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Forum: "Schülerin schlägt Lehrerin"

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hmm..neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sumpfeule Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2004 16:42:07

auch umsichschlagen - sei es aus verzweiflung oder sonst was - ist schlagen

gewalt gegen lehrer darf - ebenso wie gewalt gegen schüler - nicht toleriert werden

das musste ich mal dazu sagen


ähneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: balule Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2004 16:44:36

egal wie unterschiedlich die Meinungen hier sind...
Tolerieren tun wirs alle nich


wirkt es etwa soneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2004 17:06:34

als würde ich schläge tolerieren?
keineswegs.
ich reagiere sofort.
nur nicht mit verfolgung und bestrafung,
weil ich inzwischen erlebt hab, dass strafe überhaupt nichts nützt (allenfalls probleme und auffälligkeiten woandershin abdrängt, verlagert)
und dass nur positive verstärkung wirklich wirksam ist.


Tränen im Lehrerzimmerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: 95i Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2004 17:12:16

Drei- oder viermal in meinem Lehrerdasein habe ich es bis jetzt erlebt, dass Lehrer und -innen im Lehrerzimmer sitzen und weinen, nachdem sie aus dem Unterricht gekommen sind. So ähnlich war es auch bei besagter junger Kollegin, die mit viel Elan an unsere HS gekommen ist. Bei den WTs, wo ich dieses Problem auch gepostet habe, wurde Kritik geäußert an meinem Begriff der verletzten Menschenwürde des Lehrers, der Lehrerin. Ich sehe da ganz klare Zusammenhänge. Die Schüler testen Grenzen aus, ist uns allen bekannt. Hier wurde dem Mädchen eine Grenze gesetzt (@Rolf sie war nicht am Ertrinken, sie wollte nur lieber mit dem aufgeblasenen Kondom und dann mit ihrem Handy spielen statt Klimadiagramme zu zeichnen). Sie sollte den Unterricht für die anderen Schüler ermöglichen und die Klasse verlassen. Sie hat den Ausweg nicht genommen, sondern wollte ihre Macht zeigen, hat die Lehrerin geschlagen und gedemütigt, in ihrer Menschenwürde beschädigt. Die KOllegin sagt, dass sie dieses Mädchen nichtr mehr unterrichten könne und möchte. Für die nächsten Stunden (bis nach der Klassenkonferenz) wird das Kind in den Erdkundestunden anderweitig beschäftigt, um die Lehrerin zu schützen.
Ich spreche immer von Mädchen.
Eigentlich ist das nicht richtig, denn sie ist schon eine junge Frau mit einer ganz netten Karriere, natürlich mit vielen Problemen. Zerrüttete Familie, verwahrloste Wohnung, vergewaltigt vom eigenen Schwager, Drogen- und Alkoholprobleme. Sie war schon in einer 4-wöchigen Therapie in einer heilpädagogischen Anstalt. In der letzten Zeit schnitzt sie sich selber die Arme auf. Wie das Krankheitsbild heißt, weiß ich nicht. Ist noch in dieser Drogentherapie, hat aber wohl auch nicht die Kraft, das durchzuhalten. Sie sagt selbst, dass könne ja nur erfolgreich sein, wenn man selbst wolle. Sie will aber nicht. Im übrigen ist sie in meinem Unterricht eher still, beteiligt sich schon mal. Aber ich weiß, dass es kein Problem wäre, einen Angriff zu provozieren. Wenn das Handy mal wieder "aus Versehen" klingelt, was tue ich dann. Hole ich es mir mit Gewalt? Schicke ich sie raus? Was, wenn sie sich widersetzt? Ach , ich weiß nicht. Das Elternhaus (nur noch Mutter) ist sowas von hilflos, selbst alkoholabhängig, wenn nicht mehr.
Im sechsten Schuljahr (vor zwei Jahren - danach erst ist sie hängen geblieben und in meine Klasse gekommen) hat es bereits einmal einen ählichen Vorfall gegeben, wo sie einen Lehrer mehr weggeschubst hat. So hat der es zumindest im Nachhinein dargestellt, vielleicht weil er den ganzen Aufwand mit Konferenz oder so scheute.


Vielen Dank übrigensneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: 95i Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2004 17:13:14

für die vielen Tipps und Stellungnahmen, auch wenn sie sehr unterschiedliche Denkrichtungen aufzeigen.


Schulausschlussneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: 95i Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2004 17:15:25

Natürlich suche ich immer noch bei google und anderswo:
Auszug aus
den NACHRICHTEN
des Städteverbandes Schleswig-Holstein
N r. 10/1998

4.2 Tätlichkeit rechtfertigt Schulausschluß

Nach einem Beschluß des Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen in Münster kann auch bei Übergriffen auf dem Schulweg eine Schule gewalttätigen Kindern und Jugendlichen zur Strafe mit Entlassung drohen (Beschluß vom 26.08.1998; AZ: 19 E 391/98).
Das Oberverwaltungsgericht bestätigte mit seinem Beschluß die Handlungsweise einer Realschule in Nordrhein-Westfalen. Die Schulleitung hatte einem Schüler die Entlassung angedroht, weil er auf dem Heimweg an einer Bushaltestelle einen Mitschüler geschlagen und beraubt hatte. Zur Begründung erklärte der Senat, der Schulweg gehöre zum Schulleben. Der tätliche Angriff habe unmittelbar in den schulischen Bereich hineingewirkt und die Erziehungstätigkeit der Schule beeinträchtigt. Angesichts der Schwere des Vergehens sei es angemessen, mit einer Entlassung zu drohen.
Das Verwaltungsgericht Mainz hatte bereits entschieden, daß ein Schüler dauerhaft vom Schulbesuch ausgeschlossen werden könne, wenn er wiederholt Lehrer oder Mitschüler tätlich angreift (Az: 7 L 613198). Nach Auffassung des VG Mainz würde der Verbleib eines solchen Schülers eine ernste Gefahr für Erziehung, Sicherheit und Unterricht der anderen Schüler bedeuten. In dem zur Entscheidung anstehenden Fall habe der Schüler eine Lehrerin und einige Mitschüler mehrfach tätlich angegriffen und war mit sofortiger Wirkung und auf Dauer vom Schulbesuch ausgeschlossen worden.

