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Forum: ""Caritas" oder "harter Hund"?"

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Ob wichtig oder unwichtigneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.07.2013 23:34:37

Ich finde das hat auch etwas mit Erziehung zu tun.

Um etwas zu erreichen, muss man eben etwas tun und möglichst frühzeitig damit beginnen. Dazu gehört es, sich Ziele zu setzen und sich dann Maßnahmen überlegen, wie ich diese Ziele erreiche.

Wenn ein Kind lernt, dass es irgendwie immer einen rettenden Anker gibt, wird es nie lernen, sich ein Ziel zu setzen und darauf hinzuarbeiten.

In dem beschriebenen Fall mit den 8-klässlern muss sich diese inkonsequente L nicht über das Verhalten der SuS wundern. Sie haben doch ihr Ziel erreicht, warum sollen sie da ihr Verhalten ändern?



Notenverwaltungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.07.2013 05:54:07

Mich verwundert, dass einige Schulen ihre Schülerleistungsdaten immer noch über Listen verwalten. - Herrlich analog; nur wir leben bereits im 21 Jahrhundert

Bei der digitalen Variante sehen die Fachlehrer nur ihre Klassen/Kurse und können ihre Leistungsdaten eintragen. Die Noten der anderen sehen sie erst auf der Zeugniskonferenz. Ausgenommen natürlich die Klassenleitungen, die sehen die Notenübersichten bereits vor der Konferenz, um diese vorbereiten zu können.

Klar versucht dann der eine oder andere noch etwas für seine "Schätzchen" herauszuholen - das finde ich auch legitim. Und wenn es dann darum geht, dass ein S. einen schlechteren Abschluss bekommt, weil ich ihm eine 4+ attestiere, er aber eine 3- benötigt, dann bin ich der Letzte, der sich verweigert. Wie soll ich denn letztendlich den Notenunterschied begründen. Das ist Ermessensspielraum. Den fehlerfrei auszuloten ist ein verdammt schwieriges Unterfangen.


@ bgerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.07.2013 08:31:33 geändert: 10.07.2013 08:32:52

Mich verwundert dennoch diese Haltung. Wenn jetzt schon die Lehrer darüber befinden, wie (wenig)relevant ihr Fach ist, warum wird es dann überhaupt noch unterrichtet????

Immer wieder müssen wir Schülern, die sich über "unwichtige" Fächer wie Religion beklagen, klarmachen, daß diese zur Allgemeinbildung gehören.

Das Signal, das Du mit dieser Einstellung sendest, finde ich fatal! Damit relativieren wir doch unseren eigenen Anspruch und Auftrag! Wie sollen dann die Schüler uns noch ernstnehmen?

Außerdem: Was heißt hier "Problemschüler abzusägen hilft in der Regel nicht viel"?
Ich lasse mich doch nicht erpressen! Bringt ein Schüler ungenügende Leistungen oder fehlt schuldhaft, bekommt er die entsprechende Note! Punkt!
Fehlende Konsequenz hat noch nie etwas Gutes hervorgebracht!
Streng genommen werden wir dann unserer Verantwortung gerade Problemschülern gegenüber nicht gerecht!

So wir Dir jeder Betrieb "dankbar" sein für solche Bewerber - und die Gesellschaft auch für eine weitere gescheiterte Existenz! Und der Schüler selbst? Der hat die letzte Chance verpaßt zu lernen, daß ER es ist, der sich ggf. "absägt!"


Um Mißveständnissen vorzubeugen: Jeder Schüler ist ein individueller Einzelfall. Und natürlich soll der Lehrer ihm nicht leichtfertig die Zukkunft verbauen - aber tun wir das nicht gerade aus einer falsch verstandenen Nachgiebigkeit heraus?


