transparent Startseite Startseite Spendenaktion
Anzeige:
netzwerk-lernen.de
Hallo Gast | 247 Mitglieder online 03.12.2016 14:59:04
Login Bereich transparentSUCHE: 
Hilfe zur Suche

Anzeige

EDBlog - gamifikation

    UNTERRICHT
 • Stundenentwürfe
 • Arbeitsmaterialien
 • Alltagspädagogik
 • Methodik / Didaktik
 • Bildersammlung
 • Tablets & Co
 • Interaktiv
 • Sounds
 • Videos
    INFOTHEK
 • Forenbereich
 • Schulbibliothek
 • Linkportal
 • Just4tea
 • Wiki
    SERVICE
 •  Shop4teachers
 • Kürzere URLs
 • 4teachers Blogs
 • News4teachers
 • Stellenangebote
 • Klassenreisen
    ÜBER UNS
 • Kontakt
 • Was bringt´s?
 • Mediadaten
 • Statistik



 ForenoptionenNachricht an die Mitgliederbetreuung Mitgliederbetreuung
dieses Forum Bookmarken
Bookmark
zum neuesten Beitrag auf dieser Seite
Neu auf Seite
zum neuesten Beitrag in diesem Forum
Neu im Forum
über neue Beiträge in diesem Forum per E-Mail informieren
E-Mail-Info ist AUS


Forum: "Kontrovers diskutiert - die Abschaffung der Förderschule"

Bitte beachte die Netiquette! Doppeleinträge werden von der Redaktion gelöscht.

<<    < Seite: 12 von 20 >    >>
Gehe zu Seite:
Inklusion vs. Selektionneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.12.2010 17:02:55

Die Inklusion ist mitnichten das Ende der Selektion.

Gemeinsamer Unterricht bzw. Schulbesuch bedeutet ja nicht das Erlangen gleicher Kompetenzen und damit gleicher Schulabschlüsse. Die selektion nach Kompetenzen findet nur innerhalb des Systems statt. Einheitsschule kann doch nur funktionieren, wenn alle Schüler bis zur 10. Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Als Folge der "Binnendifferenzierung" innerhalb einer Schule, die eben auch als äußere Differenzierung nach Leistung und Neigung in mehreren Kursen auf unterschiedlichem Kompetenzniveau ungesetzt werden kann. Die gemeinsame Unterrichtung findet dann halt nur in Reli, Musik, Kunst, Sport etc. statt.

Die tatsache, dass alle die gleiche Autobahn benutzen dürfen, kann nicht bedeuten, dass alle immer gleich schnell fahren dürfen. wer das will, muss sich im klaren sein, dass diese Vorstellung zu einer größtmöglichen Entsolidarisierung führt. Jeder kauft sich dann seine Bildung dort, wo er auf Gleichgesinnte trifft und nicht Gleichaltrige aus seiner Nachbarschaft.


noch radikalerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.12.2010 17:34:16

inklusion bedeutet das ende jeglicher gleichmacherei!
die kompetenzen jeder einzelnen schülerin müssen fortwährend
prozessbegleitend als grundlage für lernen und lehre im zentrum
"der schule" stehen.

mfg
sopaed


mach ich aber nichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.12.2010 20:04:36

Ich bin ausgebildet Gruppen mit annähernd gleichem Alter und Leistungsniveau zu unterrichten. Soll ich etwas Anderes machen, muss der AG mir eine Änderungskündigung zukommen lassen. Da bin ich tatsächlich radikal.


konnotation zur leichtfertigen verwendung des selektionsbegriffessneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.12.2010 22:58:26

Die selektion nach Kompetenzen findet nur innerhalb des Systems statt.

als jüdin würde ich verständlicherweise verzweifeln am pädagogisch gemeinhin unsensiblen sprachgebrauch und schlage so gesehen an dieser stelle den weniger belasteten gebrauch von auslese vor.


