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Forum: "Hilfe ! Ich bin Lehrerin!"

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@vobiscum und allgemeinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rwx Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2007 20:12:47

@vobiscum
Den letzten satz nohmals aufgreifend glaube ich schon, dass insofern zu meinem verständnis von lernen und dem eines informatikers - sagen wir mal - "welten" liegen.


faszinierend wie schnell man sich ein urteil über alle informatiker bilder kann besonders über solche die im bereich der wissenrepräsentation und des wissensmanagements forschen.

stelle meine mitarbeit zu dem thema ein.

schade. quellenverweise zum thema neurodidaktik nehme ich gerne im forum oder auch per nachricht entgegen.



allgemein:
natürlich ist es schwierig qualität von bildung zu messen, aber es ist nicht unmöglich. ein kriterium ist z.b. ob ein schüler der das deutsche bildungssystem durchlaufen hat in der lage ist sich selbstständig neues wissen anzueignen und zu einem thema zu recherchieren. diese fähigkeiten sehe ich bei vielen studenten nicht gegeben. (wenn alle vernünftig deutsch lesen/schreiben und verstehen könnten wäre das schon ein fortschritt)


mfg

rwx


@rwxneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2007 22:05:11 geändert: 19.12.2007 22:33:35

Über solche Bildungsmaßstäbe können wir gerne diskutieren und auch darüber, ob an den Schulen alles optimal läuft, aber nicht darüber, ob es ein Qualitätsmerkmal ist, wenn jeder Abiturient einen Schnit von 1,7 hat oder so ähnlich.
Ich plädiere für intellektuelle Redlichkeit.

Ich persönlich halte viel von interner Evaluation und darauf basierender Schulentwicklung, aber bitte nicht auf der Basis, dass vorher schon feststeht und dann oh Wunder herauskommt, dass Lehrerstellen gestrichen werden und die Bezahlung zu senken ist.
elefant1

Links zur Neurodidaktik:
http://www.zahlenland.info/de/leitgedanken/

http://www.zeit.de/2003/39/Neurodidaktik

http://www.br-online.de/wissen-bildung/artikel/0611/10-wie-kinder-lernen/index.xml

Da gäbe es noch viele mehr.


hallo rwxneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vobiscum Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2007 06:03:12 geändert: 20.12.2007 06:20:20

Rwx, du fragst, wie sich denn Qualitätssteigerung bei Lernvorgängen im Sinne der Neurodidaktik definiert. Du deutest auch an, dass die von dir als Informatiker geprägten / gestalteten Lernprozesse mit den „natürlichen“ ganzheitlichen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede haben. Möchte darauf entgegen meines Vorsatzes noch antworten. Beziehe mich dabei auf das von U. Hermann herausgegebene Buch : Neurodidaktik. Grundlagen und Vorschläge für ein gehirngerechtes Lehren und Lernen . Weinheim 2006.
Danach lernen Schüler effektiver, wenn sie Erfahrungen machen können, die vielfältig ihre Sinne ansprechen. ... , wenn in den Lernprozess soziale Interaktionen einbezogen werden, ...wenn ihre Interessen und Ideen miteinbezogen und gewürdigt werden, ...wenn neue Muster mit dem Vorwissen verbunden werden, ... wenn diese Lernprozesse durch reiche emotionale Erfahrungen geleitet werden, ... wenn durch Informationen und Erfahrungen begeleitende positive Erfahrungen hervorgerufen werden, ... wenn ihnen ein Verständnis des Ganzen vermittelt wird, das die Details miteinander verbindet, ... wenn ihre Aufmerksamkeit vertieft wird und wenn zusätzlich Lernumgebungen geschaffen werden, die die Aufmerksamkeit fördern, ... wenn sie Zeit haben, ihr eigenes Lernen zu reflektieren, ... durch Verknüpfungen von Erfahrungen / Informationen, die vielfältige Erinnerungswege zulassen, ... wenn ihre individuellen Unterschiede (bzgl. Entwicklung, Reife, Kenntnissen , Fertigkeiten) berücksichtigt werden, ...in einer unterstützenden, motivierenden und herausfordernden Umgebung, ... wenn ihre einzigartigen individuellen Talente, Fähigkeiten und Fertigkeiten angesprochen werden. So, das war’s, aber noch nicht ganz. Wenn ich mich jetzt weiter frage, welche Sinnesbereiche für einen Lernprozesse gestaltenden Informatiker im Hinblick auf seine Produktgestaltung relevant / erreichbar / umsetzbar sein können, bleibt festzuhalten: primär die kognitiven. Emotional-interaktionsbezogene (die „Plastizität“ des Computers ist begrenzt) und vor allem haptische Erfahrungen bleiben außen vor. Wenn man jetzt die Kriterien (oben) der Neurodidaktik anlegt, wird schnell deutlich, dass das ganzheitliche Lernen (Mensch-Mensch-Interaktion) aufgrund überlegener Plastizität auch hervorragende Ressourcen der Qualitätssteigerung hat, die von den Produkten der Informatik (Mensch-Computer-Interaktion) bei weitem nicht erreicht werden kann.


@vobiscumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rwx Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2007 08:01:03

die fehlende plastizität ist aber auch fast der einzige nachteil.
computer(netzwerke) und e-learning sind in vielen bereichen den bisherigen lernumgebungen ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. so kann ein lernender sich z.B. mit einer individuell zusammengestellten lerngruppe (nach wissensstand, interessen, usw.) vernetzen, er hat schnellen zugriff auf eine riesige menge von wissen, lerninhalte können vernetzt, annotiert und erweitert werden (wiki-prinzip). ich sehe die vorteile des elearning in späteren bildungsabschnitten, in denen das physikalische "begreifen" nicht mehr den hauptzugang bildet und in denen die lernenden in der lage sind sich auf einer abstrakten ebene mit wissen auseinanderzusetzen.


zur qualitätsmessung:
metriken wie zentral-abi-durchschnitt 2.0 finde ich nicht so unsinnig.
wenn die themenbereiche der klausuren klar abgesteckt wären und die klausuren in einem double-blind-peer-review bewertet würden wäre das ein geeigneter maßstab, der zeigt ob die schüler die themen beherrschen die sie laut lehrplan beherrschen sollen.


ebenbürtig ?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vobiscum Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2007 08:25:37 geändert: 20.12.2007 08:26:29

ich vermute, dass bei dir der kognitive lernzuwachs immer noch im vordergrund steht. das ist sicherlich auch ein wichtiger bereich. kinder/jugendliche benötigen aber auch ganz dringend ganzheitliche trainingsfelder für die entwicklung ihrer sozial-emotinonalen kompetenzen / ressourcen. wie transportiert und repräsentiert denn der computer bitte diese gefühle / gefühlsymbolik. wenn zwei menschen sich ansehen kann die mimik innerhalb von sekundenbruchteilen wechseln. wie schafft ein computer diesen rasanten wechsel und dazu noch die rasanten rückkopplungsprozesse (das gehirn hat unendlich höhere plastizität !) das computerlernen ist ein wichtiger beitrag, reicht aber an ganzheitliche lernprozesse nicht heran. ich vermute, dass die verarmung des sozial-emotionalen lernens ein kernergebnis des umgangs mit dem computer sein kann. punkt.


@rwxneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2007 13:18:01 geändert: 20.12.2007 13:18:34

Ich bekomme so langsam das Gefühl, daß dir Begriffe wie "begreifen", "Freude am Leben, am Lernen", nicht so wichtig sind wie denjenigen, um die wir uns zu kümmern haben und auch denjenigen, die sich als Wissenschaftler damit befassen "Keine Kognition ohne Emotion" sagen diese übrigens -
So gerne ich auch computergestützte Systeme wie Geonext und interaktive Systeme einsetze, es ist aber auch die alte Erkenntnis, daß "der Computer nur ein Fachidiot mit besonderer Fähigkeit für schnelles Rechnen" ist, die mir immer wieder klar macht, daß wir es beim Lernen in heterogenen Gruppen mit Menschen zu tun haben, für die wir eine positive Lernatmosphäre schaffen müssen. Menschen, die am liebsten gerne miteinander etwas machen.
Der Compi und seine Anwendungsmöglichkeiten sind eine - vielleicht - notwendige, aber ganz sicher nicht hinreichende Voraussetzung für Lernerfolg.


@lupenreinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rwx Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2007 14:52:05

Ich bekomme so langsam das Gefühl, daß dir Begriffe wie "begreifen", "Freude am Leben, am Lernen", nicht so wichtig sind wie denjenigen, um die wir uns zu kümmern haben

Ich bin auch Informatiker/Informationswissenschaftler und kein Pädagoge

"der Computer nur ein Fachidiot mit besonderer Fähigkeit für schnelles Rechnen"

eine sehr eingeschränkte sicht. KI-Forschung und Mensch-Maschine-Interaktion sind da seit 30 Jahren weiter.


Spick michneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: knuschele Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2007 16:24:45

Ich les auch keine Jugendzeitschriften (namen nenne ich lieber hier nicht!) und trotzdem will ich nicht, dass da was über mich drinsteht. Genauso gehts mir mit diesen Bewertungsseiten.

Ich verstehe deshalb jeden, der dagegen klagt. Ich habe kein Problem damit, bewertet zu werden, aber nicht auf diese Art!


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von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2007 16:41:07

führt sich selbst schon allein dadurch ad abstrusum, dass die SuS willkürlich irgendwelche Namen von Lehrern eingeben können, egal, ob richtig oder falsch geschrieben. So finde ich mich bei meiner Schule in insgesamt fünf Schreibweisen wieder. Andere Kollegen exisiterien sowohl in männlicher als auch in weiblicher Version.
Und: die Funktion "Hier stimmt etwas nicht", über die man wohl bislang auf solche Fehler aufmerksam machen konnte, gibt es wohl nicht mehr.


Lasst euch doch...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: cleibold Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2007 17:05:36

... nicht im eigenen Forum von Außenstehenden - und das ist lehrerfan nun einmal - die Laune und den Spaß am Beruf verderben! Mich wundert, wie viel Feedback diese Person bekam...

Stockevik hat diesen Beitrag angelegt, weil unqualifizierte Beiträge von "Bildungsprofis" auf die Stimmung schlagen können, wenn man das zulässt. Nur: Man muss es ja zum Glück nicht zulassen.

Allen unter euch besinnliche Feiertage, viel Gelassenheit und möglichst wenige "Lehrer-Anmachen"!

Liebe Grüße
cleibold


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