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Forum: "Hängt die Kreuze ab"

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Kruzifixurteilneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: volleythomas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.11.2009 20:28:00

Das war ja das Hauptargument des Vaters, der das Urteil bewirkt hat: Durch die bloße Anwesenheit der Kruzifixe würden seine Kinder psychische Schäden davontragen.


Übrigens: Auf Nachfrage (weil "normale" Kreuze ja für ihn okay gewesen wären, wenn sie nicht zu groß sind etc) hat er nicht mehr reagiert...

Eine sinn- und fruchtlose Diskussion damals...

Th


@Wertevakuumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wulpius Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.11.2009 20:33:10

es gibt kein solches! Was bildet sich die religiöse Ausgestaltung einer Definition einer ebensolchen ein, so etwas nur für sich (!!) in Anspruch zu nehmen. Nein, nein, nein - auf alle sogenannten christlichen Werte hat ebendiese "Glaubensrichtung" keinen Alleinvertretungsanspruch. Der Mensch ist auch kein Barbar ohne Christentum!
Erspart mir die geschichtlichen oder philosophischen Beispiele!


Ich empfinde den Beitrag sehr problematisch (vorsichtig ausgedrückt), da von Hass gesprochen wird - unpassend, egal in welchem Zusammenhang.


Die Macht des Christlichenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.11.2009 20:54:11 geändert: 05.11.2009 20:58:34

Kürzlich kam ein internes Papier der evangelischen Kirche auf den Markt, das sich vornehmlich mit den Brüdern und Schwestern der anderen christlichen Gemeinde auseinandersetzte. Dieses Papier wurde vom Oberkirchenrat (schöner Titel) Thies Gundlach erdacht, einer der führenden Köpfe der EKD. Zwar hat man sich später vom Inhalt des Textes distanziert, jedoch nur, weil es öffentlich geworden ist.

Nicht ganz unbescheiden geben da die evangelischen Klerikale eine Einschätzung von sich: "Die intellektuelle und positionelle Präsenz in gesellschaftlich relevanten und politisch heiklen Fragen wird in den letzten Jahren deutlich von der evangelischen Kirche dominiert und geprägt." Ich denke, wer ein solches Selbstverständnis hat, verdient ein Kontra, und wenn es polemisch ausfallen sollte. Aber nicht nur deshalb zeigten sich die Glaubensbrüder von der anderen Seite empört, sondern auch über solche Äußerungen: "Wie ein angeschlagener Boxer wird die katholische Kirche schwanken zwischen öffnenden Gesten und ruppiger Abgrenzung, zwischen ökumenischen Einladungen und profilierender Abgrenzung."

Ich will damit sagen: Die christliche Bewegung ist nicht nur eine Frage des Glaubens und der Werte, es geht diesen Organisationen um politischen Einfluss und um Macht. Wer Kondome verbieten oder etwa Geschlechtsverkehr nur im ehelichen Rahmen gestatten möchte, der will Macht über andere Menschen ausüben. Wer die Pius-Bruderschaft, die deutliche Überkreuzungen mit dem Rechtsradikalismus aufweist, wieder hoffähig machen will, geht nicht nur in die Kirche, um seinem Glauben Ausdruck zu verleihen. Er setzt politische Zeichen. Wer einer Glaubensgemeinschaft angehört, die Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt, denn auf eine Päpstin werden wir ewig warten, greift indirekt in die politischen Diskussionen der Gesellschaft ein. Er setzt Werte. Und alle diese politischen Positionen (Werte) werden in den Symbolen des Christlichen widergespiegelt.


HÄH?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.11.2009 21:45:30

Ich Christentum gleich Katholizismus/Protestantismus?
Hat ein christliches Weltbild damit zu tun, dass man zwangsläufig auch Mitglied in einer offiziellen Kirche ist?
Das greift doch eindeutig zu kurz.


Ich Christentum gleich Katholizismus/Protestantismus? neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wulpius Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.11.2009 22:08:45

vielleicht die Frage mal für sich (!) beantworten - bevor ins Forum geht!


@ rhaudas Wertevakuumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2009 17:12:01

Du schreibst: „Es ist ja schließlich nicht so, dass die ‚Abschaffer’ es auch nur im Entferntesten geschafft hätten, das Wertevakuum in irgendeiner Weise sinnvoll zu füllen. Stattdessen erblöden sich einzelne Lehrkräfte, Schülern zu raten, als Hilfe bei einer Klassenarbeit Halbedelsteine in der Tasche zu haben, weil die ja angeblich positive Kräfte haben.“

