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Forum: "Wie geht ihr um mit Vertretungsstunden?"

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@jemflowerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: aloevera Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.03.2008 14:11:44

Das ist m.E. ein Zeichen dafür, wie ein Kollegium mit Vertretungsstunden umgeht. Je mehr konsequent Unterricht in einer Vertretungsstunde machen, desto eher wissen SuS, woran sie bei einzelnen Kollegen sind.
Ich bin auch an einer Gesamtschule, aber solche Probleme haben wir nicht, denn diejenigen KollegInnen, die nur chillen oder abhängen lassen, sind in der Minderheit.


Regelgerecht vertretenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rainier22 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.03.2008 14:50:25

Im Sinne der Klassischen Konditionierung scheinen die Schüler gelernt zu haben: Vertretungsstunde = Freizeit. Das Thema hat mich daher auch beschäftigt wie man denn aus einer Vertretungsstunde auch eine sinnvolle Vertretungsstunde machen kann ohne, dass zuviele Nerven und Minuten auf der Strecke bleiben.
Also habe ich mir einen (wirklich erfolgreichen) Motivations- und Sanktionsplan überlegt:

Motivations- und Sanktionsplan:

Zunächst die Schüler darauf verweisen, dass eine Namensliste vorhanden ist. Danach klipp und klar (evtl. auch mit motivierender Folie) festlegen, dass das Arbeitsverhalten dieser Stunde kommentiert und weitergeleitet wird, mit dem Hinweis der Möglichkeit besonderer Pluspunkte aber auch gefährdender Minuspunkte – dafür keine Straf- oder sonstige Arbeiten.
Hinweis: Die besten vier Schüler (in besonderen Fällen ist das ausbaufähig) werden dem zuständigen Lehrer in besonderem Maße zugeteilt und ebenso die auffälligsten Schüler im negativen Sinne ab einer Person aufwärts werden dementsprechend mitgeteilt.
Zwar ist dieser Gedanke der Festlegung auf die Note verwerflich, dennoch besteht eine gewisse Konditionierung in den Köpfen der Schüler die besagt: Vertretung = Nichts tun. Um diese Konditionierung abzutrainieren bedarf es solcher Maßnahmen. Überdies sei erwähnt, dass eine Vertretungsstunde immer nur eine Stunde darstellt und um diese eine Stunde nutzen zu können, hilft das sofortige Klarstellen der Relevanz der Stunde für die Note in dem Fach.


PS: Die entsprechende Folie schicke ich gerne auf Anfrage zu.
http://www.aktiv-lehren.de


eigene Erfahrung beim Vertretenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ing_08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.03.2008 19:41:26

Momentan betreue ich an einem Gym die (optionale) nachmittägliche Hausaufgabenerledigung der Mittelstufe. Es hat nicht lange gedauert, wurde ich als ständig gefragter Vertretungsblödian benutzt , nachdem die Kollegen der Mathematik, der Physik, der Chemie usw. mitbekommen hatten, was so Inhalte eines Ingenieurstudiums sind .

Da ich das alles gerne mache, habe ich kein Problem damit, häufig angerufen & gefragt zu werden. Nur bei Chemie nehme ich desöfteren den Mortimer zur Hand, um Lücken zu schließen und diverse Aha-Erlebnisse zu rekapitulieren.

Was bei den Schülern gut ankommt, sind improvisierte Stunden, die über den Tellerrand blicken lassen. Neulich war der Lehrer des Physikgrundkurses krank und hatte nur mitgeteilt "ein bißchen Vertiefung der schon behandelten Themen wie Thermodynamik, Mechanik der Flüssigkeiten und Gase".

Als ich zu dem Kurs mit den 14 Leuten reinging, unterhielten sich zwei Jungen engagiert über den 2. Weltkrieg und debattierten darüber, womit denn nun die V1 (Fieseler Fi 103 Flugbombe/ Marschflugkörper) geflogen wäre. Beide irrten sich allerdings - und so verbrachte ich die Doppelstunde damit, exzessiv über Triebwerksphysik & Triebswerkstechnologie zu sprechen.

