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Forum: "Fünftklässler - verzogen, dreist, respektlos"

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@ janneneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.03.2009 22:07:14

Den Schuh musst du dir nicht anziehen.
Es klingt jetzt so, dass wir den Schwarzen Peter den GS-LuL zuschieben, aber nur, weil das Eingangsposting und viele andere Beiträge sich auf die weiterführenden Schulen beziehen und von LuL dieser Schultypen gemacht wurden. Wir haben ja keinen Vergleich, wie unsere Klientel in der GS war. Wir beobachten einfach nur die Veränderungen ab Klasse 5.
Dass da in der Erziehung bzw. Nichterziehung schon im Elternhaus vieles im Argen liegt, ist wohl allen klar.
Es fehlt hier eigentlich ein Beitrag mit dem Tenor:
Ja, ihr habt recht, auch bei uns in der GS sind die SuS in den letzten Jahren viel schwieriger geworden als noch vor ca. 5 Jahren. Oder hab ich solch einen Beitrag überlesen??


GSneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.03.2009 23:46:12 geändert: 06.03.2009 00:04:12

Doch, klexel, so etwas habe ich hier bei 4tea schon gelesen, aber ob es in diesem Thread war, weiß ich nicht mehr.

Irgendwie muss es mit unserer Zeit zusammenhängen. Ich hatte vorhin ein Aha-Erlebnis. Als ich gerade einige der Klagen in diesem Thread las, rief meine Schwester an: 51, Hausfrau, 4-fache Mutter, davon drei erwachsene Kinder über 20 und ein Nachkömmling, 8 Jahre alt, 2. Schuljahr. Während die drei Ältesten groß wurden, ohne dass sie sich groß um ihre Schulangelegenheiten gekümmert hätte, steht sie mit der KL ihres Jüngsten in ständigem Kontakt. Und dauernd ruft sie mich an und will meinen Rat... Alles macht die KL falsch, sie ist unerfahren, sie behandelt das arme Kind nicht richtig, die Diktate sind entweder zu lang oder zu kurz; es ist unmöglich, dass die für ein Zirkusprojekt so viel Geld bezahlen und dann auch noch nachmittags und samstags auftreten müssen, da kriegt das arme Kind doch Ärger mit dem Fußballtrainer usw. usw.

Ach so, die Lehrer beschweren sich übrigens öfter über den Jungen, es steht häufiger etwas im Mitteilungsheft, er ist ziemlich wild, aggressiv - aber schließlich weiß die Lehrerin, dass er ein Problemkind - ADHS-diagnostiziert - ist und "muss sich darauf einstellen. Der muss rumtoben können..." (O-Ton meine Schwester).

Irgendwie passt das wunderbar zu den Eltern, über die wir uns hier so beklagen, oder???

Ich weiß, es geht eigentlich um Fünftklässler - aber wenn die Eltern von Zweitklässlern sich so verhalten, warum sollte es in der Sek. I dann anders sein???


Und jetzt?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2009 09:15:53 geändert: 06.03.2009 09:30:15

Ich bin gewiss nicht betriebsblind. Ich bin auch seit 30 Jahren im Schuldienst, ich stelle auch Veränderungen fest -
da gibt es ganze Vorlesungsreihen darüber -
(Tenor "Veränderte Kindheit, veränderte Jugend")

Ich frage mich nur, was es mir bringt, wenn ich mich stundenlang über Zustände aufrege, die ich ohnehin weder ändern noch beeinflussen kann.
Schlimmstenfalls die Verabschiedung in den Burnout oder sonstige Krankheiten.
Da verwende ich lieber meine Zeit darauf, gemeinsam mit den Kollegen Rezepte zu entwickeln, wie wir mit diesen Schülern umgehen;
ein bloßes "das sind Kronprinzen", "die Eltern sind schuld", "die sind unbeschulbar" ist kein professionelles Herangehen an die Probleme.

