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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: "schreibmaschine, 2 finger, 10 finger"

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schule ist schon lustigneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rwx Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2005 13:18:49

denken wird halt eindeutig bestraft. ich kann mich noch gut an eine mathearbeit in der 10. klasse erinnern. eine aufgabe mit drei unteraufgaben: die ersten beiden irgendwas anhand konkreter zahlen ausrechnen, die dritte eine allgemeine formel dazu herleiten. was macht der kluge schüler: erst die allgemeine formel herleiten, dann die zahlen aus den ersten beiden teilaufgaben einsetzen. dafür hab ich dann punktabzug bekommen, weil ich angeblich eine schwierigkeit umgangen habe. wir lernen: denken wird bestraft.

mfg

rwx

P.S.
ich kann mit 7 bis 8 fingern blind schreiben (sehr blind sogar, auf meiner tastatur fehlt dank gebrauch die hälfte der beschriftung) und hab irgendwann mal mit nem lustigen tipptrainer meine anschläge gemessen, waren so 350 fehlerbereinigt, heute müsste ich nen stück schneller sein.


In meiner Bekanntschaftneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2005 14:50:41

gibt es eine junge Frau, die vor Kurzem ihrer Freundin mitteilte, dass sie ihren kleinen Sohn, wenn ihm das in der Schule zu viel wird, schon mal einen Tag zu Hause lassen wird. (Der Junge kommt nächstes Jahr zur Schule- ich habe das Gespräch zufällig mitgehört.) Als ich mich einmischte und meinte, dass ich das absolut nicht gut fände, erklärte sie mir, das hätte ihr Mutter mit ihr und ihrem Bruder früher auch so gehalten. Sie hätte sich dann mit einem warmen Kakao zusammengesetzt und einfach mal ein paar Tage die Schule Schule sein lassen. Davon hätte sie mehr gehabt.
Beide haben Abitur, haben jedoch mehrere Male das Studium und später die Arbeitsstelle gewechselt, weil sie sich nicht wohl fühlten und sich nicht an die Gepflogenheiten oder Voraussetzungen anpassen konnten. Die junge Frau verkaufte mit einem abgschlossenen Studium schließlich in einem Schreibwarenladen und war froh, als sie endlich aufhören konnte.
Was ich damit sagen will: Es gibt gewisse Regeln oder Vorschriften oder Vereinbarungen, an die man sich halten sollte (müsste?), um ans Ziel zu kommen- wenn man dieses Ziel vor Augen hat. Natürlich gibt es auch Umwege, jedoch führen die häufig am Ziel vorbei.
Vielleicht hinkt mein Beispiel ein wenig, gerade im Zusammenhang mit dieser Tippgeschichte, aber in Bezug auf eine Pädagogik, in der jedes Kind nur das machen und lernen muss, wozu es Lust hat,
denke ich nicht.
@rolf: Das ist weder ein Angriff noch Polemik, sondern einfach nur meine Meinung.
streberin


Frageneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dorfkind78 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2005 15:33:38

Hallo!
Ich möchte einfach mal die Fragen in den Raum werfen, die mir gerade in den Sinn gekommen sind und über die ich nachdenke:

Wie viel oder was lernt ein Kind, wenn es kein Interesse hat?
Lernt ein Kind etwas, wenn es keine Lust hat?



@dorfkindneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2005 15:46:11

Und wie weckt man die Lust? Immer und immer und immer wieder? Ich weiß es nicht!
streberin


die frageneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rwx Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2005 16:01:41

ist doch vielmehr, was soll schule leisten? möglichst erfolgsoptimiert auf den späteren beruf vorbereiten und bequeme volksmassen erzeugen oder mündige bürger (mit)erziehen, die (alles) kritisch hinterfragen.
für den ersten fall ist es natürlich wichtig den schüler möglichst stromlinienförmig zu formen und gehorsam einzubläuen (freiheiten bitte nur streng reglementiert und regeln und gesetzte über alles).
der zweite fall ist anstrengender, hier muss man sich mit kritischen menschen auseinandersetzen die eine eigene meinung haben und evtl sogar unbequeme positionen vertreten (in der schule, wie auch später) und bestehende gesetze für unsinn/unrecht halten und sich nicht daran gebunden fühlen und am ende evtl noch ein eigenes gewissen und moralvorstellungen haben.

mfg

rwx
der diese regel/normen/gesetzes-hörigkeit bedenklich findet und, nur um mal ein beispiel zu geben, seinen pass verbrennen wird, falls biometrie-merkmale im selben verpflichtend werden


@streberinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dorfkind78 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2005 16:21:58

Hallo!
Ja, aber genau darum geht es jetzt nicht, um "Lust wecken". Ich frage mich:

Lernt ein Kind etwas, wenn es keine Lust hat?
Immerhin lese ich oft, dass Kinder in der Schule Dinge lernen müssen, die es nicht interessieren, weil "es wichtig ist". Die Frage ist doch, ob es dann etwas bringt bzw. was es bringt. Und genau DIE Frage frage ich mich gerade.

