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Forum: "Die Beurteilung der Dienstleitung"

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Erziehungswissenschaftlerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2006 09:54:02

sagen auch: gut, dass Kinder vor der Schule laufen und sprechen können, sonst würde es ihnen in der Schule noch im Sitzen beigebracht.


@nlzeitungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kataz Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2006 10:02:38

guten tag,

wir befinden uns in einem system von bildung und erziehung, in dem es gilt, die persönlichkeitsentwicklung anderer personen (also der schüler) in deren interesse zu fördern, sie zu sozial verantworteter selbstbestimmtheit zu führen. leider lassen sich die interessen der schüler nicht allgemeingültig bestimmen. auch kann der schüler nicht absehen, welche kompetenzen, welches wissen er erwerben muss, um seine zukünftige aufgaben als mitglied der gesellschaft erfüllen zu können. lehrer (oder kultusminister...)kommen also nicht umhin, diese interessen zunächst selber zu bestimmen, und dann den schüler so zu fördern (fremdbestimmt), dass er in die lage versetzt wird, sein eigenes interesse möglichst selbstbestimmt zu definieren und zu verwirklichen.

schüler können mit 6,10, 13(...) jahren nicht wissen, was sie in zukunft brauchen, um als mitglied der gesellschaft aktiv in dieser tätig zu werden. also muss das in der schule zunächst von außen gesteuert werden.

wenn du dich mal vertieft mit verschiedenen ansätzen der reformpädagogik auseindandersetzt, beispielsweise mit montessori oder petersen, wirst du erkennen, dass auch hier die notwendigkeit der schule als bildungsanstalt nicht in frage gestellt wird und es nicht darum geht, dass schüler nur lernen, was sie wollen. vielmehr geht es darum, was ein gros der 4t-lehrer schätzungsweise jeden tag versucht: bei schülern vielfältige interessen zu wecken, aber auch dafür zu sorge zu tragen, dass schüler solches wissen erwerben, dass für sie entwicklungsbedingt noch nicht als für die persönlichkeitsbildung wichtig oder gar notwendig erkannt wird/werden kann.

manchmal kam mir bei deinen beiträgen der gedanke: schuster bleib bei deinen leisten, denn es hat seine gründe, dass lehrer eine mindestens 4(primarstufe, sekundarstufe I) oder 6 (sekundarstufe II/I) jahre dauernde ausbildung absolvieren. ich erzähle dir schließlich auch nichts über das drucken und gestalten von visitenkarten,flyern, plakaten... nur weil mein partner in einer werbeagentur arbeitet und ich von dorther einiges mitbekomme.

und wenn du dabei bist, äpfel mit birnen zu vergleichen: ich möchte auch nicht der erste patient eines chirurgen sein, der an mir 'natürlich lernt', wie man einen blinddarm entfernt.

so, ich glaube, das musste mal gesagt werden,

kataz


Viele Fragezeichenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ankajo Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2006 10:14:21

Ich habe jetzt dieses Forum gelesen und das über Lernbegleiter und frage mich, was sollen wir diskutieren? Worin unterscheiden sich diese beiden Foren? Ich bin fasziniert von dem, was Rolf in seinen Klassen gemacht hat und auch von der Konsequenz, mit der er es immer wieder anmahnt. Für mich habe ich viel davon übernommen und arbeite immer weiter daran, aber in diesen beiden Foren habe ich das Gefühl, dass es gar nicht um wirklichen Austausch geht. Die Inititaleinträge sind für mich wenig hilfreich. Soll ich mich angegriffen fühlen, wenn ich Lehrerin bin und Asche auf mein Haupt streuen, soll ich Hurra schreiben, weil ich mich als Lernbegleiterin fühle? Mir kommt es so vor, als wenn es gar nicht ums "Lernen" geht, sondern um eine Art von "Abrechnung", die Frage ist für mich noch, um welche?


Ich hüte mich, ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: oblong Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2006 10:26:15

... hier inhaltlich etwas beizutragen.
Das haben hier schon viele Kolleginnen und Kollegen getan, denen ich beipflichte.
Ich finde, dass ankajo und balou46 sehr genau hingeschaut haben und konsequent ihre Schlussfolgerung aus ihren Beobachtungen gezogen haben.

