Der Huckup ist ein vom Dresdner Bildhauer Roeder 1905 geschaffenes Denkmalin Hildesheim. Es verbildlicht die alte Hildesheimer Sage vom Huckup (hochdeutsch: „Hock-auf“), einem Kobold, der - das schlechte Gewissen verkörpernd - Dieben auf den Rücken springt. In der Darstellung, die allen Dieben zur Warnung dienen soll, ist ein jugendlicher Apfeldieb der auf diese Weise Heimgesuchte. ***
Die in Hildesheimer Platt verfasste Inschrift am Sockel lautet: ***
Junge, laat dei Appels staan, ***
süs packet dek dei Huckup an!***
Dei Huckup is en starken Wicht, ***
höllt mit dei Steeldeifs bös Gericht! *** Dieses Gedicht musste früher jedes Schulkind auswendig lernen ;-) *** (Quelle:http://www.hildesheim.city-map.de/02010600
Süßwasserquelle auf der Altstadtinsel Ortigia. Die Süßwasserquelle bzw. der Brunnen Fonte Aretusa liegt nur wenige Meter vom Meer entfernt. Das Wasserbecken ist mit Steinen eingefasst und heute von Papyrusstauden bewachsen.
Der Sage nach verwandelte sich die griechische Nymphe Arethusa mit Hilfe der Göttin Artemis in eine Quelle, um sich den Nachstellungen eines Jägers zu entziehen, und entsprang auf Ortigia. Der Jäger Alpheios verwandelte sich daraufhin in einen Fluss und erreichte, ohne sich mit dem Meer zu vermischen, die Insel Ortigia, um sich mit Arethusa zu vereinen.
In der Antike genoss die Nymphe große Verehrung, denn die Quelle ermöglichte die Stadtgründung und den Widerstand gegen feindliche Belagerungen.
Das Wasser fließt unter der Hafenbucht hindurch, ohne sich mit dem Meerwasser zu vermischen.
Am Giebel des Hochzeitshauses in Hameln erscheint 3x täglich das Figurenspiel des Rattenfängers. Um 13.05 Uhr, 15.35 Uhr, 17.35 Uhr öffnet sich die Bronzetür und man kann das Figuren- und Glockenspiel mit der Rattenfängersage sehen. Die Melodie stammt von Jürgen Langehein (1923-1992). Die Figuren wurden von Harro Siegel (1900-1985) entworfen und von Walter Volland (1898-1980) ausgeführt.
Hier sieht man es im Video: https://www.youtube.com/watch?v=xe540Eizjnk