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Forum: "Was ist guter Unterricht"

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Von Oben bestimmtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: niconj Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2016 12:16:50 geändert: 15.05.2016 12:33:22

ist immer noch so. D.h. sowohl im Seminar (Seminarleiter schauen sich eine
Stunde an und benoten aufgrund der von ihnen gesetzten Kriterien) als auch
von ganz oben in den verschiedenen politischen Richtungen die sich mit jeder
neuen Landtagswahl ändern. :)

Ich habe mich mit der Kritik an Hattie (schrieb ja schon von Hr. Georg Lind)*
durchaus genau so lange befasst wie mit den Lobpreisungen. Anfangs klang
es für mich wirklich wie der heilige Gral. Hattie sagte ja sowohl in seinem
Buch als auch in einem Vortrag: "All that is needed to enhance student
achievement is a pulse". Finger aufs Handgelenk -> check, Puls ist da. Juhu....

Nun ist das ganze aber doch nicht so einfach wie man denkt und er schreibt ja
auch in seinem Folgebuch von 2012, dass man zw. expert und experienced
teachers unterscheiden muss und erstere zwar auch das Lernen vorantreiben
aber nicht in dem (gewünschten) Ausmaß, wie das letztere tun.

Was ich für mich bisher als Resümee ziehen kann ist, dass guter Unterricht
tatsächlich von Lehrern entscheidend beeinflusst wird und die Frage eigentlich
heißen sollte, "Was ist ein guter Lehrer". Damit kommen wir aber auch vom
Regen in die Traufe, denn was ist nun wieder die Definition eines guten
Lehrers?

In einem muss ich Hattie aber wirklich Recht geben. Ein Lehrer sollte sich vom
so genannten "deficit thinking" lösen und den Unterrichtserfolg bzw. -
misserfolg nicht anhand von Defiziten auf Seiten der Lernenden festmachen
oder gar schon vorher festlegen. Vielmehr ist eine ständige Evaluation des
eigenen Tuns vonnöten. Ob man diesen Mehraufwand schafft bzw. gewillt ist
zu schaffen steht auf einem anderen Blatt denn wir haben ja alle einen Puls
und es reicht ja einen zu haben um das Lernen der Schüler voranzutreiben.

*www.bildung-wissen.eu/wp-content/uploads/2013/02/Lind-2013_meta-
analysen-als-wegweiser1.pdf


Evaluationneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2016 12:51:47 geändert: 15.05.2016 12:57:35

Ich halte die Reflektion des eigenen Unterrichts und die darausfolgende Optimierung als eine Selbstverständlichkeit und dies sollte jedem Lehrer in Fleisch und Blut übergehen. Für mich steht das außer Frage! Viele Lehrer reflektieren sogar zu sehr, weshalb sie dann in Selbstzweifel verfallen.
Hattie hat durchaus einige in meinen Augen richtige Dinge benannt. Leider leiten einige davon ab, dass dadurch das selbstorganisierte Lernen out ist. Damit meine ich die Idee vom Lehrer als "Lernbegleiter".


ohne überheblich zu sein ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2016 12:57:01

Guter Unterrichts ist das, was ich überwiegend mache. Er ist auf die zu vermittelnden Inhalte und die Kompetenzen der jeweiligen Schülergruppen ausgerichtet. Die Vorbereitung und dei Durchführung erledige ich nach bestem Wissen und Gewissen - allerdings ohne mich selbst auszubeuten. Die Vorbereitung mancher Themenkomplexe dauert länger, andere kann ich kürzer und routinierter vorbereiten.

Blicken andere auf meinen Unterricht werden sie aufgrund anderer Priorisierungen andere Unterrichtsziele, andere Methoden, andere Sozialformen und dergleichen mehr als besser einstufen. Beim Unterrichten ist der Weg das Ziel - anders geht immer. Nur ich habe mir im Vorfeld ja Gedanken gemachtdarüber, was ich wie und womit und vor allem mit wem erreichen möchte.

Natürlich gibt es Unterrichtsstunden, die von mir katastrophal bis gar nicht vorbereitet, und die dennoch super laufen und in dnen die SuS viel lernen. Es gibt auf der anderen Seite mit großem aufwand vorbereitete Stunden, die grotten schlecht sind. Ich habe schon Stunden gehalten, an deren Ende ich den Verlauf schlichtweg mit einem Fäkalausdruck belegt habe und die SuS sich dieser Einschätzung komplett anschließen konnten und wir die Stunde erst im zweiten Anlauf zum gewünschten Ziel gebracht haben. Das gibt es alles. Das gehört dazu. Und selbst das Scheitern der Unterrichtsbemühungen führt zu einem Lerneffekt bei den SuS. "Sieh 'mal, der ist auch nicht allwissend und kann nicht ales, aber er/sie bemüht sich und versucht es noch ein weiteres Mal."