Grüßle,

oblong


puh!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mike_k Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2006 12:20:58

das ist ja mal eine anstrengender thread. glücklicherweise schreib ich alles klein - dann fallen orthografische fehler nicht so auf ;)

im ernst: ich empfinde meine arbeit nicht nur als "Dienstleistung" - ich übe meine lehrtätigkeit gerne aus. dabei lerne ich "natürlich" viel über meinen inneren schweinehund, muss mich oft an die kandarre nehmen damit ich jeden tag, jede stunde, jeden schüler und auch jeden kollegen, ausbilder, elternteil mit einem für mich befriedigendem maß an professionalität versorgen kann. schon alleine, dass ich morgens in den spiegel schau und sagen kann - du machst deine sache gut.

die selbstreflektion, die zu meinem beruf zwingend dazu gehört, weil ich eben zum großteil alleine mit meinen "Schutzbefohlenen" bin, ist manchmal sehr schwer und tut manchmal auch weh. wer ist schon der perfekte lehrer.

wenn ich dann aber büchertitel wie "der lehrerhasser - eine mutter rechnet ab" oder solche diskussionen wie hier lese - sorry, das geht an einer konstruktiven zusammenarbeit weitesgehend vorbei! und bei mir ziehen diese beschuldigungen nicht mehr! ich habs satt, mir von allen seiten unfähigkeit vorwerfen zu lassen - und das zumeist von leuten, die an einer "ehrlichen und echten und somit anstrengenden, weil selbstreflektion voraussetzenden" diskussion nicht interessiert sind, sondern nur schuldzuweisungen und uneinsichtigkeit zur schau tragen. sorry, ich finds unmöglich - wir sollten doch zusammen arbeiten.

im pädagogikkauderwelsch würde ich jetzt mal eine "externale Kausalattribuierung" diagnostizieren. also immer sauber die schuld auf andere schieben. das kanns ja wohl nicht sein.

natürlich ist ein lehrsystem nie perfekt - wie denn auch? es hat mit menschen, sozialen gefügen, dynamischen gruppenprozessen, politik, anforderungen der wirtschaft, nähere umstände der direkten umgebung (ich sach nur berliner hauptschule) usw. zu tun. logisch ist da nicht alles perfekt. und wie willst du eine allgemeine lehranleitung formuliert haben? da fällt mir gleich der "brunnhuber - didaktik ..." aus dem studium ein.

diese diskussion wird - solange wir die wahren momente der erziehung und des lehrens nicht heraus zeichnen (und das ist momentan wirklich ein äpfel-birnen-vergleich) zu nichts führen.

meine 5 cent.

michel


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2006 13:40:32

Lehren, Lernen, Lernen wollen?

Auch ich mache die Erfahrung, dass viele Schüler lernen wollen - zumindest, wenn sie zur Schule kommen.
Es gibt viele Kinder, die bringen dafür viele Notwendigkeiten mit.
Es gibt andere Kinder, denen muss vieles ermöglicht und gezeigt werden, bevor sie erst lernen können und wieder aufgeweckt sind/werden.
Da sind
- Kinder, die Hunger haben, weil sie zu Hause kein Frühstück bekommen
- Kinder, die keinerlei Interesse zeigen, weil sie immer, wenn sie Interesse hatten, keine Antworten bekamen
- Kinder, die die Welt nicht wahrnehmen, weil ihnen nie etwas von der Welt gezeigt wurde
- Kinder, die in einer Computer-Spiele-Welt leben, denn nur das beschäftigt sie den ganzen Nachmittag
- Kinder, die nie etwas probiert haben, weil sie überbehütet sind
- Kinder, die keinerlei Regeln kennen, weil in ihrer Umwelt alles egal ist
- Kinder, die verwahrlost oder sontiges sind

Die Liste ließe sich noch um ein Vielfaches verlängern.
Die Lehrerinnen der ersten Klasse -und die wenigen Lehrer auch - bemühen sich, diesen Kindern einen Lebensraum Schule zu geben, indem sie sich erfahren können, mit anderen gemeinsam. Hier sollen sie auch Rechnen, Schreiben, Lesen und viele andere gleich wichtige Dinge lernen.

