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Forum: ""Die meisten Gymnasiasten sind intellektuell nicht auf der Höhe.""

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"Die meisten Gymnasiasten sind intellektuell nicht auf der Höhe."neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2013 19:42:12 geändert: 08.05.2013 19:44:12

Spiegel online - Schulspiegel:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/elsbeth-stern-nur-ein-fuenftel-der-schueler-soll-aufs-gymnasium-a-898282.html

Lesenswert teilweise auch die Kommentare darunter.


Ich sehe das ähnlich!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2013 15:58:40 geändert: 09.05.2013 15:59:52

Schon vor ein paar Jahren fragte mich ein Freund, Prof. an einer FH im Ruhrgebiet:
"Sag´mal, sind deine Schüler auch so bekloppt wie meine Studenten?
Die kommen hier an mit ´ner 1 in Mathe von der Gesamtschule, bekommen nix auf den Pinn, weil sie nach den Vorlesungen keine Übungen machen und janken dann rum. Soll ich die durchkommen lassen?"

Ich habe ihn nur gefragt, ob er unter einer Brücke hergehen wollte, die einer dieser "Experten" statisch berechnet hat.
Damit war das Thema erledigt.

Also: auch an den FH´s gibt es mehr und mehr Versager, weil man sich nicht traut, ihnen vorher die Augen über ihre Leistungsfähigkeit zu öffnen.
Höhere Mathematik lernt man eben nicht in der Baumschule..


Ach, lupenrein,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: schwingrid Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2013 18:51:41

wie gut, dass du mir die Augen über meine Matheschwäche geöffnet hast, verbindlichsten Dank


auf welchem Stern lebt die denn?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2013 21:07:25

In dem Interview sind aber noch viele andere Aussagen, die ungewöhnlich sind:

Es ist unseriös, Kindern eine Hochbegabtendiagnose auszustellen, die jünger als zehn Jahre sind.
Was ist dann mit den Kindern, die ausgesprochen begabt sind, mit 4 lesen etc. ?

Das Gymnasium als Massenschule hat folgenden Nachteil: Die meisten Gymnasiasten sind nur mittelmäßig begabt und intellektuell nicht ganz auf der Höhe. Das ergibt sich zwangsläufig aus der Normalverteilung der Intelligenz.
Vorab wurde doch im Interview aufgeführt, dass es nur 2% Hochbegabte gäbe und die anderen alle eher normal begabt seien.
Was denn nun?

Ich bin auch dafür, dass die Studierquote nicht 20 Prozent eines Altersjahrgangs überschreitet. Die Universität ist eine Forschungsanstalt. Wir Professoren haben nicht die Aufgabe, Leute zu fördern, die nicht wirklich etwas mit Wissenschaft am Hut haben. Für die Mehrheit sollte es gute Fachhochschulen und eine funktionierende Berufsbildung geben. In diese Sektoren sollte die Politik massiv investieren.
Aha.
Die Studierenden stören wirklich beim Forschen.
Das ist wie im Schuhgeschäft, da stören die Kunden auch ständig den Betrieb.
Und Schule? Ja, Schule kann so schön sein ohne Schüler. Endlich kann man sich den wahren Aufgaben des Lehrertums widmen!

Dann wird erklärt, dass man nur 20% Akademiker benötigt.
Dann kann man die FH-Studierten für die Berufe einstellen und geringer entlohnen, was die Steuereinnahmen senkt, die dann für die Forschung fehlen.
Aber die Schweiz lebt ja vor allem vom Export von Milch und Schokolade.

Intelligenztests einsetzen... um Kinder mit viel Potential zu identifizieren (...)
Aber Intelligenz ist nun einmal das psychologische Merkmal mit der größten Stabilität, das wir besser als vieles andere messen können. Intelligenz bringt viele andere positive Eigenschaften mit sich. Ich habe beispielsweise dafür geworben, in den Auswahlverfahren der Studienstiftung in Deutschland und der Schweiz Intelligenztests einzusetzen.
Auch ein interessanter Ansatz. Dabei gelten Intelligenztests seit Jahren als umstritten.



