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Forum: "Warum haben wir LehrerInnen einen so schlechten Ruf?"

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Warum haben wir LehrerInnen einen so schlechten Ruf?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ankajo Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.10.2004 14:00:13

Wenn ich sehe, mit welchem Einsatz und welchen pädagogischen Überlegungen viele KollegInnen arbeiten - gerade bei 4teachers und in meinem eigenen Kollegium wird das sichtbar - dann frage ich mich, warum wir in der Gesellschaft so schlecht dastehen. Schwarze Schafe gibt es doch in jedem Beruf. In meinem Freundeskreis gibt es viele engagierte KolleIgnnen, die auch nach 20 Jahren Unterrichtersfahrung Weiterbildung betreiben, viel Neues ausprobieren und Spaß am Job haben.


leider...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: willy666 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.10.2004 14:19:29

Weil es leider auch dementsprechend viele Kollegen/innen gibt, die die letzten 10 Jahre bis zur Pensionierung einfach nur noch absitzten (wollen)... ist leider so.


von lehrerinnen und lehrernneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.10.2004 14:21:42

bekommen kinder, jugendliche und junge erwachsene gesagt was sie tun sollen. sie bekommen unablässig aufträge, sollen manipuliert und inszeniert werden. es wird druck ausgeübt durch schulnoten und "abschlüsse".
wenn das mal nicht unangenehm ist.
und es sieht aus als ob unendlich viele leute in deutschland, die das schulsystem mehr oder weniger gern durchlaufen haben, immer noch glauben, es müsse halt so sein.
alternativen blühen hauptsächlich neben dem staatlichen schulwesen. die schulbehörden scheinen das kaum zu merken. vielleicht finden sie es eher lästig?


in meinem begrenzten Umfeldneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.10.2004 16:00:28

bemerke ich in den letzten zwei Jahren entgegen dem wohl allgemeinen Trend eine Rufverbesserung der Lehrkräfte, worüber ich mich natürlich freue. Pauschales Herziehen über Lehrer, die ja ohnehin nur ferien hätten und überdies nur halbe Tage arbeiten, findet hier schon lange nicht mehr statt. Neulich erst unterhielt ich mich mit einemVater eines Schülers u. a. über die bevorstehenden Herbstferien, und dieser Vater sagte doch allen Ernstes, dass diese Ferien ja für uns Lehrer ganz wichtig seien, um Kräfte zu sammeln, Erlebnisse und Erfahrungen sacken zu lassen, um neue Kreativitätsschübe haben zu können. Und dieser Vater war Freiberufler!

Lebe ich auf'm Mond oder geht es vielleicht anderen auch so?


Stimmt!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elke2 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.10.2004 16:28:20

Das,was bernstein schreibt,habe ich auch schon bemerkt! Ich bekomme öfter zu hören: " Ich möchte heutzutage kein Lehrer sein!Die Kinder werden ja immer schwieriger! Und dann noch die Auseinandersetzungen mit den Eltern, die überzogene Ansprüche an Schule und Lehrer stellen !....."
Also haben wir doch kein sooo schlechtes Ansehen mehr trotz der vielen Ferien,oder?? LG elke2


meine Meinungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.10.2004 16:38:52

Mir ist es in letzter Zeit auch öfter aufgefallen, dass doch recht viele Eltern wohlwollend auf einen zugehen.
Außerdem höre ich oft: Hut ab, deinen Beruf möchte ich wirklich nicht ausüben.

Trotzdem kenne auch ich Lehrer, die die Zeit absitzen.
Ich kenne Lehrer, die generell ihre Tasche in der Schule lassen und am folgenden Tag in ihrem Aktenordner eine Seite weiter schlagen - ohne weitere Vorbereitung (hat ja die letzten 20 Jahre gut geklappt).
Und ich kenne auch junge Lehrer, die von Anfang an sagen: Bei aller Liebe, ich mache meinen Unterricht und dann ist Schluss.

DAzu kommen noch andere Dinge:
Lehrer sind es gewohnt, eine eigene Meinung zu vertreten - und das tun sie auch ständig.

Sie fallen auch außerhalb der Schule häufig auf, weil sie immer eine Antwort parat haben.

Sie können wirklich nachmittags in der Stadt laufen oder im Garten arbeiten, Segeln oder Golfen gehen ... Dass sie dafür abends an ihren Schreibtischen sitzen oder sich im 4t tummeln, sieht ja keiner.

