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Forum: "Fortbildungspflicht für Lehrer in Hessen"

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Fortbildungspflicht für Lehrer in Hessenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: butter Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.10.2005 18:40:04

In Hessen ist das Lehrerbildungsgesetz überarbeitet worden. Demnach besteht seit 2005 eine Fortbildungspflicht für die Lehrkräfte. Was bedeutet das?
Jede Fortbildung, an der man teilnimmt, wird mit Leistungspunkten bescheinigt, aber auch für andere Dinge wie eine Mentorentätigkeit erhält man Punkte. Für eine halbtägige Veranstaltung erhält man beispielsweise 5 Punkte, für eine ganztägige Fortbildung 10 Punkte. Innerhalb von 3 Jahren sind 150 Leistungspunkte zu sammeln. Alle Fortbildungsbescheinigungen und weiteren Nachweise sind in einem so genannten Qualifizierungsportfolio abzuheften und auf Anforderung der Schulleitung vorzulegen.

Zu diesem Modell gibt es eine Menge Kritik.
Was haltet ihr davon? butter


völliger Schwachsinnneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.10.2005 19:12:53 geändert: 25.10.2005 19:13:28

Was gilt als Fortbildung? Ein eintägiger Kurs über "das Liebesleben der Backsteine bei senkrechter Sonneneinstrahlung" ist mehr wert als die private Auseinandersetzung mit einem Thema, zu dem man Bücher anschafft, sie liest und versucht, die Erkenntnisse im Unterricht umzusetzten?

Welche Fortbildungen werden überhaupt angeboten? Muss ich denn eine Fortbildung über kooperatives Lernen machen, weil sie die einzige ist, die angeboten wird, obwohl ich das bereits seit Jahren in meinem Unterricht praktiziere?

Decke ich jetzt meine Punkte mit einem Kurs über Synchronschwimmen ab, obwohl ich keine Gelegenheit habe mit meine Schülern überhaupt ein Schwimmbad aufzusuchen?

Wer trägt die Kosten? Welchen Qualitätsstandards haben die Fortbildungen zu genügen?

Bevor so was eingeführt wird, müssen die Landesregierungen erst einmal in Vorleistung gehen und Entsprechendes anbieten. Ich würde mich gerne fortbilden. Für Englisch SEK I gab es in ganz Niedersachen nicht eine einzige Fortbildung in den letzten zwei Jahren!



Halbwertszeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sth Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.10.2005 19:27:02

Das Studium liegt schon eine Weile zurück, man findet seinen Stil - und war es das dann?

Wir haben seit einer Weile in Bayern Fortbildungspflicht, ich weiß nicht mehr genau,wie viele Fortbildungstage wir nachweisen müssen. Es geht auch über einen Zeitraum von mehrern Jahren, so dass man auch durchaus warten kann, bis interessante Fortbildungen im Programm sind.

Es hörte sich am Anfang viel an, aber mit nur ein wenig Engagement bekommt man seinen Plan recht schnell übervoll.

Bei der Auswahl von Fortbildungsveranstaltungen ist es natürlich von Vorteil solche auszuwählen, die auch sinnvoll und passend sind. Aber dass muss ich Leuten mit einer gewissen Bildung hier nicht extra erklären, oder?


Motivation?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: leva Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.10.2005 19:36:16

So motiviert man Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

Soll es eigentlich darum gehen, dass die Lehrkräfte sich fortbilden und etwas lernen oder will man nur eine schöne Statistik präsentieren.

Ich denke, dieses Modell wird sich nicht bewähren, denn zum Lernen wird man so niemanden motivieren. Die Leiter der Fortbildungsveranstaltungen werden nun zwar volle Kurse haben, aber dort werden auch viele nur ihre Zeit absitzen.

Man sollte sich lieber Gedanken machen, wie Fortbildungen für Lehrkräfte attraktiv gestaltet werden können (inhaltlich und methodisch). Die Erstattung von Fahrtkosten, Verkürzung der Anfahrtswege, die Auswahl angenehmer Räumlichkeiten, in denen das Arbeiten Spaß macht, Angebote zu den Themen, die Lehrkräfte wirklich interessieren, praxisbezogene Angebote, ... das alles würde wirklich dazu führen, dass man wieder mehr Lust auf Fortbildung bekommt. Aber das kostet natürlich Geld.

