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Forum: "Schulpolitik NRW"

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... oder so...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.07.2011 18:41:31



Aufnahmeprüfungen?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.07.2011 00:22:56 geändert: 23.07.2011 00:24:20

Wieso sollten zukünftige Oberstufenzentren oder
Kollegschulen Aufnahmeprüfungen machen? Es sieht
nicht danach aus, als ob die ZP10 abgeschafft
würde (außer am Gymn.), also warum dann noch
Aufnahmeprüfungen? Die haben in NRW sowieso keine
Tradition, wir reden hier nicht von BaWü. Gerade
in NRW soll doch möglichst vielen Schülern auf
möglichst vielen unterschiedlichen Wegen eine
Hochschulzugangsberechtigung ermöglicht werden. Da
wären Aufnahmeprüfungen kontraproduktiv.

Und, lupenrein, höre ich da einen Ärger über
Wechsler ans Gymn. heraus? Warum? Natürlich gibt
es da auch welche, die das Niveau senken. Aber
gute Realschüler, denen wir den Übergang auch
empfehlen können, halten häufig ihre Noten. Ich rede
hier natürlich nicht von denen, die gerade mal so knapp
ihre Quali erreichen (möglichst noch mit Überredung der
maßgeblichen Fachlehrer)!

Es sollte auf jeden Fall verschiedene
Möglichkeiten geben, zum Abitur zu kommen. Immer
wieder erlebe ich, dass sich Schüler völlig anders
entwickeln, als man das in Klasse 5/6 erwartet.
Und zwar in beiden Richtungen. Da wird ein
Schüler, den wir nach Klasse 6 eigentlich zur HS
schicken wollten, von Jahr zu Jahr besser,
wechselt nach der 10 zum Gymnasium und macht
schließlich ein gutes Abi. Und die Klassenbeste
von Klasse 5/6 muss die Realschule nach dem
zweiten Sitzenbleiben in Klasse 8 verlassen. Alles
schon dagewesen. All das spricht eigentlich für
ein System wie die geplante Sekundarschule - und
das sage ich als eigentlich überzeugte
Realschullehrerin!


Aufnahmeprüfungenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.07.2011 07:02:20

bger, warum so giftig?

An den Realschulen haben wir mittlerweile eine 50% Quote von SuS mit FOR-QE, die GeSen liegen zwischen 30% und 40%, die HSen bei 10% bis 15% im Profiltyp B. Dies sind NRW-Zahlen. Dass das so ist, ist politisch gewollt. Aber viele dieser SuS, auch solche der Gymnasien, wären besser beraten, wenn sie auf ein Fachabitur und nicht auf die allgemeine Hochschulreife hinarbeiten würden.

Die Quote derjenigen, die eine allgemeine Hochschulreife haben, führt entweder zu Aufnahmeprüfungen an den Hochschulen respektive verschärften NCs oder es gibt eine Selektion in der Einführungsphase der GOSt.

Dieses kann ich durch einen Auswahltest (Aufnahmeprüfung) beim Übertritt in die GOSt oder durch einen Abschlusstest am Ende der Einführungsphase erreichen. Eine Alternative wäre der Notendurchschnitt am Ende der Einführungsphase. SuS mit Teilleistungsschwächen im sprachlichen oder naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld erhalten dann Einschränkungen, die allenfalls zur Fachhochschulreife führen.

An meiner GeS sehe ich viele SuS in der GOSt, die aus meiner ingenieurwissenschaftlichen Sicht besser an der GOSt eines BKs aufgehoben wären, um sich auf ein fachstudium vorzubereiten.

Im Übergang von der SekI zur GOSt und von der GOSt zur Hochschule liegen die nächsten Baustellen der Schul- und Wissenschaftsministerien. Und hier wird es richtig spannend, da Hochschulen und Schulen mit ihren jeweiligen "Weltanschauungen" bezüglich der Studierfähigkeit aufeinander prallen.

