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Forum: "Bayern: Wird überall zurückgerudert??"

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Englisch?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2012 08:43:35

Für G-Kurse und den HA ist Englisch so notwendig wie ein Kropf. Englisch gehört beim Hauptschulabschluss zu den sonstigen Fächern in NRW, beim HA9 ist es nicht einmal versetzungsrelevant.

Das fach sollte von daher auf die selbe Wochenstundenzahl wie Chemie eingedampft werden.

Englisch an Grundschulen kann unterrichtet werden, wenn es denn gelänge, den SuS ausreichende Kompetenzen in Lesen und Schreiben sowie Rechnen zu vermitteln. Ein erheblicher Prozentsatz meiner Fünftklässler verfügt nicht einmal über basale Kompetenzen, die über den Leistungsstand des dritten Schuljahres hinausgehen. Erschreckenderweise sind das überwiegend Kinder (kartoffeln), die keinen Migrationshintergrund haben, dafür aber die Grundschule innerhalb von fünf Schuljahren abgeschlossen haben. Ob die nung Englischkenntnisse haben oder peng, das ist absolut nebensächlich.


Für mich stellt sichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2012 10:53:24 geändert: 09.12.2012 10:55:44

bei den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schüler so oder so die Frage, ob es einen Königsweg gibt, der allen und allem gerecht wird.
An der Grundschule ist - durch die Inklusion verstärkt - mit mangelnder Personalausstattung und zu großen Klassen das Spagat zwischen Hochbegabten und Lernschwachen, ADHS und Konzentrationsstarken zu schaffen. (Ich könnte da noch mehr Gegensätze aufzählen.)
Die Forschungsergebnisse über Lern- und sonstige Störungen vermitteln verstärkt den Eindruck, dass wir immer mehr differenziert vorgehen müssen, also jedem Schwerpunkt sein eigenes Süppchen kochen müssen.
Viele Dinge sind in unserem System, in dem es so wenig "lern- und verhaltensangepasste" Schüler gibt, was ja unser System fordert, nicht mehr leistbar, weil sich vieles bei den Kindern von heute verändert hat.
Durch die Ergebnisse von PISA kam mehr "Denkarbeit" in die Grundschule hinein. Ich habe den Eindruck, dass da die schwächeren Schüler noch mehr Probleme haben als vorher.


Veränderungenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2012 12:05:02

Sehr gelungener Beitrag, marylin!

Vielen Dank dafür!

Meiner Meinung nach sollten Kinder schon in der Grundschule mit anderen Sprachen konfrontiert werden.

Dass die umgestellten Grundschulrichtlinien (wie auch immer sie in anderen Ländern heißen) nicht zu den Ansprüchen und (z.T. noch alten Plänen) der weiterführenden Schulen passen, erlebt man auch in anderen Fächern und Bundesländern.

In Niedersachsen wurden 2006 auf einen Schlag alle Grundschulrichtlinien geändert. Die Richtlinien für die weiterführenden Schulen erst nach und nach, einige folgten erst in diesem Jahr.
Dass man dann die Neuerungen erfassen und umsetzen muss, ist ein Prozess, der ebenfalls eine Weile dauert ... an großen Systemen vermutlich noch länger.

Man hört nicht nur aus BY kritische Stimmen, aber BY ist das Land, dass auch etliche Änderungen noch gar nicht umgesetzt hat.
Und jede Richtungsänderung erzeugt auch irgendwann Gegenstimmen.

Gut finde ich die Erklärung von marylin, dass sich Didaktik eben ändert und nicht über 30 oder mehr Jahre gleich bleibt bei geänderten Bedingungen in und außerhalb von Schule.

Dass die Schulstrukturen mit jeder Wahl geändert werden, verbraucht an Schulen unnötig viel Kraft, die im Unterricht für anderes gebraucht wird.
BY schneidet in den Untersuchungen gut ab, eine Erklärung ist immer, dass gerade in BY an den Strukturen nicht so viel verändert wurde. Vielleicht unterstützt dies aber auch, dass sich NICHTS ändert.
Menschen, die die Notwendigkeit des Erneuerns und Veränderns nicht erkennen, gibt es aber nicht allein in BY.

Palim


eben drum!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2012 15:10:54

Meiner Meinung nach sollten Kinder schon in der Grundschule mit anderen Sprachen konfrontiert werden.

das werden sie hier in der großstadt schon vor der grundschule!

bei der letzten 4,5 jährigen prüfung hatte ich ein kind, welches zuhause mit vier sprachen aufwächst. englisch wäre dann die fünfte.

dieses kind hat jetzt bereits schwierigkeiten mit der lautierung und ist in logopädischer behandlung.

dies ist übrigens kein exklusivbeispiel.

im übrigen ist es eine illusion zu glauben, dass alle kinder bei null mit einführung einer neuen sprache anfangen. sie beginnen immer mit unterschiedlichen voraussetzungen, ganz einfach weil schule nicht der einzige ort ist, an dem sie lernen.

wir haben hier komplexe defizite in der kenntnis der deutschen sprache vorliegen, die sich manifestieren, je weniger sie aufgefangen werden können. die kinder von denen ich hier schreibe, werden mit ziemlicher sicherheit später eher auf englisch verzichten können bzw keinen nachteil haben, wenn "erst" in der weiterführenden schule damit begonnen wird.

ich vertrete hier meinen standpunkt sowohl als deutsch- als auch als englischlehrende.


Erwartungshaltungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2012 17:21:56

Leider, muss ich feststellen, haben die Gy-Lehrer immer noch eine Erwartungshaltung an die GS-Lehrer, indem sie Ansprüche an die Lernziele formulieren, die die Schüler erreicht haben sollen, wenn sie ans GY wechseln.

Sie haben immer noch nicht geschnallt, dass es genau umgekehrt ist. Die GS haben sich im Laufe der Jahre insbesondere im didaktischen Bereich stark gewandelt. Statt immer nur sich zu mokieren, sollten die GY-Lehrer sich mit den Lernzielen der GS auseinandersetzen und die Schüler dort abholen wo sie stehen. Typisch ist doch zu behaupten, das Niveau nach vier Jahren Englisch-Unterricht an der GS, schaffen wir in vier Wochen. Die GS sind nicht der Zulieferbetrieb für die GY, die die Maßstäbe setzen. Die Gymnasien müssten sich bewegen. Stattdessen wollen sie mit ihrer Lobby, die weitaus größer ist als die der GS, die Grundschullehrer zu ihren Pädagogen-Knechten degradieren.


Warumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2012 17:28:35

schimpfst du so auf die Gym-Lehrer.
Die Diskrepanz zwischen Ende GS und Beginn RS zum Beispiel spüren wir an der Realschule ebenso. Wir fangen dort fast bei Null wieder an.


@klexelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2012 17:50:48

Wir fangen dort fast bei Null wieder an.

Was willst du damit sagen? Etwa: Die GS-Penner haben vier Jahre geschlafen? Stell' dir nur mal ganz kurz vor, die Berufsschullehrer würden über ihre Realschüler sagen: Wir fangen dort fast bei Null wieder an. Und du würdest das ernst nehmen: Versager auf ganzer Linie. Da bliebe nur die Flucht in die Depression oder den Burnout.


null?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2012 18:00:44 geändert: 09.12.2012 23:46:24

"Eine komplexe Zahl ist nur dann gleich Null, wenn sowohl der Realteil, als auch der Imaginärteil gleich Null ist."

wer glaubt denn das schlichte gerücht, er oder sie könne mit schülerInnen bei null anfangen?!?



Das interpretierst du so,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2012 18:01:55

aber so ist es nicht.

Ich mache den GS-Lehrern überhaupt keine Vorwürfe. Ich finde nur den Weg nicht richtig, wie es hier läuft.
Englisch an der Gs ist so ein Kleckerkram, der uns den Einstieg nicht leichter macht, zumal wenn man von mind. 6 Schulen Schüler bekommt, die alle unterschiedlich (intensiv) gearbeitet haben.

In Niedersachsen wird an der GS Wert auf mündliche Sprache gelernt, es wird wenig geschrieben. (Es war sogar mal ganz untersagt, aber ich glaube, das hat sich gelockert. Das wissen Nds.Kollegen besser).
auf jeden Fall funktioniert die Arbeit an einer weiterführenden Schule anders, egal ob mit oder ohne neue Kerncurricula. Allein die Tatsache, dass man Vokabeln lernen muss, dass die Rechtschreibung auch noch ihre Berechtigung hat, etc. ist eine große Umstellung.
Man glaubt ja gar nicht, was man in 6 Wochen Sommerferien alles vergessen kann.

Selbst wenn man nach neuesten Erkenntnissen arbeitet, bleiben halt noch immer die Überprüfungen und Klassenarbeiten, die natürlich inzwischen auch sehr viel offenere Aufgaben beinhalten. Aber die Umstellung ist einfach enorm.

Und die Tatsache, dass die Motivation durch Neugier in der 5. Klasse verloren gegangen ist, wurde ja schon mehrfach erwähnt. Das war früher ein wichtiger Faktor.



na dann...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2012 18:12:18 geändert: 09.12.2012 23:47:08

"Englisch an der Gs ist so ein Kleckerkram."


mal abgesehen, dass auch in dieser formulierung eine weitere fast verächtliche geringschätzung steckt, ist es erstaunlich wie solche urteile überhaupt angemaßt werden können!

liegen sie gar nur dem zutiefst subjektiven erfahrungshorizont zugrunde?

mit einigen klassen habe ich alles andere als "kleckerkram" erreicht. auf rückfragen haben mir diese schülerInnen erzählt, sie langweilen sich in der sek1 im englischunterricht.

aber darum gehts ja hier gar nicht. meinetwegen streicht die englischstunden und macht deutschförderstunden daraus.

abschließend kann es nicht schaden, sich gedanken zu machen, wie schülerInnen motiviert werden können ohne ihre lernlust auf neue sensationen lenken zu müssen.


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