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Forum: "Hausaufgaben=Religiöse Diskriminierung?"

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Ich bin jetzt nicht aus BaWü,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 18:14:51

aber aus den Postings entnehme ich, dass dort im GS-Bereich bei Nachmittagsunterricht, egal ob Pflicht- oder Wahlfach, Hausaufgaben nicht gegeben werden.
Andrerseits ist in den entsprechenden Verordnungen festgelegt, dass Hausaufgaben zur Einübung der Unterrichtsinhalte usw. gegeben werden sollen.
Wenn also hier jemand diskriminiert wird, dann sind es die Schüler mit Reliunterricht, denn denen wird ja etwas vorenthalten!
Lösungsvorschlag:
Den Religionsunterricht aus den Randstunden nehmen, mitten in den Vormittag legen und nachmittags Sport, Kunst, Musik halten. Die nicht am Religionsunterricht teilnehmenden Schüler werden geeignet beaufsichtigt. Damit ist das Problem gelöst, denn dann haben alle Schüler Nachmittagsunterricht und der Vater kann sich nicht mehr beschweren!

So, und nun zu der sehr kontroversen Diskussion über den Religionsunterricht:
Als Praktikumslehrer arbeite ich sehr eng mit der Universität zusammen, deren Lehrstuhl von einem der führenden Religionspädagogen Deutschlands besetzt ist.
Ich denke, dass ich damit mehr von den derzeitigen Intentionen des RU verstehe als der durchschnittliche Lehrer, der RU höchstens aus seiner zum Teil lange zurückliegenden Schulzeit kennt.
Die Schüler "gläubig" zu machen kann ( und will) der RU nicht leisten; er will ihnen aber die Vielfalt der Chancen und Probleme menschlichen Lebens darstellen, ihnen helfen, sie zu werten (Werte zu finden) und eine vernünftige Entscheidung für ihre Zukunft zu finden.
Und der Vorwurf, Partei zu sein:
Ist der Lehrer Deutschlehrer Partei, weil er Goethe oder Brecht toll findet und das seinen Schülern vermitteln will?
Ist der Musiklehrer Partei, weil er für Bach statt Heavy Metal schwärmt?
Bin ich Partei, weil ich Christentum als einen möglichen guten Lebensentwurf sehe?
Ist ein Lehrer Partei, wenn er sagt, dass für ihn persönlich Gott in seinem Leben keine Rolle spielt?
Ist der Lehrer Partei, wenn er sagt, dass bei aller wissenschaftlichen Erkenntnis der Urgrund der Welt noch nicht gefunden wurde?

Nur mal so zum Nachdenken!
rfalio


Danke, rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 18:30:24

Vielleicht sind Gedanken dieser Art auch das Ergebnis eines -gottseidank - schön länger währenden prallen Lebens mit all seinen Höhen und Tiefen...


Ja lupineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 18:52:26

ich bin schon jenseits des halben Jahrhunderts (und sehe auch so aus, um auf einanderes Forum Bezug zu nehmen )

Vielleicht einen kleinen Einblick in den modernen Reliunterricht vermitteln meine Bildmeditationen Ansichtssachen, zu finden unter materialien.
rfalio


@tanteerna und alle anderen: Wir sind in der Grundschule!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: blendwerk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 19:35:05 geändert: 21.09.2014 19:35:56

Der eine hat Religionsunterricht gewählt, also geht er hin.
Der andere ist Atheist - Ethik gibt es nicht in der Grundschule - also hat er frei.
Es ist zu unterstellen, dass beide rein aus Glaubensgründen ihre Wahl frei getroffen haben. Das ist ein Grundrecht.

Darum sehe ich es wie der Vater: Keine Hausaufgaben für die, die halt keinen Religionsunterricht haben.

Über Hausaufgaben, die nicht kontrolliert und besprochen werden können, kann auch kein Förderbedarf abgedeckt werden.

Lasst die Hausaufgaben doch einfach weg - dann hat die Diskussion mit dem Vater auch ein Ende.


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 20:16:37

er will ihnen aber die Vielfalt der Chancen und Probleme menschlichen Lebens darstellen, ihnen helfen, sie zu werten (Werte zu finden) und eine vernünftige Entscheidung für ihre Zukunft zu finden.

Ich verstehe nicht, wieso das nur der Religionsunterricht kann. Ein Fach wie Ethik kann das auch und dieses Fach wäre offen für alle.

