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Forum: "Lehrer/Lernbegleiter"

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@nlzeitungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: olifis Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 22:41:50

Lieber Stephan,

Subjekt-Subjekt-Beziehungen sind ausgesprochen wichtig und erstrebenswert, Kinder sind in ihrer Individualität zu fördern und zu respektieren und selbstverständlich sind sie Menschen wie du und ich. Jedoch unterscheide ich ganz klar, wann "Subjekt-Dasein" (ich nenne das Selbstbestimmung) enden muss: es endet spätestens dann, wenn einem anderen "Subjekt" die Selbstbestimmung genommen wird.

Was ich kritisiere, sind hauptsächlich nicht Inhalte der Lernbegleiter-Arbeit, sondern die Pauschalisierung und starren Umsetzungsversuche auf nahezu alle schulischen Bereiche und Gegebenheiten.

Viele Grüße

olifis


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 22:48:57

Ich hätte das Kind ermutigt, beides hinzuschreiben. An der Schreibweise hätte ich erkannt, in welchem Stadium der Schriftentwicklung sich das Kind befindet. Dementsprechend könnte ich genau für dieses Kind neue Anreize schaffen, mit Schrift umzugehen, die Struktur der Schrift zu erfassen, Schriften auszuprobieren, zu kommunizieren etc.

Kinder in der 1. Klasse (oder auch davor oder danach) wollen Schrift und Schreiben ausprobieren. Bei jedem Kind gilt es abzuwägen, wieviel und welche Hilfe es benötigt, wann es überfordert ist, wann es unterfordert ist. Das bedeutet, jedes Kind genau zu beobachten, diese Beobachtungen aber auch einordnen zu können.
Anreize zu geben, Wege zu eröffnen, Hinweise zu geben bedeutet meines Erachtens nicht, den Weg zu betonieren.
Es gibt Kinder, die schreiben die tollsten Nachrichten und Briefe. Andere lassen sich Buchstaben vorzeichnen und malen sie nach und kommen begeistert mit diesen Buchstaben zur Schule. Wieder andere schreiben aus Büchern ab, malen Wörter nach und die nächsten haben in kürzester Zeit den Aufbau der Schrift verstanden, die Anlauttabelle durchschaut und malen und schreiben eifrig drauf los. Für manche Kinder sind die Schriftzeichen und das Lesen lange Zeit unverständlich, ein Wirrwarr, unlösbar.

War da nicht in den notwendigen Punkten von "Orientierung" die Rede?
Was genau ist denn Orientierung?
Wo beginnt sie? Wo hört sie auf?
Wann ist Orientierung eben doch Erziehung, Pädagogik, Anleitung, die vom Kind unreflektiert nachgeahmt wird?
Wann benötigt ein Kind einen engeren oder weiteren Orientierungsrahmen?

Dein Kind, nlzeitung, lernt von sich aus. Die Anreize - rolfs ABs - legst du aber doch aus. Du bist fasziniert, von dem, was dein Kind leistet, ohne eine Schule besucht zu haben. Aber schaffst du nicht doch einen Lernanlass, indem du AB bereit hältst, entdeckst, anerkennst, motivierst?

Ich frage mich jetzt - und in diesem Forum zum wiederholten Mal: Wann warst du das letzte Mal im Klassenraum einer 1. Klasse?
Vor zwei Jahren saß ein Vater fasziniert bei der Weihnachtsfeier im Klassenraum und sah sich um und stellte fest, dass Schule gar nicht so aussah, wie er es sich gedacht hatte. Angesichts der vorbereiteten Lernumgebung und vielen Möglichkeiten im Klassenraum meinte er: Es hat sich ganz schön viel geändert.

Geh doch mal in eine Schule in der Nähe - in Moritzberg und Himmelsthür gibt es tolle Grundschulen, die hervorragende Lehrkräfte haben. Sie sind offen und öffnen ihre Schultüren - für Eltern, für Studenten, für jeden, der sich interessiert.
Etliches von dem, was ich heute in meinen Klassen umsetze, habe ich da gelernt. Viele verschiedene Möglichkeiten, wie man in der 1. Klasse lesen und schreiben lernen und lehren kann, habe ich vom Schulleiter der Moritzberger Grundschule erfahren.

Die Zeit in den Schulen ist nicht stehen geblieben - ich wünsche mir, dass dies in manchen Köpfen auch ankommt, die noch am selbst erfahrenen Lehrerbild ihrer Kinderzeit festhalten.

