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Forum: "Über die Hälfte der Schüler aus zwei fünften Klassen beherrschen nicht die schriftlichen Grundrechenarten"

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Unfähigkeit der Schüler?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unag Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.10.2009 22:56:18

Sind wir einmal wirklich selbstkritisch gegenüber unserer Handlungsweise. Wir sind Eingangsportal zur Bildungsqualität der Schüler. Was wir nicht richtig vermitten, können wir den Schülern nicht als Lernunfähigkeit ankreiden!
Es gibt eine pädagogische Philosophie, den Lehrstoff so zu vermitteln, dass er zumindest bei 80% der Schüler ankommen muss. Mit der "wissenschaftlichen" Pädagogik/Didaktik erreichn wir das allerdings nicht!
Jeder Kollege/Kollegin solle nach eigenem erfahrungsgemäßem Ermessen vorgehen und selbständig seinen eigenen Weg gehen! Nicht die Fähigkeiten der Schüler sind unausgereift, sondern die gelehrte Pädagogik/Didaktik der Lehrer!
Ich musste leider die Erkenntnis gewinnwn, dass Nachhilfevereine in 3 Jahren den Schülern das vermitteln, was ich ihnen in 3 Monaten beibringe!
Es besteht real eine Diskrepanz zwischen der Lehrtheorie und den effektivsten Lehrrmethoden


@bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: nickibert Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.10.2009 12:18:39

Es gibt sicherlich viele Ursachen. Zum einen gibt es Kinder (Größenordnung 3 bis 6 %), die eine Rechenschwäche haben und die mit den "bordeigenen" Mitteln der Grundschule nicht angemessen gefördert werden können. Sie brauchen in den Klassen 1 und 2 zumindest punktuell fachkundige Hilfe, damit keine Lücken in den grundlegenden mathematischen Fähigkeiten und Kenntnissen entstehen. Ohne diese Hilfen entwickeln diese Kinder Kompensationsstrategien, sie versuchen alles durch Abzählen zu lösen. Spätestens in Klasse 3 bringt sie diese Strategie nicht mehr weiter. Daneben gibt es sicher auch Unzulänglichkeiten auf Seiten der Grundschule. Nicht jede Kollegin und jeder Kollege hat sich mit der Förderung rechenschwacher Kinder beschäftigt, nicht jede Schule hat ein Förderkonzept für diese Kinder. Deshalb wird nicht immer erkannt, dass manche Kinder gute Zähler sind, aber nicht rechnen können.
Daneben gibt es sicher weitere Ursachen. Kinder mit einer Aufmerksamkeitsstörung tun sich z.B. manchmal schwer mit Mathematik, weil sie wenig Bezug zu Zahlen und zum Rechnen haben.


@lupenreinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mitzekatze Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.10.2009 14:20:34

Heute stand in der "Welt am sonntag" im NRW - Teil ein Artikel der genau zu deinem Beitrag vom 8.10. passt.
Dort bemängeln Uni - Professoren, dass die studienabbrecher in den Ing - Studiengängen zunehmen und z.B. an der FH AAchen 30% beträgt.
Als Grund wird angegeben, dass diesen schlichtweg das mathematische Rüstzeug (dazu zählen Dreisatz, Gleichungen lösen, Prozentrechnung, ...) fehlt. Sie sind durch die Schule schlecht vorbereitet.
Unsere Schule hatte mal ein naturwissenschaftliches Profil. Aber durch extremen Lehrermangel in den MINT - Fächern kann nur das absolut notwendige stattfinden. Die geforderten Förder - und Forderkurse fallen flach, da es kein Personal gibt. Der Schulleiter war bei mir sogar froh, dass ich keine 3Jahre Elternzeit genommen habe. Er hat für das eine Jahr keine Vertretung bekommen, die meine Vollzeitstelle solange übernommen hat.
Da wir mit Sprachlehrern überbelegt sind, ist das naturwissenschaftliche Profil in ein sprachliches abgedrifftet.
Ich versuche im laufenden Matheuntericht (ohne extra Förderstunde) mein bestes die Grundfertigkeiten immer wieder zu trainieren. man stößt manchmal auch an seine Grenzen.


