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Forum: "Ab wann ist es der Disziplin zuviel?"

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@ crusherneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vobiscum Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.07.2008 11:28:19 geändert: 04.07.2008 11:29:14

"übertriebene und penetrante" Disziplinansprüche der LehrerInnen werden von Schülern über kurz oder lang erspürt / wahrgenommen. Dann setzt "gesundes" Resilienzverhalten von SchülerInnen ein und die Lehrkraft muss (sich) innersystemisch neu ausrichten ... denke ich / erlebe ich.


also...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: pee1213 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.07.2008 15:05:44

Also ich glaube man muss unterscheiden zwischen "lebhaften" Kindern oder "normalen" Störungen und tatsächlichen Disziplin-Verweigerern...
Ich kann nur aus niedrigeren Klassenstufen berichten und stelle immer wieder fest, dass es lebhafte Klassen gibt und leise Klassen. Jede hat etwas für sich - wobei ich die lebhafteren bevorzuge. Da diese spritziger sind und viele Ideen bringen - sprich den Unterricht ganz anders mitgestalten. Ich habe zwar auch feste Regeln und Grenzen die nicht überschritten werden dürfen, aber es ist trotzdem in manchen Klassen "lauter" als in anderen.

Noch eine Anmerkung zu crusher - du sagst die Kinder werden ernst und betroffen, sobald sie Reglementierungen erfahren. Ist es aber nicht nur kurz ganz still und ernst, und eine halbe Unterrichtsstunde später denkt man schon nicht mehr dran...? Meine Kinder unterscheiden sehr wohl, wer den "Anschiss kassiert" und die anderen sind zwar in dem Moment still, mir aber keineswegs böse oder betroffen.

Was ein echtes Problem darstellt, sind die Kinder, die bewusst jede Gelegenheit suchen Regeln zu brechen, um zu stören und auf sich aufmerksam machen wollen. Und gegen die kommst du wahrscheinlich mit den üblichen Disziplinierungsmaßnahmen nicht an. Da muss man Hintergründfe klären, warum das so ist - vielleicht stecken persönliche Probleme, oder auch psychologische dahinter. Oder die Pupertät, in der man die Erwachsenen halt zur Weißglut treiben will.



ein Zuviel an Disziplin gibt es nichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ing_08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.07.2008 16:18:47

Zumindest nicht, was das kompromißlose Durchdrücken gewisser Prinzipien den Schülern gegenüber angeht.


Das betrifft Dinge wie

- Ordnung auf der Schulbank

- Ordnung der Schulsachen (Vollständigkeit der Arbeitsmittel, Erledigung der Hausaufgaben, Vortragen des Hausaufgabenheftes, sofortiges Eintragen erteilter Hausaufgaben, Notieren von Terminen bekanntgegebener Klassenarbeiten, Spitzen der Bleistifte, usw. usf.)

- Wertschätzung (Nichtbeschädigung) des Schuleigentums bzw. der Gegenstände in der Schule

- Wertschätzung (Nichtbeschädigung) des Eigentums der anderen Schüler

- Zuhören (vom Lehrer Gesagtes wahrnehmen, Achtung und Respekt vor dem, was Mitschüler sagen)

- Sauberkeit beim Arbeiten

- Heftführung

- vernünftige Sitzhaltung (kein Gelümmel wie von Affen im Urwald)

- Abschalten und Verstauen von elektronischen Kommikationsgeräten (Mobiltelephon, PDA)

- Verzicht auf Kaugummikauen

- Umgangsformen (Aufstehen zu Stundenbeginn, Erwartung der Begrüßung durch den Lehrer, Grüßen von Lehrern und Erziehern im Schulgebäude, Danke, Bitte, das Siezen, das höfliche Fragen, ...)

- angemeßne, halbwegs kultivierte Sprache (kein Gossenjargon, Unterhaltung mit den Mitschülern bei Nennung des Vornamens statt des Rufens des Nachnamens)

- klare Hierarchiestrukturen (Melden, Sprechen nach Aufforderung, Respekt für die anderen und deren Anspruch auf leistungsorientiertes, ruhiges Lernklima)

- Pünktlichkeit

- Darlegung von Verfehlungen (Mitteilung zu Stundenbeginn nach der Begrüßung, daß Hausaufgaben nicht gemacht wurden bzw. welche Arbeitsmittel vergessen worden sind)

usw. usf.


Solche einfachsten und selbstverständlichen Verhaltensweisen betreffend, gibt es kein Zuviel an Disziplin, die der Lehrer durchzustezen hat.





Ein Zuviel ist allerdings dann gegeben, wenn der Lehrer zum Pedanten mutiert und Disziplin bzw. vernunftgeleitete Strenge auf irrelevante Details ausweitet, und daß dadurch schließlich eine Atmosphäre der ständigen Reglementierung und Drangsalierung entsteht.
Bspw. wenn die obengenannten, normalen Dinge übergenau und permanent bis aufs Messer korrigiert werden, statt sinnvollerweise die Prinzipien an sich konsequent umzusetzen.

Dieses Zeitalter der überautoritär-wilhelminischen Paukschule sollte Deutschland seit 1920 mit Aufkommen der reformpädagogischen Strömungen verlassen haben.



Ciao


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von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.07.2008 17:10:48

sowohl Lehrer als auch Schüler sich an der "goldenen Regel" orientieren, dürfte doch nichts schief gehen bzw kein zuviel an Disziplin entstehen.
Wichtig ist auch, dass ich als Lehrer mit gutem Beispiel vorangehe. Bin ich pünktlich, bin ich höflich, räume ich meinen Arbeitsplatz auf... .
@ing:
Warum bitte schön, sollen Schüler ihre Mitschüler mit dem Nachnamen anreden? Oder verstehe ich da was falsch?


