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Forum: "Erstkommunion - Gottesdienst besuchen?!?!?!"

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@dafylineneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wishfulthinking Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.04.2007 17:58:45 geändert: 20.04.2007 18:03:15

vorab: ich bin mit hugo1 weder verwandt noch verschwägert, ich kenne auch keine anderen Forenbieträge von ihm.

Aber wenn er schreibt
"Wenn ihr keine Zeit oder Lust habt zusätzliche Stunden zu leisten, kann euch niemand zwingen. Aber lasst die Kollegen in Ruhe, die ein größeres Engagement zeigen."

dann macht er eine QUANTITATIVE Unterscheidung ("größer") und unterstellt NICHT Lehrern indirekt fehlendes engagement, dafyline.

Auch mit der folgenden Aussage macht er eine QUANTITATIVE Unterscheidung ("besonders": im Gegensatz zu "normal")

"Ich finde, dass besonderes Engagement Anerkennung verdient. Das ist in allen Bereichen des Lebens so."

WARUM darf nicht jemand gelobt werden, der mehr macht, oder etwas besonderes macht, ohne dass diejenigen, die auch ihren Dienst machen, sich dermaßen auf den Schlips getreten fühlen???


Was hier in einigen Beiträgen abläuft ist geradezu demagogisch. Eine angeblich indirekte Unterstellung, die nie stattgefunden hat, wird zu einer Attacke hochstilisiert und mit Gegenattacken beantwortet.
wishy


Das ist es ja gerade,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.04.2007 18:04:20 geändert: 20.04.2007 18:11:44

was angesprochen wird:

Das Engagement eines Lehrers ist nicht an den gehaltenen oder nicht gehaltenen freiwilligen AGs auszumachen.

Also ganz kann ich deinem Rundumschlag nicht folgen wishfulthinking.


Doch natürlich, ynsp !!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wishfulthinking Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.04.2007 18:16:03

"Das Mehrengagement eines Lehrers ist nicht an den gehaltenen oder nicht gehaltenen freiwilligen AGs auszumachen."

Doch natürlich ist es das!
Selbstverständlich ist es das! Unter anderem!
Oder an intensiven Beratungsgesprächen oder an guten Methoden oder an konsequenter Weiterbildung oder an einer hingebungsvollen Gestaltung des Klassenraums oder an der Betreuung der schulischen Homepage oder an der innovativen Gestaltung des Schulgebäudes oder oder oder ...

Und?
Wo ist das Problem?
Ich sehe es immer noch nicht.


anders gedacht:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.04.2007 18:21:50 geändert: 20.04.2007 18:24:13

Ich bin sicher: wenn ich eine AG halte oder eine außerunterrichtliche Sache freiwillig mache, fließt dadurch nicht ein Euro weniger an die Schulen.

Das ist sicherlich wahr. Es fließt aber auch nicht ein Euro mehr an die Schulen und genau das ist es doch, was wir wollen.

Unser Problem ist, dass wir seit 25 Jahren in vielfältiger Weise die Versäumnisse der Schulträger und der Länder auffangen und Eltern meistens überhaupt keine Ahnung davon haben(können), wie viel Kraft mittlerweile die Aufrechterhaltung der simpelsten Dinge und vor allem die Aufrechterhaltung eines geregelten Pflichtunterrichts kostet. Diese Situation verschärft sich von Jahr zu Jahr und ist in Niedersachsen besonders drastisch an allen Schulen außer dem Gymnasium (denen geht es auch schlecht, aber nicht so schlecht wie den anderen Schulen).

Wir decken die abenteuerlichsten KÜrzungen und ausfälle. Wir machen es immer wieder mit unter der Argumentation "sonst schadet es den Kindern".
WIR schaden den Kindern?????

ACHTUNG: NEWSFLASH! Es gilt das Verursacherprinzip! Wie kommt es eigentlich dazu, dass WIR Schuldgefühle haben, wenn wir es ablehnen, die Versäumnisse anderer auf Kosten unserer Gesundheit und auch der Qualität unseres Kerngeschäfts auszubügeln?