LG

Hesse


@hesseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.07.2013 18:46:12

Natürlich würde ich die Argumente, die ich in meinen letzten
Posts geäußert habe, mit Sicherheit nie einem Schüler
gegenüber äußern. Solche "Caritas"-Methoden wende ich auch
nicht häufig an; das waren Individualentscheidungen, so wie
das in deinem letzten Satz anklang. Es würde zu weit führen,
die Gegebenheiten hier in ihrer Gesamtheit darzustellen. In
einem Fall ging es um ein Mädchen mit Migrationshintergrund,
die mit Mühe und Not (und zweimaligem Wiederholen) überhaupt
bis in die 10. gekommen ist und sich immer sehr schwer getan
hat. Sie will Krankenschwester werden, hat aber keinen
Ausbildungsplatz bekommen und wird erst einmal die
einjährige Berufsfachschule im Gesundheitswesen besuchen. Da
sind andere Fächer wichtiger als Englisch.

Natürlich sehe ich mein Fach nicht generell als unwichtig
an. Eher im Gegenteil sage ich meinen Schülern, dass
Englisch heute in den meisten Berufszweigen eine Rolle
spielt.Es geht hier für mich um einen absoluten Ausnahmefall
.


Naneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.07.2013 08:52:57

Gott sei dank, dann sind wir uns ja einig


LG

Hesse


Caritas vs. harter Hundneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poodledoodle Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.07.2013 13:52:03

Lehrer müssten viel stärker zwischendurch "harter Hund" sein können.
Die Schüler sehen doch gar nicht die Konsequenzen eines Scheißabschlusses.

Das größte Problem von Schule heute ist die fehlende Möglichkeit zur Disziplinierung. Aus Angst davor, Autorität auszuüben, vielleicht auch aus der leidvollen geschichtlichen Erfahrung von Machtmissbrauch, tun wir heute genau das Gegenteil, wir überlassen die Kinder sich selbst.

"Na, Peterle, hast du nicht Lust ganz lustig ein paar ganz lustige Buchstaben zu zeichnen?"
Damit kommen wir nicht weiter (siehe neueste Studien zu Lesekompetenz und Rechtschreibleistungen).

Die Überschrift sagt schon alles, wahrscheinlich hast du es gar nicht bewusst gewählt. Es gibt das Dazwischen nicht mehr, die gute Autorität, die Möglichkeit das Lernen und Üben zu erzwingen um dann hinterher stolz zu sein.

Im Gegenteil, der Lehrer wird immer mehr in seiner Autorität beschnitten. Demnächst kommt noch ein Lehrer ins Gefängnis, wegen Freiheitsberaubung, weil er klein Peterle auf den Stuhl gezwungen hat.

Ich finde, wir tun unseren Kindern mit diesem laissez-faire etwas an. Bei Schulleitern scheint es im Moment Trend zu sein, allen Eltern und Schülern die Füße zu küssen, damit die Anwahlzahlen stimmen. Und eine Schule, die den Ruf hat, gute Noten ohne viel Arbeit zu vergeben, ist natürlich beliebter.

Die meisten Schüler sind heutzutage vernünftiger als die Schulpolitiker und die Schulleiter. Die Lehrer lasse ich mal außen vor, es gibt solche und solche.


Aus der Praxisneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sitara77 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.07.2013 14:09:16

Wir haben in unseren Maßnahmen ständig mit Teilnehmern zu tun, die Noten oder ganze Abschlüsse geschenkt bekommen haben...
(Ich weiß nicht, welchem Umstand das zu verdanken ist, aber in zumindest Niedersachsen bekommen Schülert an BBS (o.ä.), meiner Meinung nach, teilweise Realschulabschlüsse geschenkt. Sie haben zwar schlechte Noten, aber der Abschluss steht.)

Die Jugendlichen bekommen wegen der schlechten Noten aber trotzdem keine Ausbildung. Oder beginnen sogar eine, scheitern dann aber, weil sie nach dem gleichen Muster weiter machen, wie sie es in der Schule gelernt haben. Immerhin hat es ja auch dort geklappt.
Und dann sitzen sie bei uns und wir sollen sie in Ausbildung vermitteln. Zum Teil können die Jugendlichen (mit Haupt- oder Realschulabschluss) keine Diktate der 5. oder 6. Klasse schreiben. Und ich rege mich da nicht über die 2 - 3 Flüchtigkeitsfehler auf, sondern über 15 und mehr bei unter 200 Worten, die ich ohnehin kaum entziffern kann, weil die Jugendlichen kaum noch in der Lage sind mit der Hand zu schreiben...

