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Forum: "Jammerlappen Junglehrer?"

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Manchmalneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.11.2008 15:46:13

ist manglendes Engagement und Dauerjammern auch ein Führungs bzw. Motivationsproblem. ....


Ein gewisses Maß an Begeisterung sollten "Führende" schon wecken können. Auch der Ton macht die Musik.

"Wenn die Arbeit ein Vergnügen ist, wird das Leben zur Freude."
Maxim Gorki, russischer Prosadichter und Schriftsteller

oder es läuft so:

"Beim traditionellen Neujahrsrudern verlor unsere Mannschaft haushoch gegen die Konkurrenz. Der Vorstand setzte eine Kommission ein, um die Gründe zu klären. Ergebnis nach neun Monaten: Wahrscheinlich lag es daran, daß im Boot acht Steuermänner saßen und nur ein Ruderer. Lösungsvorschlag des Vorstands: Den Ruderer besser motivieren."

Ich halte wenig davon auf einer einzelnen Gruppe rumzuhacken und auch nichts von der "früher-war-alles-besser-Haltung", das erinnert mich ein bisschen an Opas Kriegserlebnisse.
elefant1


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.11.2008 16:47:45 geändert: 15.11.2008 16:52:23

Ich bin vielleicht kein absoluter Junglehrer mehr, aber der Vorwuf, ohne Familie habe man nichts zu tun, ist schon dreist.

Danke an saddie24, die den Junglehrer-Alltag geschildert hat.
Es ist schon so, dass man täglich zu hören bekommt: Du bist ja noch jung, mach du das ruhig.
Wir haben das schon so oft gemacht.
In deinem Alter haben wir auch noch...
etc.

Ich liebe diese Sätze.
DAs mit dem Nein-Sagen, was jemand schrieb, ist interessant:
Lernen Junglehrer bei Zeiten, Nein zu sagen, gelten sie als faul,
lernen sie es nicht und sind heillos überfordert und beschweren sich auch mal, sind sie Jammerlappen.
Na danke!

Es ist nicht einfach zu pauschalisieren, zumal es ja auch ältere KollegInnen gibt, die keine Familie haben - oder keine mehr, weil die Kinder schon weit weg wohnen und eigene Familien gegründet haben.

Dann gibt es noch die älteren, die herum gereicht werden, weil sie gar nichts machen und mitbekommen - nach 1/2 Jahr Noten für Schüler geben, die gar nicht in der Klasse sind und auch sonst nur durch die Schule schleichen und im Unterricht am liebesten spielen lassen.

Und gerade für Niedersachsen gesprochen:
WEr sagt, in den letzten 2-5 Jahren wären nicht erheblich mehr Aufgaben dazu gekommen, der hat irgend etwas nicht mitbekommen.
Meine älteren Kolleginnen sagen: Klar, als wir Kinder hatten war es anstrengend, aber heutzutage mit den zusätzlichen Belastungen, Konferenzen etc. ... ich wüsste nicht, wie ich es heute schaffen sollte.
Ein Anhaltspunkt: Als sie damals ihre Kinder hatten, traf man sich 2-3 mal im JAHR zu Konferenzen, gelegentlich dann noch eine Fachkonferenz, weil ein neues Buch eingeführt wurde. Heute trifft man sich 2-3 mal in der Woche zu diesen Konferenzen. Das ist schon ein Unterschied.

Klar, wenn man im Studium schon sagt: ICh möchte in SH Lehrer werdne, da kann ich jeden Nachmittag segeln gehen.", der lebt an der Realität vorbei .. und ich möchte ihn heute nicht als Kollegen haben und wünsche das auch niemand anderem,
aber dennoch ist die Realität eine vielfältige und bedarf differenzierter Wahrnehmung!

Ein wunder Punkt insgesamt ist die unausgewogene Altersstruktur in den Kollegien.
Klar, als Junglehrer - ohne Familie UND ohne andere Verplichtungen (wenn es denn so ist) - kann man auch mal die eine oder andere Aufgabe mehr übernehmen - aber nicht alles.
Man kann auf KollegInnen mit Familie Rücksicht nehmen und es ist in gewissem Maß einzusehen, dass diese nicht so viel schaffen, wie andere oder dass sich Termine nach ihren Zeiten orientieren - statt nach denen, die Hobbys vorschieben (im Sinne von Ausrede).
Dennoch muss die Arbeit auf allen Schultern verteilt werden ... und das ist bei dem hohen Maß an zusätzlichen Aufgaben kaum zur Zufriedenheit aller zu schaffen ... denn keiner mag noch mehr machen müssen.
Und: Nach 2 JAhren Schufterei an den Plänen (in NDS in der GS für alle Fächer gleichzeitig) sind die meisten Lehrer so k.o., dass sie inzwischen alles abblocken und einfach nicht mehr können. Mehrarbeit für eine kurze Zeit einzusehen, hat eben auch Grenzen.

