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Forum: "Der Papst ist gestorben..."

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Differenzierungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: meike Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.04.2005 17:35:28

Also ich habe differenziert:
Medienberichte: schrecklich
Papsttod und Glaube: jeder wie er will.

Natürlich hat Johannes Paul II. auch viel zum Umbruch zB in Polen getan. Aber dennoch kann ich doch sagen, dass mir einige Punkte nicht einleuchten. Und das gilt für die gesamte Kirche. Und der Papst hat nun einmal die Möglichkeit, einiges zu ändern.

Allerdings hatte ich nicht den Eindruck, dass in diesem thread jemand persönlich angegriffen wurde.


Rituale rund um Sterben und Todneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.04.2005 17:42:59 geändert: 05.04.2005 17:44:16

Auch wenn der Medienrummel kritisch zu sehen ist, wird mir eines immer klarer: Sterben und Tod wird in der Regel kaum zur Sprache gebracht und es gibt kaum / keine Kultur des Sterbens / des Trauerns. Dies brauchen wir aber, denn nur so können wir nach dem Tod eines geliebten Menschens weiterleben. Trauerarbeit muss geleistet werden und dazu brauchen wir auch äußere Formen. Aufbahren ist eine Form, die auch (oder wieder?) üblich ist. Und was ist bitte daran eklig? Wer einen Toten nicht sehen will, wird nicht dazu gezwungen! Ich persönlich fand es aber gut, dass ich ( als 14 jährige) von meinem toten Vater abschied nehmen konnte und denke, dass dies vielen Menschen auch beim Papst wichtig ist.
Übrigens: die meisten Toten (wenn sie nicht durch schwere Verletzungen entstellt sind) sehen friedlich - glücklich aus.
Frei nach einem anderen christlichen Buch würde ich formulieren: Wir dürfen unsere Kinder nicht um den Tod / die Trauer betrügen!


Medienrummel in der Kritikneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: event Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.04.2005 18:11:21

Die Berichterstattung über den Tod und die damit verbundenen Rituale und Feierlichkeiten werden hier sehr kontrovers diskutiert. Dieser Medienrummel, wie er oft genannt wird, ist keine Erfindung der letzten Jahre. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, die gleichen Bilder als Kind (1963) im Fernsehen verfolgt zu haben. Da wurde auch gezeigt, wie der tote Johannes XXIII in einer Prozession in den Petersdom gebracht wurde und tausende von Menschen von ihm Abschied
nahmen. Muss für mich wohl sehr beeindruckend gewesen sein , wenn ich mich noch heute an diese Bilder erinnern kann. Es gibt mit Sicherheit mehr als die erwarteten 2 Millionen gläubige Menschen auf der Welt, die auf dem Weg der medialen Übertragung Abschied nehmen können. Und man sollte nicht vergessen, die Kirche macht das Ganze öffentlich und möchte das auch.


Medienrummelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.04.2005 18:23:57

Fragt man isch immer, was zuerst da war? die Sensationsgier der Massen, auf die die Medien nur reagieren? Oder Medien, die uns zur Sensationsgier erziehen?

Bei aller Aktualität der Berichterstattung bin ich jedoch der Meinung, dass sie ein wenig weit geht. Als Interessierte möchte ich wissen, ob der Papst als über 80-jähriger krank ist, ernsthaft krank ist, im Sterben liegt, gestorben ist.
Ich bin nicht daran interessiert, ob er eine Infektion im Urinaltrakt hatte, oder daran, eine stündliches Update darüber zu bekommen, in welcher Reihenfolge die Organe versagen.

Vielleicht erleben wir mit dem Ableben des nächsten Papstes eine Stuhlprobenuntersuchung per Videokonferenz auf den Petersplatz geschaltet.
Das ist alles so unwürdig!!






@katrinschmitzneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christine_sk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.04.2005 18:42:13

Du kannst vielleicht die Bilder pietätlos finden, darüber läßt sich streiten. Aber zu sagen, das ist ekelig, finde ich sehr furchtbar. Wie in einem der Beiträge angesprochen, ist es wichtig, eine Kultur des Sterbens und Todes zu pflegen. Der Tod ist Teil des Lebens und zur Zeit Leben wir immer mehr so, als gebe es den Tod nicht, er wird tabuisiert. Die Gefahr sind solche Äußerungen, wie die von einem Politiker, der am liebsten die Alten schnell unter der Erde sehen möchte. Dem dient das Wort ekelig in diesem Zusammenhang . Es ist schade, dass wir es immer weniger fertig bringen, uns von Angehörigen zu verabschieden.


zu : Leute bremst euchneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: stantoni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.04.2005 19:50:53

soweit ich das weiß, predigt jesus in der bergpredigt liebe, gerechtigkeit und geht den weg der "kleinen". er predigt nicht die herrschaft von oben. die katholische kirche aber geht den weg der macht - verbunden mit staatsinteressen. wem folgt der papst, wem folgt die katholische kirche nach?
gruß, stantoni


Tabuthema Todneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: meike Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.04.2005 19:58:46

Die Art und Weise, wie der Vatikan mit dem Tod des Papstes umgeht, finde ich gut, "bricht" sie damit doch das immer noch aktuelle Tabu Tod.

Aber muss die Bild-Zeitung eine Nahaufnahme des Gesichtes des aufgebahrten Papstes zeigen?

Sicherlich ist die Übertragung im TV ein Weg, Gläubige aus aller Welt an den Begräbnisfeierlichkeiten teilnehmen zu lassen. Aber es gibt Grenzen, und die Bild hat diese Grenze für mich überschritten. Und einen Kommentar wie "seien sie live dabei, wenn der Papst stirbt" finde ich einfach nur unpassend.


@meikeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: stantoni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.04.2005 20:01:59

da stimme ich dir zu - nur ist meinen schülerInnen (förderschule) der medienrummel nicht suspekt, die nehmen das ganze gedöns eins zu eins und kommen montag zur schule: der papst ist gestorben ich bin ganz traurig...
(vor 8 wochen haben jugendliche in stuttgart einen mann totgeprügelt - da war und ist kein interesse geschweige denn betroffenheit, trauer etc. in den medien wird dann gar berichtet, jugendliche hätten einen wohnsitzlosen totgeschlagen. darauf kommt es an: der eine ist wohnsitzlos - und das ist dann für die medien offenbar ein hinreichender grund, dass er getötet wird. und jetzt stirbt der papst. der steht in der hierarchie ganz weit oben - und entsprechend wird das interesse gepuscht. und denke ich daran, welche religiösen anwandlungen der derzeitige amerikanische präsident hat keimt in mir zumindest der verdacht, dass da das eine mit dem anderen hand in hand geht, dass das mediengegeifere vielleicht doch auch einen politischen hintergrund ...?)
das macht mich wüüüüüüüüüüüütend. heut hab ich gelesen, dass eine gräfin thurn und thaxis im fs gar behauptet hat, der papst sei ein frauenrechtler gewesen.
und all dieses gedöns - ach!
gechichtlich ist dieses thema in der schule ganz klar zu behandeln, nicht aber als glaubensthema. ich bin der meinung, dass glaube (bzw. religionsunterricht), etwas ureigen privates, intimes, in der schule NICHTS verloren hat.

seht mir bitte den ton nach - es regt mich wirklich auf.
gruß, stantoni


@stantonineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.04.2005 20:09:02

falls es dich interessiert...
es gibt ein interessantes buch von david yallop:im namen gottes
das beschäftigt sich mit den verstrickungen des vatikans in internationale finanzgeschäfte und enthüllt intrigen im machtzentrum der katholischen kirche.
lesenswert
skole


@skoleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: stantoni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.04.2005 20:10:22

da werd ich danach kucken. danke.
und ansonste immer wieder: daschner...
gruß, stantoni


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