War richtig toll, einen solchen Bogen spannen zu dürfen. Von den Kreisprozessen, den Hauptsätzen, über die NAVIER-STOKES-Gleichungen, weiter zur REYNOLDschen Transportgleichung usw. usf..
Mathematisch wurde es nur ab und zu, und dann auf Oberstufenniveau, Höhere Mathematik hab ich mir verkniffen - das formulierte ich alles ausschließlich verbal und möglichst anschaulich, damit die Kinder entspannt dranbleiben konnten.
Lediglich beim CARNOT-Prozeß ging es direkt zum aktuellen Mathe-Grundkurs herüber, als ich ein bißchen zum Umlaufintegral bohrte. Zum Schluß waren wir dann beim Aufbau der Atmosphäre, geostrophischen Winden, Scramjets und so.

Das Klingeln riß mich plötzlich jäh aus dem Redefluß.
Jedenfalls hat den Kindern dieser unkonventionelle Ausflug total gefallen (mir auch - wann kann man sonst mal so schön zusammenhängend frei reden), sogar einige der Mädchen fanden es interessant.

Die Beteiligung während der zwei Unterrichtsstunden war erfreulich hoch, irgendwie hatte jeder mal eine Frage, so daß ich keine tote Univorlesung halten mußte.

Hoffentlich kommt bald die nächste Vertretungsstunde. Mal sehen, was man dann für unterrichtserweiternde Themen beleuchten kann.



----------------------------

Allgemein finde ich das Füllen von Vetretungsstunden mit fachfremden Unterricht nicht sonderlich gut. Die Stundentafel existiert nicht umsonst. Was nützen einem zig Mathestunden mehr, wenn Englisch dafür zu kurz kommt.
Bei uns damals in der Mittelstufe hatten die Lehrer immer Aufgaben in Reserve, die unter Aufsicht bearbeitet (und fast immer zur Zensierung abgegeben) werden mußten.
In der Oberstufe wurde dann nur noch vertreten, wenn eine fachlich entsprechend gebildete Person greifbar war. Andernfalls Aufgaben zur eigenverantwortlichen Bearbeitung (auch zuhause) oder das Weiterführen unterrichtsbegleitender Projekte.
Blankes Spielen, Filme schauen oder sowas ist doch die pure Verschwendung. Bringt dem Schüler einfach nichts. Da ist ja selbst die vorgezogene Erledigung der täglichen Hausaufgaben sinnvoller.


ahoi


eigene Erfahrung beim Vertretenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: saminda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.03.2008 21:55:27 geändert: 05.03.2008 22:01:24

Momentan betreue ich an einer GS eine Lehramtsanwärterin. Da wir häufiger doppelt gesteckt sind, hat es nicht lange gedauert, da wurde ich als ständig gefragter Vertretungsblödian entdeckt , nachdem die Kollegen (besonders die eine) ja ihren Unterricht abgedeckt sahen.

Da ich das alles gerne mache, habe ich kein Problem damit, häufig angefragt zu werden. Nur in der ersten Klasse nähme ich desöfteren gerne den Mortimer (wenn ich denn wüsste, was das ist, ob und wie mir das helfen könnte!) zur Hand, um Lücken zu schließen und diverse Aha-Erlebnisse zu rekapitulieren.

Was bei den Schülern gut ankommt, tja, das ist die Pause. Neulich war der Lehrer mal wieder krank und hatte nur mitgeteilt...äh, eben leider gar nichts, nicht mal "ein bißchen Vertiefung der schon behandelten Themen wie Thermodynamik, Mechanik der Flüssigkeiten und Gase".

Als ich zu der Klasse mit den 24 Leuten reinging, unterhielten sich zwei Jungen engagiert über den Streit in der letzten Pause und debattierten darüber, womit denn nun dieser Streit (direkt in die fieseler Fresse oder eher per Flugbombe/ Marschflugkörper) zu lösen wäre. Beide irrten sich allerdings - und so verbrachte ich die Doppelstunde damit, exzessiv über friedliche Streitschlichtung und das gewinnbringende Sich-entschuldigen zu sprechen.