Fachlehrerprinzip???neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.10.2009 15:41:36

In einer kurzen Epoche der Lehrerausbildung NRW mussten alle
Lehramtsstudenten der Primarstufe drei Fächer belegen, und
zwar Deutsch, Mathematik als Pflichtfächer und ein Wahlfach. Ich
selbst habe mit Leidenschaft Mathematik studiert und profitiere
davon sehr. In den Kollegien sehe ich aber folgendes:
Klassenlehrer, die vor dieser Epoche studiert haben, unterrichten
alle Fächer in ihren Klassen, eben auch Mathematik. Ich habe
z.B. jetzt eine dritte Klasse in Mathematik übernommen (die
Kollegin hat ihre Stundenzahl reduziert). Am Kenntnisstand der
SchülerInnen ist deutlichst zu spüren, dass hier eine Nicht-
Fachkraft am Werke war, sorry, dass ich das so sagen muss. Es
gibt Kollegen, die das auch deutlich nennen, dass sie "keine
Ahnung von Mathe" haben. Warum bitte unterrichten diese
Kollegen Mathematik? Die Antwort kann ich selber geben: es
gibt zu wenige Fachkollegen bzw es wird Wert gelegt auf das
Klassenlehrerprinzip.
Ich weiß, dass ich meine eigenen Kollegen in die Pfanne haue,
aber bitte: Welcher Nicht-Musiker oder Nicht-Künstler fühlt sich
nicht unsicher, wenn er diese Fächer unterrichten muss???

Clausine


pro und contraneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.10.2009 15:48:32

Klar, Unsicherheit ist dabei.
... aber ich bin auch eine Verfechterin des KlassenlehrerInnenprinzips und unterrichte gerne in Klasse 1+2 Mathe, obwohl ich es nicht studiert habe. Das liegt nicht nur daran, dass man die SuS dann in vielen Fachbereichen kennenlernt, sondern auch daran, dass man den Tag dann individueller planen kann, da man nahezu alle Fächer der Lerngruppe gibt und sich den Tagesverlauf jeden Tag frei einteilen kann.

Wie bei jedem anderen Fach finde ich allerdings, dass man sich einarbeiten muss - das ist zu erwarten.

Ab der 3. Klasse muss man bei uns im Bundesland (Nds.) ohnehin ein Hauptfach abgeben - da ist es bei mir Mathe (obwohl ich auch dann gerne M weiter unterrichten würde und mich einarbeiten würde).

Zur Zeit habe ich einen Kollegen, der Mathelehrer ist. Er hat es studiert und sehr lange ab Klasse 5 unterrichtet. Nun ist er in der GS und arbeitet sich nicht ein - das kann es auch nicht sein: wer keinerlei Fördermaterialien und Veranschaulichung nutzt, hat sein Handwerkszeug nicht richtig im Griff. Ein Tischler muss das Sägeblatt auch erneuern oder austauschen.

Palim


Schüler da abholen wo sie stehenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.10.2009 15:53:57 geändert: 11.10.2009 16:02:43

Noch ein Aspekt:
In NRW wird gerade schrittweise das Anmeldealter für
Schulanfänger herabgesetzt, d.h. wir haben immer mehr
5jährige Kinder im ersten Schuljahr sitzen. Ich unterrichte
gerade in einer dieser Klassen, glücklicherweise mit nur 2o
SchülerInnen. Nur mal so im Überblick, was die Kinder
mitbringen:
3 Schüler können maximal bis 6 zählen, davon beherrscht einer
noch nicht die Eins-zu-Eins-Zuordnung beim Zählen.
5 Kinder erkennen nicht die Varianz der Menge, wenn ich z.B.
Plättchen auf der Tafel umsortiere.
10 Kinder können schon Aufgaben aus dem Einspluseins ohne
irgendwelche Hilfsmittel lösen.
1 Schüler kann Aufgaben im Tausenderraum lösen.
Es gibt Kinder, die noch nie ein Würfelspiel gespielt haben.