Viele dieser Lehrerinnen träumen einen Traum. Es gab hier mal einen Thread, indem nach der Wunschschule gefragt wurde. Wie sie ausgestattet sein sollte und welche Möglichkeiten sie bieten könnte.
Viele Lehrerinnen waren für offenes LErnen, anregende Materialien, Zeit etc.
Die Realität sieht anders aus:
Kleine Räume, volle Klassen, wenig Materialien, wenig Zeit, kaum Hilfe.
Um die Qualität zu verbessern, werden Vergleichstest eingesetzt, es wird evaluiert, die Standards werden neu formuliert. Aus den Ministerien hört man Sätze, wie: Man muss evaluieren, um erst einmal herauszufinden, wie guter Unterricht geschehen kann.
Es werden auch die Klassengrößen erhöht, die Stunden heraufgesetzt, Fortbildungen werden verpflichtend eingefordert, Haushaltsgelder zusammengestrichen.

Da wird das Träume träumen immer notwendiger und es gehört viel Idealismus, Kraft und Mühe dazu, trotzdem die Kinder wahrzunehmen mit ihren Sorgen, Nöten, Problemen, Wünschen etc. und etwas davon umzusetzen, was man erträumt.

In meinem Traum kommt übrigens auch vor, dass man nicht nur die Lehrer nachmittags in der Stadt oder beim Tennis trifft, sondern auch mal wahrnimmt, dass sie außerhalb des Unterrichts sehr viele Aufgaben wahrnehmen. Angefangen von unzähligen Elterntelefonaten, bis hin zu Lektüren, eigener Initiative der Fortbildung, Schüleraustausch, Klassenfahrten, Materialherstellung und -erwerb, etc

Gute Nacht


Viele tolle Beiträgeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2006 14:32:28 geändert: 15.05.2006 15:05:53

habe ich jetzt in diesem Forum gelesen.
Eines ist mir aufgefallen:
Es gibt Leute, die sehen einen breiten Spielraum von Methoden, Lerngelegenheiten, Arbeitsweisen oder wie man es auch immer nennen möchte
und es gibt Leute, die wie mit Scheuklappen immer nur ihr Konzept als Musterlösung vortragen; Fanatiker!
Ich bin Partei ( und ich bin es gerne!).
Wenn ich in eine Druckerei gehe und unbedingt Siebdruck verlange, brauche ich mich nicht zu wundern, wenn der Drucker mir sagt: "Diese Methode ist für ihren Auftrag nicht geeignet".
Bestehe ich weiter darauf, wird er den Auftrag ablehnen oder an eine andere Druckerei weitergeben.
Als Lehrer ...
Was soll dieses ideologische Gestreite?
Wenn ich aus wissenschaftlichen Quellen nur die zitiere, die mir passen, kann ich Alles belegen.
So, und nun noch mal eine kleine Geschichte:
Ich darf jedes jahr bei uns die Druckvorstufe des Jahresberichtes anfertigen, d.h. mit einem DTP-Programm fertige ich aus von Kollegen und Schülern gelieferten Beiträgen eine pdf.-Datei, die nur noch auf Offsetfolien kopert werden muss.
Am meisten grausts mir immer vor den Dateien der Textverarbeitungslehrer, die mir in Word eine super aufgebaute Seite liefern ( mit eingebundenen Grafiken, Tabellen und Bildern), die aber nicht in den einheitlichen Satzspiegel passt und die ich erst mühevoll zerlegen und umformatieren muss.
Die Seite für sich allein ist toll, nur passt sie nicht ins Gesamtkonzept; sie erfüllt die Endanforderungen nicht!
Und wie gewohnt ein Zitat zum Ende:
Wer hören kann, der höre!
In diesem Fall: wer lesen kann, der lese.
rfalio


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