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Forum: "inklusion"

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gesellschaftlicher Wandelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.12.2012 10:56:58

Die Einkommensentwicklung klafft immer weiter auseinander, der Mittelstand schwindet, es gibt im alltäglichen und beruflichen Leben immer mehr Separationsbestrebungen ...

Und in Schule spielen wir heile Welt und setzen aus den verkehrten Motiven (Sparzwang) auf Inklusion. Aber die freie Wahl der Grundschule - das Abschaffen der verbindlichen Grundschulbezirke - wird keine Regierung gegen den Widerstand der Eltern zurücknehmen.

Einige Schulen werden um Stellenstreichungen zu verhindern Inklusionskinder aufnehmen. Ob das aber in den folgenden Jahren zu stärkerer nachfrage "am Markt" - sprich höheren Anmeldezahlen - führen wird, dass wage ich zu bezweifeln.

Also werden wir task forces brauchen, die den intelligenten Autisten vor den Kindern mit ES-Förderung schützen müssen. Weg mit den Streitschlichtern hin zur Schülerwehr; so viel zum gesellschaftlichen Wandel


@sonpaedneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lineal95 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.12.2012 11:06:39 geändert: 16.12.2012 11:57:40

Ich behaupte mal hinsichtlich der Voraussetzungen im Bewusstsein: Wenn die Inklusionsidee durch gegensätzliche Bedingungen und Prinzipien (was ich wahrnehme) in der Gesellschaft zumindest beeinträchtigt wird, dann kann auch die Umsetzung im Teilsystem Schule allenfalls nur stark stotternd verlaufen - weil die Lehrer dort motivationsmäßig diesen Widerspruch kaum anders verarbeiten können (vorausgesetzt: sie wollen authentisch bleiben). Also müsste so was wie ein deutlicher "Bewusstseinswandel auf gesellschaftlicher Ebene" her ? ...


wenn es so einfach wäre...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.12.2012 13:12:13

Auch ich bin der Meinung, dass das eine ohne das andere zum Scheitern verurteilt ist.

Dann wird es irgendwann große Proteste geben, weil das System überhaupt nicht mehr funktioniert... und bei der Inklusion wird zurückgerudert.
Genauso, wie jetzt alles oberflächlich für gut befunden wird, wird dann die gesamte Inklusion verurteilt und abgelehnt.
Damit ist niemandem gedient.

Am Ende stehen so oder so die Benachteiligten am Rand und haben weder Rechte noch Förderung, denn die wurde ja eingespart und wird im Nachhinein nicht wieder vergrößert,

die gut situierten und besonders begabten Familien haben Privatschulen ohne diese Probleme
und der Rest nimmt es hin, wie es ist, weil er nicht erkennt, wie es zu ändern wäre.

Palim


begabte familienneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sonpaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.12.2012 13:57:05 geändert: 16.12.2012 13:58:05

schönes konstrukt. gefällt mir. lege mir gerade schon definitionen zurecht.....

vor dem bewußtsein-wandel steht eine bewußtsein-bildung. diese sehe ich
leider vielfach noch nicht.
um mir ein solches bilden zu können benötige ich eine kritische reflexion des
bestehenden und die überlegung zu alternativen. diese gibt es nämlich
immer, egal was frau merkel auch mantra-mäßig in die welt setzen lässt.

also sollten doch auch mal die alternativen zur schulischen inklusion bedacht
werden. alles bleibt beim alten? weil das alte doch so toll war? ich glaube
kaum, dass die gegner dies möchten, klagen sie doch schon lange, dass die
kinder sooo anders sind heute! ergo müsste noch mehr selektiert und
separiert werden, damit auch wirklich "jedes kind an der ihm passenden
schule landet"!? oder was?
vielleicht kommt als alternative ja auch eine "resteschule" in frage? wo alle
hingehen müssen, die (von wem?) für zu leicht befunden werden?

spannend. vielleicht traut sich jemand von den ganz skeptischen hier seine
alternativen zu entwickeln?

sopaed


preiswertneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.12.2012 14:19:32 geändert: 16.12.2012 16:37:23

sonpäd, keine Angst, das passiert schon. Es ist alles eine Frage des Geldes. - Und viele Eltern zahlen für eine Bildung, die ihr Geld wert ist.