Das wird ja immer schöner hier. Das muslimische, buddistische oder atheistische Kind hat nicht die Möglichkeit über die Vielfalt der Chancen und Probleme menschlichen Lebens darstellen, ihnen helfen, sie zu werten (Werte zu finden) und eine vernünftige Entscheidung für ihre Zukunft zu finden. etwas zu lernen?
Da wird es dann aber doch entscheidend benachteiligt.

oh oh


@ caldeiraoneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 20:38:24

wenn du meine vorigen Beiträge gelesen hast, wirst du vielleicht bemerken, dass ich genau das Gleiche wie du gesagt habe!
Ich wehre mich nur dagegen, dass man unterstellt, der Religionsunterricht würde eben "nur" Glaubensunterweisung sein und diese Kompetenzen eben nicht vermitteln.
Wichtig ist vor allem, dass die Schüler Hilfen bekommen, das Leben zu bewältigen, Einstellungen, Werte, Normen verstehen und für sich selbst finden.
Wie jetzt der Unterricht heißt, ist sekundär.
Nur wenn ich ein Fach habe, das diese Ziele jetzt schon erreicht, warum soll ich es dann abschaffen?
Dass ich Religionsunterricht für gut und wertvoll halte, bedeutet doch nicht, dass ich anderen ähnlichen Fächern die Existenzberechtigung abspreche.
Der eine lernt eben Französisch, der andere Spanisch und wieder ein anderer Russisch. Wichtig ist, dass er eine Fremdsprache beherrscht und etwas über eine andere Kultur lernt.
Nur dem religionsunterricht wird von vielen diese Existenzberechtigung abgesprochen mit welchen Argumenten auch immer, obwohl sie sich damit in Gegensatz zu geltendem Recht stellen.

Das wollte ich ausdrücken!

rfalio


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rojiblanco Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 22:56:04

Nur um Dich richtig zu verstehen.

Du plädierst für einen Religionsunterricht, meinst damit aber nicht zwingend einen Christlichen?!

Sprich ein überzeugter Buddhist, Atheist, Christ, Jude, Muslim, Pastafari oder was auch immer kann und darf und soll diesen Unterricht abhalten dürfen?!

Sprich losgelöst von der ev. oder kath. Glaubenslehre?!


Im Prinzip, falls das flächendeckend umgesetzt werden würde, würde man an deutschen Hochschulen nicht mehr ev. oder kath. Religion studieren können mit all den Besonderheiten/Absurditäten dieser Fächer...

Sondern man würde bunt, offen und aufgeklärt ein Fach "Religion" (Werte und Normen, Ethik, PP) anbieten, zudem alle Zugang hätte, unabhängig von Lebensstil, sexueller Ausrichtung oder Konfession?!


Falls Du das willst, sind wir auf einer Wellenlänge, falls nicht zieht für mich die Kritik von @caldeiraoneu



Apropos, Euer ständiges verweisen auf Euer gestandenes Alter ist kein Beleg für die Qualität oder Richtigkeit Eurer Postings. (vgl. Seite 7!)


Also diese Frage würde mich ja auch brennend interessierenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 23:31:19

Da ich mir das aber nicht vorstellen kann, ist meine Antwort, weil diese Werte halt an Beispielen aus der christlichen Religion erarbeitet werden. Ich kann über viele dieser Werte auch als Nichtchrist diskutieren und mich damit auseinandersetzen. Es gibt aber auch Dinge an der christlichen Religion, auf die ich lieber verzichte. Ich will nämlich mein Leben nach für mich guten Werten gestalten und nicht weil Gott das will oder für richtig hält usw.

Natürlich wird nicht die ganze Stunde im Religionsunterricht gebetet, das würden die heutigen Kinder auch nicht über sich ergehen lassen. So naiv bin ich auch nicht, das zu glauben. Und ich glaube auch, dass viele Religionslehrer einen guten und interessanten Unterrcht machen. Darum geht es nicht.


Ich plädiere dafür,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2014 06:29:25

dass alle Schüler einen Unterricht bekommen, der ihnen Werte vermittelt.
Traditionell ist das in unserem immer noch christlich geprägten Land der christliche Religionsunterricht.
Wenn nun Schüler diesen aus Glaubensgründen nicht besuchen wollen, sollen sie statt dessen einen anderen, aber eben auf dieselben Kompetenzen ausgerichteten Unterricht besuchen.
Ob den ein Hindu, Moslem, Christ oder Atheist hält, ist egal. Hauptsache er hält sich an die im GG und in der Menschenrechtserklärung der UNO vorgegebenen Grenzen.
Und jetzt klinke ich mich aus der Diskussion aus, bevor ich wegen meines ALters diskriminiert werde und Zusatzaufgaben machen muss .
rfalio


Religionsfreiheitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2014 06:43:29

Für Schulen bedeutet das aber ungeheure organisatorische Anstrengungen. An einer Schule, die ich zufällig gut kenne, gibt es dann neben dem konfessionsübergreifenden ev/rk Religionsunterricht, die islamische Religionsunterweisung und dn syrisch-orthodoxen Religionsunterricht sowie Praktische Philosophie für diejenigen, die nicht konfessionsgebunden oder einer anderen Religionsgemeinschaft angehören. Bei kleineren Schülergruppen lässt sich so ein Angebot aber kaum umsetzen.

Prinzipiell bin ich für einen verbindlichen, gemeinsamen Unterricht, in dem Werte, Ethik und Moralvorstellungen vermittelt und diskutiert werden. Wer stattdessen an konfessionsgebunden Religionsunterricht teilnehmen will, muss sich von der Pflichtveranstaltung befreien lassen und die wahlpflichtveranstaltung in den Randstunden belegen.


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