In der Grundschule haben wir im Prinzip das gleiche Problem wie
die Kollegen in der Sek I. Wir bekommen die Kinder aus
verschiedenen Kindergärten, teilweise besuchen die Kinder
keinen Kindergarten. Die Förderung im mathematischen Bereich
ist demnach sehr unterschiedlich bis gar nicht vorhanden (wenn
dann nur unbewusst??)
Ideen, Materialien und Konzepte für den Elemtarbereich liegen
seit längerem vor, es existieren auch Zusammenarbeitsmodelle
zwischen Kiga und GS. Was fehlt, ist die Verpflichtung.

Insgesamt, denke ich, fehlt es sehr an der Vernetzung der
verschiedenen Bereiche. Ich war sehr glücklich, als im letzten
Schuljahr eine Einladung des Gymnasiums in der Nähe meiner
GS zu einer Konferenz zwischen 4.Klasslehrern und zukünftigen
5.Klasslehrern kam. Diese Zusammenkunft hat sich als fruchtbar
erwiesen.
Clausine


@ palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.10.2009 15:59:45

Vollkommen richtig: man kann sich fortbilden. Selbst wenn ich ein
Fach studiert habe, muss ich mich immer wieder auf den neuesten
Stand bringen. Und wenn ich Kunst unterrichten muss, was ich
nicht studiert habe, kann ich auch hier Fachliteratur, Seminare usw
zu Rate ziehen.
Auch ich liebe es, viel Zeit mit einer Klasse zu verbringen, das ist
schöner als dies Gehetze durch alle Klassen und Räume, wie ich es
jetzt erlebe.
Ich erwarte es einfach von Kollegen, entweder ehrlich zu sein wie
die erwähnte Kollegin, die ihren "Mathe-Hass" offen nennt oder
aber, wie du sagst, sich fachlich in die Lage zu versetzen, ein Fach
gut und angemessen zu unterrichten.

Clausine


KL vs. FLneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.10.2009 16:38:21

Problematisch ist, dass die GRundschulmathematik recht häufig ganze Mathematikbereiche wie Geometrie oder Sachaufgaben weglässt bzw. sehr rudimentär behandelt.

Auf der anderen Seite fehlt der Informationsaustausch zwischen GS- und SekI-Lehrern. Ich kann mich noch an die entsetzten gesichter im Jahrgangsfachteam erinnern, als ich denen kurz nach dem Vorbereitungsdienst berichtete, dass die schriftliche Division nicht mehr Bestandteil des Kernlehrplanes Mathematik für GSen ist.

Für viele SuS brechen Welten zusammen, wenn sie nach der Einführung der Dezimalzahlen erfahren müssen, dass 5 / 4 ungleich 1 Rest 1 ist, sondern 1,25 ergibt.


Gottseidank habe ich das Glück,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.10.2009 16:48:14

sowohl in der Volksschule Rechnen und Raumlehre gelernt zu haben
in der Ingenieurschule (später Fachhochschule) Mathematik betrieben zu haben, dann
im Referendariat als "Spätberufener" sehr ausführlich die neuen Lern-Methoden kennen gelernt zu haben und außerdem etwas von den Konstruktivisten und von Spitzer, Schirp et al. gelesen zu haben.
Daher muss ich - dem Himmel sei Dank - nicht, wie die Kollegen in meinem Lebensalter, altes über Bord werfen um mich neuen Lernstrategien, Methoden etc. zuwenden zu können.
Mir scheint, es ist auch für meine Fachlkollegen enorm schwierig, umzulernen.

Die Kinder haben sich aber nun mal verändert und wir Lehrer müssen darauf antworten können.


Dazu kommt noch,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.10.2009 16:50:03

dass wohl auch auf höherer Ebene keine Zusammenarbeit herrscht.
Wie sehen denn dann die Lehrpläne der SEK I aus, wenn die GS-
Lehrpläne gerade verändert worden sind???? Und wieso werden
dann die Kollegen der SEK I nicht über Neuerungen informiert???
Oder wurden die Lehrpläne etwa noch gar nicht angepasst????

Fragen über Fragen. Da liebe ich die kurzen Wege (siehe
Übergangskonferenzen....)

Clausine


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