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Forum: "Lehrer/Lernbegleiter"

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@ fuxlneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: veneziaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2006 08:42:09

Ich kann dir nur beipflichten!
Ich freue mich, wenn Schüler das Vertrauen haben und ihre Meinung sagen, auch kritisieren. "Der Ton macht die Musik", diese Regel gilt jedoch.
Leider stelle ich immer wieder fest, dass gerade Gymn.-Schüler sehr bald taktieren. Schon in der 7./8. Klasse verlieren sie ihre Offenheit. In der 10. Klasse muss ich zu Kritik regelrecht auffordern und immer wieder betonen, wie sehr ich eine eigene Meinung schätze. Natürlich muss man dafür keine negativen Konsequenzen fürchten - im Gegenteil.


hallo kataz,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: fuxl Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2006 09:02:12 geändert: 21.05.2006 09:04:58

unter "natürlich lernen lassen" würde ich eigentlich gerade verstehen, dass die Kinder/Jugendlichen ihre Konflikte (das hört sich so groß an, meistens gehts ja nur um Kleinigkeien) erst mal selber mit den Lehrern klären.
Bei größeren Problemen bzw. wenn die Kinder das Gefühl haben, sie haben jetzt alles probiert aber nichts klären können, sollten die Eltern natürlich schauen, wie sie helfen können, klar, allerdings macht auch da der Ton die Musik, wenn mich ein Elternteil nur mit Beleidigungen bombardieren würde (ist mir zum Glück noch nicht passiert) wäre ich auch nicht sehr kooperativ. Und manchmal, wenn man mit dem Lehrer nicht konstruktiv reden kann (die gibts natürlich auch, 2-3 fallen mir da an meiner Schule spontan ein), muss die Unterstützung durch die Eltern dann vielleicht eher in die Richtung gehen, den Kindern zu signalisieren, dass es halt auch bei den Lehrern schlechte Schafe gibt und man die halt irgendwie "überstehen", sich irgendwie mit der Situation arrangieren muss.

Wenn man aber angeblich mit fast keinem Lehrer in der Schule vernünftig reden kann, drängt sich mir eher der Verdacht auf, dass es (wie kataz oben auch schon geschrieben hat) nicht nur an den Lehrern liegt...

Übrigens rücke ich schon auch manchmal mit einem Schüler zusammen, wenn er unverschämt ist oder absichtlich etwas kaputt macht usw. Aber ich glaube es ist wichtig, wie man sich in diesen (unvermeidlichen und durchaus wichtigen, siehe kataz´ Beitrag) Konflikten verhält - erstens sollte man eben nur das Verhalten kritisieren (das allerdings sehr deutlich, finde ich) und nicht die Person, und zweitens sollte man halt nicht einem 10.Klässler noch was vorwerfen, was er irgendwann in der 6.Klasse mal angestellt hat...


fuxlneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2006 09:04:49

nur eine Verständisfrage: was meinst du mit ich rücke zusammen mit einem Schüler??


keine unverschämten Ausdrückeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2006 09:14:31

oder respektloses Verhalten registriert eine engagierte Lehrerin der Pommernschule gegenüber ihrer eigenen Person, obwohl die Schüler untereinander sehr ruppig sind. War jedenfalls einem Gespräch im TV zu erfahren.
Ich glaube das auch, denn ich kriege immer wieder mit, dass die Kinder und Jugendlichen die authentischen Lehrer, Lernbegleiter, Erwachsenen meistens respektieren, aber sie merken eben auch sehr genau, wenn ihnen was vorgemacht wird, wenn auf Autorität von Amts wegen gepocht wird, ohne selber eine eigene zu haben.
Und wenn die jungen Gymnasiasten merken, dass ihre Meinung zählt und für die Zensur die Leistung, dann können sie das auch trennen, aber etliche Gymnasialkollegen disziplinieren auch heute noch über die Zensuren und dann machen auch die Eltern Druck, dass die Noten stimmen müssen, egal, was und wie die Kinder dafür lernen. Sie haben es ja auch nicht anders kennengelernt und damit schließt sich der Teufelskreis.


@ponineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: fuxl Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2006 09:17:12

das heißt, dass ich ihm tief in die Augen schaue und ihn auch erst mal auffordere, mich anzuschauen, um ihm dann sehr deutlich (je nach Situation manchmal auch in sehr scharfem Ton) zu sagen, dass und warum ich dieses Verhalten nicht akzeptiere, und gegebenfalls welche Konsequenzen dies haben wird.
Konsequenzen sind dann halt z.B. dass Leute, die auf den Tischen rummalen, am Nachmittag kommen und die Tische wieder sauberputzen, egal ob sie in der 6. oder in der 13. Klasse sind

Wahrscheinlich das Selbstverständlichste der Welt, ich wollte nur deutlich machen, dass die Schüler bei mir nicht machen dürfen, was sie wollen, dass ich sie sehr respektiere aber auch ein angemessenes Verhalten von ihnen erwarte.


danke für die schnelle Antwortneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2006 09:27:41

dann habe ich dich auch richtig verstanden.
Diese Konsequenz und Eindeutigkeit finde ich auch unabdingbar, ganz egal, in welchem Zusammenhang man mit Heranwachsenden zu tun hat.