Ich persönlich fände es wichtig, wenn der "harte Hund" den Vorrang hätte, denn ich bin sicher, dass dann auch die Schulabschlüsse ihre Wertigkeit zurück bekommen...


Dilemmaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poodledoodle Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.07.2013 14:29:12 geändert: 13.07.2013 20:47:06

Das Dilemma ist aber, dass Lehrer nicht genug Möglichkeiten haben zu disziplinieren. Das ist von der Schulpolitik so gewollt.

Die Schüler spüren 10 Jahre keine Konsequenzen (jetzt wurde ja sogar das Sitzenbleiben abgeschafft) und dann lässt man sie entweder mit einem Scheißabschluss (harter Hund) oder einen gefaktem Abschluss (Caritas) in die Welt. Beides ist menschenverachtend. Die Kinder (für mich sind alle Schüler bis Klasse 13 Kinder) brauchen jeden Tag einen viel engeren Rahmen. Den verweigern wir ihnen aber.
Deshalb bereitet es vielen Lehrern zu Recht Unbehagen, den Abschluss zu "vermasseln".


@sitaraneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.07.2013 14:48:25

Absolute Zustimmung.

Wir Lehrer machen uns unglaubwürdig, wenn wir ständig 4- statt 5 verteilen und niemand den Mut hat, eine ehrliche 5 zu geben, wenn sie verdient ist.

Die zukünftigen Arbeitgeber / Lehrherren kennen die umliegenden Schulen und die Schüler, die so als Azubis von ihnen bekommen, sehr genau und wissen, wie sie die Zeugnisse einordnen müssen. Die schlagen manchmal die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sich dort halbe Analphabeten bewerben.

Die SchülerInnen, um die es hier geht, haben alle in den letzten Schuljahren von ihren Lehrern immer wieder Ermahnungen und Warnungen und vor allem Chancen bekommen. Eine schlechte Note fällt nicht einfach vom Himmel.

Wenn die SuS diese Warnungen nicht ernst genommen haben, weil sie gelernt haben, dass es am Ende des SJ doch immer wieder irgendwie hinhaut, wenn auch nur knapp, dann werden sie im letzten (Halb)jahr auch keinen vernünftigen Endspurt einlegen.
Viele SuS haben doch gar nicht mehr gelernt, sich richtig anzustrengen, um ein ein Ziel, das fast hoffnungslos weit entfernt ist, doch noch zu erreichen.

Den 'harten Hund' kann man natürlich nur rauskehren, wenn sich das Kollegium einig ist - und daran hapert es meistens. Wenn es in dem Kollegium auch reichlich 'Caritas'-Anhänger gibt, machen wir uns auch unglaubwürdig und angreifbar. Aber Konsequenz ist in vielen Kollegien ein Fremdwort.


Einigkeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poodledoodle Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.07.2013 14:56:38 geändert: 11.07.2013 15:00:13

Einigkeit im Kollegium ist scheinbar auch nicht mehr politisch gewollt.

Kennt ihr auch die neuen Schulleitungen? Einen Keil zwischen das Kollegium treiben, Pöstchen nach Gutsherrenart verteilen, Neulehrer nach Gefolge-Erwartungen einstellen.
Lehrer dem Schülermobbing preisgeben, Schülern und Eltern in den Allerwertesten kriechen.

Nachtrag: Mit einer guten Note bist du als Lehrer weniger angreifbar, eine schlechte musst du im Rechtsfall dem Anwalt belegen, außerdem musst du Förderberichte schreiben, dich ggf. mit wütenden Eltern herumschlagen und der Schulleiter sieht das auch nicht gern.


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