Palim


Man muss unterscheidenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.11.2008 17:05:06

Zwischen Jammern und Jammern gibt es ja auch Unterschiede. Gemäß dem alten Spruch "Klappern gehört zum Handwerk" gibt es sicherlich viele (mich eingeschlossen), die sich in der Pause im Lehrerzimmer einfach mal Luft machen mit Sätzen, die man vor den Kindern oder Eltern nicht äußern würde, aber irgendwo muss man doch mit seinem Frust auch mal hin. Ich mache meinen Job wirklich wahnsinnig gern, aber es gibt doch immer mal Tage, wo es einem einfach nur stinkt.......

Außerdem habe ich den leisen Verdacht, dass Jammern irgendwie schick geworden ist. Wenn dich einer fragt, wie es dir geht und du sagst "gut" oder noch schlimmer "mir geht es super", dann drehen sich manche angewidert weg. Ich kenne Leute, bei denen du nur mit Gejammere punkten kannst. Diese Leute definieren sich übrigens auch durch ihr Gejammer: Wer am meisten nölt, hats am schwersten und in jedem Fall das größte Bedauern verdient
Ergo: Wem es gut geht, der kanns ja wohl nicht besonders schwer haben (egal was für Probleme der in echt an der Hacke hat).


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von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.11.2008 17:47:02

Ich kann mich sehr gut an MEINE Junglehrer-Zeit erinnern: 28 Stunden in 9 verschiedenen Klassen, bin wie ein Packesel mit Musikinstrumenten durch ein riesiges Schulgebäude gehetzt (die Schulleiterin stand auf dem Flur und guckte, ob man pünktlich kam oder ging), hatte einen Schulweg von 1 Stunde - und war nachmittags platt. Dann hab ich mich nach einer kurzen Verschnaufpause wieder bis spät abends an den Schreibtisch gesetzt, weil mir die Unterrichtsideen auch nicht so aus dem Kopf sprudelten. Ich fühlte mich völlig überfordert mit "schwierigen" Schülern, mit 32 Kindern pro Klasse, mit den Namen...nach einem Referendariat in einer schnuckeligen Schule mit kleinen Klassen, 12 Stunden...
Auch ich sprudelte VORHER vor Idealismus und Eifer - aber ich konnte schlichtweg nach kurzer Zeit nicht mehr, als meine "normale" Arbeit zu tun.
HEUTE, nach 20 Dienstjahren, lache ich darüber. Auch jetzt arbeite ich mit 28 Stunden, sitze in der Schulleitung (mit wenigen Verwaltungsstunden IM STUNDENPLAN, faktisch mehr), mit Abendveranstaltungen, Elternarbeit, Schulleiterdienstbesprechungen usw. - und schaffe es viel lockerer.
FAZIT: Lasst doch die Junglehrer (von denen wir übrigens auch eine von den engagierten haben, wirklich nur EINE) in Ruhe arbeiten, gebt ihnen Zeit, sich an diesen Job zu gewöhnen - und nach einer gewissen Schonfrist werden sie ihr Engagement zeigen (wenn sie denn zu der Sorte Lehrer gehören, die das "im Blut" haben. Auf die anderen kann man Jahre warten, da kommt nüscht )

Clausine


@Clausineneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: neala Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.11.2008 18:12:54

Vielen Dank!

Du beschreibst sehr treffend meine momentane Situation!

Dem ist nichts hinzuzufügen.


Arbeitsbelastungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.11.2008 18:47:06

Ich muss nach fast 30 Dienstjahren feststellen, dass die Arbeitsbelastung größer geworden ist - es gibt mehr Konferenzen, Dienstbesprechungen usw., man muss sich häufiger in Neues einarbeiten, es gibt weniger, dafür aufwendiger zu korrigierende Klassenarbeiten usw. Vieles geht natürlich schneller von der Hand, die Routine z.B. beim Korrigieren und Vorbereiten von Unterricht zahlt sich aus. Größer geworden ist auch die Belastung durch soziale und psychische Probleme, die man "mit nach Hause nimmt".

Es gibt schon einiges, über das man so jammern kann, wobei ich nicht wirklich zu den "Jammerlappen" gehöre. Und die Junglehrer? Da gibt es meiner Meinung nach genau so Unterschiede wie bei den Älteren! Der Unterschied ist in unserem Kollegium eher, dass die Ältesten (60+) weniger jammern, sich aber eher ausklinken und "Dienst nach Vorschrift" machen. Unsere Jüngste (30, 1. Dienstjahr) macht es richtig: sie sucht das Gespräch mit uns Älteren, wenn sie ein Problem hat, und jammert nicht nur herum.


