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Forum: "Zusammenlegung von Haupt- und Realschule"

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@elefantneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.11.2006 17:44:23

Wir versuchen auch neue Wege zu gehen. so sind z.B. zu Schuljahresbeginn aus drei 7. Klassen des Vorjahres vier 8. Klassen gebildet worden, nämlich drei kleine H-Klassen und eine größere R- Klasse. Da wir Schwerpunktschule geworden sind, haben wir nun zwei Förderlehrer und eine Sozialpädagogin. Der Unterricht in den 5. Klassen ist nun sehr häufig im Team möglich. Die Sozialpädagogin ist nicht nur in den "offiziellen" Integrationsklasssen , sondern so weit möglich, überall da, wo es nötig ist. Wir bieten Förderunterricht an. Aber es gibt halt auch Vorgaben, die sich nicht so leicht ändern lassen.


@rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.11.2006 18:08:39

es klappt schon ( und zwar nicht schlecht, meine Schülerinnen freuen sich auf Mathe),
nur würde es sicher nicht besser ( und darum geht es in diesem Forum), wenn man das Ganze auch noch mit Hauptschülern mischen würde.
Ich wollte nur zeigen, das es viel wichtiger ist, bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen, als irgendeine Systemkosmetik zu betreiben.

Bleiben wir beim Thema:
Die Wurst wird nicht unbedingt besser, wenn ich mehr Zutaten hineinstopfe


mischenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.11.2006 18:15:03

lieber rfalio,
du willst also sagen, dass bei einer zusammenlegung von einer guten und einer schlechten schule die mischung schlecht sein muss.
könnte es denn auch sein, dass die beiden schularten nicht einfach gut und schlecht sind und dass eine mischung andere umgangsweisen mit dem lernen fordert und alle beteiligten etwas davon haben?
oder hätte so eine misch-schule in bayern zwei lehrerzimmer und in jedem klassenraum zwei arten von schultischen?


@rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.11.2006 18:25:31

sie muss nicht schlechter werden, die Mischung, aber sie wird sicher nicht besser!
Mir gehen die ganzen Standesdünkel sowieso am A.... vorbei; jeder von uns ist erst einmal Lehrer, egal an welcher Schulart.
Keiner hat es leicht.
und zur AUsgangsfrage:
Wenn ich mir überlege, was diese Umstrukturierung an Geld und Arbeitszeit erfordern würde, dann könten wir mit diesen Mitteln in unserem jetzigen Arbeitsbereich sooooo viel erreichen,wenn wir sie dann hätten.
Eine Systemveränderung ohne Änderungen der Bedingungen ist reine Kosmetik. Und um das Bild noch zu strapazieren: Kosmetik, falsch angewendet, kann manchmal zu einem entsetzlichen Gesamteindruck führen .
rfalio


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: veneziaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.11.2006 18:39:10

Du hast vollkommen recht:
Die Mischung ist schlechte Kosmetik!
Anstatt in die Hauptschule mehr Geld zu stecken, die Klassengrößen runterzufahren, die personelle Ausstattung (auch in Bezug auf Zusammenarbeit mit Jugendamt und anderen sozialen Einrichtungen) zu verbessern, möchte man sie mit den Realschulen "mischen", um die bestehenden Defizite und Unzulänglichkeiten der Hauptschule zu kaschieren.
Aus diesem Grund bin ich ABSOLUT gegen eine Mischung, sondern fordere eine Investition in die Veränderung der Arbeit in der Hauptschule.


Jawoll!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.11.2006 18:40:43

Ach rolf, wer hätte das gedacht, dass ich dir mal so vollkommen zustimmen kann (nix für ungut...).
Die Realschullehrer könnten von den HS-Lehrern z.B. lernen, dass man eher Schüler unterrichtet als Fächer. D.h. man hat den ganzen Schüler im Blick, das Klassenlehrerprinzip, die intensive Berufsorientierung etc.
Und die HS-Schüler hätten die Gelegenheit, mal zu erleben, dass es Schüler gibt, die halbwegs freiwillig lernen und sich einfach mal anstrengen, wenn's nicht langt.

Solange es daneben die Gymnasien noch gibt, ist es alles noch reichlich verlogen. Aber das jetztige System ist einfach nur noch pervers. Ich habe das hier schon öfter angemerkt, man trennt sie schön, dass sie auf keinen Fall miteinander in Berührung kommen, aber nach der Schule, da bilden sie dann alle eine tolle gemeinsame Gesellschaft.

Ich höre hier im Forum auch so ein bisschen die Hauptschüler-Phobien 'raus (wenn die "schlimmen Schüler kämen..)..oder rfalio??
LG
ishaa


Eine Zusammenlegung der Schulartenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.11.2006 18:42:05

löst m.E. das grundsätzliche Problem nicht: Es wird - warum auch immer - Zuhause zuwenig gelesen, miteinander kommuniziert, gefordert und gefördert.
Viele Familien verlernt sich miteinander zu beschäftigen, den Sprößlingen klare Grenzen zu setzen (man kann Kinder deshalb, sogar gerade dann genauso lieben!)usw.

Die Schule hat in der Vergangenheit zumindest teilweise ein Übriges dazu getan (wenn Schüler schon frühzeitig mit dem Taschenrechner aufwachsen, Ankreuzaufgaben statt offene Fragen gestellt werden, wie es z.T. ja vorkommt, brauchen wir uns nicht wundern über das, was hinten rauskommt).

Leistung zu fordern galt ja lange überholt.

