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Forum: "Amoklauf in Winnenden"

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Unverantwortlichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: piramia Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.03.2009 22:05:23

So eine Anordnung ist unverantwortlich und man ist als Lehrer eigentlich verpflichtet sich darüber hinwegzusetzen. Wo sollen die Kinder denn hin mit ihren Fragen? Man muss ihnen helfen ihre Gefühle zu sortieren - gerade weil das Schreckliche in einer Schule passiert ist!


wieso eigentlich?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.03.2009 22:16:32

die beiden grundschuldirektoren sind in der hierarchie doch tiefer als der kultusminister oder seh ich das falsch?

also muss man sich selbstverständlich an eine vom zweiteren gegebene aufforderung halten!
hinzu kommt, dass die ersteren offensichtlich was am kopf haben...


Ebenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: piramia Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.03.2009 22:35:35

In diesem Fall hatten die Schulleiter gar nicht das Recht dazu eine eigene Richtlinie herauszugeben. Jede Schule hat einen Krisenplan und darin ist auch ganz klar die Nachsorge geregelt.


Gesprächeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.03.2009 22:43:01

Wieso haben die Rektoren nicht so viel Vertrauen in das pädagogische Feingefühl der Klassenlehrerinnen?

Ich habe nur mit den Klassen darüber geredet, die mich ansprachen, weil ich am Donnerstag erst später Schule hatte und vermeiden wollte, als x-te das Thema aufzugreifen. So sehr viele Schüler das Bedürfnis danach haben, sie sollten nicht den ganzen Tag lang nur das Thema hören.

Erschrocken war ich, als ich in einer 6. Klasse erfuhr, dass nur etwa ein Viertel der Schüler mit ihren Eltern darüber geredet haben. Bei mir zu Hause hatte auch mein 24-jähriger Sohn Gesprächsbedarf!


An wen ich auch denke...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sahara14 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.03.2009 07:57:36

... sind nicht nur die Angehörigen, die einen lieben Menschen verloren haben, sondern diejenigen, die das miterleben mussten. Diese Bilder müssen denen doch zeitlebens vor Augen stehen!!! Ich hoffe, dass die nötige psychologische Betreuung nicht nur Eintagsfliegen sind solange die Medien hochkochen, sondern so lange andauern, bis das Grauen verarbeitet ist.
Und ich hoffe, dass in den betroffenen Orten der Medienrummel so schnell als möglich nachlässt, dass sie in Ruhe das Geschehen verarbeiten können.


Medienneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.03.2009 12:39:55 geändert: 15.03.2009 12:47:06

Ein Kommentar (Auszug) aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zum Thema Amoklauf und zu Journalisten und „Experten“, die nicht schweigen können, wenn sie nichts zu sagen haben:

...So wurde in den vergangenen Tagen so manche Banalität zur Nachricht. Ein paar Beispiele: Der „Amokexperte“ Götz Eisenberg gab wenige Stunden nach der Bluttat von Winnenden ein Interview. Der wissenschaftlich über jeden Zweifel erhabene Kernsatz lautete: „Ich sehe Parallelen zu Erfurt.“ Ähnlich stilsicher wurde der Psychologe Georg Pieper mit folgendem Satz von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zitiert: „Die ganze Schulgemeinschaft wird geschockt sein.“ Es ging wortreich weiter. Wiederum die dpa verschickte die Nachricht in die Redaktionen, der Trierer Gewaltforscher Roland Eckert ziehe aus der Tat von Winnenden eine „wichtige Erkenntnis“: Sie zeige, dass ein Amokläufer kein Motiv haben müsse. „Wir müssen damit rechnen, dass so etwas auch passieren kann ohne spezielle Lebensbelastung.“ Und bei dem Sender Phoenix konnte man von der Berliner Psychologin Isabella Heuser erfahren, dass die Tat „schon etwas Pathologisches“ habe. Ach! Die WAZ zitierte den Psychologen Wolfgang Schmidbauer mit der Analyse, die Ursachen für die Störung des Amokläufers seien wohl „in früher Kindheit begründet“, eine Agentur konterte mit der Nachricht, der hannoversche Kriminologe Christian Pfeiffer sehe in der Tat von Tim K. einen „Rachefeldzug“ gegen seinen Vater. In der Schweiz hatten die Redaktionen offenbar nur eine Telefonnummer unter dem Eintrag Amokexperte: Und die gehört dem Notfallpsychologen Herbert Wyss. Gegenüber der „Neuen Luzerner Zeitung“ (NLZ) erklärte er, er gehe davon aus, dass sich bald in der Schweiz ein ähnliches Unglück ereigne. Die „Tagesschau“ des Schweizer Fernsehens berichtete wenig später, der Schweizer Amoklauf könnte in den „nächsten fünf Jahren“ passieren. Und der Gratiszeitung „News“ verriet er, noch am selben Tag: „Ein Amoklauf wird oft akribisch vorbereitet.“ Das „St. Galler Tagblatt“ berichtete, Wyss meine, dass potenzielle Amokläufer „meistens frustriert“ seien, wenn sie von ihrer Tat abgehalten würden. Johannes Rau war schon nach dem Amoklauf von Erfurt 2002 unwohl ob des Erklärungsnotstands in den Medien. „Wir sollten unsere Ratlosigkeit nicht zu überspielen versuchen mit scheinbar naheliegenden Erklärungen“, sagte der damalige Bundespräsident. „Wir sollten uns eingestehen: Wir verstehen diese Tat nicht.“ Dirk Schmaler

