich vermutlich die ganze Stunde über das letzte Wochenende oder den neuen Freund usw. unterhalten, die Lernangebote aber links liegen lassen. Wie funktioniert dein Konzept in den höheren Klassen denn konkret?

Grüße,
sonnenblume100


hallo sonnenblume100neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.09.2005 14:43:10

selbstorganisiertes kooperatives lernen (robischon-pädagogik) funktioniert bei schulanfängern und vorher deshalb so leicht, weil keine schulbiografie davor liegt.
in wirklichkeit findet lernen normalerweise und natürlicherweise und grundsätzlich so statt seit der steinzeit.wenn es etwas zu lernen, zu erfinden, wahrzunehmen, zu entdecken gibt und es wird nicht bröckchenweise (wie in der schule) gegen belohnung und begleitet von anweisungen, aufträgen und ermahnungen zugeteilt, dann läuft es von selber. ich hab hauptsächlich im anfangsbereich gearbeitet. veranstaltungen wie vorträge, seminare oder workshops hab ich für erwachsene auch etwa so angeboten. aus österreich hab ich von einem projekt im berufsschulbereich erfahren wo nach meinem konzept gearbeitet wurde im lernbereich gasschweißen. der kollege hat mir seine powerpoint präsentation dazu geschickt.


und noch etwasneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.09.2005 14:50:36 geändert: 10.09.2005 14:51:26

du brauchst jede menge zuversicht und vertrauen.
wenn du schreibst
Selbst wenn ich diesen Schülern in Englisch vielfältige Lernangebote auslegen oder aufbauen würde, dann würden sie sich vermutlich....
glaubst du nicht, dass das worüber sie reden, wirklich wichtig ist. es ist wichtig. es muss zuerst bearbeitet werden.
wenn sie sich für england,schottland,irland, amerika, kanada, australien, neuseeland, südafrika.... interessieren, dann lernen sie ganz schnell auch die sprache und denkweise. erzähl ihnen einfach von diesen ländern, erzähl witze, seltsame geschichten, eigenartige missverständnisse...
ich sollte in der schule vokabeln auswendig lernen und grammatikregeln und gedruckte texte übersetzen. englisch zu sprechen hab ich in englischen pubs und im hardrock cafe gelernt. ich kann noch nicht viel. nächstes jahr muss ich nach amerika. dann kommt wieder etwas dazu.
und französisch will ich auch lernen.


Hallo Rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sonnenblume100 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.09.2005 14:51:06

Das klingt ja wirklich gut. Aber wie soll es denn konkret gehen, 15-jährigen mit Lernangeboten Englisch beizubringen? Hast du den Berliner Schülern gänzlich freigestellt, ob sie die Lernangebote nutzen oder war klar vorgegeben, DASS sie die Lernangebote wirklich nutzen müssen? Wie hast du das hinbekommen, dass alle arbeiten oder hast du sie einfach machen lassen, was sie wollen?

Ich denke, manche Schüler haben natürlich aufgrund ihrer Biographie eine negative Einstellung zur Schule. Was ist aber mit dem Argument, dass mit 13-15 das Alltagsleben der Schüler so viel interessanter ist als der interessanteste Unterrichtsstoff?


das alltagsleben ist ja auchneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.09.2005 14:56:45

wirklich viel wichtiger.
was hat das was man in der schule lernen kann damit zu tun? hat es damit zu tun?
wenn die 13 bis 15 jährigen merken wie sie "angenommen" werden, fangen sie auch an zu fragen. sie haben unendlich viele fragen.
das was sie wissen wollen, lernen sie ganz leicht. und sie finden weitere fragen.
in der berliner schule haben wirklich alle lernenden gearbeitet, geschrieben, miteinander geredet. ihre geschichten die sie geschrieben hatten, hatten mit ihnen zu tun. ein paar haben sie mir mitgegeben. eins davon war ein brief an mich. den hab ich zu meinen personalakten legen lassen.


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