Sie sind - von einigen (Bundes)-Ländern abgesehen - zu keinerlei Fortbildung gezwungen und gelten als fortbildungsmüde (bei den vielen schlechten Fortbildungen, die ich in den letzten 5 Jahren genossen habe, finde ich es kaum verwunderlich).

Viele Lehrer geben auch nach 20 oder 30 Jahren einfach auf, weil keinerlei Maßnahmen, die sie ergriffen haben, wirklich zu einer Verbesserung der Bedingungen geführt hat, weil die Kultusministerien sie wie einen Spielball benutzt und sie es leid sind, immer wieder andere Ideen der Kumis ausbaden zu müssen.
Und wie rolf schon sagt: Wenn man doch die Initiative ergreift, ist es oft so, dass man Steine in den Weg geräumt bekommt, statt das Engagement zu begrüßen. Freie Schulen und offene Konzepte findet man hier im norddeutschen Raum so gut wie gar nicht.

Um so glücklicher bin ich, hier ein Forum gefunden zu haben, in dem sich so viele engagierte Kollegen tummeln, die es nicht leid sind, sich Gedanken und Arbeit zu machen und beides miteinander zuteilen.

Palim


"Umfeld"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: physikass Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.10.2004 17:20:12

Hm .. also ich kenne es so .. vielleicht komme ich auch aus dem "falschen "Umfeld" ... aber in meinem "Umfeld" (wie auch immer man dieses Wort definiert) kenne ich nur die Aussagen "Lehrer haben nix zu tun", "immer nur ferien" usw ... sogar meine Familie, obwohl sie wissen, dass ich Lehrerin werden möchte, ist total hitzig gegen diesen Beruf. Ihr müsstet sie mal redne hören .. diese utopischen Aussagen sind fast schon wieder zum Lachen wenn's nicht so ernst wäre .. na ja ... "Der Geduldige schreitet allen vorran" - also ist doch gut dass wir so geduldig sind, oder? Irgendwann werden "die anderen" schon merken was sie reden, und wenn nicht, was soll's? Wir wissen doch wie es ist
physikass


Ähnliches erlebtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: doris1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.10.2004 17:28:50

Bei mehrtätigen Klassenfahrten trafen mich schon häufig mitleidige Blicke und Aussagen der Eltern wie.... ich möchte nicht mit Íhnen tauschen.... Ich glaube, dass viele Eltern sehr wohl unsere Anstrengungen zu schätzen wissen und unseren Einsatz sehen. Das Problem liegt vielmehr bei den Medien - die verallgemeinern nämlich ständig und beschimpfen unseren Berufsstand aufs Erbärmlichste. Will die Politik dann von den eignen Problemen ablenken, sucht man natürlich nach dem "Schwarzen Peter" - da kommen wir gerade recht!


keine rufverbesserung in sichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: stella73 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.10.2004 20:10:34

melde ich mal aus wien... mir kommt vor, dass es immer schlimmer statt besser wird. ich trau mich bald nicht mehr sagen, was ich beruflich mache... ob das beim friseur ist oder abends beim weggehen - die reaktion fällt immer gleich aus. mir ginge es ja gut!!! und ob ich auch so viel jammere, wie so viele lehrer und lehrerinnen, was ja eigentlich eine frechheit wäre. nix zu tun und forderungen stellen...

ich hab das längst aufgegeben, da was zu sagen. es ist ermüdend. und wenn ich mal unaufmerksam bin und mir rausrutscht, dass ich ganz schön geschafft bin von der schule, ernte ich sowieso gleich wieder diesen bedeutungsschwangeren blick... die faulen lehrer - eh klar...


schuleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.10.2004 23:02:34

ich denke das liegt daran, dass wir uns an schlechte erlebnisse besser erinnern als an gute.

und jeder hatte in seinem schulleben mal einen miesen lehrer/lehrerin.

ausserdem liegt es auch an den lehrern selber. sie machen ihre arbeit für schüler und lehrer nicht präsent.
es muss für die schüler erkennbar sein, dass eine lehrkraft sich auf den unterricht vorbereitet. dazu muss diese aber auch wissenslücken zugeben, die sie dann zum nächsten mal aufbereitet.
solange lehrkräfte meinen nach aussen perfekt und allwissend erscheinen zu müssen, solange werden sich andere gegen diese "oberlehrer" stellen.


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