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Forum: "Anstrengungsbereitschaft und Frustrationstoleranz bei Schülern"

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von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.02.2007 22:19:13

gefällt mir doch.

kritik ist doch nicht nur "nein-sagen".



@rhaudaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hugo11 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 17:04:46

Das kann ich unkommentiert nicht so stehen lassen. Die Lehrer mit Kindern, die ich persönlich kenne, lassen ihren Kindern weitaus mehr durchgehen, als wir das tun. Sie sind von ihrem Lehrerleben und ihren eigenen Kindern sehr beansprucht und haben oft nicht mehr zu Hause die Konsequenz, die sie bei den Schülern an den Tag legen müssen. Oftmals werden gerade die Kinder von den Lehrern gefördert, gefördert,... überfordert (?). Zeige mir das Lehrerkind, das bei der Schuleinschreibung noch nicht lesen und rechnen kann. Damit die Kinder ihr frühes Arbeitspensum erledigen, das ihren Eltern wichtig ist, wird ihnen andererseits einiges erlassen, was für uns in der erziehung wichtig ist. Uns wird erzählt, dass die Kinder bei der Einschulung noch nicht alles können sollen, damit sie nicht gleich unterfordert sind.

Es ist schon richtig, dass sich die Kinder anders verhalten, als sie es bei den eigenen Eltern tun. Aber gerade deshalb brauchen wir gute Lehrer mit Herz. Wenn ich nicht dabei bin, kann ich meine Kinder nicht erziehen. Da gebe ich sie in die Obhut anderer.

Im Übrigen auch Lehrerkinder verhalten sich ohne ihre Eltern anders. Beim eigenen Kind hört oftmals die Objektivität auf. Dies gilt auch für Lehrer. Ihr seid auch nur Menschen und eure Kinder sind auch nur Kinder.


@hugoneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 17:25:19

Sie sind von ihrem Lehrerleben und ihren eigenen Kindern sehr beansprucht und haben oft nicht mehr zu Hause die Konsequenz, die sie bei den Schülern an den Tag legen müssen. Oftmals werden gerade die Kinder von den Lehrern gefördert, gefördert,... überfordert (?).

Interessant, was du beobachtet hast. Doch das könnte ich auch von Kindern mit Eltern aus ganz anderen Berufen sagen...

Die Kinder, die schon lesen konnten, als sie eingeschult wurden, kamen aus ganz verschiedenen Elternhäusern.

Bisher hatte ich nur Kinder von Kollegen, die unproblematisch waren und auch nicht unter Druck standen. Manchmal ist die Begegnung mit dem Kollegen etwas komisch, doch das kommt auf den Menschen an.
Mein Kind übrigens konnte nicht lesen, als es in die Schule kam.

Ich denke, es ist schwierig, eigene Erfahrungen zu verallgemeinern.

ysnp


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von: n8wandler Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 17:48:16

nun, ein wenig widersprichst du dir ja, einerseits sind Lehrerkinder besonders geforderte und geförderte Kinder, andererseits, da die Lehrereltern überfordert, wieder auch weniger erzogen. Hm?????
Sicher ich kenn auch Lehrerkinder, die eben mal so ein bischen Programm aus der Schule zu Hause fortsetzen dürfen, aber die meisten der Kollegenkinder sind ganz normal, so die Kollegen auch normal sind (der Zusammenhang fällt mir beim Nachdenken gerade so ins Auge). (Hast du Kinder?)
Auch richtig, dass man nach einem besonders stressigen Tag mal weniger "Nerven" für die eigenen über hat, aber für mich heißt Erziehen vor allem, ich lebe meinen Kindern Werte vor, ich bin für sie ansprechbar, ich liebe sie (das ist das wichtigste und macht allein schon viel aus) Sie sind mir auch gut gelungen, das muss ich so nebenbei mal feststellen, auch wenn wir uns mal zoffen können.
Aber worum gings denn nochmal? In diesem Forum doch wohl über die Bereitschaft und Fähigkeit Schwierigkeiten anzugehen, sie auch größtenteils zu meistern. Sind deiner Meinung nach jetzt die Lehrerkinder, diejenigen welche???
Mir fehlt jetzt leider gerade dein Text, um direkt drauf zu antworten, weiß nicht mehr wo ich hin wollte, bin aber zu faul, es erst Zwischenzuspeichern

@rwx: kann man nicht mal zwei Fenster machen, so zum Nebenbeilesen?



