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Forum: "Pegida im Unterricht?!"

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rojiblanconeuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.01.2015 16:52:51 geändert: 09.01.2015 17:16:17

Mit Deinen Aussagen zu Pegida sprichst Du mir aus der Seele!
Wir haben die Schüler im Sinne der Demokratie, Toleranz nund Völkerverständigung zu erziehen - wo findet sich dies bei Pegida???



LG

Hesse


Hesse, ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ohneschule Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.01.2015 18:15:17

natürlich sind Schüler so zu erziehen, wie du es korrekt formulierst.

Es darf aber auch keine einseitigen Unterweisungen geben. Dann werden sie nämlich manipuliert oder im schlimmeren Fall indoktriniert.
Weiter muss ich mich als Lehrer mit meiner eigenen Meinung zurückhalten, damit ich mir nicht den Vorwurf der Beeinflussung aussetze. Persönliche Befindlichkeiten oder gar überbordene Emotionen haben da gar nichts zu suchen. Ich erwarte von einem Lehrer einfach, dass er sich entsprechend zurücknimmt.

Als Lehrer ist es meine Pflicht, das Thema didaktisch so aufzubereiten, dass möglichst alle Facetten angesprochen werden.
In der kritischen Auseinandersetzung mit verschiedenen oder gar gegensätzlichen Positionen wird es erst möglich sein, das Phänomen "Pegida" korrekt einzuordnen.
Evtl. kann am Schluss dabei herauskommen, dass Pegida als islamfeindlich entlarvt wird. Es kann aber auch zu einem viel differenzierteren Bild von Pegida führen.
Erst dann ist es den Schülern möglich, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Für falsch oder zumindest recht fahrlässig halte ich jedoch die "hemdsärmlige" Beschäftigung mit dem Thema, indem ich als Lehrkraft die Schüler in Richtung MEINER vorgefassten und damit einseitigen Meinung unterweise.
Diese Vorgehensweise passt nun gar nicht zu unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung, und damit erziehe ich die Schüler auch nicht im Sinne unserer Verfassung.


Also da bin ich jetzt anderer Meinung!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.01.2015 18:37:43

Eben weil ich Lehrer bin (und nicht nur bloßer Faktenvermittler!) darf und soll ich meine eigene Meinung in den Unterricht einbringen. Ich muss sie aber ganz konkret als meine Meinung kennzeichnen.
Also: Fakten vermitteln, Pro und Contra beleuchten und dann Stellung nehmen.
Sonst mache ich genau das, was pegida-Protagonisten bekritteln.
Ich möchte in keiner islamischen Gesellschaft leben, aber auch nicht in einer Gesellschaft, in der Werte wie Toleranz, Emphatie, Asyl, Demokratie und andere bloße "Papiertiger" sind.
Ich möchte in keiner Gesellschaft leben, wo der Druck der Straße Richtschnur der Politik wird, wo bloßes uninforiertes Nachgeplappere von Stammtischparolen die Weichen stellt.
Deswegen beziehe ich Stellung, auch im Unterricht!
rfalio


rfalio, ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ohneschule Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.01.2015 18:49:45

Entschuldigung, habe ich etwas Anderes geschrieben? Natürlich kann ich am Ende des Unterrichts, nachdem sich die Schüler mit unterschiedlichen Materialien befasst haben und in der Sache einigermaßen "sattelfest" sind, auch meine Meinung äußern. Oft fordern das die Schüler sogar.

Es kommt aber auf die richtige Reihenfolge an.


Vielleichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.01.2015 19:11:36 geändert: 09.01.2015 19:12:17

ist es ja auch nicht ganz unerheblich, sich klar zu machen, welche Schülerschaft man vor sich hat.

Eine Klasse mit Schülern, die mehrheitlich von ihren Eltern in Richtung PEGIDA beeinflusst sind, ist sicher anders zu behandeln als eine Klasse, die schon mit ihren Eltern an Anti-Pegida-Demos teilgenommen hat - also eine regionale Angelegenheit ..... um es mal vorsichtig auszudrücken


Schließe mich...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rojiblanco Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.01.2015 19:32:33

... rfalio an!

Ich habe eine Meinung, ich bin Vorbild und ich darf das meinen SuS auch genauso zeigen.

Das ich meine SuS nicht anders bewertet, weil Sie anderen Meinungen haben ist klar, jedoch kann ich deutlich machen, dass es Themen gibt wo ich kein Spaß verstehe.

