Als Marstall bezeichnet man seit dem 17. Jahrhundert das Stallgebäude einer „herrschaftlichen Hofhaltung“ oder „eines Magistrates für die Dienstpferde“. Zuvor konnte jeder Pferdestall Marstall heißen. Das Wort kommt aus dem Althochdeutschen und setzt sich zusammen aus „marah“ (Mähre, Pferd) und „stal“ (Stall). – Der Marstall der Zisterzienser-Abtei Salem entstand von 1734-36 und diente zur Unterbringung der Reit- und Kutschpferde für den amtierenden -Abt und seine Gäste.
Ausleger oder Zunftzeichen stammen ursprünglich aus dem Mittelalter. Sie wurden hauptsächlich von Handwerkern ans Haus gehängt, um auch Menschen, die nicht lesen konnten, kundzutun, um welches Handwerk es sich handelt. Heutzutage gibt es noch immer viele Ausleger, oft für Hotels und Restaurants, teilweise richtig schöne Kunstwerke. Man muss / kann manchmal erraten, wie das zugehörige Lokal / Hotel wohl heißen mag. Dieser Ausleger hängt an einem Restaurant ‚Zum Frosch‘. Vielleicht auch eine Ideenvorlage für Eigenkreationen zum Thema Mittelalter?
Im Jahre 1757 herrschten strenge Sitten, was die Herstellung und den Verkauf bzw. den Verbrauch von Branntwein anbetraf ;-) TExt bei Vergrößerung sehr gut zu lesen...
„Dem Erzähler der Jugend“ steht auf dem Sockel von Johann Christoph Friedrich von Schmid aus Dinkelsbühl, einem Priester und Schriftsteller, auch von Kirchenliedern, der als der erfolgreichste Jugendbuchautor seiner Zeit gilt. Zu seinen auch heute noch bekannten Werken gehört – neben anderen Kirchenliedern – das in aller Welt bekannte Weihnachtslied „Ihr Kinderlein, kommet“. Ich kannte ihn nicht, aber mir gefiel, wie er als Erzähler dort auf seinem Sockel sitzt und die Kinder gespannt zuhören. Vielleicht als Impuls oder Stundeneinstieg zu gebrauchen? http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_von_Schmid