Klassenfahrten zahlen wir mittlerweile selbst. Ohne Mehrarbeitskonto. Ohne Vergütung. Kollegen fahren trotzdem "weil es ja sonst den Kindern schadet". Ich warte auf den Tag, wo man uns die Abwesenheit während einer Klassenfahrt als Minusstunden anrechnet.Warum auch nicht? Wir machen doch sonst auch alles widerspruchslos mit.

Ein ähnlicher Fall sind zusätzliche AGs. Wenn an unseren Schulen sonst alles einigermaßen laufen würde, wären die doch gewerkschaftlich und politisch betrachtet kein Problem. Was wir allerdings in den KOllegien schon jetzt auffangen und abfedern, geht häufig über die Grenze des Erträglichen hinaus.

Leider versäumen wir es, die Eltern - und damit die Wähler - auf unsere Seite zu bringen und über die wahren Verhältnisse an den Schulen aufzuklären. Wenn von dort mehr Alarm gemacht würde, würde sich vielleicht etwas ändern. Vielleicht würden wir ja endlich wieder Schritt halten mit den anderen europäischen Nationen, was die Bildungsausgaben betrifft.

Dort gibt es übrigens ganz aktive Gewerkschaften. Die haben es mit Solidarität unter den KOllegen geschafft, beispielsweise in Großbritannien die Gehälter seit 1985 zu verdoppeln und vorzüglich ausgestattete Schulen zu erstreiken.

Mehr Geld will ich gar nicht. Ich möchte eigentlich bessere Verhältnisse an den Schulen. Und es ist ja nicht so, dass ich die für MICH will. Ich will sie für die Schüler. Wenn wir jedoch alle Schaurigkeiten der Regierungen auf unsere Kosten abfedern werden wir sie nicht bekommen. Wir werden nur noch mehr Schaurigkeiten abfedern müssen.


"Bessere Verhältnisse an den Schulen"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wishfulthinking Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.04.2007 18:58:16

ja, die wünsche ich mir auch.

Und wie Tausende von Lehrern versuche ich dazu beizutragen, mit nicht materiellen Mitteln.

Die Frage nach Engagement beschäftigt mich. Sie ist nicht zu beantworten. Was ist die normale Arbeit eines Lehrers? Wo endet der Dienst nach Vorschrift? Was geht darüber hinaus? In unserem Beruf fast unmöglich zu definieren.

Der eine korrigiert seine Klausuren und schreibt eine Note drunter, fertig.
Der andere macht sich die Mühe eines langen Kommentars, der dem Schüler aufzeigt, wo seine Stärken und Defizite lagen. Der dritte treibt es auf die Spitze und macht noch eine Liste der häufigsten Fehler, die er kopiert und mit der Klasse bearbeitet. Nochmal eine halbe Stunde Extra-Arbeit.
Darf er das, Rhauda?

Der eine nimmt ein Drama im Deutsch-Unterricht durch. Steht im Lehrplan, Pflicht erfüllt.
Der andere tut das auch, fährt aber mit seinem Kurs auch noch in die nächste Stadt zu einer Aufführung und hängt für die Rückfahrt mit dem Zug die halbe Nacht dran.
Darf er das, Rhauda? Oder ist das gesamtgesellschaftlich unverantwortlich?

Der eine macht die Note aus mündlicher Leistung und drei Klassenarbeiten. Vollkommen korrekt und der Vorschrift entsprechend.
Der andere schreibt auch noch vier Vokabeltests pro Halbjahr, um die Schüler zu regelmäßigem Lernen zu zwingen und die Noten auf festere Füße zu stellen.
Übertreibt er, Rhauda?

