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Forum: "inklusion"

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heile Weltneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.04.2014 06:53:48

Die heile welt der Grundschule - ja warum lassen wir die lieben Kleinen nicht einfach bis zum Schulabschluss in der Grundschule? Sie können beim Übergang in die sekI derzeit nicht alle ausreichend Lesen, bei 40% ist der Wortschatz unzureichend und etwa bei der Hälfte ist die Rechenfähigkeit und das Zahlenverständnis nicht ausreiched entwickelt, von Kopfgeometrie gänzlich zu schweigen. Aber sie sind so sozialkompetent im Umgang mit den Schwächsten der Gesellschaft!

Und warum entwickelt sich ein Teil von denen so ab Klasse 6 zu mobbenden Arschöchern oder zu selbstgefälligen, lernunlustigen, überheblichen Machos oder Zicken, die spätestens in Klasse 8 in ihrem narzistischen Selbstfindungsprozess Hormon getriebenüberhaupr nicht mehr "beschulbar" sind? Liegt vermutlich an den unfähigen Lehrkräften mit der Lehrbefähigung GHR - allerdings mit dem Schwerpunkt HRGe. Der Schwerpunkt ist voraussichtlich das Problem, das einer gelungenen Inklusion im Wege steht.

PS GHR (HRGe) ist die lehrbefähigung für Grund-, Haupt- und Realschule mit dem Schwerpunkt Haupt- und Realschule und die entsprechenden Jahrgänge an Gesamtschulen. Bei der Bezeichnung ist man/frau nur schwer zu inkludieren. Dieses Lehramt sollte verboten werden, oder dessen Inhalte ausschließlich in Richtung Sozialarbeit weiterentwickelt werden.


Inklusion hängt von vielen Faktoren abneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vg82 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.04.2014 07:19:58

Nicht jedes Kind kann inkludiert werden, auch wenn man sich als L noch so aufreibt. Ob es klappt oder nicht, hängt an ganz vielen Dingen.

Ich unterrichte einen Autisten, bei dem die Inklusion derzeit als gescheitert betrachtet werden muss. Er war auch einem sehr gutem Weg, aber leider ist alles eingebrochen. Eltern sind getrennt und kämpfen gegeneinander auf dem Rücken des Kindes. Der Junge ist so hilflos, dass er nur noch mit Aggressionen und Verweigerung agiert. Er ist momentan oft exakt 1 Minute am Tag im Klassenzimmer. Leistungen erbringt er schon seit Monaten nicht mehr. Er bindet oftmals zwei Kräfte, nämlich mich und die I-Helferin.

Das soll Inklusion sein? Ein Verwahren, weil andere Möglichkeiten nicht gegeben sind? Dieses Kind schreit nach Hilfe und keiner kann sie ihm geben.


anmerkung zur ach so heilen welt:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.04.2014 09:51:00 geändert: 25.04.2014 09:57:05

die verniedlichte sozialkompetenz geht offensichtlich leider auch so manchem kollegen ab, sollte also zunächst selbst erprobt denn verbittert belächelt werden.

selbstverständlich mutieren all die unbeschreiblich süßen, lieb und lernwilligen kinderchen nicht erst mit dem übergang zur weiterführenden schule zu wesen, die einen komplett anderen betreuungsschlüssel benötigen!

in der heilen welt der zwergenschule haben wir mit kurzen zu tun, die alle nur eins wollen: wahrgenommen werden mit all ihren unterschiedlichsten bedürfnissen.
eingefordert wird dies täglich mit verbalen entgleisungen und brutalsten übergriffen, die es locker mit einem fehlgeleiteten achtklässler aufnehmen können.
auch wir versuchen den berühmten deckel des pulverfasses auszubalancieren, während schülerinnen abseits geparkt anstatt tatsächlich gefördert werden.

das kann also eher nicht der hier zu inkludierende knackpunkt sein...aber irgendwo muss man ja seinen frust ablassen gelle?


Frustneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.04.2014 10:04:01

nee, aber ich weiß doch, welche Knöppe ich drücken muss, um hier die eine oder andere aus der reserve zu locken.

Das, waas Du schilderst, ist die Situation in den heutigen Klassen. Natürlich wollen diese Kinder mit ihren Bedürfnissen wahrgenommen werden. Nur welches dieser "auffälligen2 Kinder hat den auch de jure den Status "förderbedürftig"? Ich meine damit das seitens der Bez.-Reg. abgschlossene AO-SF-Verfahren.

Hinzukommt, um wie vieles leichter fällt die Betreuung dieser Kinder in der Grundschule mit höchsten 24 SuS und dem mehrheitlich praktizierten Klassenlehrerprinzip?

Ich hingegen "kämpfe" an anderer Stelle, 30er Klassenfrequenz, geringer Mädchenanteil und round about 25% der Schüler mit erheblichem, wenn auch nicht amtlich festgestelltem Förderbedarf. Klar gibt es auf der andeen seite auch 20% der Schüler mit über dem Durchschnitt liegenden Leistungen. Nur heißt das aber immer noch nicht, dass die verbleibenden 17 Sus nicht auch im auge zu behalten wären


wettbewerb? nein danke!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.04.2014 10:19:15

quantität sagt auch weiterhin so rein gar nichst über die qualität: 24 sind also nicht mit 30 vergleichbar, es sei denn du hast sie alle geklont.




höchstens 24neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.04.2014 10:50:04

Minimum 14 Kinder und Maximum 24 Kinder in einer GS-Klasse, bedeutet in der Regel rd. 20 Kinder je GS-Klasse. Da sind 30er-Gesamtschulklassen schon eine andere Hausnummer. Und ich als Teil der Klassenleitung sehe sie alle zusammen in maximal 7 Stunden in der Woche, 4 in einem Hauptfach und 3 in einem übrigen Fach.

So viel zu den unterschiedlichen Voraussetzungen, wobei "meine" es noch gut haben. Von den 34 WS, die sie haben, haben sie 7 bei mir und 9 bei meiner Co. Je nach Zusammensetzung des Klassenleitungsteams kann das auch wesentlich weniger sein.


in diversen grunzschulen der hammerburgneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.04.2014 13:43:59 geändert: 25.04.2014 13:44:52

sind 24 maximal pro lerngruppe und das müssen wir in unserem einzugsbereich auch voll ausschöpfen, um mit den lehrerstunden hinzukommen - da is bei uns nix zu kriegen mit 20 oder 14 seelen pro klasse, davon träumen wir auch!

latürnich klingt 30 zunächst nach mehr arbeit, allerdings muss ich mir die 24 je nach potential auch erstmal schön denken...da gleicht so mancher verhaltensoriginelle kandidat locker sechs kinder auf der marpelschen belastungswaage aus.

hier scheint die sonne trotzdem umsonst und draußen, also genießt das we bzw. hier die ferien!






jetzt wird's sachlichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.04.2014 14:19:34

Wir kommen langsam auf den Dreh- und Angelpunkt. Klar zitier ich die Zahlen für NRW, wo ich wech komme. Hab eben nur einen räumlich begrenzten Erfahrungshorizont. Aber ich kann auch Analogien erkennen.

Wir haben in den Ballungszentren - egal ob HH oder Ruhrpott - das gleiche Phänomen, die Schulbürokratie orientiert sich an der Obergrenze des erlaubten Klassenfrequenzrichtwertes und macht dafür lieber von 10 Gsen drei platt. Die Schulwege der lieben Kleinen verlängern sich innerstädtisch nicht allzu sehr.

