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Forum: "Ich lass jetzt wirklich Dampf ab!"

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Ich lass jetzt wirklich Dampf ab!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.02.2006 23:22:04 geändert: 11.03.2006 16:44:46

Ich bin nun schon seit vielen Jahren Grundschullehrerin in 3/4 in Bayern. Dieses Jahr hab ich wieder eine 4. Klasse. Ende Mai ist bei uns der Probeunterricht für die Kinder, die ins Gymnasium wollen (sollen), und den Schnitt nicht erreicht haben. Bis dahin muss ich in Mathe und Deutsch so ziemlich den gesamten Jahresstoff durchgearbeitet haben, denn darüber werden die Kinder geprüft. Ich hetze wie verrückt durch den Stoff, der immer umfangreicher wird (die armen Kinder!!!), denn ich darf mir nicht nachsagen lassen, ich hätte irgendetwas nicht "behandelt". Neulich hat mir eine Kollegin erzählt, bei ihr in der Klasse hätten viele Kinder Nachhilfeunterricht, in dem vorgearbeitet wird, denn sie hätte den Eltern gesagt, wer aufs Gymnasium will, muss selbst dafür sorgen, dass er den Übertritt schafft. Ist dieses System nicht ein Wahnsinn?


...es sind leiderneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: siebengscheit Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.02.2006 08:14:14

.. wirklich meist die Eltern! Ich gebe viel Nachhilfeunterricht und höre immer wieder von den Eltern,"es muss aber mindestens für die Realschule reichen..!". Da ist man dann als erstes gefragt, die Vorstellungen der Eltern zu relativieren und ihnen klarzumachen, dass es um das Kind geht und nicht um ihre Wünsche. Wir arbeiten nie vor, sondern wiederholen und festigen das bisher Gelernte, versuchen den Spass am Lernen zu wecken, das Selbstvertrauen der Schüler zu aktiviern und sie (manchmal auch gegen ihre Eltern) zu unterstützen. Es klappt häufig dann doch und die Eltern zeigen Einsicht.
Manchmal möchte ich lieber die Eltern zum Nachhilfeunterricht bestellen
Siebengscheit


Und wie gehts weiter?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: keinelehrerin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.02.2006 08:33:21

Wenn die Kinder schon Nachhilfe brauchen, um die Zugangsvoraussetzungen für den Übertritt zu schaffen, dann brauchen sie wohl die Nachhilfe auch auf dem Gymnasium weiterhin.

Diejenigen, die Spätzünder sind, bitte ausgenommen.

Jeder kann mal was nicht verstehen, und / oder einen Durchhänger haben, ist durchaus verständlich.

Aber ist es nicht furchtbar, wenn diese kleinen Menschen schon gepuscht werden. Jedes Elternteil versucht natürlich das Beste für seine Kinder herauszuholen, und dazu gehört nun auch mal die Bildung, am Besten am Gym.
Das wird von der Schulform aber auch weitest gehend so propagiert. O-ton bei einem Elternabend: "Sie haben ihr Kind auf die Schule mit dem höchsten intellektuellen Niveau geschickt."
Hier würde auf den Besuch der Hochschule vorbereitet. Da habe ich ganz schüchtern gewagt einzuwerfen, dass auch Gesamtschulen diesen Zugang - sprich Abi - ermöglichen.
Huch, böse Widerworte, von wegen Niveau der Aufgaben, Umfassenderes Wissen, größere Allgemeinbildung.

Seit G8 hat sich die Zahl der Nachhilfeschüler am Gym vervielfacht.



...nicht unbedingtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: siebengscheit Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.02.2006 10:43:29

.. bedeutet G8 eine Erhöhung der Schüler, die Nachhilfe nehmen, eher eine Verschiebung auf die Realschule hin. Einige Eltern (hier zumindest) sind dem Stress von G8 durchaus bewusst und schicken ihre Kinder, obwohl durchaus "gymnasial-fähig" auf die Realschule.

Nachhilfe soll ja eigentlich Lücken schließen, Stoff festigen und ist auf eine kurze Zeit ausgelegt. Ich sehe es aber immer wieder, dass die Schüler lange, über Jahre hinweg Nachhilfe nehmen - da stellt sich dann schon die Frage nach der richtigen Schulwahl ab der 5. Klasse!

Was mich ärgert ist der Druck, den manche Eltern schon auf die 4. Klässler ausüben, den Notenvergleich, Durchschnittsberechnung und eine "Drei" als Katastrophe.
Siebengscheit


Was ich halt auch so schlimm finde,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.02.2006 12:12:41

ist, dass wir bis zu dem Termin des Probeunterrichts so ziemlich den gesamten Jahresstoff behandelt haben müssen. Da geht es nicht mehr darum, ob die Kinder eventuell bei dem einen oder anderen Thema noch ein wenig Zeit bräuchten, nein, wir müssen durchjagen, um uns nicht nachsagen lassen zu müssen, wir hätten die Kinder nicht richtig vorbereitet. Im neuen Grundschullehrplan nimmt z.B. die Geometrie einen wesentlich größeren Platz ein als bisher. Dieser Stoff kommt dazu- die Zeit bleibt gleich-, also muss man auf Kosten der Kinder hetzen, um alles behandelt zu haben. Ich find's schrecklich!!!
An unserer Volkshochschule gab's letztes Jahr einen Kurs mit dem Thema "Wie schaffe ich den Probeunterricht aufs Gymnasium?" Pervers, oder?!