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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 17:54:44

Woher die niedrige Frustrationstoleranz kommt?
Warum Kinder nicht mehr denken?

Ich arbeite in der Grundschule, habe in kürzerer Zeit wieder eine 1. Klasse und gehe seit 4 Jahren in den Kindergarten um Sprachförderunterricht zu geben.

Dort begegnete mir in diesem Jahr ein Kind, dass - wohlgemerkt mit 5 Jahren - schon Sätze beherrscht wie: Ich weiß das, aber es fällt mir gerade nicht ein. Grammatisch korrekt war der Satz nicht, aber es war deutlich, dass das Kind in einem Spiel nicht antworten konnte und lieber auswich. Von Nachdenken keine Spur.
Von dem großen Bruder kenne ich ähnlich ausweichende Antworten. Er bemüht sich gelegentlich, aber da ihm Schule sehr schwer fällt, vermeidet er oft auch die Anstrengung. Manches schafft er nicht, manches könnte er schaffen, wenn er mitdenken würde.

Mehrere andere Kinder konnten im gleichen alter - knapp 6 Jahre - nicht würfeln. Es war ersichtlich, dass sie selbst noch nie gewürfelt hatten. Deutlich wird auch, dass es ihnen schwer fällt, ein Würfelspiel zu verfolgen und mitzuspielen. Die einzelnen Schritte, die ein Spiel nacheinander verlangt, Reihenfolgen und Entscheidungen sind für diese Kinder nicht erinnerbar.

In einer meiner letzten ersten Klasse hatte ich einen Jungen, der von zu Hause immer bestätigt bekam, wie toll er doch war. Sein Leben bestand aus Computerspielen. Er konnte prima zeichnen.
Wenn er etwas nicht konnte, erwartete er, dass ich ihm die Arbeit abnahm und erledigte. Ermunterungen, es selbst zu probieren, empfand er als Nötigung.
Der Junge hatte kaum Selbsterfahrungen gesammelt. Seine Körperspannung war so schwach, dass er Papier nicht zerreißen konnte. In vielen Bereichen fehlten ihm Grunderfahrungen. Wie ich aus dem GS-Chat weiß, geht es vielen Kindern so. Sie können nicht hüpfen und springen, laufen oder rückwärts gehen... Erfahrungen, die bei der Wahrnehmung, Anstrengungsbereitschaft und auch beim Erfahren und Begreifen von Mathematik grundlegend sind, müssen in der 1. Klasse erst einmal aufgegriffen werden.
Zugleich steigen die Anforderungen der Richtlinien, die immer häufiger das Anwenden, Vergleichen und Weiterdenken einfordern.
Wie rolf sagt: Vernachlässigung und Überbehütung sind vertreten.
Und es ist nicht leicht, Kindern, die 6 Jahre und länger von zu Hause nicht unterstützt werden oder alles nachgeräumt bekommen, zum eigenen Handeln zu aktivieren.
Meine ERfahrung zeigt auch, dass Kinder, die mit anderen nicht mithalten können, in offenen Konzepten (freie Spielphase, freies Arbeiten) auch untergehen können. Sie verkriechen sich lieber in der Bauecke, als Angebote wahrzunehmen, die ihnen schwer fallen oder bei denen sie sich zeigen müssen. Diese Mäuschen brauchen jemanden, der sie an die Hand nimmt und auch bei einfachsten Dingen zeigt, wie sie gehen.