Mutanten im öffentlichen Schuldienst?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: cyrano Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.07.2008 17:19:31 geändert: 04.07.2008 17:21:06

In dem obigen reformpädagogischen Katalog (völkische Variante) fehlt einiges:

- 5 Stockhiebe auf die Hand bei schmutzigen Fingernägeln oder Mundgeruch
- 5 Stockhiebe auf das Hinterteil bei unpünktlichem Erscheinen zum Unterricht
- 100x den Satz "Ich darf nicht mit dem Tintendeckel klappern" schreiben bei Klappern mit dem Tintendeckel
- In-der-Ecke-Stehen bei unvorschriftsmäßiger Meldung (sog. Schnalzen)
- Sind die Springerstiefel nicht ordentlich gewienert: Schuheputzen für die ganze Klasse
- bei Spucken aus dem Fenster 3 Stunden Karzer
- bei falscher Anrede einer Lehrperson (ordnungsgemäß: "Guten Morgen, Herr Studienrat!") Vorführung bei der Schulleitung mit Androhung des Schulverweises
- bei unsachgemäßem Gebrauch von Kautabak vorübergehendes Tragen einer Kieferklammer und Verzehrverbot von Pausenbrot.

Weitere Verbote auf Anfrage bei der Schulleitung


ich verstehe gar nichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: piramia Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.07.2008 17:52:04

warum wir uns über Maßnahmen aus dem letzten Jahrtausend aufregen. Versuchen wir es doch einfach besser zu machen!!!!

Bei meinem Sohn hat eine Lehrerin in der 10. Klasse verlangt, dass die Schüler aufstehen, wenn sie den Raum betritt. Einige haben einfach nicht mitgemacht und irgendwann hat sie es dann aufgegeben. Die meisten Kinder unserer Zeit sind so selbstbewusst, dass sie sich manche Sachen nicht mehr einfach so gefallen lassen. Zumindest muss man als Lehrer bereit sein, Maßnahmen zu begründen. Und dann klappt es ja in der Regel auch. Die Unverbesserlichen sind die, die vor 60 Jahren ständig Prügel bekamen und das hat damals auch nichts genützt.


Kaisers Zeiten??neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.07.2008 17:58:24 geändert: 04.07.2008 18:00:47

@ cyrano: Danke für die Aufstellung. Ich hatte mich nämlich auch schon gefragt, ob ing_08 nicht den Rohrstock in seiner Regelsammlung vergessen hatte.

ing_08: Eine Frage hab ich noch: Da diese Liste ja offensichtlich aus Kaisers Zeiten stammt, - gabs da schon Mobiltelephone??
Abschalten und Verstauen von elektronischen Kommikationsgeräten (Mobiltelephon, PDA)

Es grüßt klexel,
die Hacken zusammenschlagend aua!


Und es gibt doch ein zuviel an Disziplin!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tinele78 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.07.2008 18:08:04

Hm, Ing_08 zählt also(allgemeingültige?)Grundprinzipien auf, die man kompromisslos durchführen sollte. Aber hier geht es doch schon los, hier hat doch jeder Lehrer seine eigenen Prinzipien: was ist Sauberkeit beim Arbeiten? Gestochen gleichmäßige Schrift oder lediglich Lesbarkeit? Wieviel Klechse sind noch tolerabel? Was ist Ordnung? Und ich zum Beispiel habe in Phasen von Frei- und Einzelarbeit gar nix gegen Kaugummis, wohl aber gegen Ohrstöpsel mit Musik...
wo ist nun das Übermaß?
missmarpel93 unterscheidet sehr richtig Disziplin von Regeln und Disziplinierungsmaßnahmen und sagt, dass es von letzerer schon zuviel geben könnte. ABER meiner Ansicht nach gibt es auch von Disziplin im Sinne einer notwendigen Unterwerfung unter Gruppenregeln ein ZUVIEL.
Ich denke da an die vielen, meist weiblichen schüler, welche aus lauter Bemühen, höflich und unauffällig zu sein, kaum ein Wort sagen,ihr Wissen für sich behalten, lieber nicht in der Gruppe agieren wollen. Die schüchternen aber unkomplizierten. Und ich denke an die meist älteren Schüler, die vor Klausuren lernen bis zum Verrücktwerden und sich keine Auszeit gönnen. Und an die, die in Tränen ausbrechen, wenn sie für ihre Unordnung oder ihr Vergessen vor der Klasse gerügt werden. Die Schüler, die ein nur allzu gutes Gespür für die gesagten und ungesagten Regeln in der Klassengemeinschaft haben und nur ja keine Fehler machen wollen. (Und im Privatleben ist eine solche Schülerin vielleicht so arg diszipliniert beim Essen, dass sie magersüchtig wird.) Das ist ein Zuviel an SELBSTdisziplin, was durch zu viele oder zu rigide Regeln NICHT NUR in der Schule mitbedingt sein kann. Das hat viel mit Angst zu tun. Das hemmt dann auch die Lebensfreude! Und die Entwicklung der Persönlichkeit. Das Zuviel an Disziplin geht dort los, wo es dem Schüler-Menschen damit schlecht geht.


Mobile Kommunikation zu Olims Zeitenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.07.2008 18:10:55

Na klar gab es unter dem Kaiser Mobile Kommunikation hieß nur Breiftaube. Meldereiter gingen nicht ins Klassenzimmer


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von: miro07 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.07.2008 18:13:05

wir uns an frühere foren und kommen wir zum thema zurück, ohne in die extreme (cyrano / ing_08) zu verfallen! ing_08 kann seine zeilen doch wohl ebensowenig ernst meinen wie cyrano...!?

miro07


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