Anordnungen und Ausübung von Druck sind billiger.
Wo das enden kann, sehen wir in S-H bei den sog. Netzwerken für Ausbildungslehrkräfte. Dort sitzen etliche Kolleginnen und Kollegen nur ihre Zeit ab, weil sie dazu verdonnert werden, ein Ausbildungszertifikat zu erwerben. Ob das die Qualität der Ausbildung steigert, ist fraglich.

Inzwischen hat man übrigens alles wieder relativiert. Plötzlich heißt es, man kann so ein Zertifikat erwerben, wenn man Ausbildungslehrkraft sein möchte - man muss aber nicht.

Mal sehen, was sich bei euch in Zukunft so tut...

Leva


Das mit dem Stilneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: maria77 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.10.2005 19:46:53

mag schon für einige zutreffen, ich glaube aber nicht, dass sie ihn mit Fortbildungen ändern würden. Ich glaube auch nicht, dass man seinen Unterrichtsstil Jahrzehnte beibehalten kann. Die Schüler, das Schülerverhalten, die Lehrpläne etc, etc. ändern sich und viele Themen schreien nach neuen Unterrichtsformen. Ich finde das mit dem Zwang für Fortbildungen nicht sinnvoll, weil man an einer gezwungenen Teilnahme auch nichts für sich selbst und den Unterricht mitnimmt.Wir haben viele Lehrer, die gerne auf Fortbildungen gehen, aber auch welche, die eben nicht gern gehen. Ihr Unterricht ist desshalb nicht schlechter.
Das mit den Punkten find ich eine Sache, die total daneben ist. Wer will die Punkteverteilung festlegen? Ist es mehr wert, eine Fortbildung besucht zu haben, als Jahrelang eine Sammlung zu verwalten? Wie soll man das beurteilen, was mehr Aufwand ist? Müssen wir uns jetzt einen Dienstordner anlegen, wo unsere ganze "Mehrleistung" abgeheftet wird?
Manchmal mach ich mir ernsthaft Gedanken, was noch so alles auf uns zukommt.


eben immer mehr Bürokratieneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: burzline Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.10.2005 14:56:26 geändert: 26.10.2005 14:57:54

... irgendwann werden wir im Zettelkram ersticken.

Das beste Beispiel habe ich mal bei einer Fortbildung erlebt: alle Gym-Englischlehrer mussten eine dreiteilige Fortbildung zum Thema 'Übergang Klasse 4 zu 5' machen. Aus irgendwelchen Gründen habe ich eine Veranstaltung verpasst. Den Teilnahmenachweis sollte ich aber nur bekommen, wenn ich alle drei Module belegt hatte. Auf meine Anfrage, wie relevant denn dieser Nachweis sei ( was mir also blühen würde, wenn ich ihn nicht hätte) gabs als Antwort: Naja, vorweisen müssen sie den nirgends, aber schon abheften....

Und die Moral von der Geschicht:
Ich habe keinen Nachweis und wurde jetzt im dritten aufeinanderfolgenden Jahr in einer 5. Klasse eingesetzt - obwohl ich doch gar nicht dafür qualifiziert bin


natürlichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elgefe Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.10.2005 10:08:31

ist die fortbildungspflicht für LuL auch in hessen kein garant für mehr unterrichtsqualität...und trotzdem war sie lange überfällig....was in der freien wirtschaft total normal ist (=fortbildung), erscheint vielen LuL als komplette überforderung...zu komisch...

dabei krankt die schule in deutschland u.a. auch am mehr oder weniger fachkompetenten personal...

ein studium alleine macht eben keine guten lehrer....

das müssten einige LuL endlich verstehen und sie könnten die fortbildungspflicht auch positiv sehen...

wenn ich etwas zu sagen hätte, dann würde ich sogar pflichtinhalte für LuL festlegen und dabei wäre mit sicherheit viel psychologie und ein fach zur erlangung von mehr personkompetenz durch selbsterfahrung, z.B.psychodrama...

ein wenig erwachsenenbildung wäre auch net schlecht für die bereichernden umgang mit eltern und zur durchführung von elternabenden....

außerdem würde ich allen LuL die schulrechtlichen bestimmungen verpflichtend nahebringen, denn da haben viele erhebliche kenntnislücken und delegieren eigene verantwortung an falsche stellen....z.b. an die schulleitung


kurz und gut: LuL in hessen und anderswo, freut euch einfach, dass man endlich verstanden hat, dass auch lehrer lernende sind und bleiben...das ist doch auch enlastend...
elgefe


so wie elgefeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.10.2005 10:22:16

möchte ich das auch sehen.
es muss normal sein, dass man sich fortbildet.
in lehrerkreisen wird das oft nicht so gesehen.
ich war jedes jahr einmal zu einer fortbildung an einer lehrerfortbildungsakademie. dort konnte ich erfahren, dass deren angebote nur von etwa 6 prozent der lehrkräfte genutzt wurden. immer wieder mussten interessante angebote ausfallen weil sich zu wenige angemeldet hatten.
es ist normal und wichtig sich fortzubilden.
die meisten hier tun das ja sowieso.