Oder wie mir zu Schülerzeiten ein damaliger Lehrer erklärte:"Kein Lehrer ist so schlecht, dass man nichts bei ihm lernen könnte." Gedanklich habe ich hinzugefügt: " ... und wenn man lernt, wie man es nicht machen sollte."

Während des Refs und bei Unterrichtshospitationen also das machen, was verlangt wird - und ansonsten das, was man gut kann. In den seltensten Fällen sind nämlich diese beiden didaktischen Vorgehensweisen identisch.

Also nicht verunsichern lassen, hin und wieder das "Rückfüttern" der SuS einholen, aus den eigenen fehlern lernen und weiter machen, auch wenn der eine oder andere Versuch krachend an den realen Verhältnissen zerschellt. Was in der einen Unterrichtsgruppe gut gelaufen ist, kann bei der anderen sich als totales Fiasko herausstellen.

So zu tun, als ob Erziehungswissenschaften und Didaktik exakte Wissenschaften wären, ist schon a priori total sinnlos. Man muss die neuesten Erkenntnisse der "Unterrichstheoretiker nicht in Bausch und Bogen verdammen, aber man sollte sie sorgfältig prüfen, bevor man sie umsetzt. Manches wird sich als nützlich erweisen, manches als wenig praxistauglich. Manches passt zur eigenen Lerngruppe, anderes nicht. Manches passt zum eigenen Unterrichtsstil, anderes nicht ...

Was bei dem einen funktioniert, muss für den anderen noch lange kein Patentrezept sein.

Guter Unterricht ist also etwas, bei dem ich zufrieden rausgehe und die SuS auch noch etwas gelernt haben und nebenbei auch noch Spaß inne Backen hatten.


@dickebankneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2016 12:59:20

Genau.


Ich bin da viel bescheidener:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2016 14:13:09 geändert: 15.05.2016 14:13:28

Wenn meine Schüler nach meinem Unterricht aus der Klasse gehen,
müssen alle vom Inhalt mehr verstanden haben als vorher.
Wieviel das ist, ist sehr, sehr individuell und hängt nicht allein von mir ab.

Ich versuche immer mein Bestes, das gelingt mir aber nicht immer gleich
gut, weil auch das von allen möglichen Parametern abhängt.


@lupineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2016 14:29:40

Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr!

Du bist Rentner, Du musst ja auch kein Rad mehr schlagen, um der SL zu "imprägnieren". Also EDEKA und gut ist.

PS Im Prinzip meinen wir beide das gleiche.
Allen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann. Diese Erkenntnis wird jeden beschleichen der über längere Zeit versucht sein Einkommen als lehrkraft zu bestreiten.

Über Tage, an denen ich schlecht drauf bin und mich die Fliege an der wand juckt, habe ich ja noch nicht einmal berichtet. Bis jetzt habe ich meine Unterrichtsbemühungen ja nur im Lichte der besten aller Welten dargestellt. Ich will ja die Berufsanfänger nicht gleich frustrieren

Wie gesagt; Alkohol ist für die einen ein Lösungsmittel, für andere eben nicht. Bei mir siegt immer die naturwissenschaftliche Sicht auf die (trinkbare) Materie.


Danke.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: niconj Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2016 15:20:35

Ja, ich bin durchaus Realist und weiß, dass es nicht den einen perfekten (oder
nur guten) Unterricht gibt. Ich bin hier vielmehr an der Vorbereitung eines
Seminarbeitrages, der irgendwas um die 25% meiner Gesamtnote ausmacht.

Ich weiß, dass man es nicht allen recht machen kann. Dafür bin ich selbst
schon zu alt (mit 36 immerhin nicht mehr so jung wie viele meiner anderen
Mitstreiter). Das soll natürlich nicht heißen, dass ich keine Anstrengungen
übernehme meinen Unterricht gut zu gestalten.

Im Grunde genommen ist meine Frage hier im Forum darauf abgezielt, neben
Hattie, Meyer und wie sie nicht alle heißen, eine realistische Sicht zu bringen,
die ich ggf. auch in meinem Seminar andeuten werde.

Dafür ist euer Input sehr sehr hilfreich und ich bin wirklich dankbar dafür. Was
ich nur noch nicht so ganz weiß ist, wie ich einen guten Unterricht (bzw. diese
gute Seminarleistung) am besten anbringen soll. Meine Seminarleiterin
meinte, dass meine Mitstreiter etwas für ihre Praxis lernen sollen. Da kann ich
ja schlecht sagen, dass sie schon alles haben was sie brauchen (einen Puls).

Wie will ich so vielen Individuen eine Richtlinie geben, wenn sie doch alle so
unterschiedlich sind, dass es kein Geheimrezept gibt?

Wenn ich Fack Ju Goethe durchlaufen lasse, sind die 90min. auch rum und sie
wissen genauso viel wie ich im Moment. :D

p.s.: Ich hatte vor zwei Wochen auch eine Stunde deren Ende ich herbeisehnte
und die einfach nur schlecht lief. Sie war durchaus lange (gut?) vorbereitet
aber ich habe eine Sache nicht beachtet (das Lernalter der SuS) und schon
ging sie vor den Baum.


Seminarstundeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2016 16:44:07 geändert: 15.05.2016 16:49:01

Da wird es wahrscheinlich für die meisten von uns schwer, weil wir ja selten eine solche Stunde in einem Seminar gehalten haben.
Ist dein Seminar fachspezifisch?
Wie viel Eigenanteil und wie viel Anteil der Mitreferendare wird erwartet?

Aus Fortbildungen kenne ich folgendes Prinzip:
Powerpräsentation, zwischendurch kleine Aufgaben für die Zuhörer

Wenn wir lehrerintern etwas machen, läuft das meist so ab: Einführungsreferat, Arbeit in Gruppen, Zusammenführung der Ergebnisse und Diskussion

Es kommt jetzt darauf an, wie es üblich ist, eine solche Seminarstunde durchzuführen.

Ich persönlich fände es ganz interessant, wenn man Gruppen unterschiedliche Aufträge gibt mit Hintergrundsinformationen. Ob das dann doch zu wenig Eigenanteil ist?

An Aufgaben könnte ich mir vorstellen, z.B. guten und schlechten Unterricht im Vergleich zu einem Thema im spezifischen Fach oder allgemein herauszuarbeiten. Evtl. könnte jede Gruppe könnte dies von einer anderen Perspektive her machen. Ich könnte mir den Einsatz von Videomaterial, falls es das gibt, vorstellen. Rollenspiele könnten auch angedacht werden.
Zum Schluss wird man Gemeinsamkeiten zum guten Lernen der unterschiedlichen Gruppen finden und die Unterschiede.

Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob diese Vorschläge zu praxisorientiert und zu wenig theoriebasiert sind.


Dankeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: niconj Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2016 16:58:15 geändert: 15.05.2016 16:59:38

Es ist das Hauptseminar, d.h. nicht fachspezifisch. Jedoch ist hier mehr Praxis
und Aktivität der Anderen = guter Unterricht. :)

Ich hatte gedacht, dass ich mit einem Ausschnitt von Heinz Rühmann "Der
Pauker" beginne. Dort gibt es eine Szene wo der Oberstudienrat in seinen
Unterricht kommt und die Schüler befragt. Diese Antworten dann auf Fragen
zu Jahreszahlen wie aus der Pistole geschossen. Der Studienrat ist sehr
begeistert und alles ist gut. Meine Frage danach würde in die Richtung gehen
woran der Unterricht hier gemessen wird. Am erfolgreichem Auswendiglernen
der Jahreszahlen? An dem was von Oben erwartet wird? Zielt guter Unterricht
nur auf gute Testergebnisse ab?

Am Ende der Szene sagt Heinz Rühmann dann, dass er sehr viel von seinen
Schülern gelernt hat, was ich schön fand, da es genau das ist, was unter
anderem in Hattie propagiert wird.

Dann habe ich noch die Aufgabe aus Hatties Buch wo eine Liste von
Merkmalen präsentiert wird welche dann in High, Medium, Low effect
eingegliedert werden sollen. Hier gehe ich davon aus, dass einige
konträr zu dem was Hattie sagt antworten werden. Daraus kann und wird
sicherlich eine Diskussion entstehen.

Weiter komme ich aber nicht unbedingt. Es gibt da noch seine 5 Schritte
welche zu einem experienced teacher führen sollen aber die Anhand von
Gruppen herausarbeiten zu lassen erscheint mir ein wenig einfach.

Problem ist hier, und das habe ich schon selbst reflektiert, ich habe keine
Methodenkompetenz. D.h. ich kenne nur wenige Methoden und auch wenn
sie im Netz alle stehen, ist es für mich schwierig diese beim Lesen der
Fachlektüre gleich als Idee zu notieren.


Methodenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.05.2016 20:04:24 geändert: 15.05.2016 20:08:19

kurz und bündig erklärt ab S. 43.

https://www.schulportal-thueringen.de/media/detail?tspi=1011

Lade Dir das Heft 113 (rechts oben) runter. Hier sind verschiedene Unterrichtsmethoden übersichtlich und kurz dargestellt.

Ich weiß auch nicht so recht was Du machen sollst. Viellleicht ist es mir im Forum verloren gegangen. Ich brächte jetzt folgeende Infos.

Für Wen? (Studenten?/ Referendare?, ...????)
Inhalt/ Ziel der Stunde? (Was ist guter Unterricht)
Zeitdauer?
Wie soll der Ablauf sein? (Du gibst ein kurzen Input, danach sollen die Teilnehmer sich selbst mit dem Thema auseinandersetzen, am Ende wird zusammengefasst?)

Auf der einen Seite diskutieren wir hier aktiv das Thema, auf der anderen Seite willst Du Anregungen für Dein Seminar.

Hab ich das richtig verstanden?


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