Wenn beispielsweise ein Kind in der Grundschule sehr gut in Mathematik ist, aber schlecht lesen und schreiben kann, dann könnte das so ein Indiz sein. Dann muss es beim Lesen die Unterstützung bekommen, die möglicherweise zu Hause fehlt.
Da kommen wir der Sache dann schon näher:
Wenn die SuS von Beginn an die Förderung bekämen, die sie nötig bräuchten, könnte die Abitur und Akademiker-Quote viel höher sein!

Und die Ausbildung für die vielen verantwortungsvollen Berufe könnten dann die gut ausgebildeten Menschen ergreifen.
Viele anspruchsvolle Aufgaben zeichnen sich dadurch aus, dass die Erwartungen groß sind, aber niemand einem sagt, wie sie zu erfüllen sind. Das trifft auf die Leiterin eines Kindergartens ebenso zu wie auf den Aufsichtsratschef eines großen Unternehmens. Für diese Art von Aufgaben sind intelligente Menschen eher geeignet.
Viele Aufgaben zeichnen sich dadurch aus, dass weiter oben jemand sitzt, der sich mit der eigentlichen Aufgabe nicht auskennt, aber meint, Vorschriften machen zu müssen, ohne die Ausführung zu bedenken. Da wäre es mir lieb, wenn in den verantworlichen Positionen gut ausgebildete Menschen sitzen ... und nicht die 20%, die sich ihr Abitur irgendwo erkaufen konnten.
Und alle anderen müssen so gut ausgebildet sein, dass die den Schwachsinn, den irgendwelche Forscher zu wessen Nutzen auch immer verzapfen, durchschauen können.

Palim


Studierfähigkeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2013 21:53:02

Ziel der Allgemeinen Hochschulreife ist die Studierfähigkeit. Wird dieses Ziel heute noch an allen Gymnasien von allen SuS erreicht?

Bezüglich der Zusammensetzung ihrer Schülerschaft stehen die Gymnasien heute da, wo die Gesamtschulen vor 30 Jahren angefangen haben. Sie begegnen diesr heterogenen Schülerschaft und der politischen Forderung "no child left behind" entsprechend auch mit den gleichen Methoden.

Eine Fortentwicklung der Gesamtschulen hat es hingegen nicht gegeben. Mal sehen was die Inklusion, die überwiegend von Gesamtschulen und Sekundarschulen gestemmt werden muss, an neuen Konzepten bringt.


den Turm verlassen!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2013 22:07:50

Das ist doch der Punkt.

Es gibt keine neuen Konzepte,
stattdessen größere, heterogenere Lerngruppen mit weniger Unterrichtsstunden und schlechterer Versorgung.

Und dann "WissenschaftlerInnen", die sich Unis als Forschungsanstalten wünschen, damit der Elfenbeinturm noch ein bisschen höher ist.
Lehre ist eben anstrengend.
Vielleicht sollten Uni-Profs mal ein wenig Pädagogik belegen, damit sie wissen, worum es da geht.
Damit ist nicht gemeint, dass immer alles in mundgerechten Häppchen bereitgelegt werden muss, aber diese Jammerei über "die Jugend von heute" ist so alt, wie die Menschheit selbst.

Abgesehen davon wiederhole ich den Aufruf, in Schulen hospitieren zu gehen und sich den Alltag, die Sorgen und Nöte anzusehen!

Palim


Wikipedia-Eintragneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2013 23:28:10 geändert: 09.05.2013 23:33:01

über Elsbeth Stern:
http://de.wikipedia.org/wiki/Elsbeth_Stern

Und noch ein Artikel von/über Elsbeth:

Wir brauchen die Schlauen März 2013
http://www.zeit.de/2013/13/Elsbeth-Stern-Aljoscha-Neubauer-Intelligenz


@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.05.2013 06:31:27 geändert: 10.05.2013 07:12:36

Die Frau Stern ist doch auch nur Mittel zum Zweck. Sie reiht sich ein in eine reihe von Apologeten mit der Forderung "Alles (an Schule) ist schlecht und muss radikal verändert werden".