Ich persönlichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ninniach Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.10.2005 17:51:47

finde diese Fortbildungspflicht ganz okay. Es wird ja derzeit in einem sinnvollen Rahmen gehandhabt, das ist zumindest meine Erfahrung damit. Es geht los damit, dass man nicht nur für reine Fortbildungen Punkte bekommt, sondern auch für besondere Tätigkeiten wie Betreuung von Praktikanten oder Mentorentätigkeit. Sehr sinnvoll finde ich, dass man auch Punkte für die selbstständige Beschäftigung mit der Fachliteratur bekommen kann und dass die Punktzahl höher wird, wenn man das Wissen irgendwie in der Schule mit einfließen lässt.

Ich habe jedenfalls nicht so besonders viel gemacht, sondern an Fortbildungen einfach nur das mitgenommen, was mir sinnvoll und nützlich erschien und habe meine Punkte (150 in drei Jahren heißt für mich ca. 50 pro Jahr) schon längst zusammen.

Zum Nachlesen hier nochmal die Bedingungen für die Punktesammlung:
http://lb.bildung.hessen.de/portfolio/

Irgendwie treibt das ganze aber schon auch Blüten. Wird beispielsweise eine Fortbildung vorgeschlagen, stehen oft direkt die Punkte im Vordergrund und die Frage "Gibt es dafür auch Punkte?" oder "Wieviele Punkte kriege ich dafür?" fällt nicht selten vor einer inhaltlichen Frage zur Fortbildung.


Ja, so ist es in Hessenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: uschelz Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.10.2005 19:18:39

Es treibt schon wundersame Blüten dieses neue hessische Fortbildungsgesetz. Neulich waren Kollegen aus unserer Schule beim Imker (=5 Punkte) und haben uns dann alle die neue Erkenntnis in der Mittelstufenkonferenz präsentiert, dass Honig ein Naturprodukt ist. Wow. Fortbildung sei Dank. Leider wusste ich das schon vorher und bekomme dafür keine 5 Punkte.
Neulich gab es bei uns eine Fortbildung an der Schule und kaum einer ging hin. In diesem Jahr gibt es für den gleichen Kram 15 Punkte und es wurden zwei Kurse gebildet. Ist das nun das bessere Konzept? Ob sich diese Kollegen wirklich "fortbilden"?
Nun, wenigstens sind wir die faulen und dummen Kollegen öfter los, die gehen jetzt auf Fortbildung (die fleißigen gehen in den Ferien, denn irgendwer muss ja die anderen vertreten).
Ja und für das selbständige Erarbeiten gibt es nicht wirklich viel Punkte. Zitat unseres Rektors: Woher soll ich denn wissen, womit Sie sich noch beschäftigen?" Grund: Ich habe einen Vortrag vor Fachpublikum zu den neuesten Forschungsergebnissen in meinem studierten Fach gehalten.
Tolles Gesetz. Ich fühle mich verar.., denn ich habe mich immer fortgebildet, immer den schnellsten Weg gesucht (Bücher, Internet ...), um Probleme und anstehende Fragen sofort zu lösen. Dagegen wurden mir drei Fortbildungsveranstaltungen bereits von der Schulleitung verweigert. Um meine Punkte zu bekommen werde ich wohl irgendwann beim Imker lernen müssen, dass Honig ein Naturprodukt ist.
Ach ja, wer die Punkte nicht erreicht, soll Lohnabzug bekommen. Könnte preislich eine Alternative zur Fortbildung sein, denn die Preise sind in Hessen (warum wohl) in die Höhe geschossen.
In diesem Sinne - fröhliches Fortbilden

Eh, es Missverständnisse gibt: Ich bin generell für Fortbildung, nur nicht für Fortbildung nach Punkten.


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