Palim


@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 18:21:28 geändert: 11.02.2007 18:21:45

eine erschreckende Entwicklung, die sich schon früh zeigt.
Vielleicht sollte man schon im Kindergartenalter verstärkt Elternberatung anbieten.


und hier noch ein passender linkneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 18:23:58 geändert: 11.02.2007 18:24:31



@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 18:52:09

ich möchte einmal in die gleiche Kerbe hauen und die mangelnde "Erfahrung" mit Anstrengung ansprechen und meine Beobachtung, dass Eltern diese Tendenz unterstüzen.

# Bei uns (SekI)bilden sich jeden Morgen riesige Autoschlangen, weil Kinder von ihren Eltern zur Schule gebracht werden. Grund: Der Bus ist so anstrengend., oder man muss noch 300m jeden Morgen zur Bushaltestelle laufen. Im Herbst bretterte eine Mutter bei Regen und Dunkelheit auf den halb abgesperrten Schulhof, (auf dem viele Kinder mit heruntergezogenen kapuzen liefen), es war wohl für das Töchterlein eine Zumutung,die 50 Meter bis zum Haupteingang durch den Regen zu laufen.

# Öfters erlebt: Die 6. Stunde fällt aus, es wird noch 15 Minuten "gechillt" in der Pausenhalle und dann zitieren Kiddies ihre Eltern in die Schule, um sie abzuholen "Keine Lust, noch ne halbe Stunde auf den Bus zu warten." Eltern lassen alles stehen und liegen und kommen.

# Anruf bei Kollegen: "Die ersten drei Strophen vom Erlkönig lernen..und das in drei Tagen! Das ist eindeutig zu viel!"

# Natürlich ist es so, dass nicht das Elternhaus ständig "Nachhilfeinstitut" spielen soll. Allerdings kann man schon erwarten, dass, wenn Sohnemann eine Aufgabe nicht kapiert, sie sich mal mit ihm hinsetzen und gemeinsam schauen. Oder dass sie ihm sagen: "Dann ruf doch mal den Willi an"

# Ich kriege häufiger mal Entschuldigungen von Eltern über angeblich "nicht gekonnte Aufgaben". Zu 90% sind die Quatsch und der Schüler hätte das locker gekonnt ... hätte aber ein wenig Nachdenken bedeutet.

# Allein die ständige Begründung "Meine Druckerpatrone war leer/Drucker ist kaputt" ist schon eine Unverschämtheit. (Eltern bestätigen das häufig schriftlich).
Warum kann ich nicht von 14-16-jährigen verlangen, dass sie zum Nachbarn gehen und ausdrucken, die Datei einem Klassenkameraden mailen, der sie mitbringt, die Datei auf Diskette mitbringen, damit man sie in der Schule ausdrucken kann?
Das hätte bedeutet, dass man sich anstrengt, etwas vorzuweisen am nächsten Tag, dass man nachdenkt und eine Lösung sucht. "Nicht gemachte Hausaufgaben sind doch kein Problem. Ging eben nicht. Muss man sich keine Gedanken machen."







Kinderneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: brigida Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 18:58:20

haben heutzutage keine Frustrationsgrenze mehr,weil sie sie nirgends trainieren können. Weder zuhause noch im Kindergarten gibt es einige wenige klare Regeln,an die sie sich halten müssen. Jede kleine Anforderung ist zu viel und kann ohne weiteres unterlassen werden. Wir hören dann in der Schule: " Ich will nicht, ich mag nicht, das interessiert mich nicht, das will ich nicht lernen, ich kann nicht, ich probiere nicht, ich bin müde usw.


noch ein grund, rhauda:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: feul Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 19:08:49 geändert: 11.02.2007 19:09:56

........warum Kinder von ihren Eltern zur Schule gebracht werden. Grund:
der schulbus fährt ja schon bevor die serie im fernsehen zu ende ist........

(wortwörtliches zitat einer mutter, die ihr kind täglich zur schule brachte)


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