Die Sprachfolge und die Konkurrenz der GOSten an GeSen und BKs sowie die verstärkte MINT-Förderung werden den Gymnasien Schwierigkeiten bereiten. Ebenso wird bei einem dauerhaft auf zwei Säulen beruhendem Schulsystem das Gymnasium keine SuS mehr abschulen können. Smit kann es nicht mehr so weitergehen wie derzeit in NRW, dass ein Abgänger eines Gymnasiums (G8) nach Klasse 9 den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erhält. Wenn das angepackt wird, und die gymnasien ebenfalls alle Abschlüsse anbieten müssen, dann hat sich die Realschule erübrigt.

Hinzukommt, dass es für die gemeinden billiger ist, nur zwei Systeme im Bereich der SekI unterhalten zu müssen. Wenn der Klassenteiler am Gymnasium dann weiter bei 35 und der an den SekI-Schulen bei (möglicherweise) 25 liegt, dann werden viele Eltern anfangen zu überlegen.

Der von lupi aufgezeigte Trend ist aus meiner Sicht nicht zu stoppen, und wird längerfristig zu einer Neuordnung der GOSt führen, einschließlich größerer Zentralität aus Gründen der Vergleichbarkeit.


@bger: Im Gegenteil!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.07.2011 21:56:11 geändert: 23.07.2011 21:59:09

"Und, lupenrein, höre ich da einen Ärger über
Wechsler ans Gymn. heraus?"

Mitnichten! Ich meinte schon die SuS, die nach Klasse 10 vom Gumminasium und von der Realschule zur Gesamtschule kommen, denen G8 zu stressig ist und die lieber etwas entspannter in 3 weiteren Jahren an der Gesamtschule zum Abitur kommen wollen.

Die bilden momentan an einer Reihe von Gesamtschulen eine Bereicherung.
Was den von außen sichtbaren Erfolg einer Gesamtschule in Bezug auf das Verhältnis von Zahl der Abiturienten zur Zahl der aufgenommenen Schüler im jahrgang 5 "schönt".
An unserer Schule ist dieses Verhältnis bezogen auf die echten "Abiturienten-Eigengewächse" = 1/6


Anfragen von Wechslernneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.07.2011 23:00:41

Nur die meisten G8er kommen zu spät, nämlich am Ende der 9. Zu diesem Zeitpunkt können sie aber nicht mehr in die 10. Klasse einer GeS wechseln. Wer clever ist tut am Gym alles, um am Ende der 9 nicht in die Einführungsphase versetzt zu werden und stellt einen Antrag auf Aufnahme in die 10 an einer GeS. Am Ende der Schulzeit merkt kein Mensch mehr, dass der Schlauberger einmal eine Ehrenrunde gemacht hat.


@missmarpelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.07.2011 00:26:04

Ist das so giftig 'rübergekommen? Sollte es gar
nicht sein! Aber als überzeugte Realschullehrerin
mag ich es gar nicht, wenn die Realschule als
"überflüssig" bezeichnet wird (wobei ich
realistisch genug bin, nicht damit zu rechnen,
dass es bis zu meiner Pensionierung noch die
Realschule in heutiger Form geben wird).

Mittlerweile wird es für Eltern (und Arbeitgeber!)
wirklich undurchschaubar, was wir für einen
Wirrwarr an verschiedenen Abschlüssen und
Übergängen haben. Wenn dann noch die
Sekundarschule mit drei verschiedenen Ausprägungen
dazu kommt, blickt keiner mehr durch. Schon dieses
Jahr gab es zur Verblüffung einiger Kollegen eine
Neuerung, so eine Art Doppel-Q. Damit meine ich
den "Mittleren Schulabschluss mit Qualifikation"
nebst zusätzlicher Empfehlung für den Übergang in
die Q-Phase der Gymn. Oberstufe (Kl. 11 also). Das
gibt es nämlich auch noch, allerdings in seltenen
Fällen für unsere Einser-Kandidaten.