Liebe Grüße,
Dorfkind78


Es ist sicher klar,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2005 16:54:21

dass das,was man mit Freude lernt (oder tut) eher hängen bleibt, als das was einen nicht interessiert. Jedoch ist es doch ebenso klar, dass nicht alles, was die Kinder lernen sollen, jedes Kind gleichermaßen interessiert. Deshalb motivieren wir ja "aufkomm raus"- ob's was nützt, wage ich auch zu bezweifeln. Aber bedeutet das dann, das man nur noch das lehren soll, was die Kinder interessiert. Wie soll das gehen? Fragen über Fragen- ich weiß keine Antwort.
LG streberin


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von: 4zest Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2005 17:50:16

im beispiel ging es eben nicht um ein kind, sondern um einen berufsschüler, der sich freiwillig (annahme) für die besagte bildungseinrichtung und das entsprechende berufsziel entschieden hat. daher dürfte sowohl über die gründliche zukenntnisnahme des angebotes der schule bzw. der entsprechenden ausbildungsunterlagen weit im vorfeld der anstehenden überprüfung klar geworden sein, dass an diesem standort wert gelegt wird auf das tastschreiben mit 10 fingern. was hat diesen jungen menschen in seinem freiheitlich ausgeprägten bildungsdrang also gehindert, sich eine ausbildunsgeinrichtung zu suchen, die seinen persönlichen bedürfnissen mehr entspricht und ihm trotzdem den berufsabschluss garantiert? DAS würde mich interessieren. so erscheint es ein bisschen wie pubertäres austesten der grenzen unseres rechtsstaates, was mit sicherheit nicht nur private finanzielle mittel sondern auch steuergelder verschlungen haben dürfte.

da ich nicht kompetent darüber urteilen kann, inwieweit das schreiben mit zwei fingern in beruflichen kontexten effizient genug ist, möchte ich anhand des oben erwähnten beispiels aus der mathematik zu bedenken geben, dass der weg manchmal durchaus wesentlich sein kann: nehmen wir an, das ergebnis einer beliebigen praxisrelevanten aufgabe ist 10, dann ist in einem test, der den weg zum ergebnis nicht einschließt, keinsfalls klar, ob ein lernender zufällig oder z. B. durch die aufhebung von mehreren fehlern zu diesem ergebnis gelangt ist, d. h. es wird nicht nachgewiesen, dass z. B. in beruflichen kontexten von lerner angenommen werden kann, dass er/sie analoge bzw. weitgehend ähnliche aufgaben erfolgreich und sachlich richtig und effizient bewältigt. solches kleinvieh macht im job häufig viel mist und hat selbst bei so profanen dingen wie der planung einer einbauküche ggf. reklamationen, umbauarbeiten, weitere kosten und jede menge ärger zur folge. es kann also durchaus angemessen sein, die verfahrenskenntnisse und -fähigkeiten in der beruflichen ausbildung zu überprüfen und nicht nur das ergebnis. bei einem arzt würde ich auch davon ausgehen, das er eine krankheit am lebenden menschen diagnostizieren kann ohne den patienten zu obduzieren, was sicher eine mögliche und sehr wohl erfolgreiche methode wäre, jedoch eben nicht die passende.


nur noch das lehren was kinder interessiert?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2005 17:52:47 geändert: 22.10.2005 18:01:54

wie wärs mit "nicht lehren"?
kinder lernen lassen was es so gibt, was an lerngelegenheiten zur verfügung steht, sie entdecken, erfinden, experimentieren lassen.
wenn es ihnen gut geht, wenn sie sich wohl fühlen, läuft das von selbst.
dann bleibt nicht etwas "hängen" wie an der pechmarie, sondern es gehört ihnen, es wird teil von ihnen.
motivieren oder "lust" wecken ist ein mühsames geschäft. und so wirkt es auch.
(wollen lassen, oh je)


@ dorfkindneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ninniach Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2005 17:58:56

Vielleicht kannst du dir die Frage selbst beantworten, wenn du dich an deinem eigenen Lernern orientierst. Hast du schon etwas gelernt, zu dem du eigentlich keine Lust hattest? Ist es etwas, was du sofort wieder abhaken und vergessen hast? Gibt es Dinge, die du gelernt hast ohne Lust zu haben, einfach weil du sie brauchtest? Brauchst du sie noch? Weißt du sie noch?

Ich habe an der Schule Physik gehasst. Ich habe trotzdem einiges in dem Fach gelernt und weiß auch heute noch verschiedenes, obwohl ich nie Lust hatte und auch nicht mehr viel damit zu tun hatte.

Analog dazu habe ich früher sehr gerne Latein gelernt und hatte einen total genialen Lehrer, der mich sehr motiviert hat, in den ersten beiden Jahren. Aber ich kann mich trotzdem nur an Bruchstücke erinnern.

Was Methoden angeht, da halte ich jede Ausschließlichkeit für gefährlich. Es ist wichtig, Schülern eine möglichst große Bandbreite anzubieten, denn alle Kinder sind verschieden. Darüber hinaus halte ich es auch für wichtig, dass Kinder lernen, dass man nicht immer nur das machen kann, wozu man Lust hat, sondern dass man sich auch mit dem auseinandersetzen soll und muss, was vielleicht etwas unbequem ist und nicht nur Spaß macht - neben aller Mündigkeit und Kritik. Alles andere geht für mich an der Realität vorbei.


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