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Forum: "inklusion"

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Mehrkostenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.12.2012 19:40:16

Und genau da liegt doch der Hund begraben. Wann durfte denn jemals Bildung etwas kosten? Und auch noch MEHR oder am Ende VIEL?


konnexitätneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sonpaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.12.2012 11:01:23 geändert: 23.12.2012 11:02:20

auch dieser aspekt muss politisch betrachtet werden. ich denke, hier haben
findige kommunalpolitiker ein neues feld aufgetan, wo sie zusätzliches geld
für ihre klammen stadtsäckel ernten können.
für den weitaus größten teil der kinder ergeben sich keine zusätzlichen
kosten für die kommunen. der bereich LES ist im gegenteil durch wegfallende
transportkosten in den ländlichen gebieten ein sparpotential. umbauten
werden nur für die menschen mit körperlichen beeinträchtigungen notwendig,
wobei durch geplante bildung von schwerpunktschulen auch hier die
übersichtlichkeit der notwendigen investitionen gegeben ist.
außerdem muss beachtet werden, dass die allgemein notwendigen baulichen
änderungen im öffentlichen raum vor dem hintergrund der zunehmenden
alterung der gesellschaft nicht als "sondermaßnahmen für eine kleine gruppe
von behinderten menschen", sondern als erleichterung für alle betrachtet
werden müssen. hier bewege ich mich aber wieder auf dem
allgemeinpolitischen parkett...
in diskussion in meinem umfeld ist erschreckend, dass offensichtlich das
eingeimpfte "kurzfristige befriedigen von konsumwünschen" ein denken in
längeren perspektiven, auch auf persönlicher ebene (eigene gesundheits- und
alterungsprozesse!), enorm erschwert hat.

mfg
sopaed


eben nichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.12.2012 13:44:30

Die Umsetzung der Inklusion hat eben nichts mit Konnexität zu tun. An der Aufgabenteilung zwischen Kommunen und Land im Bereich Schule ändert sich ja nichts. Es kommen eben keine neuen Aufgaben auf die Kommunen zu.

Das problem liegt darin, dass die Länder keine Programme für Schulneubauten mehr auflegen und den Gemeinden das geld fehlt die gebäudesubstanz zu unterhalten; von Investitionen in die Gebäude will ich gar nicht erst sprechen.

Im Zuge des Inklusion wickeln wir demnächst moderne gebäude mit Top-Ausstattung (Förderschulen) ab, um 70er-Jahre-Schulen, die lediglich durch Abriss kostengünstig saniert und heutigen Unterichtsentwicklungen angepasst werden könnten, weiter zu betreiben.

Ist es auch wahnsinn, so hat es doch Methode...


Warumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.12.2012 14:28:24

machen wir's dann eigentlich nicht umgekehrt? Rennen wir den Förderschulen die Bude ein und inkludieren uns dort


eben nicht?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sonpaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.12.2012 14:29:55

mein beitrag bezog sich auf die aufgeworfene kostenfrage und die
"entschleunigung des gesetzgebungsverfahrens durch offene
finanzierungsfragen".

btw
mich würde interessieren, miss, wie du eine gute schülerin / einen guten schüler
und eine gute lehrerin / guten lehrer beschreiben würdest.

sopaed


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.12.2012 14:40:54

Es kommen eben keine neuen Aufgaben auf die Kommunen zu.

Warum das denn nicht?

sopäd sprach ja schon die Schülerbeförderung an. Die fällt zum Teil weg.

Die Kommunen müssen die Gebäude herrichten. Eigentlich sollte das auch bedeuten, dass es Rückzugsmöglichkeiten, vernünftige sanitäre Anlagen und auch ein ausreichend großes Lehrerzimmer gibt.
Dass man in Klassen, in denen RollstuhlfahrerInnen unterwegs sind, erheblich größeren Platzbedarf hat, haben wir gemerkt, als wir vor ein paar Jahren eine gehbehinderte Referendarin hatten. Das war damals mit vollen Klassen wirklich schwierig!

