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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: "Jungstudenten haben RS-Probleme"

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von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.07.2012 15:26:25

die "früher war alles besser"-Leier ummünzen könnte in "früher war alles anders", kann man ja mal wertfrei festhalten, dass früher mit kleinen Kindern VOR Schuleintritt mehr geredet, gesungen und gespielt wurde. Reime, Silbenklatschen, Sprechverse usw. konnte man bei Erstklässlern voraussetzen. Was in frühester Kindheit nicht angebahnt wird, holt Schule kaum noch auf. Und in dieser prägenden Zeit sind nunmal immer noch die Eltern verantwortlich für die Entwicklung ihrer Sprösslinge.
Kinder lernen in den ersten 3 Jahren restlos alles durch Nachahmung: Laufen, essen mit Besteck, Bücher betrachten, sprechen....
Die Veränderungen in der Gesellschaft haben dazu geführt, dass heute viele Eltern kein natürliches Gespür mehr dafür haben, was sie mit ihrem Kind anstellen sollen.
Und für die Entwicklung der Sprache und des Sprachgefühls, der Grammatik und des Wortschatzes ist es bei Schuleintritt zu spät.
Wenn man Lesebücher von vor 30 Jahren hernimmt, ist der Textanteil gegenüber den Illustrationen ca. 80% zu 20%. Heute ist es nahezu umgekehrt.
Fazit: Es wird von kleinauf nicht mehr soviel mit Sprache umgegangen wie früher, da kann es nicht verwundern, wenn die daraus resultierenden Defizite lebenslang mitgeschleppt werden.


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von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.07.2012 18:17:23

war früher sicher nicht alles besser - alleine daß ein Erwachsener grundsätzlich im Recht war und Du als Kind nicht widersprechen durftest... dan sind wir Gott sei Dank weiter!

Aber auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Das Beherrschen der eigenen Sprache in Wort und Schrift ist m. E. unverzichtbar.
Sie ist doch das Fundament unserer Kommunikation, des Austauschs und Miteinanders!
Was nützen mir nette junge Menschen, die nicht in der Lage sind mir zu sagen oder anderen klarzumachen, was sie denken, wie sie zu einer bestimmten Sache stehen, oder die anderen etwas erklären sollen, etc. Selbst bei jungen Kollegen fällt mir mittlerweile auf, wie viele Defizite diese im Sprachlichen aufweisen. Ist das nicht erschreckend?!

Wer sich nicht einmal in seiner Sprache auszudrücken vermag, verarmt geistig - und dies kann sich eine Gesellschaft wie unsere nicht leisten!

Ich bin sicher kein Anhänger einer schwarzen Pädagogik o.ä. - aber Lernen macht Kindern nicht immer Spaß, weil dabei nicht nur die Interessen des Kindes im Vordergrund stehen; das geht aber auch gar nicht!


LG

Hesse




stimmt!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: spo123 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.07.2012 18:41:23

@ Hesse
Ich kann Ihre Beobachtungen nur unterstreichen.
Haben Sie meine beiden Links einmal aufgerufen?

Herzliche Grüße
spo123



mit der Sprache ist es immer so eine Sacheneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wulpius Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.07.2012 19:06:47

und wenn die Kommunikation dann auch noch ins Spiel kommt!

Oder wie sagten wir früher: Vielleicht haben sich Sender und Empfänger verändert?!
Nachjustieren - auf beiden S(a)eiten!


Gedicht
b
f
bw
fms
bwre
fmsbewe
beweretä
fmsbewetä
p
beweretäzä
fmsbewetäzä
p
beweretäzäu
fmsbeweretäzäu
pege
fmsbewetäzäu
pegiff
Qui - E

(von Kurt Schwitters)



Dankeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: schwingrid Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.07.2012 10:26:16

für das erhellende Gedicht, das mir mehr gebracht hat als die
gesamte Diskussion.
(ich duck mich)


Ergebnisse der Hirnforschung sollten beachtet werdenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: spo123 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.08.2012 09:58:06

An alle, die so begeistert für den Einsatz der neuen Medien im Unterricht plädieren, möchte ich auf ein jetzt erscheinendes Buch des sehr bekannten Hirnforschers Manfred Spitzer aufmerksam machen: "Digitale Demenz." (Droemer)
Prof. Spitzer hat sich dazu auch auf diversen Kanälen geäußert. Bei Interesse einfach einmal googlen und zuhören.


Basiskomptenzen, ein schönes Themaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.08.2012 10:56:00

Medienkompetenz ist in der heutigen Zeit des immer schnelleren technologischen Fortschritts eine Schlüsselkompetenz wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie ist Voraussetzung für die Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft sowie an demokratischen Prozessen der Meinungsbildung.

Medienkompetenz befähigt Schülerinnen und Schüler zu einem sachgerechten, selbstbestimmten und sozial verantwortlichen Umgang mit Medien.

Zwei Zitate vom recht neuen Internetauftritt des niedersächsischen Ministeriums http://www.medienkompetenz-niedersachsen.de

Gerade die Medienbildung ist doch heute immens wichtig.
Rechtschreiben ist auch F7 kennen und nutzen,
Schreiben ist auch Texte am PC verfassen, ändern, Tabellen, Diagramme erstellen etc.
Lesen ist auch, Informationen aus dem Internet suchen und verwenden können, ohne allein bei Wikipedia kopiert zu haben.
So wird der PC zum Werkzeug, statt nur Spielzeug zu sein.