Nach Einschätzung des Oberstufenkoordinators eines
benachbarten Gymnasiums dürften übrigens die
Realschulabgänger mit "normaler" Quali im
Vergleich zu früher einen Vorteil den Gymnasiasten
gegenüber haben. Die für die Mittelstufe
vorgesehene, erhöhte Stundenzahl des G8 steht
nämlich bei einigen Gymnasien nur auf dem Papier.
In der Realität sieht es eher so aus, dass am
Gymnasium ein höherer Lehrermangel herrscht als an
der Realschule. Ergo fallen mehr Stunden aus. Auch
bei einem unbestritten höheren Lerntempo und -
niveau sind die Gymnasiasten am Ende der Klasse 9
nicht weiter als unsere Realschulabsolventen nach
der 10. Ein großer Vorteil für unsere Realschüler!

Ich weiß nicht, wie hoch das Niveau an anderen
Realschulen ist und wie gut dort die Beratung ist,
aber ich bekomme von unseren guten Wechslern
durchweg ein positives Feedback. Viele halten
sogar ihre Zensuren.

Meiner Meinung nach seht ihr die Qualität der
Wechsler insgesamt zu negativ. Dass immer wieder
Leute an der falschen Schule landen, bestreite ich
allerdings nicht.


@bger: Sprech´ich Keilschrift?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.07.2011 02:07:48

"Meiner Meinung nach seht ihr die Qualität der
Wechsler insgesamt zu negativ. Dass immer wieder
Leute an der falschen Schule landen, bestreite ich
allerdings nicht."
Meine Antwort war:
"Mitnichten! Ich meinte schon die SuS, die nach Klasse 10 vom Gumminasium und von der Realschule zur Gesamtschule kommen, denen G8 zu stressig ist und die lieber etwas entspannter in 3 weiteren Jahren an der Gesamtschule zum Abitur kommen wollen.

Die bilden momentan an einer Reihe von Gesamtschulen eine Bereicherung."

I c h s e h e d i e W e c h s l e r von Gym und Real zur Gesa als P O S I T I V!!!

Menno!


@bgerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.07.2011 06:53:00 geändert: 24.07.2011 07:08:05

Dein Eintreten für die RS ehrt dich!

Lupi und ich sehen die Wechsler nicht negativ. Nur meinen wir die Wechsler aus dem G8 an die GeS. Die blühen bei uns richtig auf und reißen den Rest mit und bringen eine positive Lernatmoshäre in den Laden. Die E-Kurse dümpeln nämlich in 9 und 10 eher herum, die Wahrscheinlichkeit der Abstufung ist nicht sonderlich hoch, solange der prognostizierte SekI-Abschluss im Großen und Ganzen nicht gefährdet ist.

Die nächste Bereicherung sind diejenigen, die - egal woher - mit einem Q-Vermerk kommen und als Seiteneinsteiger in die GOSt der GeS aufgenommen werden. Das ist fast jeder dritte Schüler der GOSt, nur etwas mehr als die Hälfte (knapp 60%) sind Eigengewächse. Die Sus von den RSen sind dabei keinen Deut schlechter als die "abgebrochenen" Gymnasiasten und tlw. besser als die Eigengewächse der GeS.
Ich hoffe, du hast jetzt lupi und mich verstanden

In NRW ist die RS als eigenständige Schulform aber seit Einführung der zehnjährigen Hauptschule und em verstärkten naturwissenschaftlichen Unterricht (Realien) an Gymnasien ins Wanken gekommen. Letztendlich unterscheidet sie sich nur durch das Angebot der zweiten Fremdsprache, das aber nicht alle SuS von 7 bis 10 durchgehend belegen, und das Fachlehrerprinzip.

Bleibt als wesentliches Unterscheidungskriterium das Schülerklientel, das sich in den letzten 20 Jahren ebenfalls stark verändert hat.

Die zeiten, in denen gute Realschüler über die HöHa einen Einstieg in qualifizierte kaufmännische Berufe schafften sind tempi passati. Aufgaben die in den 70-ern und auch 80-ern des letzten Jahrtausends noch ehem. Realschüler bekamen, machen heute junge, studierte Betriebswirte - allerdings schlechter.