Wie wahr, wie wahr...

Und heute Abend bei Anne will geht das Geschwafel weiter: Thema: Was läuft falsch in unseren Kinderzimmern??? Dann folgen wieder die unergiebigen Diskussionen über Ballerspiele und Egoshooter und und und...
Und anschließend sind wir so schlau wie vorher.


Du meine Güte!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.03.2009 13:56:15

Der Kommentar ist spitze! So hintereinander gelesen kommen einem die Platitüden noch hohler vor als wenn man sie einzeln liest bzw. hört!


Groteskneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: alexad Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.03.2009 19:23:20

Der Kommentar ist wirklich klasse!
Leider ist es aber so, dass viele ständig neue und genauere Infos über den Täter, die Opfer etc hören wollen... Man beklagt sich in einem Atemzug über die Medien, die so pietätlos sind und im nächsten kennt man sämtlich Details über sein Elternhaus. Ist für mich einfach nur grotesk.
Interessieren würde mich, wie es euch Kollegen denn so geht? Ich werde ständig von sämtlichen Familienmitgliedern, Freunden und entfernten Bekannten darauf angesprochen- wie es mir als Lehrer denn so dabei geht, was meines Erachtens nach etwas bringen würde... Gehts euch da ähnlich?


Was etwas bringen würde?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.03.2009 19:56:28

Ich glaube, das ist das Schlimmste an dieser furchtbaren Tragödie: dass eben gar nichts was bringen würde. Weil man gegen so kranke Köpfe nichts unternehmen kann. Und das macht dies ganze o.g. Mediengelaber so unerträglich. Man bleibt im Prinzip stecken zwischen "versteh ich nicht" und "kann man doch nicht auf sich beruhen lassen". Es liegt in der Natur des Menschen, alles erklären zu wollen. Für solche Taten gibt es aber meiner Meinung nach keine Erklärung. Und auch keine Lösung. Klar, wenn die Konsequenz daraus wäre, kleinere Klassen, mehr Schulpsychologen, schärfere Waffengesetze und was noch alles herbeizuschaffen, nur zu, können wir alles gebrauchen.
Aber wir werden damit keinen einzigen weiteren Amoklauf verhindern.
Das auszusprechen, wird aber oft ausgelegt als Duldung einer solchen Tat oder Resignation oder was weiß ich. Lieber verfallen jetzt alle in sinnlosen Aktionismus, damit es nachher nicht heißt, man hätte nichts gemacht.


nebst der üblichen Fragerei...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: utchen Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.03.2009 19:59:13

...wurde ich heute gefragt: "Welches Codewort habt ihr denn an eurer (Grund-)schule?"
Ich verstand nur Bahnhof und wurde dann aufgeklärt, dass im Radio kam, jede rheinland-pfälzische Schule bzw. jedes Kollegium habe ein eigenes Codewort für solch riskanten Situationen: An einer Schule sei es wohl: "Frau Koma kommt". Dies würde über die Schullautsprecher ausgerufen und da Koma rückwärts gelesen Amok bedeuten würde, wüssten Kinder und Kollegen sofort Bescheid!

Ich bin fast vom Stuhl gekippt.


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