@ dafyline und novelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: oblong Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2006 09:43:39

Vielen Dank, dafyline, für die übersichtliche Darstellung deines Meinungsaustausches mit novel.
Mir ist klar geworden, dass ich zwar einige Aspekte, die novel vermisst, regelmäßig im Unterricht einbaue - aber manche auch nicht, und ich danke dir, novel, für deine ernsthaften Anregungen.
Viele Lehrer haben, und darauf verweisen dafyline und veneziaa, schlechte Erfahrungen mit und in der Mittelstufe gemacht mit selbstgesteuertem Unterricht seitens der Schüler, manche Lehrerinnen und Lehrer nehmen dies leider auch als Vorwand, um sich nicht umstellen zu müssen, das muss ich zugeben.

@ nlzeitung, rolf robischon, poni
Lernbegleiter zu sein kann deshalb nur eine von vielen Rollen der Lehrkraft sein, denn zu unterschiedlich sind die Erwartungen von Eltern, Kultusministerium, Kolleginnen und Kollegen an den Unterricht der jeweiligen Klasse: Wenn ein Elftklässer weiß, welchen Abiprüfungsstoff er wie sich aufbereiten muss, dann kann er ja schon in der 11 Abitur machen, genau genommen hat er dann schon die Abiturreife bewiesen.
Auf dem Weg zu einer menschenwürdigen Schule darf man aber auch die einzelnen Beteiligten, die ich oben benannt habe, nicht überfordern. Ein bestehendes System hat eine Beharrungstendenz in sich, die sich gegen massive Veränderungen auf vielfältige Weise sperrt: Man sagt dann: "Der Teufel steckt im Detail".
Bei den vielen Wünschen nach Veränderungen gilt es, einen klaren Kopf zu bewahren, wie man diese verschiedenartigen Wünsche unter einen Hut bringen kann; und kosten soll dies natürlich auch nichts, es muss gut klingen und repäsentativ aussehen, kurz: es wird die eierlegende Wollmilchsau gefordert.
Wenn ich mir die bildungspolitischen Forderungen und Erwartungen der letzten zwanzig Jahre ansehe, die ich als Lehrer mitmachen "durfte" in der realen Umsetzung, dann dürft ihr mir eine gewisse Skepsis euren Plänen, Erwartungen und Gedankenmodellen gegenüber nicht verübeln:
Gestartet sind diese Neuerungen immer mit großem Getöse und großen Lobsprüchen - was dabei herausgekommen ist, habt ihr hier schon genügend zerrissen.
Warum soll ich euren Vorstellungen mehr Glauben schenken als den bisherigen?
Welche praktischen Erfahrungen im Bereich Realschule/Gesamtschule/Gymnasium könnt ihr als Referenz anführen? Wer soll eure Vorstellungen finanzieren?
Halbgare Konzepte hängen mir langsam zum Halse heraus.
Liebe Grüße,
oblong


einfach so...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dafyline Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2006 09:58:49



viele lehrende bieten das, was hier so vehement eingefordert wird, schon seit langem in ihrem unterricht.

und weil sie es nicht an die große glocke hängen, tun sie es nicht????

nein!
sie machen es im rahmen des machbaren – und finden es so selbstverständlich, dass sie darüber gar nicht lange nachdenken müssen.

habt ihr eigentlich schon einmal daran gedacht????


ein ansatz zum weiter-denken...

dafyline





Lieber oblongneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2006 10:02:20

du hast in vielen Aspekten recht und vieles sehe ich ähnlich wie du. Ich kann auch verstehen, dass Gelaber dir zum Hals raushängt. Ich habe gelernt in den letzten zwei, drei Jahren, dass viele das von uns Gesagte auch nicht verstehen oder verstehen wollen und dass man es einfach in seinem Rahmen anders MACHEN muss, damit andere etwas verstehen können, wenn sie es sehen und erleben können.
Und deshalb freue ich mich eigentlich über viele Beiträge hier, auch wenn der Ton hin und wieder entgleist: eigentlich praktizieren ja die hier mitmachenden Kollegen schon etliche Aspekte eines Lernbegleiters, indem sie sich selber den Schülern gegenüber zurücknehmen und nicht ihre Lehrer-Leistung in den Vordergrund stellen. Vielleicht sind gerade die Kollegen, die sich von der üblichen Lehrerrolle schon entfernen, besonders sensibel und empfindlich gegen die Pauschal-Verurteilungen.


siehst du dafylineneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2006 10:05:02

wir haben zur selben Zeit fast dasselbe geschrieben.
Ich finde das schön!!

Ich möchte gerne was erzählen, aber damit muss ich mir leider noch Zeit lassen, eben weil es noch nicht ausgegoren bzw. ausgestanden ist. Aber dann....
hoffentlich!!!!


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