Verschiedenfarbige Bodenschichten an der Wand der Braunkohlegrube Garzweiler. Leider weiß ich nicht, welche Farbe für welches Material steht. Das gelbliche helle ist meines Wissens nach Sand.
Schloß Glücksburg gehört zu den bedeutendsten Schlossanlagen in Nordeuropa. 1582-1587 wurde es im Auftrag von Herzog Johann (Hans) dem Jüngeren (1545-1622) erbaut.
Auf diesem Bild erkennt man deutlich den außen angebrachten Abort. Wassertoiletten waren damals noch unbekannt. Man setze sich auf den Abort, eigentlich ein Plumpsklo, holte sich im Winter einen kalten Hintern, und die Hinterlassenschaften plumpsten einfach nach unten ins Wasser. Als Vergleich zur heutigen Situation (Notwendigkeit einer Kläranlage) interessant.
Das Langschiff der Wikinger ist ein Schiffstyp, der hauptsächlich für militärische Zwecke verwendet wurde. Die frühen Langschiffe, wie das 23 Meter lange Nydam-Schiff aus Nydam/Süddänemark aus dem 4. Jahrhundert, das in Schleswig ausgestellt ist, waren noch reine Ruderschiffe. Spätere Langschiffe hatten einen Mast mit einem Rahsegel. Das Steuerruder war seitlich an Steuerbord. Jedes Schiff musste auch einen Anker haben.
Die Langschiffe wurden gerudert und gesegelt. Der Tiefgang der Langschiffe betrug nur 90 cm bei voller Beladung und sie erreichten eine Maximalgeschwindigkeit von 15 bis 20 Knoten! Sie waren sowohl mit dem Segel als auch mit den Rudern extrem schnell. Wenn gerudert wurde, dann musste über größere Strecken ein ständiger Wechsel der Rudermannschaft stattfinden, was die Besatzungsanzahl erhöhte und diese somit schwer bestimmbar macht. Neben der Möglichkeit von Fahrten über lange Entfernungen konnten die Wikinger mit ihren Schiffen nicht nur in flachen Gewässern segeln, sondern ebenfalls entlang der Flüsse, selbst unter flachen Brücken hindurch, tief in das jeweilige Landesinnere vordringen. Dabei gelang es ihnen, so schnell die Flüsse heraufzufahren, dass auch reitende Boten keine Vorwarnung mehr geben konnten. Außerdem ermöglichte der geringe Tiefgang der Schiffe ein schnelles Anlanden an Sandstränden
Schloß Glücksburg gehört zu den bedeutendsten Schlossanlagen in Nordeuropa. 1582-1587 wurde es im Auftrag von Herzog Johann (Hans) dem Jüngeren (1545-1622) erbaut. Errichtet wurde es von Baumeister Nikolaus Karies an der Stelle, an der bis zur Reformation das mittelalterliche Rudekloster der Zisterziensermönche gestanden hatte. Die Granitquader der alten Klosterkirche wurden zum Teil für das Fundament, viele der Ziegelsteine für den weiß verputzten Backsteinbau wiederverwendet.
Seinen Namen erhielt das Schloss nach dem Wahlspruch des Herzogs: "Gott gebe Glück mit Frieden". Der Spruch findet sich zusammen mit seinem Wappen über dem Eingangsportal mit den Anfangsbuchstaben: GGGMF.
Das jetzige Nordertor wurde 1595 aus rotem Backstein mit Stufengiebeln erbaut. Es diente als "Kontrolltor". Wurde es dunkel, wurde das Tor geschlossen. Flensburgs Nordertor ist im Landesteil Schleswig das einzig erhalten gebliebene Stadttor. Bis zum Jahre 1795 bildete es die nördliche Begrenzung der Stadt. Man findet am Nordertor sowohl das Stadtwappen wie auch das Wappen des dänischen Königs Christian VII.