Also doktern wir (wieder mal) an irgendwelchen Symptomen herum...

Na dann, packen wir's an - und dann schau'n mer mal...

LG

Hesse


Hauptschule-bald am Ende??neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elke2 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.11.2006 18:42:46

So sieht es bei uns aus: Zwei Stadtteile
( Kleinstadt) mit jeweils einer Hauptschule und einer Grundschule, in einem Stadteil noch ein Schulzentrum mit RS und Gymi.Nun sollen die beiden Hauptschulen zu einer zusammengelegt werden, da an einer HS in der 5.Klasse nur noch 9 Schüler sind und sie sonst auch nur einzügig ist. Die andere HS, an der ich unterrichte , ist eine kombinierte GHS mit freiwilligem 10.Schuljahr. Wir haben Klassen zwischen 15 und 24 Schülern und sind, bis auf das 9., einzügig. Die andere HS ist eine Brennpunktschule und unsere Schüler sollen nun ab nächstem Schuljahr dort, zum größten Teil mit ihren jetzigen Klassenlehrern, unterrichtet werden.Die Klassen werden natürlich größer und damit eine gute pädagogische Arbeit schwerer!
Wir haben bis jetzt davon profitiert, dass unsere Grundschüler die HS kennen ( die einen guten Ruf hat!) und von daher die Eltern eher geneigt waren ( leider natürlich trotzdem zu wenige!) ihre Kinder auf der Schule zu belassen.
Die andere HS wird von den in der benachbarten GS lernenden Schülern wegen der Probleme nicht gerne besucht.
Wie werden sich nun unsere Grundschuleltern, die ein Kind im 3. oder 4. Schuljahr haben, entscheiden???? In diese HS mit vielen Problemkindern oder lieber in die Nähe auf die Duale Oberschule und natürlich auf die Realschule?
Hier wird mal wieder am falschen Ende gespart.Warum lässt man nicht zwei kleine Hauptschulen existieren? Auch eine Brennpunktschule wird ihre Probleme eher in den Griff bekommen,wenn sie kleiner ist!
Auf längere Sicht sehe ich das Ende der Hauptschule hier bei uns. Oder sehe ich zu schwarz???
Gruß elke2


vielleicht wunderts euchneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.11.2006 19:03:47

aber ich hab auch schon an einer Hauptschule (und zwar gern) unterrichtet . Die Schüler waren zu motivieren, Vieles musste ich halt sehr handlungsorientiert anbieten, aber das war kein Problem.
Und ich hab daher da überhaupt keine Phobien.
>In einer Realschulklasse biete ich denselben Stoff allerdings anders an, stelle andere ( nicht unbedingt höhere) Ansprüche.
Ich glaube eben, dass ich Schüler in einer homogenen Lerngruppe besser gemäß ihren Anlagen fördern ( fordern!) kann.
Welche Anforderungen sollen denn an einer Hauptrealschule gestellt werden? Orientiert man sich an den Zielen der RS (mehr theoretisch, Berufsbilder im gehobenen technischen/sozialen/ wirtschaftlichen Bereich) oder an den Zielen der HS ( Berufsbilder im Handwerk/ Dienstleistung)?
In jedem Fall überfordert (frustriert) man dann Schülergruppen und andere sind unterfordert. Und ob es Schüler motiviert, wenn sie sehen, dass andere besser (anders) begabt sind und sie sich deshalb dann selber mehr anstrengen?
Wir hatten mal ne Klasse,da war dann die Folge, dass die "Streber" gemobbt wurden nach dem Motto: "wenn wir alle schlecht sind, können sie uns nicht alle durchfallen lassen".
Solange Schulerfolg als einzuforderndes Recht ( ohne dazugehörige Pflicht) in unserer Gesellschaft gesehen wird, solange Eltern und Presse die Schule schlechtreden, solange immer nur gespart wird, solange wird auch ein Systemwechsel gleich in welche Richtung keine Besserung bewirken.
rfalio


@rfalio und veneziaaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mahakal Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.11.2006 19:07:32

was bitte mischen??? Das was vorher künstlich getrennt wurde! Gibt es den eindeutig praktisch veranlagten Schüler und den reinen Denker? Sind es nicht vielmehr fließende Übergänge mit Talenten in dem ein oder anderen Gebiet. Differenzierung, Förderung und Forderung ja!
Was in den Hauptschulen momentan passiert ist eine Ballung von Problemen. Und die Kinder sehen sich auch so. Sie übernehmen das Bild der letzte Rest der Gesellschaft zu sein. Dem ist nicht nur durch kleine Klassen und besondere pädagogische Förderung zu begegnen. Sie fühlen sich - und sind es meist auch - allein und zurückgelassen. Perspektivlose Elternhäuser und perspektivlose Klassen. Es reicht doch nicht zu sagen, wir haben euch nicht aufgegeben, sondern sie müssen es erleben. Es gibt sicher viele engagierte Hauptschullehrer. Aber gerade auch Hauptschüler können sehr feinfühlig sein und sie sehen, wo sie stehen, am Ende der Gesellschaft. Ich bin zur Zeit mit 5 Stunden in einer HS-Klasse und ich kämpfe darum ihr Vertrauen zu gewinnen. Mit meiner RS habe ich heute über den Begriff "Unterschicht" diskutiert. Mein Kind in der Hauptschule, wie fühlt man sich dabei? Ich mag es mir nicht vorstellen. Und dann schaut mal die Ausstattung von Hauptschulen und Gymnasien an. Da liegen zum Teil Welten dazwischen.


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