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Forum: "Gemeinsame Schule für alle von der 1. bis zur 8. Klasse?"

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@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dandan Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 17:28:13

bin auch bissig: warum landen die skandinavischen länder mit
gesamtschulen bis einschließlich klasse 8 bei pisa soweit vorne?

bayern und bwb sind doch nur die besten der mittelmäßigen!
nimmt man sich die zum vorbild?!


ja,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: biwak Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 17:49:02

und ich frage mich warum die Schulfachleute hier so eindeutig einer Meinung sind und in der politischen Realität kein Gehör finden.
Offensichtlich sind die Fachleute in der Gesellschaftlichen Diskussion nicht gefragt. Aber es handelt sich wohl ausschliesslich um Fachleute, die in der Öffentlichkeit diskutieren, da sie alle einmal eine Schule besucht haben. Ob sich wohl ein Mensch zutraut in die Organisation einer Arztpraxis hereinzureden weil er auch mal beim Arzt war?
Dazu passt auch der neue focus- Bericht:"was Lehrer an Eltern hassen".
Ob die focus Redakteure auch mal in der Schule waren?
Liebe Grüße
biwak


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 18:16:09 geändert: 08.05.2005 18:36:03

Genies wird's immer geben, egal welches Schulsystem sie genießen; war nicht gerade Einstein ein ziemlicher Schulversager; Pisa- ach Gott Pisa; die Ergebnisse waren noch gar nicht da, da konnten wir in den Hohlmeierschen Glanzbroschüren schon lesen, warum Bayern so gut ist; Ich kann's nicht mehr hören; an der Uni München - wurde das ganz anders gesehen und viel differenzierter bewertet; warum ist Bayern so weit vorn? ja wo denn? bei den Ländern, wo soziale Herkunft und der Geldbeutet der Eltern am meisten über Schulerfolg entscheidet? (München-Süd und Starnberg, - Millionärsdichte korreliert mit Übertrittsquote bis zu 85%)Wo in den anderen Bundesländern haben wir denn echte Gesamtschulsysteme, die den Namen noch verdienen, so lange die mit einem Gymnasium konkurrieren müssen; jede OECD-Studie bescheinigt uns unser antiquiertes Bildungssystem; sogar die Handwerkskammer und der BDI denken mittlerweile über strukturelle Veränderungen nach; es gibt genügend Untersuchungen und Beispiele (sogar hierzulande), die sagen, dass gute Schüler nicht in ihrem Vorankommen unter schwächeren leiden (im Gegenteil: Hochbegabte können sich hier erheblich mehr einbringen und auch ihre soziale Kompetenz entfalten) andererseits ist die Auslese fatal für diejenigen, die übrig bleiben; die Orientierung nach unten schreitet galoppierend voran, da ja immer irgendwo ein durchschnittliches Niveau gefahren wird, ganz zu schweigend von der dauernden Stigmatisierung; schlimmstensfalls wurde einem Hauptschüler achte Klasse vier-bis fünfmal bescheinigt, dass er nicht weiterkommen kann; dann soll er sich lustvoll in das Unterrichtsgeschehen einbringen, für einen Abschluss lernen, der in vielen Regionen nicht mal das Papier wert ist auf dem er steht;
Ich muss jetzt aufhören, denn ich merke, dass mich schon wieder der heilige Zorn packt, also zurück zur Ausgangsfrage:
ja - ja -ja -ja
Grüße an alle, die ähnlich denken
elefant1


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 18:23:33

Was du sagst, unterstreicht meinen Beitrag von oben.

1 # Laut PISA sind Gesamtschulsysteme am effektivesten.

2 # Wenn schon drei-gliedrig, dann richtig und für Schüler mit entsprechendem Leistungsprofil, so wie in Bayern.

3 # Am schlechtesten ist unsere Dreigliedrigkeit in Niedersachsen, wo Profil der Schule nicht mit dem Schüler/innenprofil einhergeht, weil es dort die freie Schulwahl gibt.


@elefant1neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: feul Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 18:32:12 geändert: 08.05.2005 18:32:49

ich weiß, es gehört nicht hierher..
aber einer der verbreitetsten irrtümer der weltgeschichte ist der, dass einstein ein schlechter schüler war..

Einstein trat in München in die Volksschule ein - und zwar gleich in die zweite Klasse; er hatte zu Hause bereits Privatunterricht genossen. Ohne Probleme bestand er später die Zulassungsprüfung zur Mittelschule.
Er trat 1894 mehr oder weniger freiwillig aus dem Gymnasium aus: Seine Eltern versuchten ihr geschäftliches Glück inzwischen in Mailand; der 15-jährige Einstein wohnte alleine in Untermiete.
Er reiste zu seinen Eltern nach Norditalien, die seinen Schulaustritt wenig begeistert zur Kenntnis nahmen. Sie legten ihm nahe, er möge es doch mit einem Ingenieurstudium in Zürich versuchen. Tatsächlich erforderte ein Studium an der ETH damals nicht zwingend die Matura bzw. das Abitur. Allerdings musste Einstein eine Aufnahmeprüfung ablegen - die er nicht bestand.
Doch Einstein war bei der Prüfung erst 16; mindestens zwei Jahre jünger als alle anderen Studienanfänger. Und er scheiterte lediglich, weil er in seiner kurzen Münchner Mittelschulzeit kaum Französisch und nur wenig Chemie und Naturgeschichte gelernt hatte.
Auf Rat des ETH-Rektors besuchte er darauf die Kantonschule Aarau. Er trat gleich in die Maturaklasse ein und bestand die Abschlussprüfung denn auch nach seinem ersten Schuljahr in der Schweiz, mit fast nur Fünfen und Sechsen, den besten der Noten damals (daraus resultiert wohl ebenso der glaube an die schlechte Leistung des Schülers Einstein).