War richtig toll, einen solchen Bogen spannen zu dürfen. Von den Kreisprozessen, den Hauptsätzen, über die NAVIER-STOKES-Gleichungen, weiter zur REYNOLDschen Transportgleichung usw. usf.. (gut, okay, davon haben sie halt nix verstanden, aber ich fand´s toll!)
Mathematisch wurde es nur ab und zu, und dann halt nur von wegen Ist-gleich (Haust du mir einen auf die Fresse, hau ich dir auch einen auf die Fresse, ist also alles gleich),auf Grundschulniveau, Höhere Mathematik hab ich mir verkniffen (ja, war gerade nicht so angebracht ) - das formulierte ich alles ausschließlich verbal und möglichst anschaulich, damit die Kinder entspannt dranbleiben konnten.
Lediglich beim CARNOT-Prozeß (nein, das Ganze gleich vor Gericht auszutragen hielt ich dann doch für überzogen) hielt ich die Kids zurück, als ich ein bißsschen zum Umlaufintegral bohrte (ja, Einsicht tut manchmal auch weh! Zum Schlußss waren wir dann beim Aufbau einer positiven Atmosphäre, sich im Entschuldigen-Winden, Wiedergutmachungsangeboten und so.

Das Klingeln rißss mich plötzlich jäh aus dem Redeflußss.
Jedenfalls hat den Kindern dieser unkonventionelle Ausflug total gefallen (mir auch - wann kann man sonst mal so schön zusammenhängend frei reden - und keiner hat de nMut, einen zu stören), sogar einige der Kinder haben zugehört.

Die Beteiligung während der zwei Unterrichtsstunden war wie immer, die Störenfriede wurden beachtet, die anderen nicht, irgendwie hatte jeder mal eine Frage, so daßss ich keine tote Univorlesung halten mußsste.

Hoffentlich kommt bald die nächste Vertretungsstunde. Mal sehen, was man dann für unterrichtserweiternde Themen beleuchten kann.

Sorry, Ing08, aber es spornte mich gerade in meinem weintrunkenen Zustand an, hier einen Bericht aus meiner täglichen Wirklichkeit zu ergänzen, ggg

----------------------------

Allgemein finde ich das Füllen von Vetretungsstunden mit fachfremden Unterricht nicht sonderlich gut. Die Stundentafel existiert nicht umsonst. Was nützen einem zig Mathestunden mehr, wenn Englisch dafür zu kurz kommt.
Bei uns damals in der Mittelstufe hatten die Lehrer immer Aufgaben in Reserve, die unter Aufsicht bearbeitet (und fast immer zur Zensierung abgegeben) werden mußssten.
In der Oberstufe wurde dann nur noch vertreten, wenn eine fachlich entsprechend gebildete Person greifbar war. Andernfalls Aufgaben zur eigenverantwortlichen Bearbeitung (auch zuhause) oder das Weiterführen unterrichtsbegleitender Projekte.
Blankes Spielen, Filme schauen oder sowas ist doch die pure Verschwendung. Bringt dem Schüler einfach nichts. Da ist ja selbst die vorgezogene Erledigung der täglichen Hausaufgaben sinnvoller.


Hier allerdings muss ich dir ohne Ironie (nur die kleine Verbesserung des "mussten" konnte ich mir nicht verkneifen) vollkommen zustimmen.

Ciao

Saminda


@samindaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ing_08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2008 11:59:18

Ich habe herzlich gelacht!
Danke!

Bist Du immer so lustig, wenn Du Wein getrunken hast? Falls ja, solltest Du das desöfteren tun. Bei mir gilt eher das Motto "Ich kann auch ohne Spaß Alkohol trinken"

Halte Dich nicht an meiner Rechtschreibung auf, ich lehne die neue ab.




Macht ja nix, ing_08neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: flabbergasted Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2008 14:11:29

Man kann viele Dinge ohne Spaß machen.


Wieso nurneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2008 18:31:09

fällt mir gerade dieser tausend Jahre alte und immer noch gültige Spruch ein:

Wenn alles schläft und einer spricht, dann hält der Lehrer Unterricht.

@saminda:
Danke fürs Geraderücken meines Weltbildes, das für einen Sekundenbruchteil ins Wanken gekommen war


@samindaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: aloevera Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2008 19:22:35

Das ist druckreif


find ich auch!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2008 22:56:48

saminda sollte unbedingt öfter mal wein trinken!


@flabbergastedneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ing_08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2008 23:45:43

zum beispiel?


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