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Forum: "Die gemobbten Lehrer"

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diese Studieneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.11.2012 20:23:30 geändert: 18.11.2012 20:24:59

hat einige Mängel, die sie selber aber auch offen zugibt:

Die Befragung war nicht randomisiert, daher ist die befragte Gruppe nicht standardisiert. Es ist davon auszugehen, dass kein Querschnitt aller Lehrer in Deutschland teilgenommen hat. Das lässt sich schon allein daran festmachen, dass verschiedene Bundesländer mit deutlich unterschiedlichen Zahlen teilgenommen haben - über 20% kamen aus Bayern, aber aus anderen Bundesländern kamen teilweise unter 1% der Befragten.
Desweiteren ist davon auszugehen, dass tendenziell mehr Mobbing-Betroffene an einer solchen Studie teilnehmen, als solche, denen das Phänomen in ihrer täglichen Arbeit noch nicht begegnet ist. Anererseit könnte die Befragung von so manchem auch dazu benutzt worden sein, um mal "Dampf abzulassen" nach einem Konflikt mit der SL.
Grundschulen könnten dabei besonders stark beteiligt sein, weil GrundschullehrerInnen durch ihre intensivere pädagogische Ausbildung sensibler für das Thema sind und zB daher Mobbing besser erkennen können.
Darüber hinaus waren die Kriterein für Mobbing sehr weit gefasst, zB galt es mEn schon als Mobbing, wenn ein SL die KollegInnen "unter Druck gesetzt" hat. Aus welchen Gründen und aus welchem Kontext heraus dies geschehen ist, wurde nicht untersucht.
Allein durch die Tatsache, dass die Befragung per Internet stattfand, wurde schon eine Vorselektion der Teilnehmer in Kauf genommen. Besonders ältere KollegInnen oder solche mit wenig technikaffinen Fächerkombinationen nehmen tendenziell weniger an solchen Befragungen teil.

Nichtsdestoweniger finde ich es gut, dass dieses bisher recht unbeachtete Themengebiet bearbeitet wird. Auch wenn die Studie für sich gesehen keinerlei Aussagekraft hat, sollte sie doch Anlass bieten, einige ihrer Aspekte mit besseren Methoden näher zu untersuchen. Am wichtigsten wäre dabei eine echte Randomisierung der Studienteilnehmer, um Verzerrungen, wie ich sie oben genannt habe, von vorneherein auszuschließen. Ein offener Internetfragebogen ist dafür jedenfalls kaum das richtige Werkzeug.


@ hbeilmannneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2012 17:36:39 geändert: 19.11.2012 17:38:16

Ich stimme deiner Analyse zu. Hast du noch eine Quellenangabe? Das Problem ist doch ein Problem der Uni. Die von dir formulierten Bedenken, die durch Fakten getragen sind, werden in den Medien, in denen auf diese Studie Bezug genommen worden ist, nicht erwähnt. Damit entsteht in der Öffentlichkeit ein falsches Bild. Nimmt man es genau, hat die Uni Landau gar keine wissenschaftliche Studie erstellt, weil sie sich fragwürdiger Methoden bedient hat.

Zitat Selbstdarstellung des Zepf:

"Das zepf ist die zentrale Forschungseinrichtung der Universität Koblenz-Landau am Campus Landau. Grundlage unseres Handelns ist eine wissenschaftliche Vorgehensweise, die aus den vier Schritten Konzeption, Diagnostik, Intervention und Evaluation besteht. Unsere Forschung ist grundlagen- und anwendungsbezogen und deckt ein weites Spektrum an pädagogisch relevanten Thematiken aus verschiedenen Forschungsfeldern ab, zum Beispiel

>Schulübergreifende Leistungsuntersuchungen
>Diagnostik kognitiver Fähigkeiten
>Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden
>Prävention von Mobbing unter Jugendlichen
>Berufsbezogene Kompetenzen"



meine Quellenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2012 20:50:17

sind bislang nur diverse Online-Auftritte von Zeitungen, Spiegel-Online zB oder Welt-Online oder von Radiosendern. Da findet man ein paar Grafiken zur Auswertung, sowie diverse Interviews und Analysen. Die Studie selbst ist derzeit noch nicht öffentlich zugänglich, auch die Seite des zepf schweigt sich bisher darüber aus. Bei den aktuellen Forschungsvorhaben taucht sie gar nicht auf. Was den Fragebogen angeht zitiere ich aus dem Gedächtnis, ich habe im Sommer selbst an der Studie teilgenommen (und gehöre glücklicherweise zur nicht-gemobbten Mehrheit).

Wie gesagt, der zentrale Kritikpunkt wird auch bei späteren Auswertungen die fehlende Randomisierung bleiben. Ich kenne mich mit der Durchführung von Studien sehr gut aus (ich war vor meiner Zeit als Lehrer in der medizinischen Forschung als Projektmanager tätig). Ohne Randomisierung kann eine Studie bestenfalls einen ersten Eindruck vom untersuchten Gegenstand bieten - nähere Rückschlüsse oder gar Interpretationen in Richtung kausaler Zusammenhänge kann sie niemals erbringen. Meine oben aufgeführten Kritikpunkte lassen sich daher auch fast alle auf diesen Fehler zurückführen.

In der Bildungs- und Schulforschung ist eine echte Randomisierung allerdings sowieso eine extreme Seltenheit, da sie schwer umzusetzen und meistens auch teuer ist. Noch schöner wirds dann, wenn man an das Thema "Verblindung" herangehen will... in der Medizin gang und gäbe, in der Bildungsforschung meines Wissens nach nahezu unbekannt.


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