Die Hochschulen und die Lehrbetriebe beklagen den Wissensstand der Schulabgänger. Natürlich sagen sie nicht, dass sie die ausbildungs-/Studieninhalte verdichtet haben, da die Ausbildungszeiten kürzer werden müssen. Die human resources sollen ja vor Mitte 20 am BIP mitarbeiten. Es geht also um höhere Renditen bzw. einen früheren point of invest.

Wer es nicht glauben will, der sehe sich doch nur die Ausbildungsodnung für Handelsfachpacker oder Tief-/Straßenbauer und dergl Ausbildungsberufe an. Schönes Beispiel auch der Kfz-Mechaniker bzw. heute Mechatroniker. Sind jetz die Hauptschulabgänger zu blöd für diese Berufe oder hat man sie so konzipiert um Hauptschüler außen vor zu halten bzw. als Kfz-Servicemechaniker zu verschleißen.

Gleichzeitig laufen die Bestrebungen immer mehr Berufsausbildung aus der Lehre ins Studium zu verlegen und Stellen, die ehedem im meisterbereich angesiedelt waren, jetzt mit jungen (und dehalb kostengünstigeren) Bacheloren zu besetzen.

Im gegensatz dazu stehen die Eltern, die ihren Kindern die Arbeitswelt möglichst lange ersparen wollen und sie am liebsten alle erst einmal bis zum Erreichen der Volljährigkeit auf einer Schule parken wollen, die Kompetenzen vermittelt, wahlweise ganztags oder halbtags arbeitet, gute Noten vergibt aber nur geringe Anforderungen stellt sowie über erzieherische Defizite in den Bereichen Arbeits- und Sozialverhalten hinwegsieht.

Da wird viel falsches Spiel betrieben ...


@schwingrid: Im Gegensatz zu den "Wahnsinnigen'", dieneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.05.2013 07:42:23

trotz ihrer auch für sie im Studium erkännbaren Schwächen in Mathematik nichts dagegen unternehmen, hattest du clevererweise nicht die Absicht, ein weiterer gescheiterter Ingenieutrstudent zu werden, sondern hast an deinen Stärken gearbeitet und bist Lehrerin geworden.

Damit gefährdest du nicht das Leben deiner Mitmenschen, wie es unerkannt sich durchs Ingenieurstudium mogelnde Dillettanten täten, würden sie nicht vorher gnadenlos aussortiert.

Im Laufe meines eigenen Ingenieurstudiums Anfang der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts sind auch weniger als die Hälfte übrig geblieben, die einen Abschluß erreichten.
Das war und ist auch gut für unsere Volkswirtschaft.


Spieß umdrehen?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.05.2013 16:17:12 geändert: 10.05.2013 16:23:42

Missmarpel,
wir sind in etlichen Aspekten nicht einer Meinung - wie wir beide schon länger wissen.

Meiner Meinung nach dient die Äußerung dem Bekanntheitsgrad. Vermutlich kommt demnächst ein neues Buch von ihr in den Handel.

Auch ich bin der Meinung, dass sich in Schule etliches ändern sollte, um mehr SuS die Möglichkeit zu geben, erfolgreich die Schule zu absolvieren.
Aber die Unis als reine Forschungsbetriebe darzustellen, die nur von den frühzeitig per Intelligenztest abgesonderten SuS besucht werden sollten, ist doch wirklich abstrus.

Vielleicht sollte man den Spieß umdrehen, die Uni als reinen Lehrbetrieb fahren und die Forschungen der Wirtschaft überlassen. Dann weiß man wenigstens, wer wen für welches Ergebnis bezahlt. *kopfschüttel*

Palim

Nachtrag: Stimmt. Neues Buch. Erschien Ende März 2013. Rezension in der aktuellen Ausgabe von Psychologie heute. Da kann man den Absatz ja mal ein wenig ankrubeln!


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