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Forum: "Schulgottesdienste in städtischer Schule??"

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@hesseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wabami Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.07.2008 09:52:40

Ich verstehe es nicht! Weihnachten und Ostern na meinetwegen, aber was soll ein Schulgottesdienst zum Schuljahresanfang und am Ende?
Warum soll deswegen die Schulzeit dafür verwendet werden? Und unter Beachtung religiöser Freiheit kommt es zwangsläufig zu einem Widerspruch mit der Aufsichtspflicht.
Ich hätte es gerne wie skole!

Aber nein, diese dämlichen (s.u.) Schulgottesdienste sind auch noch Pseudopflichtveranstaltungen: "Ich kan ja keinen zwingen, aber überlegen Sie einmal welch ein schlechtes Bild dies macht!" oder "Herr ..., Ihr Fehlen fiel auf, auch ein Großteil Ihrer Klasse war nicht da!"

Eine Erklärung an den SL wie lächerlich und fehlplatziert ich diese Veranstaltungen finde befreit mich nicht davon, auch wenn er die inhaltliche Belegung durchaus teilen musste. Bei uns wird der Gottesdienst nämlich nicht von den Reli-lehrern sondern -schülern vorbereitet, als sogenannte GFS. Einen habe ich mir angetan. Der war so mies, in meinen Augen Thema verfehlt (Thema Engel: Sie wurden ausschließlich personifiziert und gegenständlich auseinander genommen), Liedtexte wurden in der Kirche in Schriftgröße 10 an eine kleine Leinwand projeziert - die unbekannten Lieder sangen also nbur die ersten drei Reihen mit und ähnliches ...

Außerdem beginnt der Gottesdienst immer mitten in der 1. und endet mitten in der 2. Stunde, was den gesamten Ablauf zu einer Farce werden lässt. Man darf dann am letzten Schultag eine Viertelstunde in der 2. Stunde Schüler unterrichten, die keine Lust haben und sich nur über die Pannen amüsieren.

Nee Schulgottesdienste nur als fakultative Veranstaltungen außerhalb der Schulzeit, alles andere artet in eine Diskrimnierung andersdenkender Kollegen und Schüler aus.


@wabami et alterineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.07.2008 14:54:33

Rituale gehören zum menschlichen Leben, egal zu welcher Zeit und in welchem Kulturkreis.
Warum sollten in einer in über 1000 Jahren christlich geprägten Gesellschaft nicht christliche Rituale besondere Akzente in unserem Leben begleiten?
Für den Schüler mit anderem religiösen Hintergrund kann man gerne eine Parallelfeier seiner Religion ansetzen bzw. eine neutrale Feier für areligiös geprägte Schüler.
Sollen wir nicht Höhepunkte mit einer Feier begleiten?
Erzeugen wir nicht andernfalls eben diese Wischiwaschi- Einerlei-dauernd Fete-was ist ein Höhepunkt? - Gefühle?
Nehmen wir den Schülern damit nicht eine existenzielle Dimension des Lebens?
2. Gedanke:
Aus Regie- und Planungsfehlern gleich eine totale Ablehnung herzuleiten finde ich gelinde gesagt übertrieben.
Das kann doch nur heißen: Ich bringe mich ein, mache es besser, oder?
rfalio


@ rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.07.2008 16:27:42

Danke sehr! Du sprichst mir aus der Seele!

LG

Hesse


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wabami Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.07.2008 23:02:02

Nicht aus den Planungs- und Regiefehlern leite ich die Abneigung ab, sondern sie unterstreichen meine Meinung dazu auch noch ausdrücklich.

Wenn es schon aus irgendwelchen teilweise nicht mehr nachvollziehbaren Traditionen am aktuellen Bestand und Aufgaben (z.B. Integrationsaufgaben) vorbei an Gottesdiensten festgehalten werden muss, wie kann man es sich dann noch leisten dies von außen betrachtet so unkomfortabel zu gestalten und von innen betrachtet derart schlecht herüber zu bringen, dass man keine Zweifler davon überzeugen kann, dass dies in Ordnung ist weiterhin solch einen Streit- und Ärgerpunkt im jährlichen Programm zu haben.

Ich verfehle zwar das eigentliche Thema, möchte aber darauf hinweisen, dass der Religionsunterricht einem heute wichtigen Schulziel zu wider läuft, in dem er bei durchaus wichtigen Themen die Schüler in ihre Konfessionen und Glaubensrichtungen auftrennt. Nicht selten hängen an dieser Auftrennung auch stundenplantechnische Komplikationen die uns so manch pädagogisch schmerzhafte Pille schlucken lassen muss.
Traditionen und Rituale gut und schön, aber nicht unreflektiert.

Rfalio, du wirst doch nicht ernsthaft einen überzeugten Atheisten zur Mitgestaltung eines Schulgottesdienstes auffordern wollen??


Nachtragneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wabami Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.07.2008 23:08:54

Warum sollten in einer in über 1000 Jahren christlich geprägten Gesellschaft nicht christliche Rituale besondere Akzente in unserem Leben begleiten?