Nochmal: "Wir können unsere Schüler und die Eltern nicht schnitzen", also müssen wir Methoden entwickeln, um auf veränderte Situationen zu reagieren
Motto
"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann."
Francis Picabia

und
"Nicht der ist ein Aktivist, der feststellt, daß der Fluß verschmutzt ist, sondern derjenige, der ihn reinigt."
Ross Perot, ehemaliger Kandidat um die US-Präsidentschaft

elefant1


und jetztneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2009 13:19:51

ich greife gerne den letzte beitrag auf:

jetzt steht wieder zur wahl - akzeptieren, dass sich das
schülerklientel gewandelt hat. und darauf eingehen, sprich sich und
seine arbeit umstellen.
oder ehrlich zu sich sein und sagen - das kann und will ich nicht.
und einen anderen job suchen!

auch hier im virtuellen lehrerzimme sage ich:
hört auf zu lammentieren. ich mag es nicht mehr hören. kriegt den
arsch hoch, bewegt euch. entweder auf euer klientel zu oder ganz
weg.

mfg
sopaed


elefant 1neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rodlerhof Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2009 17:09:10

du hast ja recht

mir tut es aber immer mal gut, zu hören wie es anderen geht, mich mal selbst auszuKot.....

Wenn ich mir einiges in der Demenz- Selbsthilfegruppe angehört habe,dann geht es mir hinterher im Umgang mit meiner dementen Mutter auch wieder bessser.

und dann kann ich mit coolem Kopf und neuen Mut das Problem angehen.
Aber das, was wir jetzt angehen müssen, ist ein großes gesellschaftliches Problem und hat auch viel mit unserer Schnell-Lebigkeit und der damit aufkommenden Oberflächlichkeit zu tun. Das kann nicht jeder an seinem Schreibtisch als Einzelkämpfer lösen!

Ist diese Veränderung vielleicht auch ein ernstes Anzeichen des Unterganges der europäischen Gesellschaft?
Wir wären nicht die Einzigen.

Ägypter, Griechen, Römer, Babyloner und, und und, gingen nach einer tollen Blütezeit auch unter...


Ich seh's wie rodlerhofneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2009 19:11:53

Klappern gehört doch zum Handwerk und ich liebe meinen Beruf, auch wenn ich mal rumschimpfe. Ich betrachte diese Plattform auch ein wenig als Balsam für meine Seele. Wer hat denn gesagt, dass wir uns NICHT auf veränderte Bedingungen einstellen?
Ich krieg jeden Tag den Hintern hoch und stelle mich den Bedingungen, auch den sich verändernden, alles andere wäre ja geradezu Selbstmord. Ist es denn aber nicht so, dass auch WIR uns verändern (samt unseren Bedürfnissen)? Und wenn sich mein Geräuschempfinden verändert, läuft das konträr zu den immer lauter werdenden Kindern. Das wird man ja noch bemerken dürfen.
Und man wird sich auf ein schönes Wochenende freuen dürfen! Wünsche euch ein solches!


Ich freue mich, dass - alle? - wieder zu neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2009 19:24:57

den Wurzeln zurückgekehrt sind.

Dass die Kinder sich verändert haben, ist offensichtlich. Darauf kann man sich "ein Eis backen" - entscheidend scheint mir zu sein, dass wir nicht einknicken, was die Einhaltung und Durchsetzung gesellschaftlicher Regeln anbelangt sonst haben wir versagt -.

Entweder wir setzen die Regeln (durch), oder die Kids setzen ihre...

Ist einfach ..... gesagt, aber: Was ist schon einfach?


"Kinder an die Macht"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sufrefape Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2009 19:35:07

Nicht sachdienlich, aber es war mein erster Gedanke nach dem letzten Beitrag. Hatte ich lang nicht mehr gehört.
Mag noch jemand:
http://www.youtube.com/watch?v=7JCFe2f7FbE


Zivilisationneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2009 19:40:37

Tschduldigung, aber das Lied fand ich schon immer völlig bescheuert.

Hat mal jemand das Buch "Herr der Fliegen gelesen"?
Das ist, was ich befürchte, wenn wir nicht leitend in die Entwicklung der Kinder eingreifen.


und wenn ich nicht eingreifeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wulpius Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2009 19:49:03

kommt so etwas heraus.

"Krieg der Knöpfe" (Louis Pergaud 1912)



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