Das ist ziemlich polemisch. Es mag ja sein, dass es schon Lehrer gegeben haben mag, die ihren Schülern einen Halbedelstein in die Hosentasche wünschten. Aber deswegen die Kritiker des klerikalen Auftretens der Kirchen in den Schulen als diejenigen hinzustellen, die per se nicht wüssten, wie ein dann entstandenes „Wertevakuum“ sinnvoll zu füllen sei, ist eine unzulängliche Verallgemeinerung, um es zurückhaltend zu formulieren. Da scheint die Arroganz der Christen durch, die meinen, ihr Wertekanon sei der wahre, und wo er keine Bedeutung hätte, herrsche ein Wertevakuum. Das weise ich in aller Form zurück. Werte und Wertsetzungen sollten idealerweise im gemeinschaftlichen Diskurs erfolgen, denn im Dialog der freien Meinung entwickeln und verändern sich Wertungen. Kultureller Bewusstseinswandel, wirtschaftliche Veränderungen u.a. beeinflussen Wertediskussionen. Und da komme ich wieder zurück zu meiner früheren Argumentation: Wer sich durch den Gotteslästerungsparagraphen schützen lässt, traut seinen eigenen Wertvorstellungen nicht, sonst würde er sich der freien Diskussion stellen. Wer „religiöse Gefühle“ für sich reklamiert, die man nicht verletzen dürfe, entzieht sich der Auseinandersetzung über administrative Maßnahmen. Letztendlich bleibt er bevormundend reaktionär.


@bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2009 17:35:33

Ich sage ja nicht, dass man es nicht versucht. Ich sage nur, dass es nicht gelingt, das Wertevakuum zu füllen. Warum sonst suchen sich die Menschen immer stärker Ersatzreligionen/Ersatzbefriedigungen (Geld, Konsum, Sekten, Esoterik, Rechtsradikalismus, Sex...kann man immer weiter führen).

Warum sonst ist zum Beispiel die Anzahl der Konvertiten in Richtung viel restriktiverer Religionen steigend? Allein das Aussteigen aus unseren christliche geprägten Traditionen (ich rede nicht von Amtskirche, sondern von einer Gesellschaft, die so ziemlich alles an Gesetzen und Werten aus dieser Tradition bezieht)kann es also nicht richten. Menschen scheinen diesen transzendentalen Bezug dringend zu brauchen.

Als amüsante Lekture bezüglich dieses Themas empfehle ich "Esther Vilar: Antrittsrede einer Amerikanischen Päpstin".

Idealerweise Werte sollten im Diskurs innerhalb einer Gemeinschaft entwickelt werden.
Es wäre ja mal interessant, zu wissen, auf welche Werte wir uns denn HIER überhaupt einigen können. Ich behaupte mal, es werden nicht viele davon übrig bleiben, weil jeder Vorschlag von jemand anderem relativiert werden wird aus den verschiedensten Gründen.

Genau so sehe ich es in unserer Gesellschaft. Wir haben uns bezüglich unserer Werte völlig fragmentiert. Als Folge davon findet eine Diskussion findet ja so gut wie gar nicht mehr statt, denn man muss ja heute - man ist ja so wahnsinnig tolerant- alles irgendwie gelten lassen. Losung ist: "Anything goes".






Die Werte,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2009 19:17:33 geändert: 06.11.2009 19:18:16

auf die diese Diskussion jetzt hinausläuft, sind für uns in unserer europäischen Kultur entstanden. Sie sind daher, wie die Geschichte unseres Kontinentes, christlich geprägt, egal von welcher Konfession.
Im Moment findet eine Entwurzelung statt. Der Bezug auf eine höhere Macht gilt als unlogisch/ unmodern/ menschenfeindlich/ einengend/ ev. anderen Begriff einsetzen.
Was dadurch aber zunimmt, ist die Beliebigkeit der Werte, die Egozentrik, das Messen am eigenen Maßstab, das Fehlen des eigenen Bemühens, das Schielen auf den kurzfristigen Erfolg und den persönlichen Gewinn( hat die Finanzkrise vielleicht mit diesem "Wertewandel" zu tun?).
Ein vielschichtiges Symbol, das Kreuz, soll aus der Öffentlichkeit entfernt werden.
Dabei wissen viele gar nicht, was alles drinsteckt:
- Beziehung Gott - Mensch und Mitmensch- Mitmensch
- Ausdruck der Hauptblickrichtung des Menschen
- Verbindung mit mindestens 1700 Jahren Geschichte des Abendlandes
- und auch Erinnerung an ein einzigartiges Geschehen, Tod und Auferstehung Jesu für uns

Menschen erfahren und denken in Symbolen, nehmen wir ihnen eines weg, wird es über kurz oder lang ersetzt. Ein Kommentator in der Presse schlägt das $- Zeichen vor, es sei doch Ausdruck der "neuen Werte".
Trennen wir uns als ach so aufgeklärte Menschen von unserer Symbolik und damit von unserer Geschichte?
Oder nutzen wir die alten Symbole, interpretieren sie immer wieder neu für uns, suchen Verhaftung mit dem Urgrund unseres Sein?

Geben wir etwas leichtfertig auf, ohne etwas anderes dadurch zu gewinnen?
rfalio


@rfalio: Genau so!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2009 19:20:45

Jeden Satz kann ich unterschreiben.


GEW Bayernneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2009 19:21:50

GEW begrüßt Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zum Thema "Kruzifix im Klassenzimmer"

http://www.gew-bayern.de/index.php?id=296&tx_ttnews[tt_news]=643&tx_ttnews[backPid]=1&cHash=a63131a22b


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