Die Orangerie, in der auch heute noch im Winter kälteempfindliche Pflanzen aufbewahrt werden, entstand 1851 bis 1864 als letztes Gebäude im Park Sanssouci. Auf Wunsch Friedrich Wilhelm IV. wurde es nach italienischem Vorbild errichtet. Die Pläne dazu stammen von Ludwig Persius und Friedrich August Stüler. Im Raffaelsaal, dem Hauptraum des Schlosses, sind knapp 50 Kopien nach Werken Raffaels ausgestellt.
Quelle: www.potsdam.de
Das Neue Palais ist das größte Bauwerk im Park Sanssouci. Es wurde von 1763 bis 1769 nach Plänen von Johann Gottfried Büring, Heinrich Ludwig Manger und Carl von Gontard am westlichen Ende der Hauptallee im Park Sanssouci auf Wunsch Friedrich II. errichtet. Das gewaltige Schloss mit hoher Tambour-Kuppel diente Friedrich II. vornehmlich der Repräsentation und als Gästeschloss. Er selbst hat dort so gut wie nie gewohnt. Von den 200 Schlossräumen können etwa 60 besichtigt werden, darunter der Grottensaal, die Marmorgalerie und Gästeappartements. Im Südflügel des Neuen Palais’ befindet sich das Schlosstheater, das auch heute noch als Spielstätte dient. Quelle: www.potsdam.de