danke missneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.12.2010 13:53:16

das ist doch endlich mal ein radikal ehrliches statement hier.
du schreibst hier etwas, was mir in den schulen (aller schulformen)
immer zu ohren kommt. hinzu kommen dann öfter so äußerungen
wie: "ach lass mal. da wird wieder ne neue sau durch die schule
getrieben. das kenn ich schon. das sitz ich aus,dann hat es sich
auch schon wieder."
du hast recht. im grunde würde nur eine freisetzung helfen. geht
nicht? na, über krank machen schon...
übrigens, wenn ich solche äußerungen "dafür bin ich nicht
ausgebildet worden. das mach ich so nicht." meinen bekannten in
der von euch immer wieder angeführten "freien wirtschaft" vorlege,
ist ein ungläubiges kopfschütteln die mildeste reaktionsform...

mfg
sopaed


@sopaedneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.12.2010 17:04:12

ad 1)
Ich komme als Anerkenner aus der freuen Wirtschaft. Deshalb schrieb ich ja auch, dass die Übernahme eines anderen Tätigkeitsbereiches mit einer veränderten Stellenbeschreibung und Dotation verbunden sein muss.

ad 2) Als Gesa-Lehrer unterrichte ich mehrere SuS mit abgeschlossenem AOSF-Verfahren, also festgestelltem Förderbedarf, die mit 2 Stunden je Woche Unterstützung durch Förderlehrer an der Regelschule beschult werden (so festgelegt im Bescheid über die Festtstellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs), nur seit Sommer letzten Jahres hat es überhaupt keine Besuche mehr gegeben.


In der freien Wirtschaftneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.12.2010 20:33:05

bekommt man von seinem Vorgesetzten gesagt, bis wann man welche Fort- oder Weiterbildung zu machen hat, eventuell gibt es eine Nachfrist. Macht man es nicht, hat man wenigstens finanzielle Nachteile.

Auch Lehrer haben übrigens die Pflicht und nicht nur das Recht sich zu weiterzubilden.


anderer tätigkeitsbereichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.12.2010 20:45:03

ist formalrechtlich nicht gegeben.
individuell kognitiv-emotional offensichtlich schon.

in der freien wirtschaft wird von den arbeitnehmerInnen in
leitenden funktionen erwartet, dass sie sich selber über
fortbildungen auf den neuesten stand halten. ansonsten erfolgen
schnell rauswürfe wegen mangelnder qualifikation.

mfg
sopaed


leitende Funktionneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.12.2010 22:22:33

Nur ist Lehrer bei weitem keine leitende Funktion. Lehrer sind absolut weisungsgebunden und haben keinerlei Handlungsspielräume, geschweige denn Handlungsvollmacht. Im Grunde darf ich offizielle Schreiben an die Eltern ganz formal allenfalls mitzeichnen.

Lehrer sind folglich Sachbearbeiter, sie sind zwar Fachkräfte aber mitnichten Führungskräfte. Ändern sich die Tätigkeitsmerkmale von Fachkräften, dann sind die ERA-Einstufungen zu überarbeiten.


jede/r soneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.12.2010 08:32:08

wie er es braucht.
wenn das, was du in deinem letzten beitrag geschrieben hast,
wirklich deiner meinung und einstellung entspricht, was ich nicht
glauben mag, dann hätte ich als dein vorgesetzter einerseits große
probleme mit dir. andererseits würde ich dir genau auf deiner ebene
begegnen: ich würde dich anweisen noch und nöcher...

ich nehme dir aber irgendwie nicht ab, dass du deine lehrerrolle
allein auf den "befehlsempfänger ohne handlungsspielraum"
reduzierst. vielmehr vermute ich dahinter eine "aussitztaktik".

mfg
sopaed


<<    < Seite: 12 von 20 >    >>
Gehe zu Seite:
Beitrage nur für Communitymitglieder
Beitrag (nur Mitglieder)
   QUICKLOGIN 
user:  
pass:  
 
 - Anmelden 
 - Daten vergessen 
 - eMail-Bestätigung 
 - Account aktivieren 

   COMMUNITY 
 • Was bringt´s 
 • ANMELDEN 
 • AGBs 


Erziehung durch Beziehung



 
  Intern
4teachers-Shop
4teachers-Blogs
4teachers-News
4teachers-Schulplaner
  Partner
Der Lehrerselbstverlag
SchuldruckPortal.de
netzwerk-lernen.de
Die LehrerApp
  Friends
ZUM
Der Lehrerfreund
LehrCare
Klassenfahrten
  Info
Impressum
Disclaimer
AGBs