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Forum: "Disziplinprobleme = Führungsschwäche ???"

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Disziplinprobleme = Führungsschwäche ???neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.06.2008 23:22:28 geändert: 16.06.2008 20:41:01

Mir steht ein Unterrichtsbesuch an und in genau dieser Klasse ist mein ganz spezieller Freund aus meinem Forum "Disziplinprobleme mit Spätaussiedlern."

Meine große Sorge ist die, dass mir das Verhalten der Schüler als "Führungsschwäche" und "pädagogisches Versagen" vorgeworfen wird. Mein Chef hält nicht viel von Sanktionsmßnahmen. Er redet immer davon, dass alleine das pädagogische Wirken des Lehrers die Schüler zur Ruhe bringen soll.

Ich kenne allerdings bis jetzt keinen, der das nur ansatzweise geschafft hat.

Es gibt in all den Klassen in denen ich unterrichte etwa fünf Schüler, an die ich einfach nicht rann komme. Einen davon kennt ihr bereits aus meinem obengenannten Forum.

Nur ächzen meine Kollegen auch schon, wenn sie diese Namen hören. Selbst die "alten Hasen" im Kollegium, die schon weit über 20 Jahre pädagogische Erfahrung im Hauptschuldienst haben, werden immer ratloser!

Was soll ich mir als Junglehrer vorzuwerfen haben?
Eigentlich nichts, nur habe ich arge Bedenken, dass mein Chef diese Argumente nicht akzeptiert.

Wie seht ihr das?


immer mit der Ruheneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.06.2008 10:52:55

Genauso wenig, wie man von einem frisch gebackenen Tischlergesellen verlangen kann, eine komplizierte Treppe zu fertigen, kann man von einem Berufsanfänger in der Schule verlangen, alle Probleme sofort im Griff zu haben.
Es reicht, wenn du das Problem erkannt und analysiert hast und dabei bist, verschiedene Lösungswege zu versuchen. Die Lösung ist halt noch in Arbeit und Ergebnisse dauern eben Monate oder auch Schuljahre.
Wenn du das überzeugend darstellst, dürfte man dir aus der Situation keinen Strick drehen.


Kannst du ihn in Abstimmung mit demneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.06.2008 11:22:08

Klassenlehrer für diese Stunde in eine andere Klasse geben?


Ich stimmeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christeli Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.06.2008 11:30:03

rhauda zu. Du solltest in deinem Entwurf das Problem darstellen und mögliche Lösungsansätze diskutieren. Dein Schulleiter wird den jungen Mann kennen, mit dem offensichtlich noch niemand zurechtgekommen ist. Wie stehts denn mit dem Schulleiter? Hat er ansatzweise eine Lösung versucht? Immerhin steht er auch in der Pflicht: er ist nicht nur Leiter der Verwaltung, sondern auch Helfer und Berater in pädagogischen Fragen.
Du solltest dich nicht verkriechen, sondern in die Offensive gehen. Kopf hoch!


genauneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.06.2008 11:35:09 geändert: 15.06.2008 11:36:07

diesselbe idee, wie lupenrein hatte ich gerade auch, allerdings gehts auch anders:

du gibst doch nen skript vorher ab, da kannst du ihn haargenau beschreiben, was er alles so drauf hat und wie du in dem falle dann reagieren möchtest - einmal alles theoretisch durchspielen, das gibt dir sicherheit.

rausschmeißen bzw. in die nachbarklasse geben, kannst du dann ja immer noch als allerletzte konsequenz.

viel erfolg,

unverzagte


niemand .........neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: feul Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.06.2008 11:37:52

.........kann von dir erwarten, dass du ein problem besser löst als deine erfahreneren kollegen. auch ich bin der meinung,dass es wichtig ist, das problem zu erkennen und lösungen zu überlegen.
den schüler in eine andre klasse geben würd ich auf keinen fall, damit würde ich ja eingestehen, ein unlösbares problem zu haben. so nach dem motto: probleme löse ich nicht, probleme schiebe ich ab......


Alsoneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.06.2008 12:31:55

Ich habe den Klassenlehrer bereits gefragt, ob man ihn und seinen "Mitstreiter" übernächste Woche vom Unterricht fernhalten kann. Leider hat er sich dagegen geäußert.
Die Schulleitung und der Schulrat will sehen, wie ich in diesem Fall reagiere.
Das paradoxe an der ganzen Sache ist ja, dass mein „spezieller Freund“ auch die Autorität des Schulleiters nicht akzeptiert. Als dem nämlich mal gehörig der Kragen platzte, hat mein Spätaussiedler ihn auch ausgelacht. Aber da ist mein Chef leider etwas „betriebsblind“. Damit meine ich, was er an anderen kritisiert, macht er selbst nicht besser. Er ist von seinem Wesen her ein herzensguter Mensch und rein menschlich mag ich ihn gerne.
Nur leider sieht er oft nur das Negative, ohne das Positive mehr zu würdigen.
Er war schon in einer anderen Klasse und obwohl mein Unterricht nicht der schlechteste war, hat er ihn in Grund und Boden kritisiert. Ich hab meine Stunde später von schulfremden Lehrerkollegen mit den gleichen Fächern begutachten lassen und diese meinten, dass es daran nichts auszusetzen gäbe.
Natürlich müssen wir in unserem Beruf kritikfähig sein. Aber diese Rückmeldung war für mich sehr kränkend und geradezu VERNICHTEND. Es steckt mir auch jetzt noch in den Knochen und ich fühle mich verunsichert, was mich übernächste Woche erwartet.
Das was er kritisiert hat war auch nicht unberechtigt, nur bin ich für das durchgefallen, was in der Examenslehrprobe eines Kollegen noch eine 1,5 oder 2,0 war.
Da verstehe ich die Welt nicht mehr und ich habe das Gefühl, dass alles nur ein Lottospiel ist.
Es fällt mir irgendwie nicht leicht, die nötige Distanz zu alledem zu kriegen. Aber ich glaube, dass für uns alle immer wieder einmal Zeitpunkte kommen, wo alles an was wir glauben und wofür wir stehen aufs Tiefste erschüttert und in Frage gestellt wird. Solche Situationen können wir wohl nicht verhindern, aber immerhin haben wir noch die Wahl, ob man sich davon jetzt herunterziehen lässt, oder ob man es neu anpackt und versucht es besser zu machen. Ich denke letzteres ist gesünder!

Grüße und Danke für die Inputs!


Für michneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.06.2008 13:29:44

hört sich das eher an, dass ein Problem zwischen deinem Schulleiter und dir besteht.

Mein Vorschlag:
In diesen Fällen ist immer ein Gespräch unter vier Augen zu versuchen und die Fakten auf den Tisch zu legen. Sag ihm, wie du empfindest. Begreife dich dabei als Gesprächspartner. Oft bessert sich dann das Verhältnis bzw. das Terrain ist dann klar abgesteckt und man kann besser damit leben. Der Schulleiter ist zwar Leiter, aber er hat nichts davon, wenn er seine Leute demotiviert, weil das auf die Schule wieder zurückfällt. Er braucht motivierte Mitarbeiter. Jeder Schulleiter muss Schulleiterseminare machen, wo er auch auf "Menschenführung" vorbereitet wird.

Viel Mut! ysnp


Dein Eindruckneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.06.2008 13:58:01


trifft den Nagel auf den Kopf und ein Gespräch hatte ich bereits. Ich habe leider dabei erkannt, dass sich nichts ändern wird und ändern kann ich es eh nicht. Ich lebe mit ihm und akzeptiere es. So etwas kommt immer wieder vor und was bleibt denn anderes übrig, als damit klarzukommen. Wenn sich mal wieder einer ärgert, sagen wir ganz einfach:"Du weißt doch wie er ist........."


@feul:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.06.2008 17:15:53 geändert: 15.06.2008 17:19:21

Immerhin geht es nicht um die Bewertung des Schülers, sondern um das Gelingen einer von wenigen Lehrproben, die zur Gesamtbeurteilung herangezogen werden.
Ich bin ganz sicher nicht der Typ, der sich davonschleicht, wenn ein Problem auftaucht.
Wenn es ginge, hätte ich diesen Schüler aber gern aus meiner Lehrprobe ferngehalten
"Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!"
Das Problem versuche ich gerne zu lösen - aber nicht zu diesem speziellen Anlaß, wo es um mich geht...


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