Quelle: RdSchrb.DStGB Nr. 37 vom 11.09.1998

- 40.20.45 - NStVbSH Nr. 10/1998



Und noch was Längeresneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: 95i Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2004 17:17:03 geändert: 04.02.2004 18:46:14

Schulrecht: Schulausschluss nach Angriff gegen Lehrerin
Schulausschluss nach Angriff gegen Lehrerin
1. Bereits der erste tätliche Angriff eines Schülers gegen eine Lehrkraft (Faustschlag gegen den Oberarm) in Anwesenheit der Mitschüler kann einen Schulausschluss rechtfertigen. Eine vorherige Androhung
des Ausschlusses ist nicht erforderlich, denn diese mildere Erziehungs- und Ordnungsmaßnahme ist keine notwendige Vorstufe des Ausschlusses.
2. Der sofortige Schulausschluss ist insbesondere dann nicht unverhältnismäßig, wenn das sonstige schulische oder außerschulische Verhalten des Schülers eine Neigung zu Gewalttätigkeiten erkennen lässt, die auch künftig die Gefahr weiterer Tätlichkeiten gegen Schüler
oder Lehrer begründet.
Bad.-Württ. VGH Mannheim, Beschl. v. 22. 10. 2003 9 S 2277/03
Zum Sachverhalt:
Zwischen dem Ast., einem Schüler, und einem Mitschüler kam es im Klassenraum zu tätlichen Auseinandersetzungen. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen versetzte der Ast. auch der anwesenden Lehrerin einen gezielten und heftigen Schlag gegen den Oberarm. Der Schulleiter schloss den Ast. daraufhin vom weiteren Besuch der Schule aus. Der Ast. legte hiergegen Widerspruch ein und beantragte vor dem VG, die aufschiebende Wirkung des
Widerspruchs anzuordnen. Das VG lehnte den Antrag ab. Hiergegen richtete sich die Beschwerde des Ast., die keinen Erfolg hatte.
gekürzt am 4.2. von 95i


Rechtsdatenbankneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: 95i Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2004 17:18:47

Wo ich hier so mühsam bei google et al. suche, hatte ich so die Idee, dass es doch vielleicht auch für solch ein Forum wie dieses eine gute Sache wäre, eine Rechtsdatenbank anzuleiern.


@95ineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: balule Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2004 17:23:01

Und warum is die nich bei mir?

Wende dich an das Jugendamt, setze dich mit der nächsten Schule für schwererziehbare in Verbindung.
So etwas kann ein Lehrer mit 30 Schülern nicht leisten.
Seit diesem Jahr haben wir eine Schule für Kranke bei uns (Psychiatrie).
Kinder dieses Schlags können bei uns im kleinen Klassenverband unterrichtet werden und 'nebenbei' eine ambulante Therapie erhalten.


Sooo viele Beiträgeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rooster Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2004 17:40:37

Zeigt das nicht, dass es uns tief berührt? Ich muss 95i noch einmal unterstützen: Die junge Kollegin muss in ihrer Menschenwürde beschützt werden - ein professioneller Lehrer sollte Wege finden, sich klarzumachen, dass ein Kind sie in der Rolle als Lehrerin angegriffen hat - nicht als 'Mensch'. Dann wird ihre Verletzheit wahrscheinlich kleiner. Ich habe dich so verstanden, dass sie Berufsanfängerin ist. Gerdae dann ist man zunächst nicht der Profi, sondern geht häufig wie ein Privatmensch zum Kaffeetrinken in den Unterricht: ungeschützt.

Sie konnte nicht antizipieren, was in dem Kind vorging - du schilderst, wie du solche konfrontativen Situationen vermeidest - umschiffst. Wer sich auf die Macht-Wippe mit Schülern begibt, wird von der Schaukel fallen - irgendwann. Aber es muss ein Schulkonzept her, wie eine Schule umgeht mit Problemen.

Ich seh es wie balule: dieses Mädchen braucht mehr als eine Fachlehrerin in der Regelschule unter den 'normalen' Bedingungen leisten kann. Sie sollte besser begleitet werden al ses euch möglich ist.

Aber ich sehe es wie sopaed und einige andere: Null Toleranz gegen Tätlichkeiten - wie soll ich erwarten, dass die vielen anderen Grenzgänger in der Hauptschule, die andere Gewalterfahrungen haben als wir uns das manchmal vorstellen möchten, nicht auch zu Tätern werden. Sobald sie sehen, dass die Schule darüber hinwegsieht und zur Tagesordnung übergeht, wird die Hemmschwelle mit jeder gewalterfahrung in der Schule niedriger. Also: Deutliche Zeichen setzen und Unterstützung organisieren.
Im Zusammenhang mit der Burn-out- Diskussion: Wer sich vorstellt, alle Probleme lösen und bearbeiten zu müssen und zu können, ist stärker gefährdet als jemand, der aich abgrenzen kann.

Puh, das war wieder lang - aber es ist ein sooo schwieriges Thema für rooster


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