Es gibt genügend Institutionen wie die Bertelsmannstiftung, die im Zuge vonn PPP-Projekten dafür sorgen, dass es für Steuergeld nur eine wertlose - nicht berufsqualifizierende - Bildung gibt.

Wandel durch Annäherung;
der von Dir eingeforderte Wandel der Gesellschaft wird durch Annäherung erfolgen. Und zwar durch Annäherung an internationale Verhältnisse. Staatliche Schulen für eine Grundversorgung von ärmeren und gehandicapten Bevölkerungsteilen und Privatschulen für die Uppertens. Dazwischen wird es dann noch die nicht kleinzukriegenden Ersatzschulen in kirchlicher oder sonstiger weltanschaulischer Trägerschaft geben, allerdings zu mehr Elternbeteiligung als heute.

Ich für meinen Teil bin dann entweder in Rente oder - Vorteil der Tarifbeschäftigten - nicht mehr Teil des staatlichen Grundversorgungssystems. Am Golde hängt es, zum Golde drängt es - Fazit bildungsbürgerlicher Bemühungen.

Wenn ich mich schom prostituieren muss, dann doch lieber bei einem Escortsevice als auf den Straßenstrich.


Bildungsexperteneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lineal95 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2012 14:16:54 geändert: 19.12.2012 18:15:41

Prof. Dr. Rainer Dollase (Psychologe, Bielefeld) schildert in einem Interview zum Thema Inklusion seine Beobachtungen und unbefangenen Wahrnehmungen oder Einschätzungen. Mich hat das nachdenklich gemacht:
http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2012-12-19-inklusion-ueberfordert-alle/618/9095339/613///lh/


urlneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2012 15:09:09 geändert: 19.12.2012 15:10:58

Prof. Dr. Rainer Dollase (Bielefeld) äußert sich in einem Interview zum Thema Inklusion kritisch:

http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2012-12-19-inklusion-ueberfordert-alle/618/9095339/613///lh/


Zum Artikelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kleinekinder Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2012 19:50:10

Natürlich ist die Inklusionsdiskussion hauptsächlich eine Diskussion um Werte und Prioritäten.
Egal, auf welcher Seite man steht, darf man aber Erfahrungen und Beobachtungen aus der Praxis nicht als Humbug abtun. Und auch nicht Mahner in der momentanen politischen Inklusionseuphorie als verblendete Reaktionäre bezeichnen.

Auch mich stimmt der Artikel nachdenklich, denn er formuliert mit klaren Worten Gedanken, die zu diesem Thema schon lange bei mir als Bauchgefühl rumschwirren.

Man wird nicht die zutiefst menschliche Neigung zu Einteilung und Beurteilung weginkludieren können - auch nicht bei Kindern. Und auch nicht mit größtmöglichem pädagogischem Engagement.

Inra


Auchneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2012 19:57:08

ich kann die Gedankengänge und Erfahrungen von Prof. Dollase sehr gut nachempfinden. Er spricht aus, was bei mir seit langer Zeit im Magen grummelt.
So, wie in Deutschland dieses Thema angegangen wird,kann es nicht funktionieren. Gründe hat er ja genug genannt.


...kann es nicht funktionierenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sonpaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2012 09:00:55 geändert: 20.12.2012 09:02:04

und die hummel fliegt doch!
auch wenn physiker und flugzeugingenieure aufgrund der faktischen vorgaben in ihren berechnungen die unmöglichkeit nachgewiesen haben.

das interview bietet interessante aspekte:
das diagnostik-ressourcen-dilemma wird bei LE klar benannt;
fördergrenzen werden klar angesprochen;
auf die rolle der lehrerInnen wird expleziet verwiesen (philosophie!);
die notwendige erweiterung um die integration wird erwähnt (achtung: integration meint die einbeziehung von kindern mit ausländischen wurzeln!)

interessant ist auch, dass auch dollase den aspekt der "gleichmacherrei" anklagt. erstaunlich: niemand in der inklusionsbewegung behauptet, dass alle kinder zu professorentiteln geführt werden müssen. weshalb wird dies so dargestellt? und gleichzeitig wollen dieselben leute an der "gleichmacherrei" in drei schulformen festhalten? wie sind diese offensicjhlichen widersprüche begründbar?

und zum abschluss noch ein paar leseempfehlungen:
www.inkoe.de
und die homepage von prof. wocken

mfg
sopaed


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