Der eine sagt vor dem Elternsprechtag: Tut mir leid, kein Termin mehr frei. Er hat seine Pflicht getan.
Der andere hängt, obwohl er groggy ist, abends eine Viertelstunde dran, weil zwei Eltern gern noch mit ihm reden möchten.
Eine kontraproduktive Haltung, Rhauda?

Der eine sagt: englische Lektüren zum nebenher Lesen könnt Ihr in der Buchhandlung bestellen, es gibt eine große Auswahl. Wertvoller Hinweis, pädagogisch einwandfrei.
Der andere geht an seinen Bücherschrank, holt einen Packen raus, verteilt und verleiht ihn und riskiert, die Bücher eselsohrig, beschmiert oder gar nicht wieder zu bekommen, Hauptsache die kids lesen!
Müssen seine Kollegen ihn hassen, Rhauda?

Der eine sagt: Mittwoch ist die Mathearbeit, wiederholt den Stoff X,Y,Z. Alle wissen Bescheid.
Der andere hat am Dienstag noch ein Übungsblatt in der Tasche, das er extra verfasst (oder hier heruntergeladen hat *gg*), weil er gemerkt hat, mit dem Bruchrechnen hapert es doch noch ein wenig.
Muss man ihn schimpfen, Rhauda?

Ich denke, die Schule lebt AUCH (nicht nur, aber auch) von den Kollegen, die den Philo-Kurs nicht nur beschulen, sondern auch mal abends zu sich zu einer Pizza einladen, den Theaterbesuch für den Deutsch-Kurs organisieren, den Spielenachmittag für eine zerstrittene Klasse ansetzen, mit den Eltern das Klassenzimmer streichen, weil der Schulträger zwar die Farbe, nicht aber die Arbeitskraft stellt, nicht auf eine Viertelstunde gucken und so weiter.

In wie vielen Bereichen der Gesellschaft müssen wir uns arrangieren, weil die Mittel und Möglichkeiten fehlen? In wie vielen Bereichen buttern Menschen in ihren Berufe rein, weil sonst mangels Mitteln zu viel im Argen läge? In der Schule ist es schlimmer als anderswo, das würde ich auch so sehen,

---> aber warum darf ich nicht ohne gesellschaftspolitische Schelte das machen, was mir gut und sinnvoll erscheint und meinen Beruf für mich runder oder befriedigender macht?


nicht Klein/klein, sondern systemisch denken!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.04.2007 19:36:49 geändert: 20.04.2007 20:32:26

alles, was du an Engagement aufzählst, ist für mich und für eine Vielzahl von Lehrern selbstverständlich. Ich weiß gar nicht, warum du das erwähnst! Das ist für mich völlig im Rahmen dessen, was ich von Lehrern erwarte, die ihren Dienst ernst nehmen und einen guten Job machen. Ehrlich gesagt finde ich Deine Aufstellung völlig überflüssig für das, was hier eigentlich das Thema ist.

Von intelligenten studierten Leuten erwarte ich allerdings ein wenig mehr systemisches Denken.
Ich will einmal ein Beispiel dessen nennen, was ich als "Backfiring" bezeichne, Engagement, das den Lehrkräften ganz systematisch um die Ohren gehauen wird. Leider muss ich dazu ein wenig technisch werden.

Wie in jedem Bundesland wird immer zum Halbjahr eine Statistik für das KuMi angefertig. Dort wird das Stunden-Soll und das Stunden-Ist ausgerechnet, das eine minus das andere ergibt dann eben das Stundenfehl (ich habe es noch nie erlebt, dass es Überhang gab..nicht in 20 Jahren!).
Ebenso wird die Vorausschau getätigt. Welche Lehrer werden gehen, wer wird Stunden erhöhen, wer vermindern..und wieder ergeben diese Dinge das voraussichtliche Soll, Ist und die Differenz.

Nun hat das Land Niedersachen dafür eigens ein Statistikprogramm, NUR mit dem dürfen wir es machen, damit wir auch ja nicht irgendwie das Land betrügen und für unsere Schüler eine Stunde mehr herausschinden.