lg feul


@rhaudaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 18:50:37

du kannst mich gerne mal besuchen oder vielleicht besser noch Hauptschulklassen in München, um das wunderbare bayerische Leistungsprofil zu bewundern; seit es die R6 gibt (sechsstufige Realschule) ist der Unterricht in den 3./4ten Klassen nur noch ein Geiern nach Noten; Eltern rennen meinen Kolleginnen die Türen ein, würden am liebsten selbst korrigieren, damit ihre Kinder irgendwie den Übertritt schaffen; Bei den Schulleitungen stehen Eltern Schlange, die sich über progressive Unterrichtsformen und offenen Unterricht beschweren, weil die Kinder da nichts lernen und dann möglicherweise den Übertritt nicht schaffen; in den Realschul-Eingagnsklassen sitzen dann 30 bis 35 Schülerinnen und Schüler (Scheitern bei einigen vorprogrammiert); es ist ein Irrsinn, wenn Lebenschanchen über einen Noten-Unterschied von 0,33 in drei Fächern vergeben werden und das mit 10 Jahren; ich habe mir vorhin mal deine Prozentangaben angeschaut; recht viel anders sind die Übertrittsquoten bei uns auch nicht, außer eben in den Gegenden mit den besonders Wohlhabenden;
Vielleicht wisst ihr Nordlichter auch gar nicht, dass wir dann in der Hauptschule noch einmal eine Dreigliedrigkeit haben (M-Klassen, die zur mittleren Reife führen sollen; Regelklassen; und Praxisklassen für angeblich Schüler, die praktisch besser begabt sind, in Wirklichkeit aber ein Auffangbecken für "Schulversager" aus den unterschiedlichsten Motiven sind;
es lebe das bayerische Leistungsprofil!!
@feul
danke für die Aufklärung, so genau wusste ich das tatsächlich nicht
@rfalio
das habe ich vorher auch noch vergessen:
Wiederaufbau und Wirtschaftswunder wurden doch in erster Linie von Leuten geleistet, die durch die "guten Nazi-Schulen" gegangen sind oder ist meine Rechenfähigkeit hier unterentwickelt?


hmmmm..neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 18:55:28

vielleicht sollte man mal wegkommen vom leistungs-und notengedanken und gucken, was die kinder wirklich brauchen....
mich nervt an der ganzen diskussion immer die angst, in einem einheitssystem würden die kinder nicht mehr genug lernen.....

auf einen baum im spiegel
kann man nicht hinaufklettern-
darum ist die schule
nicht die welt des kindes.
(von karl stieger)

skole


@elefant1neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 18:58:23

ich glaube nicht deine rechenfähigkeit ist unterentwickelt, sondern dein geschichtsbewußtsein...
was bitte schön sind "gute nazi-schulen" ????
fragt
skole


@skoleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 19:05:35

schade, dass viele Leute Ironie nicht verstehen; ich wollte damit nur verdeutlichen, dass manche Beispiele eben verdammt hinken; ich kann einfach nicht sagen, dass das dreigliedrige Schulsystem gut ist, weil es immerhin ein Wirtschaftswunder hervorgebracht hat;
mein Vater Jahrgang 29 (Hilfsarbeiterkind), Schulbesuch in Nazischulen von (1935 bis 1943) mit Gleichschaltung HJ und allem drum und dran war doch wohl einer der am Wirtschaftwunder Beteiligten und zwar nicht wegen der "guten Schulen", sondern trotz derselben und wegen einer gewissen Renitenz und Sturköpfigkeit in seiner Umgebung;
glaub mir, mein Geschichtsbewusstsein macht mir wenig Angst!
elefant1


Also, Leute -neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: gisla Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 19:15:51

ihr begebt euch langsam in Bereiche, die am Thema vorbeigehen. Ich denke, dass wir Lehrer hier sowieso am wenigsten gefragt werden und nur ausführen müssen, was im "Land" beschlossen wird.
Bei uns krempelt jede neue Regierung das Schulsystem um und wir bekommen keine Ruhe in unseren Arbeitsbereich. Wünschenswert wäre Betändigkeit für Lehrer und Schüler. Meiner Meinung nach: gemeinsames Lernen bis Klasse 6!
Aber......,na mal sehen, was nach dem nächsten Regierungswechsel kommt.


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