Auf dem platten Land - egal ob Mac Vorpomm oder Sieger- oder Münsterland - hingegen werden die Minimalwerte zur Klassenbildung herangezogen, da die Politiker sich ja dem Grundsatz "krumme Beine, krumme Wege" verschrieben haben. Da darf die konfessionsgebundene KGS in Klein-Kleckersdorf Ortsteil Bömmelhausen mit seinen 130 Einwohnern nicht platt gemacht werden, da der Ot zentrale Bedeutung für die umliegenden Weiler hat. Und so wird dann eine jahrgangsgemischte (Schuleingangs-)Klasse mit 17 Hanseln aufgemacht. daneben gibt es dann noch eine 3. und 4. Klasse die gerade so die 14 Hanseln zur Klassenbildung erreichen. Da die Schule so zwar nicht überlebensfähig ist, wird sie als Teilstandort einer GGS weitergeführt. In diesem Idyll gibt es voraussichtlich eine Migrationsquote bei max. 15%, einen Anteil an verhaltensauffälligen Kindern der unter 2% liegt und einem Grad der elternunterstützung bei außerschulischen Aktivitäten jenseits der 100%-marke, da Oppa und Omma eben auch noch mitmachen.

Aber selbst schuld, warum wollten wir auch partout nicht auf's Land an eine Dorfschule neben dem kirchtum in reizvoller Nähe zur nächsten Miste


@missparpel: Gezz weißße,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.04.2014 22:49:15

warum ich auf´m Land wohne:
Genau, damit ich nach Ende meiner offiziellen Lehrertätigkeit Ende Juli ein paar Vertretungsjobs im Münsterland machen kann.
Das mit der Migrantenquote paßt ungefähr, obwohl ein Teil christlichen Ursprungs sind - Russen, kein Ramadan, - dafür saufen die mehr


@lupineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.04.2014 07:15:00

Na auf'm Land wohn ich auch, die nordöstlice Ecke Südwestfalens ist jetzt nicht so der Hot-spot. War meine Entscheidung, keine Lehranstalt vor Ort "besuchen" zu wollen.
Mein 30 km entfernt liegender Dienstort kommt auch nicht im entferntesten an B-Neukölln oder DU-Marxloh heran, hat allenfalls 10 TEw mehr als mein Wohnort, aber schon sehr spezielle Verhältnisse. Es fehlen mittlerweile die SuS der Umlandgemeinden, da die alle jetzt eine eigene Sekundar- oder Gesamtschule haben.

Problematisch für die weiterführenden Schulen ist die "regionale Entmischung" der Schülerschaft. Damit werden Schulen abhängig von den sozio-ökonomischen Verhältnissen ihrer unmittelbaren Umgebung. Je größer das Einzugsgebiet desto größer die Wahrscheinlichkeit die Kriterien für den Standorttyp 3 zu erreichen. Auf der anderen Seite haben wir derzeit aber eher die Situation, das einige wenige Schulen die Kriterien für die Standorttypen 1 oder 2 erreichen (K-Hahnwald oder D-Angermund) und ein hoher Prozentsatz dem Standorttyp 4 zu zurechenn sind. Die Verteilung der ressourcen zwischen Standorttyp 2 und Standorttyp 4 ist das Problem, im Ganztag haben die nämlich je nach Schulform den gleichen Personalchlüssel. Hinzu kommt dass arme Kommunen mit hoher Arbeitslosen- und Transferquote eigentlich mehr Geld in ihre Schülerschaft investieren müssten als reiche Kommunen. Die Forderung nach vergleichbaren lebensverhältnissen, die ja im GG steht, lässt sich nicht einmal mehr innerhalb eines Flächenlandes bzw. in einer Region (Regierungsbezirk) umsetzen. Nur als Beispiel, die geringste Arbeitslosenquote hat im der Landkreis Borken, mit eine der höchsten die kreisfreie Stadt Gelsenkirchen (für BVB-Fans: Herne-West); nur beide Verwltungseinheiten gehören zum Münsterland. Dasselbe gild für das rheinische Monheim und Duisburg - beide Reg.-Bez. D'dorf.

Wenn Politik das nicht auf die Reihe bekommt, dann drohen uns irgendwann lateinamerikanische Verhältnisse.


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