Wenn ein Judenwitz kommt, beziehe ich Stellung, da erarbeite ich in Gruppenarbeit nicht die Historie des Witzes, die Usmtände des Witzes und die politische Korrektheit.

Wenn er gut ist wird gelacht, wenn er beleidigend oder rassistisch oder anti-semitisch ist, wird verbal das deutlich gemacht. Punkt um!

PEGIDA wird von mir eben so deutlich (aber sachlich einwandfrei) verbal angegangen.


@Klexel
Das Ricthige ist richtig... auch in Dresden!
Das Falsche ist falsch... Auch in Dresden!

Das Klientel in meiner Klasse entscheidet nicht ob ich Weltoffenheit oder Fremdenfeindlichkeit propagiere.

Im Gegenteil, ich arbeite an einer Hauptzschule wo NPD Themen und Sichtweisen stark vertreten sind.

Da arbeite ich gezielt immer wieder gegen an, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit Bildung.
Die SuS sitzen diesen Thesen nämlich auf, weil sie einfach (und falsch) sind. Wenn man ihnen aber deutlich macht, was das bedeutet, verstehen alle, dass das nicht gutzuheißen ist.

Dementsprechend finde ich Deinen Einwand menschlich nachvollziehbar (einfacher Weg ist sicherlich mit dem Strom) aber nicht richtig. Das kann ich nicht und das will ich nicht.


klexel, ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ohneschule Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.01.2015 19:48:07

klar, die Schüler kommen mit unterschiedlichem Wissen oder auch subjektiven Meinungen in den Unterricht.

Eine Schülerin berichtet im Forum, dass jeder Schüler fünf Fragen zu Pegida notieren sollte. Gut, da handelt es sich offenbar um ein Gymnasium.

Bewährt hat sich auch Folgendes: Jeder Schüler schreibt stichwortartig auf, was er über Pegida weiß. Die Lehrkraft wertet es aus (ist allerdings ziemlich zeitraubend). Das Blatt heftet dann jeder in seiner Mappe ab oder das Ergebnis kann auch als Plakataushang in der Klasse aufgehängt werden.

Im Unterricht wird dann auf die Punkte eingegangen. Hinweise zum methodischen Vorgehen erspare ich mir.

Zumindest sollten die anfangs geäußerten Schülermeinungen mit dem hoffentlichen Erkenntnisgewinn vergleichen werden.
Die Schüler finden ihre Meinung evtl. bestätigt oder sie erkennen, dass sie aufgrund der Faktenlage nicht haltbar ist.
Daraus können sich spannende Diskussionen ergeben.


Spannende Diskussionen?!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rojiblanco Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.01.2015 21:39:22 geändert: 09.01.2015 23:31:51

Wie soll denn das gehen?! Und ist das ein wirkliches Ziel?!

Stell Dir vor es gibt zwei SuS wie uns.

Wie willst Du als Lehrer das bitte moderieren ohne die eine oder andere
Meinung argumentativ zu zerlegen und ohne Deine Meinung deutlich zu
Tage zu tragen?!

Über welche Fakten soll denn diskutiert werden?!
Die der "Lügenpresse" ... Siehe mein Posting
oder die der zig Tausend "Deppen"?!

Gegen diese Argumentation der PEGIDA-Leute ist kein Kraut gewachsen,
jedenfalls nicht unter den Bedingungen der habermasschen Diskurstheorie.

Und die sollte doch ein Maßstab in der Schule sein, oder?!
So habe ich zumindestens Deine Auslassungen verstanden!



Tipp:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ohneschule Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.01.2015 10:01:55


Informiere dich bitte bei sachkundigen Kollegen über die Didaktik und Methodik des Politikunterrichts.


@ohneschuleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: schwingrid Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.01.2015 11:43:09 geändert: 10.01.2015 11:43:55

Es wäre dienlich, wenn wir alle etwas weniger unterhalb der gebotenen Grenzen fairen Umgangs miteinander agieren würden.

Im Übrigen bin ich gegen PEGIDA und nehme dazu Stellung, gerade weil ich Geschichte und Sozialkunde unterrichte. Und ich lasse mir auch nicht mangelnde didaktische oder sonstige Kompetenz unterstellen, nur weil jemandem mein Mut aufstößt, selbst anstößig zu sein.

"Seid Sand, nicht Öl im Getriebe der Welt" - diesen Günther-Eich-Satz verstehe ich nicht als prinzipielle Quertreiberei, sondern als gezielte Bremse, wo ich es für nötig erachte - auch im Unterricht.


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