Die Februarstatistik fand bei uns ein Fehl von 14 Stunden (97% Versorgung).

Die Vorausschau ergab bei Berücksichtigung von Pensionierungen ein Stundenfehl von fast 80 Lehrerstunden zum neuen Jahr.

Jetzt der Hammer:

Kommt die Landesschulbehörde und sagt:
"Sie haben einen Berechnungsfehler gemacht!

Wir: "HÄH? IHR Programm rechnet doch ohne Fehl und Tadel das voraussichtliche Ist/Soll aus. WIR haben damit gar nichts zu tun!"

Antwort: "Sie dürfen nicht von dem Soll ausgehen, das das Programm ihnen gibt (100%), sondern sie müssen ihr jetziges IST mit dem zu erwartenden IST vergleichen!"

WHAAAT????? Umfragen bei benachbarten Schulen ergaben: es ist überall so.
Effektiv heißt das, dass man davon ausgeht, dass unser Fehl, das man uns jahrelang versprochen hat abzudecken, sich ganz einfach institutionalisiert hat.
Einmal mehr sind 97% jetzt die neuen 100%! Ganz einfach, weil AGs ja trotzdem ohne Vergütung laufen. Weil zusätzlich unentgeltlich gefördert wird. Weil Lehrer das machen und Eltern gar nicht wissen, dass die stattfindenden Aktionen nicht mehr unser freundlicher Kultusminister zu verantworten hat, sondern weil Lehrer das jetzt zusätzlich machen.

Wehe allerdings, wenn dann langfristige Erkrankungen zu verzeichnen sind und Pflichtunterricht abzudecken ist, natürlich immer mit Bordmitteln. Feuerwehrkräfte kennen wir nur noch als die Leute in den roten Tatütata-Lastern. Dann sind im Kollegium keine Ressourcen mehr vorhanden. Die haben sich bis dahin platt gearbeitet für lau.

Ich bleibe dabei, wir Lehrer haben mit unserer schäfischen Mentalität die Versorgungsmisere in den Schulen mitzuverantworten!


Wenn man bedenkt,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: keinelehrerin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.04.2007 21:43:40

wie dieses Forum begonnen hat.....

Zu den letzten Wendungen möchte ich etwas aus Elternsicht hinzufügen:

Ich behaupte von mir, engagiert in den Schulen unserer Kinder zu sein. Nicht nur, dass wir auf Elternabende und bei Festen anwesend sind, sondern (und hier halte ich mich an das Bibelwort, dass die Linke nicht wissen soll, was die Rechte macht.)

Seit ich in der Elternvertretung tätig bin und nun auch gehört werde(n muss), kann ich Vorschläge machen. Z.B. möchte unsere Tochter eine Tanz-AG und unserer Sohn würde gerne die Fußball-AG, die er seit zwei Jahren in der Grundschule besucht, in der GeS weiterführen.
Erst wenn ich ganz explizit nachfrage und Vorschläge mache, dann bekomme ich einige Zusammenhänge aufgezeigt.

Ich will damit nicht sagen, dass die Schulen verpflichtet sind mit ihren "Miseren" an die Öffentlichkeit zu gehen, aber den Eltern mal zu sagen warum dieses oder jenes nicht geht, warum man das nicht leisten kann und zwar nicht mit der Begründung, es werde einem nicht bezahlt (was mache ich alles, ohne es bezahlt zu bekommen)ist ganz bestimmt kein Offenbarungseid.
Es würde aber das gemeinsame Miteinander transparenter machen und Verständnis für die LehrerInnnen in der Elternschaft aufbringen. Denn nicht jede/r ist der Meinung, Lehrer seien überbezahlte Ferienmacher.

Ich hoffe, ihr versteht es so, wie es von meiner Seite aus gemeint ist.



@keinelehrerinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.04.2007 22:02:31

...genau das ist es, was ich so wichtig finde.

Kultus- und Schulbürokratie ist für Außenstehende und oft sogar für Kolleginnen und Kollegen so etwas wie "Eine Unheimliche Begegnung der Dritten Art".

Wie der Arbeitseinsatz Einzelner zu beurteilen ist, das weiß man an jeder Schule am besten. Da gibt es keine Pauschalbewertungen.
Was ich allerdings für unerlässlich halte ist, dass Eltern wissen, was eigentlich hinter der so einfach anmutenden Organisation einer Schulwoche steht.

Wer macht alles zusätzlich mehr? (Das muss nicht nur Zusatzunterricht sein, das kann auch plötzlicher fachfremder Unterricht in einer 10.Klasse sein, bei dem man fachlich immer nur 2 Stunden weiter ist als die Schüler, aber man macht ihn halt, das kann das Übernehmen zusätzlicher Klassen sein inklusive Klassenarbeitskorrekturen oder das Einspringen für eine erkrankte Kollegin bei der Klassenfahrt).

Wer ist in all den Arbeitsgruppen, die nun dem Aktionismus der Kultusministerien Tribut zollen, die plötzlich profilneurotisch jede Woche das Rad neu erfinden wollen?

Wer sammelt die 700 Seiten Schriftkram für die Schulinspektion?

Allein die Transparenz gegenüber Eltern macht da schon eine Menge aus. Als Demokratiefanatikerin bin ich allerdings begeistert von der Tatsache, dass in Niedersachen die Schulleiter den Eltern keine Auskünfte über die prozentuale Unterrichtsversorgung geben dürfen.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.


Mal sarkastisch:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.04.2007 22:04:07 geändert: 20.04.2007 22:05:23


Wenn ich den Eltern mal vorrechne, was ich für die Schule tue (über meine reguläre Dienstzeit hinaus) bzw. was ich finanziell einbringe (lt. Steuererklärung bei 2 Lehrern in der Familie so etwa 8 000€ pro Jahr), so ernte ich bei Einzelgesprächen Verständnis.
Aber wehe es sind mehrere zusammen!
Dann kommt wieder der "überbezahlte Halbtagsjob mit riesigem Urlaub" usw.

Engagement wird in unserem Beruf oft als zu selbstverständlich genommen. Wenn du dich zusätzlich einbringst, hast du auf einmal die "unbezahlte Nebentätigkeit" als "selbstverständliche Dienstpflicht"!
Und die kriegts du kaum wieder los.
rhauda hat da schon recht, wir lassen uns sehr viel gefallen, weil wir uns im letzten unserem Berufsethos verpflichtet fühlen.
Ich erinnere mich, wie unser damaliger Personalrat vehement argumentierte, als uns die Reisekosten wieder einmal gekürzt wurden. Als erstes wurden die Besinnungstage abgesagt ( eine Veranstaltung der Kirchen, bei der diese die Reisekosten voll übernehmen ) und im nächsten Jahr fuhr genau der Personalratsvorsitzende mit seiner Klasse auf Studienfahrt, bei der er die Kostenobergrenze voll ausreizte und ich als Lehrer der Parallelklasse, der "sparsam " fuhr, durfte mir die Beschwerden der Eltern anhören.
Wir sind jetzt weit vom Grundthema abgeschweift, aber ich denke, wir haben dafür ein Grundthema unseres Berufes aufgegriffen:
In Deutschland haben Lehrer schlechte PR
Die Gründe verschließen sich mir.
Es wäre einmal interessant, Korrelationen zwischen Berufsansehen und Pisaergebnissen festzustellen.
Was ist Ursache, was ist Wirkung?
>Ein nachdenklicher
rfalio


@ rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dafyline Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.04.2007 22:30:37 geändert: 20.04.2007 22:30:53

ich darf deine worte

In Deutschland haben Lehrer schlechte PR ergänzen:

in ö auch


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