Und LehrerInnen an allen Schulen kümmern sich auch darum, dass Kinder im Internet nicht in Fallen tappen und betreiben Prävention gegen Cybermobbing etc.

Palim


@ palim @spo123neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.08.2012 12:11:40

@ palim
Aber das bedeutet nicht, daß unsere Kinder demnächst nur noch das Tippen lernen und keine Schreibschrift mehr, oder?
Sonst erlebe ich es noch, daß Berufsschüler meine Tafelan-
schriften nicht mehr lesen können...


PS.: @spo123: Ich habe mir Ihre Links noch nicht angeschaut, wohl aber das Interview mit Herrn Spitzer im DLF zu seinem Buch "Digitale Demenz" gehört.
Seine Ansichten decken sich, soweit ich das bislang beurteilen kann, völlig mit meinen (zumal er ja der digitalen Welt nicht grundsätzlich ablehnend gegenübersteht, sondern nur dem unkritischen Umgang mit ihr!)!


LG

Hesse


Zunächstneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: spo123 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.08.2012 12:43:32 geändert: 01.08.2012 12:44:36

nöchte ich noch auf ein Interview mit Prof. Wolf von der Uni Bayreuth zu dem Forenthema aufmerksam machen, das Deutschlandradio Kultur mit ihm führte:

www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1818985/

@ palim
Ich kann Ihnen nur wärmstens empfehlen, Prof. Spitzer einmal zu lesen und zu hören, um dann vielleicht doch einen kritischeren Blick auf z.B. den euphorischen Computereinsatz bereits im Kindergarten zu bekommen.

@ hesse
So sehe ich das auch. Wenn ich Prof. Spitzer richtig verstehe, dann lehnt er in der Tat digitale Medien nicht grundsätzlich ab. Er verweist nur auf sehr spannende Forschungsergebnisse, die eigentlich ein radikales Umdenken aller Bildungsverantwortlichen notwendig machten. Das wird jedoch sehr schwierig, weil Weltkonzerne wie Facebook sich nicht so leicht den lukrativen Markt wegnehmen lassen. So werden ErzieherInnen, LehrerInnen und BildungspolitikerInnen weiter in dem Glauben bestärkt, wie angeblich wichtig und scheinbar segensreich die moderne Mediennutzung für die Kinder und SchülerInnen sei.


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.08.2012 14:24:19

@hesse

Schreib doch einfach Druckschrift, das können dann hoffentlich alle lesen.

Meine SchülerInnen lernen eine verbundene Schrift, wie es die Curricula vorsehen.
Eine AUSGANGS-Schreibschrift lernen sich nicht mehr, was aber auch nicht bedeutet, dass sie nicht schreiben lernen.
Bis zur Berufsschule sollten sie dann in der Lage sein, verschiedene Schriften gezielt einzusetzen und auch unterschiedlichste Typen lesen zu können.

zum Thema
Zur genannten Umfrage, die ja nun nicht veröffentlicht wird, weil sich die ProfessorInnen zu sehr aufgeregt haben:
Deutlich angesprochen wird u.a. auch, dass es gerade eine Beratung über Bildungsstandards in der KMK gibt.
Nicht, dass die Profs da Einfluss nehmen wollten, nein nein, tun sie aber doch und sie veröffentlichen ja auch Meinungen, ohne konkrete Daten und Erhebungsgrundlagen mitzuteilen.

Außerdem sagt er im Interview wörtlich:
Also, es wird ja nicht behauptet, dass die jungen Leute heute dümmer sind. Das sind sie keineswegs. Sondern die Kompetenzen haben sich eigentlich auf Gebiete verschoben, die für die Geisteswissenschaften höchst nachteilig sind. Also eine höhere Medienkompetenz bringt den Literatur- und Sprachwissenschaften wenig. Und das soll eigentlich markiert werden und kein allgemeines Bashing der Schüler oder Studenten durchgeführt werden.

Meiner Meinung nach bringt Medienkomptenz der Sprachwissenschaft sehr viel, denn diese hat ja gerade auch die sich verändernde Sprachwelt mit im Focus (siehe Beitrag von wulpius). Dieses Studienfach ist für die Förderung der Rechtschreibkompetenz und auch im Deutsch als Zweitsprachen-Unterricht übrigens immens wichtig.

Literatur wird inzwischen in der Schule weiter gefasst, das hängt mit dem angloamerikanischen Literacy-Konzept zusammen, das mit den Tests in den Schulen implementiert wurde. Es war ja gerade ein Ziel von VERA etc. die neuen Curricula und änderungen in die Schulen zu bringen. Und nun, nachdem sie jahrelang zugeguckt haben, beschweren sich die Profs? Guten Morgen!

Nahezu amüsant finde ich aber die Forderung nach einem Studium generale. Da fordert die Wirtschaft eine kürzere Schulzeit und ein schnelleres Studium, alle Welt setzt den Bachelor um, ohne frühzeitig an Nachteile zu denken, und schwimmt im Strom mit und jetzt merken die Profs, dass sie sich und ihre Anforderungen ändern müssen und fordern ein vorgeschaltetes Studium?
Dafür geben wir dann Studiengebühren oder Steuern aus, statt frühzeitig in KiGa und Schule ALLE Schüler angemessen zu fördern.

... die Geister, die ich rief!

Im übrigen fehlt 22jährige LehrerInnen sicher die Erfahrung, diese machen sie aber durch erhöhtes Engagement wett... und mit 32 haben sie dann schon 10 Jahre Erfahrung und noch eine lange Berufszeit vor sich.

Palim


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