Interessanter Austauschneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bea22 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.11.2008 18:55:33

...ich bin auch eine Junglehrerin und verfolge gespannt eure Beiträge.
Ob ich viel oder wenig mache weiß ich nicht- Freunde und Familie sagen immer, ich könnte auch mal Pause machen....ABER: ES MACHT SPASS und ich lIEBE diesen Beruf und meine kleinen Erstklässler sowieso.
Ich bin zum ersten Mal Klassenlehrerin, was mich am Anfang schon leicht überfordert hat. Gemerkt habe ich es immer abends, als ich um 12 vor dem PC einschlief.
Langsam hab ich den Rhythmus raus und es geht etwas besser. Meine Kollegen meinten, ich könne mich an sie wenden, wenn ich fragen hätte.
Leider bin ich aber nicht der Typ Mensch, dem es leicht fällt Hilfe einzufordern...so kaufe und lese und bereite ich alles irgendwie alleine vor. (Viel Hilfe erhalte ich von den ´4Teachers- Mitgliedern...DANKE).
Ansonsten ist mir aufgefallen (haben ein sehr gemischtes, großes Kollegium mit vielen Junglehrern), dass nicht alle Aufgaben immer fair verteilt werden. Vor allem wird ausgenutzt, wenn die Verbeamtung noch nicht erfolgte - verdächtig Andererseits muss ich ältere Kollegen sehr loben, die mir eigentlich angenehmer sind, als die Jungen. Grund: Junge Kollegen sind oft etwas hinterhältig, wollen Karriere machen etc., Ältere sind etwas lockerer und meinen das, was sie sagen.
Das alles ist natürlich meine Meinung und beruht auf meinen Erfahrungen. Somit:Es gibt an jeder Schule alle Typen von Menschen und ... wieso sollten an der Schule keine Jammerlappen arbeiten? Die hat mein Partner im Betrieb, meine Freundin im Büro etc.... ! Manche sind halt so geboren!

Lg
Bea


@Clausineneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: saddie24 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.11.2008 09:17:06

DAnke
ich denke du hast es echt getroffen, wenn man sich eingewöhnt hat und umgestellt, dann kommt tatsächlich wiedermehr, weil man mehr luft hat.
also durchhalten liebe junglehrer und danach wieder voll durchstarten.


Ich zähle mich auch noch zu den Junglehrernneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ninniach Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.11.2008 11:47:23

Tja, und bei mir ist das so: Nach dem Referendariat hatte ich für drei Monate ein viertes Schuljahr. Schwangerschaftsvertretung. Das lief ganz okay, obwohl ich in der Zeit so richtig gestresst war. Die Klasse war sowieso schon nicht einfach und die Entscheidungen für die weiterführenden Schulen war schon gefallen, so dass für die Schüler mit dem Verschwinden der Klassenlehrerin das Schuljahr eigentlich vorbei war. Das war anstrengend, aber es ging.

Es folgte ein Jahr an meiner Referendariatsschule, das für mich noch viel schwieriger war, denn ich hatte keine Klasse mehr und sollte viel Förderunterricht machen. Das klingt jetzt so einfach, aber in der Realität war es so, dass ich an zehn Fingern abzählen konnte, wie viele Förderstunden im Monat ich wie geplant abhalten konnte. In der restlichen Zeit wurde ich für Vertretung "verheizt". Das habe ich damals wirklich so empfunden, denn ich kam immer wieder morgens in die Schule, ging zum Vertretungsplan und stellte fest, was alles auf mich zukam. Es gab auch die Unsitte, dass sich Kolleginnen immer nur für den nächsten Tag krankgemeldet haben, so dass eine längerfristige Planung sehr schwierig war. Ich musste also jeden Tag aus dem Handgelenk heraus Vertretungsstunden halten, meine eigentlichen Aufgaben konnte ich nicht erfüllen, meine Ideen so gut wie nie umsetzen und am meisten hat mich geschlaucht, dass ich das Gefühl hatte, nicht wirklich etwas zu erreichen. In dem Jahr habe ich sicher oft gejammert, obwohl ich wenige Unterrichtsstunden hatte, keine eigene Klasse und auch keine Familie. In dem Jahr war ich auch oft krank, was ich auch auf meine Unzufriedenheit zurückführe.

