In diesem Schulhaus wurde von 1670 – 1780 unterrichtet. Es war ein „Mehrzweckgebäude“ und war gleichzeitig Schulhaus, Rathaus und Gefängnis. Gesehen in einem bayrischen Freilichtmuseum. Vorne rechts unten der Schulraum, links der Eingang zum Gefängnisraum. Eine genaue Erklärung und einen Grundriss findet man im Bild "Schulhaus im 17. – 18. Jahrhundert #4 Erklärung".
Majestätisch thront das Hohe Schloss über Füssens Altstadt. Ende des 13. Jh. begann Herzog Ludwig der Strenge von Bayern den Burgbau. Dieser wurde nach der Verpfändung Füssens an das Augsburger Hochstift zunächst erweitert und um 1500 von Bischof Friedrich II. von Zollern grundlegend umgestaltet. Das Ergebnis ist noch heute zu bestaunen: Eine der bedeutendsten spätgotischen Schlossanlagen Deutschlands mit malerischem Innenhof und einzigartigen Illusionsmalereien an den Fassaden. Aus: http://www.fuessen.de/hohes_schloss.html
Diese Tasche wurde mit Modeln bedruckt, wie sie im Bild "Stoffdruck im 19. Jahrhundert #1 Model" zu sehen sind. Gefunden in einem Freilichtmuseum in Bayern.
Mit diesen Modeln wurden im 19. Jahrhundert Stoffe bedruckt. Ein Beispiel findet man im Bild "Stoffdruck im 19. Jahrhundert #2". Gefunden in einem Freilichtmuseum in Bayern.
Wasserstelle auf einem bayrischen Bauernhof des 18./19. Jahrhunderts in einem Freilichtmuseum. Bauernhäuser hatten damals kein fließendes Wasser, so dass ein solcher Trog die einzige Wasserstelle war, aus der im Eimer das Wasser zum Waschen, Kochen, Baden ins Haus getragen werden musste.
Schleifstein in einem bayrischen Haus des 19.Jahrhunderts in einem Freilichtmuseum. Der Schleifstein wurde benutzt,um Messer, Sicheln, Sensen etc.zu schleifen. Der Stein wurde über ein Wasserrad außen angetrieben.
Schmiede in einem bayrischen Haus aus dem 19. Jahrhundert in einem Freilichtmuseum. Sobald das Eisen in der Esse die richtige Temperatur erreicht hat, kann es bearbeitet werden. Zunächst wird das Eisen mit dem Zahnhammer, einem Hammer von 4 Zentnern, vorbearbeitet und auf die gewünschte Stärke gebracht. Mit dem Breitenhammer werden die glühenden Eisenstücke breit geklopft. Dabei fällt der Hammer so lange auf das Werkstück, bis die gewünschte Form und Qualität erreicht ist. Der Hammerstein, auf dem das zu bearbeitende Objekt liegt, ist in den Boden eingelassen. Nur Lehmboden kann den harten Schlägen und Schwingungen widerstehen. Diese Hämmer werden über ein Wasserrad außen am Haus angetrieben.
Schmiede in einem bayrischen Haus aus dem 19. Jahrhunderts in einem Freilichtmuseum. Hier die Esse. In der Esse bearbeitete der Schmied das Werkstück, bis es glühte und er es auf den Amboss legen konnte. Für die Hitze bzw. zum Anfachen des Feuers sorgte der große Blasebalg rechts oben im Bild
Wasserrad/Mühlrad an einem bayrischen Bauernhaus/Mühle aus dem 19. Jahrhundert in einem Freilichtmuseum.Das Wasser läuftvonoben auf das Rad und treibt es an.