Vielleicht weil allein in den letzten 50 Jahren der Anteil Angehörigen christlicher Glaubensrichtungen in Deutschland von über 96% auf etwa 60% gefallen ist bei weiter fallender Tendenz und dies sind die offiellen Zahlen, die nicht mit den Überzeugungen der Menschen übereinstimmen.

Um die Zahlen deutlicher zu fassen, diejenigen die man mit öffentlicher Betreibung von christlichen Traditionen bzw. Ritualen vor den Kopf stößt oder gar ausgrenzt hat sich von 4 auf 40% verzehntfacht.


Vorsicht mit den Prozentenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.07.2008 06:22:20

und den Begriffen Integration u.ä.
Habe grad eine interessantes Umfrageergebnis gefunden:
http://www.kost-the-ost.de/index.php?page=archiv1
4. Eintrag, bisschen weiter unten.
Was müsste ich jetzt daraus folgern?
Und zur direkten Frage: Bitten zur Mitgestaltung werde ich den Atheisten sicher, zwingen nicht. Neben mir im Klassenzimmer sitzt ein Kollege, der Atheist ist. Ohne irgendwelche Bedenken fuhr er auf die von seiner Klasse gewünschten Tage der Orientierung ( eine Veranstaltung der kath. Kirche) mit, war beim Abschlussgottesdienst dabei usw. Wo ist da das Problem?
Exkurs:
Ebensowenig sehe ich da Probleme beim Religionsunterricht. Ich könnte genau so behaupten, Sportunterricht ( ja meist geschlechtergetrennt ) laufe einem wichtigen Schulziel zuwider und bringe stundenplantechnische Probleme ( als ich Stundenplaner war, war der Sport wirklich das allergrößte Problem!)
Exkurs Ende
Fazit:
Integration und Toleranz heißt eben nicht Einheitsbrei, Verwaschung und Entwertung von Werten usw.
Wenn ein Schüler den Religionsunterricht besucht, ist ihm auch eine kirchliche Feier "zuzumuten". Für Kollegen sollte eine Begleitung ihrer Schüler eigentlich Selbstverständlichkeit sein. Bei Vorbereitung und Durchführung sollten die Fachleute (Relilehrer, Seelsorger usw. )federführend sein unter Einbeziehung möglichst aller Gruppen.
rfalio


An meiner alten Schuleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kunoschlonz Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.07.2008 07:40:07

hatten wir einen Entlassgottesdienst, dort bin ich nicht erschienen.
--> Dies hat der SL nicht so geschmeckt, aber
Staat und Kirche sind in Deutschland schließlich getrennt!
Zur Abschlussfeier 2 Tage später bin ich natürlich erschienen.


Religion und Schuleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christeli Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.07.2008 08:36:40 geändert: 30.07.2008 08:37:04

Mir fällt auf, dass die Meinungen in den einzelnen Beiträgen doch recht zementiert sind, abhängig von einem Nord-Südgefälle, dem eigenen Unterrichtsfach (Reli-Lehrer) und natürlich den persönlichen Einstellungen. Wir haben überhaupt keine Gottesdienste in der Schule. Ganz früher gab es eine Verpflichtung, am Gottesdienst zum Reformationstag teilzunehmen. Als aufsichtsführende Lehrkraft hatte man dann mit kartenspielenden Schülern und Ähnlichem zu tun. Das bleibt uns nun erspart. Im protestantischen Norden ist nun auch der Reformtionstag als Feiertag abgeschafft. Es ist hier so geregelt, dass Schülerinnen und Schüler sich von ihren Eltern zum Besuch eines Gottesdienstes am Vormittag beurlauben lassen können oder eben am Abend oder Nachmittag gehen können. Die Beurlaubung wird kaum wahrgenommen. Ich denke, dass Religionsausübung immer freiwillig sein muss, jeder Zwang führt zu Frust, besonders für dijenigen, die mit Kirche nichts anfangen können. Ganz unmöglich finde ich die Verpflichtung von Nichtfachlehrkräften, einen solchen Gottesdienst vorbereiten zu müssen. Das kann nur schief gehen.


@ christelineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.07.2008 08:39:35

Können Kartenspielende Schüler allen Ernstes die Begründung dafür sein, keinen Gottedienst abzuhalten?

Oder habe ich Dich da (was ich seeehr hoffe) mißverstanden? Denn das wäre ja das Ende jeder Pädagogik...

LG

Hesse


@hesseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.07.2008 09:26:11

Nein, nicht das Ende der Pädagogik, aber vielleicht der Anfang für ein neues Konzept. Bei uns spielen die Kinder im Gottesdienst zwar nicht Karten, aber wir Lehrerinnen kamen uns doch vor wie Dompteusen, weil in jeder Ecke, jeder Reihe irgendein Kind aufsprang ("ich seh ja gar nichts!") oder einige quatschten usw. Wir haben uns dazu durchgerungen, erst einmal Pause zu machen, um zu überlegen, wie wir den Gottesdiesnst verändern können, damit alle etwas davon haben. Wie schon oben beschrieben, spielen auch die Persönlichkeiten unserer Pfarrer dabei eine Rolle....(da hab ich selbst Probleme, aufmerksam zu bleiben...und ich bin ein wahrlich geduldiger und gottesdiensterprobter Mensch...)
Clausine


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