Die Hälfte der Realschüler erhält heute einen Quali-Vermerk. Die Vielzahl der eigenständigen Abschlüsse ist allerdings nicht Folge der Schulstruktur sondern Folge politischen Klein-Kleins (eher Pepita). Hierzu können dir lupi und ich als GeS-Kollegen mit Prognose-verüpflichtung und Erfahrungen in der Schullaufbahnberatung ein Lied singen.

Wegen der Südstaaten ist der (Hauptschul-)Abschluss nach Klasse 9 immer noch als berufsqualifizierender Abschluss im Angebot. Dieser Abschluss wird mit der Versetzung in die 10 erreicht. Die Anforderungen sind wirklich minimal, D und M als Hauptfach, E nicht versetzungsrelevant, Nebenfächer alle anderen, Besonderheit sind die Einzelnoten im Bereich Arbeitslehre - also Technik, Hauswirtschaft und Wirtschaft. Einzelnoten im Lernbereich NW sind GeS-typisch.

Der eigentliche Regelabschluss ist der Hauptschulabschluss nach Klasse 10; E gehört ebenfalls nicht zu den Hauptfächern.

Der nächst höhere Abschluss ist der MSA. Warum Politik sich von den Begriff allgemein verstandenen Bezeichnung "Fachoberschulreife" verabschiedet hat, weiß keine Sau. Jeder wusste, dass damit der Realschulabschluss gemeint war und hatte sogleich ein Kompetenzraster im Kopf, das der inhaber des FOR erfüllen können musste.

Alles was darüber hinaus geht, ist durch die Einführung des G8 unnötig verschlimmbessert worden. Gab es früher die FHR - schulischer Teil nach Klasse 11, die FHR nach 12 und die allgemeine HR nach 13, so musste wegen des G8 die welt neu erfunden werden.

Als erstes mussten die Jahrgangsstufenbezeichnungen verschwinden. aus der alten 11 wurde die Einführungsphase, aus der ehem. 12 die Qualifikationsphase 1 und aus der 13 die Qualifikationsphase 2. Soweit so schön.

Um den Wechslern von HS und RS die "Wiederholung der 10" zu ersparen, hat man die bezeichnungen also geändert.

Was jetzt kommt ist die lachnummer schlecht hin. An den gymnasien beginnt die GOSt ab Jhg. 10, der übertritt erfolgt aber nach Jhg. 9. Da der Msa aber die 10-jährige Vollzeitschulpflicht voraussetzt, kann den Gymnasiasten nach Klasse 10 nur der HA10 erteilt werden. daher kommt der von lupi aufgezeigte Wunsch vieler SuS vom Gym auf eine GeS zu wecheln. Des weiteren musste eine Möglichkeit geschaffen werden guten wechslern von der RS das Überspringen der Einführungsphase zu ermöglichen. Aus diesem Grund können die Zeugniskonferenzen an HS, RS und GeS am Ende der 10 den Übertritt in die Quali-Phsae1 beschließen.

An Gesen werden also am Ende der 10 folgende Abschlüsse verteilt:

kein Abschluss,
HA10,
MSA ==> FOR, Besuch der Fachoberschule
MSA ==> FOR-QE, Eintritt in die Einführungsphase,
MSA ==> FOR-QQ, Eintritt in die Qual.-Phase

die fettgedruckte Abkürzung finde ich persönlich am schönsten, sie steht de facto so auf unseren Abschlusszeugnissen.

Mittlerer Schulabschluss
(Fachoberschulreife mit der Berechtigung zum Besuch der Qual.-Phase1)

Ist das nicht schön?

Aber noch einmal zurück zum eigentlichen Thema, durch den Run weg von der HS sind viele RSen schon SekI-Schulen geworden. Wenn ihr an den RSen demnächst umflaggt, dann passt auf, der Teufel steckt im Detail.

