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Forum: "Neuer Austausch 1. Schuljahr"

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HIIILLLFFFEEE :-)neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bea22 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.09.2008 15:34:43

Hallo ihr Helfer in der Not,
Meine 1er hatte ich heute den ersten Tag. Ok, ich weiß, alles braucht seine Zeit. Aber ist es denn echt normal, dass die keine 2 Min. ruhig ein Blatt bearbeiten?
Was mache ich falsch?
Das Stille- Zeichen ist bekannt, aber ich kann ja nicht alle paar Min. das Stille-Zeichen machen und die Arbeit so unterbrechen.
Meine Süßen sind halt sehr gesprächig. Habt ihr nen Trick gehabt oder dauert es einfach seine Zeit? Mache mir Gedanken, ob ich alles richtig mache, vielleicht schon am Anfang streng sein soll - will ich eigentlich nicht, die Kinder müssen sich doch erst an die Schule gewöhnen-.
Bin offen für alle Ratschläge, Tipps etc.
Eine Pauschalantwort gibt es nicht- ich weiß. Ich kann euch die Klasse auch nicht beschreiben, weil ich sie den ersten Tag heute hatte (außer am Samstag die Einweihung). Vielleicht gibt es erprobte Ideen,die gut funktioniert haben. Morgen versuche ich es auch mal für 10 Min. mit ruhiger Musik während der Arbeitszeit.Außerdem will ich kindgerecht über Regeln sprechen und gemeinsam mit der Klasse einige aufstellen.
Lg
Bea


sie müssen redenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.09.2008 15:49:25

Kinder müssen reden, sonst platzen sie.
Wenn es ihnen beim Arbeiten richtig gut geht, singen sie womöglich noch dazu.
Freu Dich doch drüber.


*gg*neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ninniach Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.09.2008 16:27:17

Meine Klasse ist auch ein ganz quirliger, etwas chaotischer Haufen. Am Anfang ging fast gar nichts. Leise arbeiten - ganz schwierig. Zuhören im Sitzkreis - die Katastrophe. Sich angemessen durch den Klassenraum bewegen - nahezu unmöglich.

Jetzt sind fünf Wochen vorbei und es ist wesentlich besser. Aber es ging langsam. Ich war erst etwas schockiert, aber habe mich dann vom Denken her völlig umgestellt. Es stürzt da ja am Anfang schon sehr viel auf die Kinder ein und das Lernen findet ja nicht nur über Arbeitsblätter/"Stoff" statt, sondern auf einer ganz anderen Ebene: Wo stellen wir uns auf? Wann stellen wir uns auf? Wie gehen wir nach oben? Wie bewegen wir uns im Schulhaus? Was ist alles in meiner Schultasche drin? Was brauche ich wann? Wie kann ich den Stuhl tragen, ohne andere damit zu stören/verletzen? Wohin kommen die Hausaufgaben? In welchen Ordner kommt welches Blatt? Was kann ich mit der Tafel alles anstellen? Was sind da für Materialien in der Klasse? Wer sind die anderen Kinder? Was kann ich mit den anderen Kindern machen?

Und das ist nur ein Bruchteil. Aus dieser Perspektive wurde für mich alles leichter. Es ist einfach viel und ich musste schon ein wenig Geduld mitbringen - allein für diese "Äußerlichkeiten". Ich versuchte, ruhig zu sein, den Kindern entgegenzukommen mit der Planung des Tages und immer wieder mal Aktivitäten einzuplanen, die ihnen helfen.

Jeden Morgen wünschen sich die Kinder das Lied "Wenn sich die Igel küssen". Wir haben lange darüber gesprochen und ausprobiert, was das Wort "behutsam" bedeutet. Dass man sich vorsichtig bewegt und vorsichtig miteinander umgeht. Wir singen eine Strophe ganz laut (Elefanten) und eine ganz leise (Mäuse). Wir haben einen Tanz, bei dem man sich ganz langsam bewegen muss. So dass sie überhaupt ein Bewusstsein dafür entwickeltn, was ich meine, wenn ich sage "renn nicht so durch die Klasse", weil ein Junge dauernd andere dabei anrempelt.

Heute habe ich zum ersten Mal im Abschlusskreis jedem Kind eine Rückmeldung dazu gegeben, was schon gut geklappt hat und was noch besser werden könnte. Dabei waren alle Kinder ganz leise und voll bei der Sache. Das wollten sie alle wissen und nur so können sie ein Gefühl dafür entwickeln, was ich von ihnen erwarte. Und nein, ich erwarte keine großen Sachen. Dass man leise miteinander spricht um andere nicht zu stören, dass man niemanden schlägt/tritt und dass man sich langsam genug bewegt, damit man nicht dauernd jemanden anrempelt.


Schlechter Tausch!!!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: landwutz Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.09.2008 16:39:55

Meine Kollegin tauschte 22 Viertklässler, davon 8 Gymnasiasten und 5 Hauptschüler gegen 11 Erstklässler, davon 2 Wiederholer und nur 2 Mädchen. Sie ist nach 3,5 Wochen ganz verzweifelt.2 Kinder hatten wohl selten eine Schere in der Hand, 3 Jungen können nicht ausmalen, 4 können nicht in den Linien bleiben....Schwungheft 1, bis jetzt nur F und u und Fu zu schreiben, drei Jungen können nicht auf Sitzblöcken ( mit Teppich beklebte Würfel) sitzen, auf Stühlen auch nicht, sie hängen oder liegen auf den Tischen. Nur 11 Erstklässler, keiner kennt Buchstaben, die über F und u hinausreichen, viele kennen nur die Zahlen bis 4, einer muss auch bei 2 Gegenständen noch zählen........nur zum Trost.......auch in kleinen Klassen gibt es viel zu kompensieren.


Sprungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ninniach Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.09.2008 16:47:02

Bei mir war es auch mit dieser Sprung aus dem vierten ins erste Schuljahr. Meine vierten waren total genial: Sehr sozial miteinander, motiviert, ruhig, es lief alles wie von selbst. Jetzt erst wird mir klar, wie leicht ich es doch hatte und was Erstklässler alles erst mal lernen müssen.

Mit Scheren hat ein Mädchen große Probleme. Ein Junge mit dem Stift (und auch mit der Schere). Schwungübungen sind auch so ein Thema und Linien? Wer braucht Linien. Einige können schon mehr Buchstaben, in erster Linie die von ihrem Namen.

Man steht eben wirklich am Anfang, aber das sollte okay sein. Jedes Kind sollte die Möglichkeit haben, eben alles zu lernen, was zu lernen ist.

Es sind nur 19 Kinder in meiner Klasse, aber ich habe ein Integrationskind und zwei potentielle Integrationskinder. Da wurde im Vorfeld drauf geachtet, dass es nicht so voll wird.


Beruhigendneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bea22 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.09.2008 19:45:34

was ihr da schreibt. Lange habe ich über den Vormittag nachgedacht und diesen reflektiert.

Wahrscheinlich habe ich nichts falsch gemacht, ich muss mir eher eingestehen, dass ich zuviel auf einmal verlangte.
Klar, dass sie nach jedem Arbeitsblatt schnell angerannt kommen - wie auch sonst, immerhin sind sie stolz auf das Erreichte und wollen die Bestätigung von mir.

Ich muss langsam machen und den Kinder - auch mir- Zeit lassen. Heute war der ERSTE Tag und ich mach ein Theater und mache mir jetzt schon sorgen.

Danke für eure Antworten!
´Lg
Bea


Genau soneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ninniach Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.09.2008 20:07:38

ging es mir halt auch. Erst als ich mir klar machte, was in so einem Schultag schon alles erwartet wird und dass das alles ja neu ist, ging es mir dann besser. Aber ich musste mich auch erst zurücknehmen und mir selbst das klarmachen.

Und pass auf, morgen geht alles schon besser. Das fasziniert mich total: ich konnte am Anfang von Tag zu Tag eine Verbesserung sehen. Jetzt ist es nicht mehr jeden Tag, dass ich das Gefühl habe, es hätte sich viel bewegt. Jetzt sind es eher immer Schübe.

Heute war es wieder toll, heute fiel mir auf, dass viele Kinder schon richtig gut Wörter nach Lauten abhören können. Wieder ein großer Fortschritt.


Also....neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mausundele Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.09.2008 20:51:29

Ich glaube auch, dass ganz viel auf die Erstklässler einwirkt. Das müssen sie erst mal lernen und verarbeiten und das dauert seine Zeit.
Allerdings ist nicht jede Klasse wie eine andere.
Meine Erstklässler jetzt sind leise und fix.
Andere Erstklässler waren laut, konnten nicht malen, nicht schneiden, keine 2 Minuten ruhig sein.

Allerdings glaube ich inzwischen auch, dass man bestimmte Dinge nicht so stehen lassen kann.
Wenn sich jmd. gar nicht konzentrieren kann, oder gar nicht sitzen kann , auch für kurze Zeit nicht, dann muss entweder am Verhalten gearbeitet werden oder nachgeschaut werden, welches die Gründe dafür sind.


Bei unsneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ninniach Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.09.2008 21:02:49

kommt dazu, dass ein Kind in der Klasse ist, das unheimlich viel Unruhe reinbringt, durch ihr Verhalten. Die wird angeschaut, das ist schon alles auf dem Weg. Aber geht ja auch nicht an den anderen vorbei, ohne einen Eindruck zu hinterlassen.

Aber es sind noch mehr Kinder, die meines Erachtens angeschaut werden müssen und es ist ja nicht so, dass wir am Verhalten nicht arbeiten.



Rückmeldung u.a.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: heidehansi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.09.2008 22:41:57

Zunächst einmal: Obwohl wir hier in Bayern in der Regel die Kinder nur zwei Jahre lang haben, ich also oft von der 2. in die 1. abstieg, war das immer eine Riesenumstellung für mich.

Man muss es wirklich langsam angehen lassen, die Regeln immer wieder ansprechen und immer wieder üben lassen.

Und nun zu meiner Überschrift: Oben hieß es, dass die Kinder natürlich wissen wollen wie sie gearbeitet haben.
Ich hab das so gemacht: Während der Stillarbeit ging ich leise durch die Reihen und legte jedem Kind, das zufriedenstellend gearbeitet hat, die Hand auf die Schulter. So konnte ich viele, ja fast alle Kinder "loben" ohne die Konzentration der anderen zu stören.


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