Danach wurde unsere Schule aufgelöst und ich kam mit einem Teil der Lehrer an eine andere Schule am Ort. Dort hatte ich zunächst auch keine eigene Klasse, aber ich wurde anders eingesetzt. Mir ging es sofort besser, weil ich endlich mal das Gefühl hatte, wirklich etwas zu leisten und nicht nur der Notstöpsel zu sein. Ein halbes Jahr später konnte ich meine erste Klasse übernehmen und hatte dadurch auch zum ersten Mal so richtig die Verantwortung und Klassenlehreraufgaben. Das war viel, aber ich kenne das bei mir: Wenn etwas neu ist, ist es anstrengend. Dann bin ich müde und muss richtig viel investieren, aber mit der Zeit gewöhne ich mich dran. Dann habe ich neben der Aufgabe, die eben noch neu war, wieder mehr Raum, auch um andere Aufgaben an der Schule zu übernehmen.

Ich bringe mich gerne ein, aber ich habe auch ein Auge auf mich selbst und darauf, was ich überhaupt bringen kann. Lieber lehne ich eine Aufgabe ab, als dass ich sie nicht hinbekomme. Wenn ich ablehne, ist das sicher keine Faulheit, sondern Realismus. Inzwischen ist schon einiges für mich an zusätzlichen Aufgaben zusammengekommen, aber nur so, wie ich mich dabei noch wohlfühle. Es hat nämlich auch niemand was davon, wenn ich plötzlich alles nur noch irgendwie halb mache, weil ich noch nicht so weit bin. Wenn mich jemand fragt, weshalb ich etwas ablehne, dann kann ich das auch gerne erklären.


Was ich überhaupt nicht verstehe, ist, weshalb es bei solchen Fragen eine Rolle spielt, ob jemand Familie hat oder nicht. DAS muss doch jedem selbst überlassen sein, ist Privatsache und sollte mit der Schule nicht so viel zu tun haben. Manchmal muss man vielleicht auch die Umstände hinterfragen, weshalb jemand keine Familie hat. Die könnten vielleicht genauso anstregend/schwierig sein, wie eine Familie, um die man sich kümmern muss. Klar, kann man mal Rücksicht nehmen auf jemanden, der eine Fortbildung nicht besuchen möchte, weil die ganze Woche schon zu wenig Zeit für die eigenen Kinder war. Das tue ich auch gerne. Aber grundsätzlich halte ich es für sehr schwierig, einfach davon auszugehen, dass Lehrer ohne "Familie" mehr Aufgaben übernehmen müssen. [Überhaupt: Definiert Familie in dieser Frage. Die einen haben drei kleine Kinder zu Hause, das zählt dann ohne Frage. Der nächste hat eine schwerkranke Mutter. Zählt das genauso oder ist das weniger Familie?]



noch ne junglehrerin...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: super-miri Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.11.2008 14:20:53

ich bin jetzt in meinem 2.hj als "richtige"lehrerin und zum ersten mal kl. ich finde schon, dass "wir" junglehrer belastbar sind, an vielen stellen nehmen aber, glaube ich, lehrer, die schon etwas länger dabei sind, dinge, die für uns arbeitsintensiv sind nicht als solche wahr. ich vermute, dass der grund dafür die routine ist, die die "älteren" logischerweise haben.

auf uns komme viele neue aufgaben zu (weil man eben im ref kein wort darüber verliert und eben jede schule viele dinge anders macht als die ausbildungsschule) und jede davon ist für uns arbeitsintensiver als für die "alten hasen", da wir erstmal rausfinden müssen, wie die dinge an der schule gehandhabt werden.

ich persönlich habe mir jetzt erlaubt nein zu sagen, als man mich im 3. kernteam einsetzen wollte. mir reichen 2 (darunter eine stellvertretende bildungsgangleitung)
zusätzlich bin ich in EINER arbeitsgemeinschaft, die mich interessiert und nicht in allen, die es so gibt.

ich finde auch, dass das für den anfang reicht, mehr kann ich machen, wenn ich mich in das "kerngeschäft" unterricht so eingearbeitet habe (arbeitsrythmus von den paar stunden im ref auf volle stelle in verschiedensten bgs und klassen), dass ICH vor mir selbst rechtfertigen kann mir weitere aufgaben zu suchen.

Was hier ansonsten immer unter den tisch fällt:

klar ist der beruf stressig. MANCHMAL!!!
Lehrer sein ist für mich ganz eindeutig ein beruf, in dem es hektische und weniger hektische zeiten gibt. es gibt phasen in denen ich mich echt zusammenreissen muss um alles unter einen hut zu bekommen und es gibt auch phasen, in denen es recht entspannt ist.


dann noch ne frage: was ist eigentlich sooooo schlimm daran, wenn man nach unterrichtsschluss das schulgebäude verlässt? (wurde hier in verschiedenen foren zu verschiedenen anlässen zu einer sünde erklärt...)

wenn ich nix mehr mit den anwesenden kollegen zu besprechen habe bin ich weg - ich brauche die zeit um zuhause zu arbeiten!!!
nur weil ich nicht lautstark kommentierend im lehrerzimmer arbeite heißt das nicht das ich nix tu!!!!


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