In Jhg. 5 und 6 sind die curriculatren Unterschiede zwischen den ursprünglichen Schulformen nicht so groß, da macht eine gemeinsame Unterichtung noch Sinn. Danach wird es interessant. In 7 und 8 empfiehlt sich die Fachleistungsdifferenzierung als äußere Differenzierung in den Fächern D, E und M. Daneben setzt die Neigungsdifferenzierung ein, entweder Sprache oder Naturwissenschaften oder Arbeitslehre oder fakultativ ein musisches Angebot.

Der entscheidende Schritt, um sich nicht zur GeS ohne Oberstufe abstempeln zu lassen, dürfte darin bestehen, ab dem 9. Jahrgang die Klassen nach zu prognostiziertem Abschluss neu zusammen zu setzen. So wie es die HS mit dem Profil A und B gemacht hat. Dann entstehen eben Profilklassen mit den Profilen HA9 und schwacher HA10, daneben guter HA10 und MSA sowie die Klasse, die voraussichtlich den Q-Vermerk erhällt.

Der Vorteil ist, die SuS können so besser auf einen Einstieg in die berufliche Ausbildung oder den Einstieg in die GOSt, getrennt nach ihren bedürfnissen vorbereitet werden.


@missmarpelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.07.2011 00:34:46

So lange hätte deine Antwort nicht zu sein
brauchen, ich bin doch nicht blöd und kenne die
Abschlüsse, die wir an der RS ja auch vergeben.
Dass die RS nicht mehr mit der von Anno dunnemals
zu vergleichen ist, weiß ich auch, ich bin schon
länger im Dienst als lupi oder du (vermutlich
länger als beide zusammen) und habe die
Entwicklung hautnah mitbekommen. Momentan sieht es
so aus, als ob wegen des zu erwartenden
Fachkräftemangels wieder mehr Realschüler eine
Lehre machen - so sie sich denn bewerben und sich
realistisch genug einschätzen. Die Firmen umbuhlen
uns geradezu. Noch immer hat der
Realschulabschluss, wie immer er auch heißen mag,
in Industrie und Handwerk einen guten Ruf, etwas
weniger im kaufmännischen Bereich. Und wenn ein
Arbeitgeber die Wahl hat zwischen einem Real- und
einem Gesamtschüler mit demselben Abschluss und
dem gleichen Notenbild, wird er sich in der Regel
für den Realschüler entscheiden.

Natürlich wird das die Entwicklung zur
Einheitsschule egal welchen Namens nicht aufhalten
können.

Warum aus "FOR" jetzt "MSA" geworden ist? Genau
weiß ich es auch nicht, aber ich nehme an, dass
das mit der von der KMK angestrebten
Vergleichbarkeit von Abschlüssen der verschiedenen
Bundesländer zu tun hat.

@lupenrein: Jetzt habe ich es verstanden. Ich ging
ursprünglich davon aus, dass deine erste Bemerkung
zu den Wechslern ironisch gemeint war, daher das
Missverständnis.


Ausführlichkeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.07.2011 07:46:27 geändert: 25.07.2011 07:50:31

Ey bger, das ist ein thread und kein Dialog.

Die Ausführlichkeit ist den Mitleser/innen geschuldet die sonst nur Bahnhof verstehen. Dich betraf der Teil, dass die Wechsler nicht negativ konotiert sind.

Soweit ich mittlerweile weiß ist die bezeichnung Mittler Schulabschluss den Bundesländern gedankt, die die "Mittelschule" haben bzw. angestrebt haben, da Werkrealschule, Realschule plus, Stadtteil- oder Regionalschule, Verbundschule und Gemeinschaftsschule als Namensgeber für die Abschlüsse untauglich sind.

Sekundarstufe-I-Abschluss klingt auch nicht irgendwie prickelnd.

PS lupi und ich kommen einschließlich Anwärterzeit zusammen nicht auf 15 Dienstjahre aber weit über einhundert Geburtstage


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