Palim


@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: indidi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 22:52:01

für diesen tollen Beitrag


oh je olifisneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 22:57:06 geändert: 22.05.2006 23:05:49

da bekomm ichs mal wieder gezeigt:
allesheilender einheitsbrei
starre umsetzungsversuche


ein kind fragt etwas und bekommt z.b. von mir die kürzestmögliche antwort.
wieviel ist 9+9?
18
lehrer antworten wirklich in der regel nicht so kurz.
einheitsbrei?
ich werde immer wieder mal gefragt ob ich glaube dass so ein umgang mit lernenden auch in anderen altersklassen möglich sei.
meine antwort: ja

hältst du es für einen starren umsetzungs"versuch" lernende grundsätzlich ernst zu nehmen und auf gleicher augenhöhe mit ihnen zu reden?

die hunderttausende schulverweigerer verweigern "unterricht" weil sie sich nicht ernst genommen fühlen.

Wie und auf welche Weise das geschehen kann, ist doch völlig Banane!meint olifis




meine Schülerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: fuxl Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 23:07:00

fragen halt nicht "Was ist 9+9", sondern eher: "Woher weiß man das, wie kann man sowas rausfinden?". Und da ist das mit der kürzestmöglichen Antwort manchmal schwierig, vor allem wenn es um Experimente geht, für die der entsprechende Wissenschaftler einen Nobelpreis bekommen hat...


und meine Schüler fragen:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: oblong Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 23:14:35

Was soll ich dann glauben, wenn so viel in der Bibel bildlich gemeint ist?

Ich kann mich deinen Gedanken nur anschließen, fuxl:
Im Religionsunterricht bin ich als Mensch ein Teil meiner Botschaft; ein Verstecken hinter abstrakten Banalitäten wie Additionsaufgaben wäre witzlos und unangebracht.
Wenn ich mir Sonderfälle konstruiere, in denen mein erdachtes System klappt, brauche ich ja dann die Wirklichkeit nicht mehr.

Guts Nächtle,
oblong


und meine fragen:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 23:30:25

"Warum muss ich das wissen?" "Warum muss ich Kunst haben, wenn ich Dachdecker werden will?" "Wofür brauche ich Englisch?" "Warum soll ich das verstehen, kann ich es nicht einfach auswendig lernen?"
Und meine Antworten sind oft fach- und sachbezogen, aber sehr oft muss ich auch sagen, dass ich weder Lehrpläne noch Abschlussprüfungen erfunden habe. Ich kann nur den Rahmen benennen, in dem wir uns bewegen und das Angebot machen: "Lass uns das Beste daraus machen. So dass du für dich persönlich was davon hast.Dass deine Zeit hier keine vergeudete ist."
Auch das ist für mich jemanden ernst nehmen.


@rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: olifis Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 23:32:03

hältst du es für einen starren umsetzungs"versuch" lernende grundsätzlich ernst zu nehmen und auf gleicher augenhöhe mit ihnen zu reden?(meint Rolf)

Nein, Rolf! Für starr halte ich:

- eine Form der Positionseinnahme, die keineswegs etwas mit "auf Augenhöhe gehen" zu tun hat.

- wenn man glaubt, Lehrerinnen und Lehrer nehmen ihre Schülerinnen und Schüler nicht ernst

- wenn man der Meinung ist, dass man nicht der Meinung sein darf, dass es "banane" ist, welche Wege man geht, die für alle Beteiligten zu Wohlbefinden führen

Wie ernst nimmst du denn Lehrer?!


Viele Grüße

olifis


was kommt nach 5neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 23:34:55 geändert: 22.05.2006 23:40:29

Nicht immer so "pädagogisch" gegen zu fragen kann irre Veränderung erzeugen. Meine Kleine fragte mich mal vor der Schule, was kommt nach 5. Früher hätte ich irgendwas gefaselt, na, dann zähl doch mal von vorne, 1,2, na? jetzt hab ich einfach 6 gesagt. Und sie fragte weiter, und dann,7, und dann,8, und dann,9, und dann,10, und 10 +10, und +10, und was kommt nach 100 und so weiter. Dazu muss man wissen, dass sie schon über 100 zählen konnte und ich bei der Frage ob ich sie früher einschulen sollte stand. Das heißt, meine allererste Idee war, Mensch, das müsste sie doch können so Kleinkram. Dann hab ich gedacht, klar weiß sie auch, aber sie fragt trotzdem. Also hab ich einfach geantwortet und schließlich ist sie bei Fragen wie und was kommt nach Trillion angelangt, und dann eins mehr, und was ist die höchste Zahl, wenn es doch immer weiter geht??? Und da wusste ich, dass ich ihr bei einer großen Frage geholfen hatte, die ganz harmlos bis "blöd" anfing....
Liebe Grüße
kla


@kla1234neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: olifis Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 23:50:19

ein sehr schöner Einleitungssatz, der anspricht, was ich meine: Die ständigen Gegenfragen, .......


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