Auch für die Ausstattung der Schulen mit Lehrmitteln sind die Kommunen zuständig. Wenn also zusätzliche Materialien angeschafft werden müssen, kommt das Geld nun von den Kommunen und nicht mehr von den Landkreisen, die hier für die FöS zuständig sind.
Allerdings ist dies im Haushalt für das nächste Jahr noch nicht vorgesehen, schließlich gibt es ja auch noch keine detaillierten Bestimmungen seitens des Landes.

Die Landkreise wiederum sind für mögliche Integrationshelfer zuständig und müssen diese finanzieren. Ebenso wie Jugendämter und die dortigen Arbeitskräfte, die involviert sind und damit auch Arbeitszeit benötigen.

Als Schule hat man damit viele Ansprechpartner und wer nicht zahlen will oder kann, stellt sich eben quer, fordert zusätzliche Gutachten, schiebt zeitlich auf, zweifelt an...
SchülerInnen und Schule gehen leer aus.
Und das dem so ist, merken wir nicht nur an den Kindern, die zur Zeit schon an der Schule sind, sondern auch bei anderen Themen (Einrichtung des Ganztages, Medien etc.)
Auch in dieser Hinsicht wird immer von Modellschulen ausgegangen, bei den offenbar alle bemüht sind.

Palim


@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.12.2012 15:02:58

Es kommen Kosten auf die gemeinden zu, aber es kommen keine neuen Aufgaben auf die Gemeinden als Sachaufwandsträger zu.

Da die Kreise, die ja auch kommunale gebietskörperschaften sind, teilweise von Aufgaben entlastet werden, müssen andererseits die Kreisumlagen für die kreisangehörigen Kommunen sinken. Deshalb habe ich ja auch sonpäd widersprochen.

Das Konnexitätsprinzip bedeutet doch verkürzt:
"Wer die Musik bestellt, der bezahlt."

Dasss öffentliche Gebäude barrierefrei sein müssen, ist ja keine neue Forderung. Die gemeinden sind dieser Pflichtaufgabe nur nicht oder nur teiilweise nachgekommen.

Die personellen und materiellen Zuständigkeiten für Schulen müssen zusammengeführt werden; weiterführende Schulen mit GOSten sowie Fachoberschulen müssen personell und sächlich in die Zuständigkeit der Bezirksregierungen übergehen, Berufs- und SekI-Schulen sowie Förderschulen in die Zuständigkeit der Landkreise, Grund- und Hauptschulen in die Zuständigkeit der Kommunen. Die Differenzierung zwischen innerer und äußerer Schule ist ein Anachronismus.


gutneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.12.2012 15:09:58

btw
mich würde interessieren, miss, wie du eine gute schülerin / einen guten schüler
und eine gute lehrerin / guten lehrer beschreiben würdest.



Siehe Kriterien der Notengebung und der disziplinarischen Beurteilung.


Fernsehtippneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lineal95 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.02.2013 09:32:43

zum Thema Inklusion:
Die Story. Lesen, Schreiben, Stören. WDR Fernsehen, 4.2.2013, 22 - 22.45 Uhr.


entwicklung nrwneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sonpaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.02.2013 10:31:51

auf die kampagne der opposition folgte, wenn auch sehr spät, die erwiderung
seitens der ministerin,nachzulesen auf der seite des msw.
auch die ministerpräsidentin sah sich genötigt stellung zu beziehen.
das neue schulgesetz soll noch in diesem jahr kommen, sprich so, dass vor den
anmeldeterminen für die grundschulen im november alles in trockenen tüchern
sei.
die verordnung über die mindestzahl an schülern in den förderschulen wird auch
geändert werden. somit zerschlägt sich die hoffnung vieler
förderschulkollegInnen, dass das schwert an ihnen vorbeirauschen möge.
wenn ich mich bei meinen kollegInnen umhöre, so ist bei aller skepsis teilweise
und doch vermehrt langsam eine aufbruchstimmung zu hören. die kommende
veränderung ist in den köpfen angekommen und wird nicht mehr negiert. die
schockstarre weicht...

mfg
sopaed


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