Der Stoff heißt Jahresstoff!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.02.2006 14:19:44

Wer zwingt dich, das Jahr im Mai (11 Wochen vorher)zu beenden, außer die Ansprüche von übertrittswütigen Eltern. Wenn du einen sauber geplanten Lehrplan hast, kann dir niemand einen Vorwurf machen, dass du im Mai erst beim Stoff vom Mai bist. Ich habe früher in der sechsten Klasse, als es damals noch um den Übertritt in die Realschule ging, dieses Spielchen nicht mitgemacht.
Meine Eltern wussten seit dem ersten Elternabend: ich bin Lehrkraft für alle Kinder und kein Vorbereitungskurs auf Probeunterricht. Gut ist es natürlich, wenn man sich auf Schulhaus- oder gar Schulamtsebene auf solch eine Sprachregelung einigen könnte. Bring das doch mal auf einer Personalversammlung ein. Nur ärgern schafft nur graue Haare.
elefant1


mache da nicht mitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ittak Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.02.2006 14:51:29 geändert: 23.02.2006 14:52:13

Stimme elefant in jeder Hinsicht zu.
Wir sind eine Schule für alle Schüler. Kinder, die mit Probeunterricht auf´s Gym wollen, müssen sich selber darauf vorbereiten. Das ist nicht vorrangige Aufgabe der Schule. Bin heilfroh, dass meine Rektorin (die andere 3/4 Lehrkraft an unserer Schule das auch so sieht.
Aber ich glaube gern, dass es an manchen Schulen einen gewissen "Druck" gibt. Zum Beispiel, wenn alle anderen das machen, es schon immer so war, etc. Wenn es bei euch schon dementsprechende Kurse gibt - *hüstel* . DAS hab ich noch nicht gehört.
Sicher versuche ich auch die Kinder in gewisser Weise vorzubereiten. Z.B. das schriftl. Teilen vor der Million zu behandeln, die Million ist dann nur noch Transfer. Oder in Sprache die 4 Fälle schon gemacht zu haben und "Kleinkram" zum Ende des Schuljahres. Aber ALLES -

Oh man - muss aber ehrlich sagen, dass mich hier in BY auch im Moment einiges gewaltigst annervt
Da muss man schon mal Dampf ablassen....


Kann mal werneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janneke Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.02.2006 18:56:24

mir armem Nordlicht erklären, was G8 ist?

Ich kann euch verstehen, dass ihr so entrüstet seid, was für Blüten der Probeunterricht für die nichtempfohlenen Gymnasiumkandidaten betrifft. Aber wie sieht es danach bei euch in den Gymnasialklassen aus? Sind da dann wirklich überwiegend die Kinder, die den Leistungsanforderungen entsprechen?

In Niedersachsen entscheidet ja in letzter Konsequenz der Elternwille über den Schulbesuch ab Klasse 5, Aufnahmeprüfungen o.ä. gibt es nicht.
Das führt in einigen Ecken dazu, dass in den Gymnasialklassen 5 bis zu einem Drittel Schüler sitzen, die eine Empfehlung für die Hauptschule haben. Gut, die Lehrer vertun sich sicher auch bei manchen Kindern mit der Empfehlung und einige sind Spätentwickler. Aber die überwiegende Zahl der nicht empfohlenen Kinder gehört wohl tatsächlich nicht aufs Gymnasium, muss da aber dann zwei Jahre durch, weil die wenigsten Eltern einen freiwilligen Rücktritt in die an sich geeignete Schule vornehmen. Nach der sechsten Klasse spätestens rappelts dann im Karton und viele müssen das Gymnasium verlassen.
Wie sieht das bei euch aus?


Wir haben am Anfang des Jahresneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.02.2006 18:56:42

von den weiterführenden Schulen einen Plan bekommen, in dem stand, was wir zu behandeln hätten. (In Mathe dürfen wir das Dividieren durch zweistellige Zahlen und den Umgang mit dem Zirkel nach dem Probeunterricht durchnehmen!!!!)
Von einer Kollegin weiß ich, dass sie im letzten Jahr beweisen musste, dass sie den Stoff auch wirklich behandelt hatte, weil sich Eltern an offizieller Stelle beschwert hatten. Die Kinder hatten den Probeunterricht nicht bestanden und die Eltern gaben der Kollegin die Schuld. Sie konnte es anhand ihrer Hefte und Proben nachweisen, worauf sie den Vorwurf bekam, sie hätte den Stoff nicht gründlich genug durchgenommen.
So schaut es bei uns aus!!!


@streberinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ittak Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.02.2006 19:22:13

boah - das ist ja wohl das Hinterletzte!
Listen mit zu behandelndem Stoff!
Beweisen, dass man ihn durchgenommen hat!
Mannomann - das nimmt ja die übelsten Ausmaße an *maßlosaufreg*
Im Moment komm ich mir als L in BY wirklich als Fußabstreifer der Nation vor......
Wir hatten bei einer Einschulungsveranstaltung auch wieder üble Erlebnisse. Und wenn ich DAS noch höre, nach den Zeugnissen, Beobachtungsverpflichtungen, Kategorisierungen, meckernden Eltern, Lehrerhasserbuch, ..... - ES REICHT!!!!!




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